Eingelegte Champignons

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Vor einer Weile blieben beim Kochen für Freunde zu viele Champignons übrig - da mir persönlich die Konsistenz von frischen Champignons jedoch absolut nicht zu sagt, werden diese kurzerhand eingelegt. So halten sie sich (in der Regel) auch etwas länger als unverarbeitete Pilze.

Ihr braucht:

400-500 g frische Champignons
eine kleine Zwiebel
50 ml Sake oder milden Sherry (je nachdem, was ihr eher da habt)
100 ml weißen, neutralen Essig (wer unbedingt will, kann natürlich auch welchen mit Aroma nehmen)
100 ml Sojasoße
3 EL Zucker

Die Champignons putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Minichampignons ganz lassen. Für etwa 5-10 Minuten kochen, danach abtropfen lassen. Währendessen, werden schon mal die Zwiebeln in Halbmonde geschnitten und mit den restlichen Zutaten (Sake/Sherry, Essig, Sojasoße und Zucker) in einem kleinen Topf kurz aufgekocht. 2-3 Minuten köcheln lassen und dann zusammen mit den Champignons in eine luftdicht verschließbare Box geben. Mindestens einen Tag durchziehen lassen und im Kühschrank aufbewahren.

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8 Kommentare


#1
8.3.12, 08:50
Hört sich gut an. Wie lange halten die Pilze?
#2 Die_Nachtelfe
8.3.12, 11:31
Wenn ichs recht im Sinn hab, ne Woche... das Problem bei mir ist jedoch, dass die eingelegte Variante sich selten laenger als einen Tag haellt, aus geschmacklichen Gruenden ;)
#3
8.3.12, 11:40
Kann ich verstehen :o))
1
#4 erselbst
8.3.12, 12:58
das ist ein schönes rezept--ich verstehe nicht, dass es nur drei sterne bekommt und so abgewertet wird!!!
#5 Oma_Duck
8.3.12, 14:46
Ich möchte das Rezept nicht abwerten, aber ich persönlich finde frische Champignons nun mal viel leckerer als sauer eingelegte. Ich weiß, in der osteuropäischen Küche sind eingelegte Pilze allgegenwärtig. Dabei handelt es sich aber i.d.R. und selbstgesammelte. Diese Art der Konservierung (als Wintervorrat) ist heute, wo man jederzeit frische Champignons kaufen kann, weniger angesagt. Was man gegen deren Konsistenz einwenden könnte, ist mir schleierhaft. Aber das sagt jemand, der gern Blutwurst isst!

Einfrieren wäre auch eine Möglichkeit, aber dabei leiden Konsistenz und Geschmack doch sehr. Und frische Pilze und Dosenpilze sind - für mich - zwei völlig verschiedene Lebensmittel, die nur noch den Namen gemeinsam haben.
#6 Die_Nachtelfe
8.3.12, 15:04
@Oma_Duck: Immer schoen, wenn Leute ihre Gegenmeinung neutral und sachlich reuber bringen :)
Mir persoenlich ist die Konsistenz frischer Champignons einfach ein Graus, vom mMn fehlenden Geschmack mal zu schweigen. Da koennte ich (fuer meinen Geschmack, andere moegen da vielleicht anders denken) auch einen Saugschwamm auffutern ;)
#7
8.3.12, 15:11
Ich mag frische Champignons auch nur gebraten, nicht roh ... bäähhhh =D
Das Rezept werde ich probieren. Kann mir vorstellen, dass diese Variante tausendmal besser schmeckt, als die normalen eingelegten, die man so kaufen kann. Daumen hoch !!
Ich würde sie aber wohl in Schraubgläser füllen.
#8 Oma_Duck
8.3.12, 15:17
@Die_Nachtelfe: Klar, mit Steinpilzen können sie nicht mithalten. Man kann dem Geschmack ein wenig aufhelfen, wenn man die Pilze geschnitten eine Zeit lang offen liegen lässt. Durch den Kontakt mit Sauerstoff findet an den Schnittflächen eine Oxidation statt, die den typischen Pilzgeschmack wieder a bissl deutlicher werden lässt.
Selbst gesammelte Champingnons sind besser, aber da habe ich zuviel Sch.ß vor dem Knollenblätter-Doppelgänger. Die braunen Zucht-Champingnons sollen intensiver schmecken - habe ich aber gar nicht bemerkt.

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