Meine Einfädelhilfe ist immer nicht da, wenn ich sie brauche. Zufällig habe ich in der kalten Jahreszeit einen sehr sicheren Trick entdeckt.
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Faden einfädeln ohne Fädelhilfe

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Faden einfädeln, selten genug, dass man mal was nähen muss, wenn, dann ist es aber meistens dringend. Wo noch mal war die Einfädelhife, dieser schmale Draht, den man durch das Nadelöhr zieht? Meine ist immer nicht da, wenn ich sie brauche. Zufällig habe ich in der kalten Jahreszeit einen sehr sicheren Trick entdeckt.

Vorbereitend kann man mal für einige Voraussetzungen sorgen:

  • viel Licht und
  • eine Schere zum gerade Abschneiden
  • sehr hilfreich auch eine Lesebrille
  • wenn all das nichts hilft, soll schon mal vorgekommen sein, und die Einfädelhilfe immer noch nicht in Sicht ist, habe ich in der kalten Jahreszeit meinen Lippenfettstift eingesetzt.

Bei mir hat es sehr sehr schnell damit funktioniert, auch ein zweiter und dritter Faden wurde angetestet. Alle Fäden, egal ob etwas stärker oder sehr dünne wackelige Fadenhalme, 100 Prozent Erfolg.

Ob es auch mit anderen Fetten oder ggf. Bienenwachs funktioniert weiß ich nicht, aber Lippenbalsam hat genau die richtige Mischung an Wachs und Fett. Jetzt kann ich auf die Fädelhilfe verzichten. Auch wenn man mit einer Einfädelhilfe arbeitet, ist so ein Fettstift ideal, um den Prozess abzukürzen.

Viel Erfolg!

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15 Kommentare

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#1
10.3.20, 09:46
Bevor ich den Nähfaden einfädele, feuchte ich ihn einfach leicht an, und zwar mit Speichel,😉  denn den hab ich immer "zur Hand!" Voraussetzung ist in jedem Fall, daß der Faden mit einer scharfen Schere glatt abgeschnitten wurde.
So haben es schon meine Oma, meine Mama und die Tante, welche Schneiderin war, gemacht und sogar die Handarbeitslehrerin in der Schule hat uns darauf hingewiesen, daß sich ein leicht angefeuchteter Faden leicht und problemlos einfädeln läßt. 👍
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#2
10.3.20, 16:39
@Brandy: hat bei mir nie geklappt. Darum der Tipp :)
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#3
10.3.20, 16:53
Es geht ganz einfach, Faden leicht anfeuchten und möglichst kurz fassen, dann läßt er sich problemlos einfädeln.
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#4
10.3.20, 22:26
Ich mache das seit 30 Jahren so
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#5
11.3.20, 21:37
Speichel und Schere das sind auch meine Utensilien. - Auch von der älteren Generation übernommen.
Ich kann mich noch erinnern, Oma hatte dann immer die Ausrede "Die Augen sind noch gut, bloss die Arme sind zu kurz " Denn eine Lesebrille war damals Luxus.
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#6
14.3.20, 19:53
Ich nähe auch viel und benutze auch immer Spucke, habe  aber mal gelesen, dass man den Faden mit einer scharfen Schere schräg abschneiden soll. Aber mit einem Fettstift geht es bestimmt noch besser, werde ich mal ausprobieren. Wenn ich massive Einfädelprobleme habe, ist das immer ein Zeichen für mich, mir eine neue Brille zu holen.
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#7
15.3.20, 09:57
Dieser Tip ist eine gute Alternative zur Spucke!
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#8
15.3.20, 16:43
@Opernfreundin: #7

Meine Spucke hab ich - neben einem kleinen Päckchen Reise-Nähzueg - aber immer dabei, nicht jedoch einen Fettstift!
#9
15.3.20, 16:58
@Brandy:
Einen Fettstift habe ich immer in meinem "Erste Hilfe Täschen". Dort befinden sich auch immer kleine Mengen an Medikamenten für den Alltag (z. B. Schmerzmittel) und Pflaster! Dafür verzichte ich auf ein Reise-Nähzeug!
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#10
15.3.20, 17:07
So unterschiedlich ist's im Leben. Ich brauche keine Medikamente für unterwegs, auch kein Pflaster, aber ein Knopf kann sich jederzeit mal an seinem angestammten Platz lockern und da bin ich dann froh,  daß ich Nähzeug dabei habe.
Mit Schmerztabletten oder Pflastern kann ich leider keinen Knopf oder einen abgelösten Saum befestigen.
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#11
15.3.20, 17:16
@Brandy:
Das stimmt, aber wenn man dazu neigt, leicht Kopfschmerzen zu bekommen, muß man eben immer ein Schmerzmittel zur Hand haben. Dann ist mir auch ein abgefallener Knopf ziemlich sch...egal! Aber für jeden ist was anderes wichtig im Leben!
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#12
15.3.20, 18:14
braucht jemand ein Nähset? Habe hier zwei Kartons mit je 250 Stück stehen  :o) 
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#13
15.3.20, 18:31
@Agnetha:  😂😂👍
#14
17.3.20, 12:35
super Tipp 👍 . habe ihn noch ein wenig weiterentwickelt: erst mit Lippenpflegestift ein bisschen einfetten und dann erst schneiden. zudem nutze ich eine Pinzette, da große Hände mit breiten Fingern für jede Hilfe dankbar sind
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#15
21.3.20, 11:22
@Julie Opernfreundin und rila, danke, dass ihr diese Erfahrung mit mir teilt. Interessant bei diesem TIpp war es für mich zu sehen, dass man sozusagen hier "Konkurrenz" bekommt. Also - Spucke gegen Fettstift ;). Wie gesagt, bei mir funktionierts nur mit Fettstift. Da helfen auch keine gegenteiligen Behauptungen... Aus diesem Grund blieb jetzt eine wichtige Näharbeit länger liegen und ich konnte sie jetzt endlich erledigen und hoffe, dass mein Tipp anderen in einer ähnlichen Lage hilft. Für mich ist der Vorteil übrigens ganz einfach zu erklären, Fett stabilisiert die auseinanderdriftenden Fäden besser als Feuchtigkeit ohne Fett. 

Es gibt fragmutti.de und auch die bekannte wer weiss.... Site. Vielleicht fehlt noch die Site wer weiss es besser - de mit der sich Geld verdienen ließe :)

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