Fenster putzen: Nervig, aber kein Hexenwerk, mit ein paar guten Tipps geht es eigentlich ganz einfach.

Fenster richtig putzen

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Wenn die Sonne wieder einmal durch unsere schmutzigen Fenster scheint, finden wir jeden Tag aufs Neue eine prima Ausrede, sie nicht zu putzen. Dabei geht das Ganze eigentlich ganz fix und ist auch gar nicht so schwer! Wie es geht, erfahrt ihr in diesem Interview.

Hier geht es zum Podcast unserer Interview-Reihe auf detektor.fm: Frag-Mutti Podcast

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6 Kommentare


#1
13.9.16, 15:02
auweia,ein mann erklaert das fensterputzen. man kann, oder auch nicht , so oder auch so.
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#2
18.9.16, 06:14
Ein Fenster hat allerdings nicht nur Scheiben, sondern auch Rahmen...
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#3 Pella
18.9.16, 18:29
... ich muss mich mal outen: Mein Zaubertipp heißt Fensterputzer. (Und das ist wirklich nicht dekadent gemeint!)

Ansonsten finde ich Putzen auch manchmal richtig befreiend, weil man ja sofort ein Erfolgserlebnis hat, aber beim Fensterputzen bin ich raus.

Eine Putzfrau haben wir hingegen nicht, das will ich auch nicht.. Aber so einen Fensterputzer ab und zu - ist ja nicht soooo oft - das gönnen wir uns!
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#4
18.9.16, 18:36
Zeitungspapier ist unmöglich. Die Druckerschwärze setzt sich auf die geputzte Scheibe und es geht von vorne los.
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#5
19.9.16, 01:02
@TinkaFee: Ich nehme seit über 40 Jahren Zeitungspapier und habe noch nie Druckerschwärze auf den Scheiben gehabt. Alte Zeitungen geben eigentlich keine Druckerschwärze mal ab.
#6
19.9.16, 14:23
Zum Fenster putzen verwende ich warmes Wasser mit ganz wenig Spülmittel oder etwas Spiritus. Wenn es Kalkniederschläge (von der außenliegenden Fensterbank) gibt, dann verwende ich auch Zitronen- oder Essigsäure. Bei Insekten- oder Spinnenrückstände auf Kunststoffrahmen nehme ich auch mal einen Kuststoffreiniger - der hilft hier wirklich besser als Allzweckreiniger. Ein Eimer mit Wasser und Zusatz zum Reinigen, ein Eimer mit klarem Wasser ohne Zusatz zum Spülen.

Zuerst wasche ich die Scheibe von oben nach unten, dann den Rahmen innen mit einem Schwamm bzw. Mikrofaser- oder Baumwolltuch; dann noch mal mit klarem Wasser hinterher (extra Schwamm bzw. Mikrofaser- oder Baumwolltuch). Mit einem Abzieher und einem Fensterleder wird die Scheibe meist streifen- und tropfenfrei. Den Rahmen trockne ich mit einem Mikrofaser- oder Baumwolltuch. Danach die selbe Vorgehensweise für das Fenster von außen.

Wenn das Waschwasser schmutzig ist, gieße ich es weg. Das Spülwasser versetze ich mit Reinigungszusätzen, habe damit sauberes Waschwasser und das Spülwasser fülle ich wieder auf.

Bei Sonne und Gegenlicht sieht man Tropfen und Schlieren besser, bei bedecktem Himmel funktioniert das Putzen aber leichter, da keine Tropfen antrocknen.

Die Druckfarben in Zeitungen trocknen nicht (ist drucktechnisch wohl so erforderlich), deshalb ist ein Fensterleder, aber auch Mikrofasertuch (für Fenster) oder Baumwolltuch die bessere Wahl.

Wenn das Fenster (Scheibe und Rahmen) sauber sind, kann man bei der Gelegenheit auch gleich die Mechanik ölen mit harzfreiem (Nähmaschinen-)Öl oder ähnlichem. Das erhält die Funktion und erhöht die "Lebensdauer".

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