Flammkuchen
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Flammkuchen mit Hefeteig und Frühlingszwiebeln

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4,7 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Ich habe 4 Jahre lang an Flammkuchen herumexperimentiert bis ich diese einfache aber leckere Mischung raushatte. Die Mengenangabe ist für 2 Bleche und reicht gut für 2 freudige Fresser, zumindest hier in meinem Hause.

Zutaten für den Flammkuchen mit Hefeteig und Frühlingszwiebeln:

300 g Mehl
200 g Sahne
200 g Schmand
180 ml Wasser (lauwarm!)
150 g mageren Schinken (z.B. die Würfel dies fertig zu kaufen gibt)
1 Würfel Hefe (oder 1 Tütchen Trockenhefe, dann aber bitte 2 EL mehr Wasser nehmen)
2 Bund Frühlingszwiebeln
Gewürze nach Gusto (Geschmack)


Wir brauchen für den Teig:

300 g Mehl (das normale Type 405 ist voll ok)
180 ml Wasser (lauwarm frisch aus der Leitung)
1 Würfel frische Hefe (sie mag es wenn man sie ne halbe Stunde vorher aus dem Kühlschrank holt)
1 Prise Zucker (kann auch gern ein halber TL voll sein)
1 TL Salz

Zuerst mischen wir das abgewogene Mehl in einer geeigneten Schüssel mit dem Salz gut durch. Dann nehmen wir einen Teil vom Wasser und geben es in eine (mit heißem Wasser vorgewärmten Tasse, geben den Zucker hinein und bröseln die Hefe dazu, schön mit einem Teelöffel verrühren und an einen Zugluft geschützten Ort stellen. ACHTUNG bei Trockenhefe könnt ihr euch diesen Aufwand sparen, dann Mehl, Salz und Hefepulver in die Schüssel geben vermischen, Wasser drauf und loskneten.

Wenn das Hefewasser über den Tassenrand schaut, oder fröhlich am blubbern ist (ca. 15 Minuten) geben wir die Mischung und das restliche Wasser zum Mehlsalz und kneten alles zu einem Teig zusammen (Knethaken gehen sicher auch, aber ich fühle lieber ob der Teig noch einen Schuss Wasser oder ein bisschen Mehl braucht) zum Schluss sollte man eine Teigkugel erhalten die nicht an den Fingern klebt aber auch nicht zerbröselt.

Dann am besten die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und an einen warmen Ort stellen, ab unter die Bettdecke oder aufs Sofa unter die Kuscheldecke. Da bleibt der Teig für die nächste Stunde.

Belag:

200 g (1 Becher Schlagsahne 30 % Fett)
200 g (1 Becher Schmand 24 % Fett)
Etwas frischen feingehackten Knoblauch oder eine gute Prise Knobigranulat
Salz
Pfeffer (beides nach Geschmack)
und wer hat oder mag, gerne noch ein paar frische feingehackte Kräuter, die 8 KräuterTK-Mischung von Discounter tuts auch wenn man nix frisches da hat.

Sahne und Schmand gehen beim Durchrühren eine cremige Beziehung ein, sodass sich das Ergebnis wunderbar verteilen lässt.

Jetzt widmen wir uns dem Rest, die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden, ebenso den Schinken falls man ihn am Stück gekauft hat. Das wird an die Seite gestellt bis der Teig eine Stunde Ruhe hatte.

Nun schmeißen wir den Ofen an (wer Backpapier auf die Bleche legen möchte beachte bitte die Temperatur, da sollten 200 Grad reichen sonst brennt das Papier wenn man Pech hat)

Der Teig wird nun geteilt und auf die Größe des Bleches ausgerollt, nachdem er auf den 2 Blechen (oder auch auf nem Rost mit Backpapier unterlegt) seinen Platz gefunden hat, gibt man ihm nochmal 15 Minuten zum entspannen.

Dann kommt eine Schicht der Creme darauf (wenn die Cremeschüssel leer und auf beiden Teiglingen eine dünne Schicht Creme ist, ist es genau richtig)

Dann werden die Zwiebelringe und der Schinken darauf verteilt, bei sehr großen Lauchzwiebeln kann es sein dass einige Ringe Überbleiben, bei kleinen Zwiebelchen kann man noch eine normale Zwiebel dazuschnibbeln...

Nun darf das ganze in den Ofen wandern, am besten behält man den Ofen im Auge, sobald der Belag Blasen wirft und ein viertel des Randes knusprig braun ist, ist der Flammkuchen gut (hängt halt ganz vom Ofen ab). Ich wünsche allen ein gutes Gelingen!

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Eingestellt am

11 Kommentare


1
#1
4.8.12, 07:43
Wird am WE gleich probiert, danke !
6
#2
4.8.12, 10:23
Danke für das schöne Rezept. Aber ein ExtraSternchen gibts für den Ausdruck "Freudige Fesser" * * * * *
3
#3
4.8.12, 10:41
*****Rezept gefällt mir, danke
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#4
4.8.12, 15:40
Leonida, lieb von Dir, dass Du das Rezept für uns reingestellt hast. Da brauch ich erstmal nicht herumexperimentieren. Ist schon gespeichert. 5*
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#5
4.8.12, 17:37
Schönen guten Abend zusammen :-)
Es freut mich, das Euch allen mein Rezept gefällt! :-)
Ich persönlich halte nix von Angaben wie "ein bisschen Sahne" denn jeder definiert "ein bisschen" ja anders und was soll man einen halben Becher im Kühlschrank vergammeln lassen weil man sonst nie was mit Sahne macht?
@ varicen danke für das Extrasternchen :-) mein Göga ist sehr "diplomatisch"wenn es um die Bewertung meiner Küchenexperimente geht, aber wenn ich sehe dass er ein Blech allein futtert und sich dies Essen auch mal von mir "wünscht", dann weiß ich dass es ihm wirklich gut schmeckt :-)
Habe den "Kuchen" neulich auch bei meiner Oma zubereitet (da mit frischen Kräutern aus meinem Beet)und sie war so begeistert davon dass ich ihn gleich beim nächsten Besuch nochmal backen soll.
Und wenn etwas übrig bleibt kann man die Reste auch noch sehr gut kalt verspeisen, wenn man den "Kuchen" außerhalb des Ofens ausdampfen lassen hat ist der Rand sogar am nächsten Tag noch knusprig.
Ich wünsche Euch allen ein schönes und sonniges WE :-) lG sendet Leonida :-)
#6 WeihnachtsEngel
4.8.12, 18:02
Es geht auch ohne Sahne.Schmand allein reicht vollkommen aus,so wie bei den meisten Flammkuchenrezepten.Ich nehme sogar Quark und mische ein Ei drunter.Unnötige Fettzugaben sind meiner Meinung nach bei Flammkuchen nicht nötig.Aber den Teig werde ich mal ausprobieren.
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#7
9.8.12, 08:39
Den werde ich auf jeden Fall ausprobieren, ich liebe Flammkuchen.
Mit so viel Sahne und Rahm habe ich noch kein Rezept gesehen, schmeckt bestimmt himmlisch.
Danke für das Rezept
2
#8
1.5.13, 09:43
Daumen hoch =) Danke Dir.
#9 Dora
4.5.13, 11:16
Das klingt voll lecker und wer die Sahne sparen will, kann sie weglassen. Man muss halt experimentieren.

Ich habe neulich bei Bekannten so was Ähnliches gegessen.
Es war kein Hefeteig nur die Wraps (schreibt man das so?), die es zu kaufen gibt.
Dann darauf Frischkäse, welcher kurz mit Milch glatt gerührt wurde, als Grundlage, und darauf dann eine Mischung aus kleingeschnittenen Frühlingszwiebeln und ganz magernen Schinkenwürfeln, auch fertig gekauft.
Das Ganze dann kurz in den Ofen. Die Bekannten hatten zwar einen Pizzastein im Ofen, da ging das natürlich ruckzuck. Als der Rand zu bräunen anfing, war es fertig und natürlich - oberlecker!
Ich denke, man muss dazu nicht unbedingt einen Pizzastein haben.
#10
5.11.14, 21:23
Hallo Leonida83,
ich bin etwas irritiert bzgl. der o.g. Aufstellungen. Sollen

300 g Mehl
200 g Sahne
200 g Schmand
180 ml Wasser (lauwarm!)
150 g mageren Schinken (z.B. die Würfel dies fertig zu kaufen gibt)
1 Würfel Hefe (oder 1 Tütchen Trockenhefe, dann aber bitte 2 EL mehr Wasser nehmen)
2 Bund Frühlingszwiebeln
Gewürze nach Gusto (Geschmack)

die Gesamt-Zutaten umfassen, denn darunter sind nochmals Zutaten für Teig und Belag aufgeführt, die aber noch weitergehende Zutaten wie Knoblauch und Kräuter enthalten. Danke für die Antwort im Voraus.
#11
23.11.14, 21:13
@labelle: Hallo labelle.
man braucht nur die Oben Aufgeführten Zutaten. Dort steht quasi die "Einkaufsliste". Im folgenden Rezept erwähne ich die Mengen dann noch mal damit das ganze gut "nachkochbar" ist. Und Kräuter und Knoblauch zähle ich zu den Gewürzen.
lG Leonida

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