Mein Rezept, eine Fleischbrühe herzustellen, die naturbelassen ist.

Fleischbrühen herstellen

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In der Vergangenheit habe ich eigentlich (Fleisch)Brühen aus dem Supermarkt hergestellt / verwendet. Bloß, was weiß ich, was in diesen künstlich hergestellten Brühen ist?

Dafür habe ich meine Brühen dann selbst hergestellt. Da ich in Schweden wohne und im Oktober Elchjagd ist, habe ich zu diesem Zeitpunkt auch Knochen mit Fleisch erhalten. Auch in anderen Monaten schon mal ein Rehbein oder dann Knochen mit Fleisch von einem geschossenen Wildschwein. Das ist eigentlich meine Voraussetzung für eine super Brühe.

Jedoch muss man einiges beachten. Jeder in Deutschland kann diese Brühen auch herstellen. Man sollte Produkte verwenden, welche von der Fleischtheke stammen, also z. B. einen Ochsenschwanz, einige andere Fleischprodukte sind nicht mehr interessant. Das bezieht sich auf die angebotenen Fleischwürfel.

Hier aber mal mein Rezept, eine Brühe herzustellen, die naturbelassen ist und kaum umweltbelastet ist.

Zutaten und Zubereitung

1nen Ochsenschwanz, dazu mehrere Möhren, Porree und Salz, Pfeffer, Lorbeerblatt und setze das alles im kalten Wasser an. Lasse es dann alles rund 2 Stunden köcheln. Schöpfe eventuell dann Dinge ab, die sich auf der Brühe befinden.

Diese Brühe kann ich dann ohne Probleme für meine Eintöpfe verwenden. Ich kann sie einfrieren, dann später verwenden und ich habe dann auch eine Brühe, welche meinen Eintöpfen - durch diese Brühen - ein spezielles Ergebnis gibt, das meiner Zunge das gibt, was ich will.

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23 Kommentare


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#1
4.2.13, 23:15
Aber es hat auch noch etwas für sich. Meine Fleischbrühe ist ohne Konservierungsstoffe, ohne E Produkte und ich habe ein Produkt aus der Natur. Ich habe auch hier in Schweden die Möglichkeit, im Oktober Knochen vom Elch zu bekommen, denn dann ist hier Elchjagt. Dann kann ich schon mal 10 Liter davon Brühe herstellen. Oder auch, wenn ich von meinen Nachbarn Teile von Rehen oder auch Wildschweinen bekomme. Alle sind Jäger und viele Dinge werden weggeschmissen, die ich aber noch zu Brühe verarbeiten kann. So schließt sich also der Kreis, ein Leben auf dem Land bringt doch viele Vorteile. Mag sein, viele, die in der Stadt leben, haben eine andere Einstellung. Leben sie doch in einer anderen Welt? Sie können nur im Supermarkt einkaufen und müssen sich mit Produkten zufrieden geben, die dort angeboten werden. Viele Produkte werden aber manupuliert. Man wird auch besch.. in diesen Läden. Egal ob es mit Verkleinerung der Verpackungen ist, oder ob man Dinge einsetzt, wie viele Esch in diesen Produkten. Ich bin froh, das ich Soßen herstellen kann, die keine E-Produkte in sich haben.
schwedenopa
#2
4.2.13, 23:26
Das ist schon interessant. Ich mache meine Brühen auch selbst, aber meistens nur Gemüsebrühe. Werde es demnächst mit Ochsenschwanz probieren. An Elch- oder Wildfleisch komme ich nicht.
Aber ein Rezept für Sossen interessiert mich auch.
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#3
5.2.13, 00:18
Du kannst auch Brühen mit Geflügelteilen herstellen. Aber dann hat man wieder das Problem, das man mit diesen Produkt wieder mit E-Produkten in Verbindung kommt. Allso, alles wird mir eigentlich von meinen Ansprüchen hier in einigen Dingen wiederlegt. Wenn Du allerdings Produkte kaufen kannst, die keine Es haben, die Ekologisch angebaut sind, was bei meinen Produkten immer ist, so kann man darauf verdrauen, Produkte zu kaufen und Brühen her zu stellen. Jedoch ich will Dich warnen, Brühen aus Geflügelteilen herzustellen. Diese Produkte enthalten
viele Wirkstoffe, die auf Produkte hinweißen, weil man dieses Geflügel mit Produkten geimpft hat, die im Menschen eventuell etwas Bewirken kann, wo zum Schluß auch kein Morphium mehr helfen kann. Auch, wenn du Gemüse verwendest. Meinst Du, das Dein Gemüße schadstoffrei ist. Ich denke mal nicht? In vielen Diskauntern hat man festgestellt, man bekommt viele Produkte, die Schadstoffbelastet sind. Meine Produkte, die ich anbaue, bekommen keinen Kunstdünger. Sie bekommen Pferdedünger. So habe ich Produkte ohne Chemie. Nur man das nicht verallgemeinern.
schwedenopa
#4 Rumpumpel
5.2.13, 11:56
Ich mach viel zu selten die Brühe selbst, aber wenn, dann weiß ich es sehr zu schätzen. Bin halt doch ein Stadtmensch.
Aber du hast mich gerade dazu angeregt, es endlich mal wieder selber zu machen, ich werde übrigens noch Sellerie und Fenchel mitkochen, das mögen wir besonders gerne. Bei uns in der Nähe ist auch ein ganz guter Biohof.
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#5 Oma_Duck
5.2.13, 14:45
@Rumpumpel: Weiß zwar nicht, was "Stadtmensch" mit selbst gekochter Fleischbrühe zu tun hat . . .

Aber egal, es ist für mich schon bemerkenswert, dass es als "Tipp" hier eingestellt wird. Ich dachte immer, selbstgekochte Fleischbrühe wäre eine Selbstverständlichkeit, aber ich muss da wohl umdenken.

Brühwürfel etc. kann ich höchstens als Würzmittel akzeptieren, mit echter Fleischbrühe haben sie so viel zu tun wie ein Moped mit einem Rolls Royce.

Noch wat: Am besten wird die Brühe, wenn außer gutem Suppenfleisch auch Kalbs- oder Rindsknochen (Mark und/oder Sand) mitgekocht werden. Vorsicht übrigens bei stark "vorschmeckenden" Gemüsen wie Sellerie oder Fenchel - sie können den typischen feinen Geschmack der "Boullion" arg verfälschen. Ist aber Geschmackssache - eine Selbstverständlichkeit, die ich ab und zu doch erwähne, weil sonst wieder ein "Shitstorm" entbrennen könnte.
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#6
5.2.13, 16:13
Ich scheine auch von der alten Garde zu sein.
So genannte Maggiwürfel mag ich nicht, außerdem tummeln sich darin einige Geschmacksverstärker herum.
schwedenopa gibt eine Anleitung, wie ich es von meiner Mutti gelernt habe. Super, Daumen hoch und ****

Was mir immer wieder sehr rätselhaft vorkommt ist, dass Sterneköche im TV für Magggi und Co Werbung machen.
Nichts schmeckt besser wie eine selbst gemachte Hühnerbrühe !
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#7 Oma-Ella
5.2.13, 16:54
sicherlich geht statt Elch auch Hühnchen, denn ich bin zu alt um noch auf die Elchjagd zu gehen. Scherz beiseite, Brühe selber machen , egal ob aus Gemüse oder dem Knochenkladeradatsch, ist eine tolle Sache und niemals zu vergleichen mit einem Maggiwürfel.
#8
5.2.13, 21:29
Wie viel Wasser nimmt man denn da, und wie viel Brühe hat man am Ende ungefähr?
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#9
5.2.13, 21:40
Man das wichtigste habe ich vergessen. Ich nehme dazu einen 4 Liter Topf lege alle zutaten rein und befülle ihn dann mit kalten Wasser. Ein wenig Wasser geht ja beim Köcheln verloren, das fülle ich dann mit heißen Wasser wieder auf. Ungefähr 3 Liter Brühe kommen am Ende dann raus.
schwedenopa
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#10
5.2.13, 22:05
Nun muß ich noch einige Zusätze machen.
Ich habe die Zwiebeln vergessen. Man nehme dazu 2 große Zwiebeln und schneide sie in zwei Hälften. Auch habe ich noch die Nelken vergessen. Man nehme 1 Teel. voll mit Nelken und stecke diese in die Zwiebelteile, so schwimmen sie nicht im Topf herum. Beim Pfeffer verwende ich ganzen Pfeffer, ungefähr 1-2 Teel. dann habe ich ein Teesieb, was verschließbar ist. Dort kommt der Pfeffer hinein und dazu kommen dann noch die Lorbeerblätter mit hinein und das hänge ich mit in den Topf.
Ich bitte um Entschuldigung, habe wohl schon langsm Alsheimer.
schwedenopa
#11
5.2.13, 23:00
@Schwedenopa, ich habe einen Garten und verwende nur Gemüse daraus, das ist natürlich nicht behandelt.
Zum Düngen nehme ich Kompost, Mist von meinen Schweinen, oder von den Bauern in der Umgebung, von denen ich weiss, was die Tiere zum Futtern bekommen, die sowieso meistens auf der Weide sind.
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#12
5.2.13, 23:59
Ich habe auch einen Garten und ich habe mir auch ein Frühbeet gebaut. Düngen tue ich alles mit Pferdemist. das Problem hier in Schweden ist aber, das ich lange suchen mußte, um Pferdemist zu bekommen. Fast alle verwenden heute kein Stroh mehr, sondern nur noch Sägespäne. Auch das Problem ist bei meiner kleinen Anbaufläche, das ich das Prinzip der drei Felderwirtschaft dadurch nicht anwenden kann. Dadurch habe ich viele Probleme gerade mit Kohlarten und auch mit Radieschen. Denn ich habe mittlerweile Probleme mit Würmern, die mir alles zerfressen. Vielleicht muß ich noch ein Stück Wiese umgraben, aber wir haben hier so viel Steine, das ich sagen kann, ich bin reich, aber das bezieht sich nur auf die Steine.
Am meisten freue ich mich über meinen kleinen Kräutergarten. Hier habe ich fast alle Kräuter, die ich in der Küche brauche.
Also neue Möglichkeiten suchen, wo ich noch viele Dinge verbessern kann. Und gerade, wenn man in der Natur lebt, Nachbarn, die mein Leben akzeptieren und ich viele Gesetze nicht befolgen muß, die in Stadtgegenden mir auferlegt werden, dann freut man sich schon einmal, das man auch alle Zeit zB. Rasen mähen kann. Auch wenn es zB. Sonntags ist. Es sind viele kleine Dinge, die das Leben doch Lebenswerder machen. Denn ich bin auch kein Stadtmensch.
schwedenopa
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#13
6.2.13, 15:02
Aus Fleischknochen mache ich Soßen auf Vorrat.
Fleiischknochen so zubereiten, als wenn man einen Schmorbraten macht.

Also Fleischknochen würzen, in heißem Fett anbraten, kleingeschnttene Zwiebel zufügen, braun werden lassen und mit etwas Wasser oder Rotwein ablöschen, ein Lorbeerblatt und ein Tütchen getrocknete Steinpilze oder ander getrocknete Pilze hinzufügen langsam schmoren, immer wieder etwas Wasser nachgiessen, Etwa zwei Stunden schmoren lassen. Dann die ganze Sache durch ein Sieb giessen und nochmal abschmecken..

Diese Soße friere ich portionsweise ein.. So hat man schnell eine Soße zu Schnitzel oder Frikadellen, oder als Verlängerung von zu wenig Soße.
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#14
6.2.13, 17:40
Das komische ist nur bei mir, das es bei mir in der Nähe keine Fleischer mehr gib und in den Supermärkten keine Knochen angeboten werden. Es interessiert mich schon, Dein Rezept mal nachzukochen.Muß ich aber mal warten, bis mein Nachbar mir wieder Knochen bringt, oder wenn ich mal wieder in Burg auf Fehmarn zum Einkaufen bin, was so aller 3-4 Monate eigentlich passiert, wenn das Wetter günstig ist. Ist es egal, welche Knochen ich verwende? Denn bei den Knochen, egal ob vom Rind, Schwein, Huhn oder auch Wild sind die Geschmäcker ja verschieden.
schwedenopa
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#15
6.2.13, 21:39
Hier auch mal meine Gedanken zu den sogenannten Sternekochen im TV. Ich kann mir vorstellen, das sie Geld von den Herstellern bekommen und deswegen diese Dinge verwenden. Am Anfang habe ich mir ja die Sendungen noch angeschaut. Mit der Zeit werden sie aber Langweilig. Was kochen denn die Herren da noch. Es sind Gerichte, wo nichts auf dem Teller ist und das soll mich anmachen. Auch sind die Zutaten für solche Gerichte für mich viel zu teuer. Die privaten waren mal Vorreiter? ARD und ZDF meinen nun, sie müssen nachziehen. Sie meinen, mit ihren
Sendungen mit Exotischen Gerichten, wie gesagt, wo nichts auf dem Teller ist und Produkte verwendet werden, die in unserer Region nicht wachsen und in der Regel nur in Restaurants angeboten werden, wo der normale Bürger diese Gerichte nicht bezahlen kann. Auch will ich noch einmal darauf hinweißen, das die Sternekoche für alle Produkte, die sie da verwenden, von der Lobby Geld bekommen. Ein deftiges Gericht, wo ich satt werde und was aus der Region kommt, das bevorzuge ich. Ich weiß nicht, ob es richtig ist. Mein Sohn schwärmt immer von der bayrischen Küche. Ist es denn so. Ich lebe nicht in Bayern?
schwedenopa
#16
6.2.13, 22:55
@Schwedenopa - ich bin auch steinreich.
#17
6.2.13, 22:56
Nah, das ist doch etwas. Da können wir uns doch zusammen tuen
#18
6.2.13, 22:59
@Silverlady - danke für das Sossen-Rezept, werde ich jetzt auch so machen. Bei unserem Fleischer bekomme ich schon diese Knochen.
#19
7.2.13, 10:02
@schwedenopa: Sicher bekommen die Sterneköche Geld von verschiedenen Herstellern. Es werden ja sogar Büchsen und Tüten mit den Gesichtern einzelner Herren "verziert".
Trotzdem kann ich nicht zustimmen, dass im TV nur Unbrauchbares in kleinen Mengen gekocht werde. Zum Einen kann man ja selbst bestimmen, wie viel man von etwas nachkocht, und zum Anderen werden da sehr verschiedene Gerichte vorgekocht. Kochsendungen sind für mich der einzige Grund, hin und wieder ZDF einzuschalten. :-)
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#20
7.2.13, 11:10
Zu dem Fleischknochensoßenrezpt
Ist eigentlich egal, von welchem Tier, nur etwas Fleisch sollte schon dran.
Und je nach Sorte, schmeckt es auch anders. Ist Geschmacksache

Wer z. B. kein Lamm mag, dem wird de Soße aus Lammknochen wohl auch nicht schmecken.
Ich nehme meistens Schweinefleischknochen, bekommt man oft günstig für etwa
1 Euro/kilo bei Edeka.

Vom Wildschwein habe ich auch schon aus den Knochen eine leckere Soße gekocht, weil wir hin und wieder die Möglichket haben, ein ganzes Wildschwein zu bekommen Da falle dann auch viele Knochen an.
#21 minnoa
7.2.13, 16:40
Ich nehme am liebsten Fleischknochen v. Rind, dazu Mark -und Sandknochen.Habe gestern für meine Tochter Brühe gekocht. Aber da sie die Brühe eingekocht haben wollte, mein Glasvorrat war mit 12 Twist- Off Gläsern erschöpft, sind aus 10 kg .Rinderfleischknochen eine ziemlich kräftige Bouillon geworden.
Aber für Gläser mache ich die Brühe ohne Zwiebeln. Nur Salz, Pfefferkörner Lorbeerblätter und Macsisblüte.
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#22
11.2.13, 00:36
Hallo minnoa,
es gibt auch noch, das man die Brühe einfrieren kann. Das mache ich immer.
So habe ich dann zum Zubereiten von Eintöpfen immer Brühe genug, die ich dann nur aus dem Tiefkühlschrank nehmen kann.
Aber, ich koche auch vieles ein. So habe ich Kirschen, Johannisbeeren, Himbeeren,
Blaubeeren und auch Kartoffeln, sowie auch einige Gemüsearten eingeweckt. Ist für mich eine Garantie dafür, sollte ich mal eingeschneit werden. Auch habe ich dann im Winter Obst, um leckere Kuchen her zustellen.
Was ist eigentlich Macisblüte? Habe das noch nie gehört?
schwedenopa
#23 Christa1950
11.2.13, 09:26
@schwedenopa: Macisblüte ist die Samenhülle der Muskatnuss,man verwendet sie, wie die Muskatnuss, zum Würzen.
Schau mal bei Wikipedia rein, da wird es genau erklärt

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