Fluoridfreie Zahncreme
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Fluoridfreie Zahncreme

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Ob Fluorid in der Zahncreme gesund ist oder nicht, dazu gibt es ja schon hinreichendes im Netz zu finden und jeder mag sich seine eigene Meinung dazu bilden. Ich habe Anfang des Jahres einen Selbstversuch gestartet und möchte nun berichten:

Die Grundvoraussetzung ist für mich eine ausreichende Mundhygiene. Ich benutze eine moderne Schallzahnbürste, mindestens 2-mal am Tag für ca. 4 Minuten. Abends werden vorher die Zahnzwischenräume mit einer Interdentalbürste und wo es etwas unzugänglicher ist, mit Zahnseide oder auch Zahntape gereinigt. Dann wird die Zunge mit einem Zungenreiniger und etwas Zahncreme gereinigt.

Nun sind die Zähne dran. Seit Januar putze ich mit fluoridfreien Zahncremes/-gels. Anfangs nahm ich das Weleda-Kinderzahngel, was ich als sehr angenehm empfand. Dann ging ich zur Weleda-Ringelblumenzahncreme über, bei der ich im Endeffekt auch bleiben werde. Jetzt probiere ich mal die lavera Basis sensitiv Zahncreme, von der man nur eine erbsengroße Menge nehmen sollte, da sie sehr schäumt. Enthalten sind dort unter anderem Echinacea, Propolis und Kieselsäure-Putzkörper. Sie ist recht angenehm im Geschmack und etwas "kreidig" im Gefühl, was aber nicht weiter stört. Kann man sich dran gewöhnen und der Preis ist o.k. 

Nun teste ich die Salviagalen von Madaus. Ob sie wirklich kein Fluorid enthält, weiß ich nicht genau. Es wird aber nicht ausdrücklich erwähnt. Sie enthält unter anderem Fenchel, Nelke, Pferminze, Salbei und Thymian. Auch hier nur eine kleine Menge nehmen, da sie recht "scharf" nach Menthol schmeckt. Für mich ist sie nichts zum Dabeibleiben. Preis ist auch o.k.

Mein Favorit ist und bleibt die Calendula Zahncreme von Weleda. Sie enthält unter anderem Calciumcarbonat (Kreide) als Putzkörper, Ringelblume, Myrrhe und Fenchel für ein angenehmes Frischegefühl als Mentholersatz. Das empfinde ich als die angenehmste Eigenschaft, dass sie nicht "scharf" ist. Sie hat keine schäumenden Wirkstoffe, woran man sich auch sehr schnell gewöhnt.

Mein letzter Kontrollbesuch (im August) bei der Zahnärztin meines Vertrauens hat für mich bewiesen, dass fluoridfreies Zähneputzen keine Nachteile mit sich bringt, eher Vorteile. Es ist alles o.k. gewesen.

Bin sehr gespannt auf eure Meinungen.

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8 Kommentare


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#1
7.10.14, 20:16
Ich benutze aus Überzeugung auch nur noch Fluorid-freie Zahncreme.
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#2
8.10.14, 09:27
ich benutze auch nur noch fluoridfreie Zahncreme. Meine Zahncreme heißt Ajona, ist preisgünstig und man braucht wenig davon, die Tube ist zwar klein, hält aber genauso lange wie eine große von einer anderen Marke.
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#3 donnawetta
8.10.14, 09:35
Ich benutze - anfänglich zum Entsetzen meines Zahnarzts - auch flouridfreie Zancreme (von Dr. Hauschka). Ich kam allerding nur deswegen zu der Zahnpasta, weil sie überraschend wirksam bei Zahnfleischentzündungen ist, mit denen ich eine Zeilang zu tun hatte. Trotz flourfreier Zahnpasta habe ich habe seit 25 Jahren kein Karies mehr gehabt (davor ein paar Jugendsünden *flöt*). Mein Fazit: Bei einer vernünftigen Ernährung und Zahnpflege braucht man keine Extraportion Flour. Übrigens: Wenn ich mal der Meinung bin, ein bisschen mehr "Putzkörper" zu brauchen (Ich rauche gelegentlich und trinke Tee, Kaffee und zur Not auch Rotwein *g*), füge ich der Zahnpasta einfach ein bisschen Heilerde zu. Geht super und schadet den Zähnen nicht.
#4
8.10.14, 11:30
Ich bin auch aus Überzeugung zu fluoridfreier Zahnpasta gewechselt. Mein Favorit ist Ajona, ich bin sehr zufrieden damit.
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#5 frecheratte
8.10.14, 12:03
Fluor ist giftig und aggressiv, ähnlich wie Chlor. Als Flourid, ähnlich wie Chlorid (Salz) ist es aber in den geringen Mengen, wie es in der Zahnpasta vorkommt, unschädlich und dient der Gesunderhaltung der Zähne. Karies zerstört nicht nur die Zähne, sondern begünstigt auch Krankheiten wie Herzinfarkt, Herzklappenentzündungen usw. Nur bei längerer und massiver Überdosierung (wie bei dem Fall der Britin, die lange Zeit pro Tag 100 Beutel schwarzen Tee konsumiert hat, der von Natur aus Fluorid enthält und deren Knochen und Zähne sehr gelitten haben) droht Gefahr.
Das sagt mein Zahnarzt, dem ich mehr vertraue als den pseudowissenschaftlichen Seiten im Internet, die vor dem bösen Fluor warnen.
#6 KonstanzeM
10.10.14, 08:53
Ich nehme die Zahnreme von Sante. Gibt es in Minze und, für Homöopathie-Nutzer, auch mit Myrrhe. Der nette Nebeneffekt ist, das sie außerdem Xylith enthält, was nebenbei ebenfalls gut für die Zähne ist. Wer auf Fluor verzichten möchte sollte aber auch beim Salz drauf achten, denn dem normalen Haushaltssalz ist oft ebenfalls künstliches Fluor und künstliches Jod (auch nicht wirklich gesund) beigesetzt.
#7
3.12.14, 21:20
@frecheratte:

dann frag doch deinen Zahnarzt mal, was er z.B. zu den großen chinesischen Studien meint, die ganz klar eine Intelligenzminderung um durchschnittlich (!!!) ca. 7 Punkte in Regionen mit hohen Fluoridgehalten im Trinkwasser gemessen haben.
#8
3.12.14, 21:24
ich habe vor einiger Zeit Zahnkreide entdeckt (www.zahnkreide.de); da ist außer Kreide + Xylit + bisschen Kräuterpulver garnix chemiemäßiges drin, auch kein Schäumungsmittel oder was es sonst noch so gibt (Titandioxid z.B. als Weißmacher).
Besser als Zahnpasta!

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