Frikadellen "leicht" gemacht

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Viele Leute binden Gehacktes (Mett) wenn sie Frikadellen machen wollen mit Brötchen oder Semmelmehl. Ich verwende statt dessen Magerquark.

Ca. 2 EL auf 500 g Gehacktes (Mett). Dadurch werden sie schön locker und liegen nicht so im Magen. Keine Bange: Den Quark schmeckt man nicht.

Guten Appetit

onkelwilli: Na, ob die Buletten durch zwei Esslöffel Quark auf ein Pfund Hackfleisch wirklich "locker und leicht" werden, wage ich zu bezweifeln.
Sinn der Erfindung des "Streckens" war ja tatsächlich, dass man mehr Frikadellen aus dem teuren Fleisch "erwirtschaften" konnte. Das Mischungsverhältnis sollte allerdings so sein, dass man nicht von "Brotellen" sprechen muss.
Am besten bewährt hat sich ein maßvoller Zusatz von Weißbrot oder Brötchen/Semmeln, in Wasser eingeweicht und ausgedrückt. Und natürlich ein oder zwei Eier. Semmelmehl geht auch, aber nur als zweite Wahl. Und dann gut mischen, damit nicht etwa noch ganze Brotstückchen erkennbar sind!
Ein wunderschönes Streitthema. Es gibt viele Frikadellen-Buletten-Fleischpflanzerl-Varianten, jeder schwört auf seine.
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10 Kommentare


2
#1
9.10.13, 22:25
Das ist ein super Tip,werde das ausprobieren:-[
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#2
10.10.13, 07:18
Wir essen den Quark zwar lieber zu Pellkartoffeln( hihihi), wird aber auf jeden Fall mal probiert. Danke für den Tipp.
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#3 kreativesMaidle
10.10.13, 07:47
Stimmt, das mach ich auch immer so.
und wenn ich den Fleischanteil etwas ( unbemerkt ) reduzieren will,
krümele ich noch eine Scheibe Vollkornbrot aus dem Päckle dazu-
Haben meine fleischbegeisterten Männer nie bemerkt....
Liebe Grüße !!!
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#4 onkelwilli
10.10.13, 15:27
Na, ob die Buletten durch zwei Esslöffel Quark auf ein Pfund Hackfleisch wirklich "locker und leicht" werden, wage ich zu bezweifeln.
Sinn der Erfindung des "Streckens" war ja tatsächlich, dass man mehr Frikadellen aus dem teuren Fleisch "erwirtschaften" konnte. Das Mischungsverhältnis sollte allerdings so sein, dass man nicht von "Brotellen" sprechen muss.
Am besten bewährt hat sich ein maßvoller Zusatz von Weißbrot oder Brötchen/Semmeln, in Wasser eingeweicht und ausgedrückt. Und natürlich ein oder zwei Eier. Semmelmehl geht auch, aber nur als zweite Wahl. Und dann gut mischen, damit nicht etwa noch ganze Brotstückchen erkennbar sind!
Ein wunderschönes Streitthema. Es gibt viele Frikadellen-Buletten-Fleischpflanzerl-Varianten, jeder schwört auf seine.
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#5
10.10.13, 17:24
@onkelwilli: Es geht nicht um das Strecken , sondern ums Binden. Hast Du es mit Quark überhaupt schon probiert ??
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#6 onkelwilli
10.10.13, 17:44
@Pitchbird: Nicht mit Quark, sondern mit Joghurt, und es schmeckte sehr gut. Ich verstehe nur nicht, wieso zwei Löffel Quark die Buletten so viel "leichter" machen sollen.

Das mit der Bindung, durch welche Zutat auch immer, ist nicht so wichtig, meine ich. Ich habe Frikadellen schon ohne jeden Zusatz, nur mit Hack, Zwiebeln und Gewürzen gemacht, und sie fielen keineswegs auseinander.

Gut, das mit dem "Strecken" war eine kleine Abschweifung von mir. Und wie gesagt, es gibt viele Philosophien rund um die Bulette. Viele meinen ja, ohne Brotanteil könnte man gar nicht von Frikadellen sprechen.
#7
11.10.13, 21:23
frikadellen nur aus fleisch mit einem gewissen fettanteil brauchen eigentlich weder eier noch irgendein getreide, um nicht auseinander zu fallen. jedoch lässt sich in den teig sehr gut altes brot hineinmischen, und es gab mehr frikadellen. je mehr brot im teig war, desto weniger bindung gab es, also kamen noch eier dazu, damit es schön klebt. das ist das ganze geheimnis.

ich gebe auch gern kleingeschnittenes gemüse hinein, olivenstückchen, mais, geriebenen käse, ein wenig feta im teig oder als kern, und reste von gekochtem reis machen sich darin auch sehr gut.
-1
#8
13.10.13, 11:41
Altbackenes Brötchen und Quark funktioniert definitiv !!!
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#9 onkelwilli
13.10.13, 14:05
@hexe: Natürlich funktioniert es, hat ja niemand bestritten. Und es sollte unbedingt ein "ungesundes", nicht allzu altbackenes Weizenbrötchen sein, wenn man nicht will, dass der Brotgeschmack zu sehr durchschlägt.

@seidenloeckchen: In Frikadellen kann man alles Mögliche reintun, zumindest als Experiment. Ich für meinen Teil bin da hoffnungslos altmodisch, die Buletten sollen immer so schmecken wie sie bei meiner Oma geschmeckt haben.
#10 Lexmark22
2.12.13, 17:03
Hallo Leute,

ich werd mal auch meinen Senf dazugeben. ;D

Das mit dem Quark kennen und machen wir auch ab und zu.
Hier noch einiges zum Thema,

- schön saftig wird der Braten wenn man pro 500 g Hackfleisch 3-4 EL Tomaten- oder Curryketchup mit zu gibt.

- weniger schwer wird die Sache wenn anstelle des Brötchen bzw. Semmelmehl 2 Scheiben angefeuchteten Toast mit eingeknetet werden.

- je nach Geschmack kann man gewürfelten Edamer, Cheddar, Feta, Ziegenkäse oder Gouda zur Hackmasse geben.

Und in einem sind wir uns wohl einig,
die eigenen Bouletten bzw. Hackbraten sind die besten! ;-)

LG Lexmark

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