Für alle, die ihr Gehirn fit halten wollen und gerne in Erinnerungen schwelgen, eine Spiel, wie man sehr gut die grauen Zellen trainieren kann.

Graue Zellen trainieren - mit Erinnerungen

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Eine Möglichkeit die grauen Zellen zu trainieren, das Gerhirn fit zu halten und in Erinnerungen zu schwelgen.

Angeregt von LilaSkorpion und ihrer tollen Idee "Glücksmomente im Glas" kam ich auf die Idee, etwas für meine Eltern zu basteln.
Die beiden frühstücken gerne ausgiebig und lange. Für die gemütliche letzte Tasse Kaffee bin ich dabei, für Gesprächsstoff zu sorgen.

Ich habe mir in Excel mit Kästchen in Visitenkartengröße ein kleines Raster gebastelt. Da tippe ich alles mögliche rein, was mir einfällt, wie z.B. Erinnerungen an meine zum Glück sehr schöne Kindheit.

Diese Kärtchen will ich dann als Lose aufrollen und in einem Behälter sammeln. Meine Eltern können dann einen oder mehrere Zettel am Frühstückstisch ziehen und sich an die gemeinsamen Erlebnisse erinnern. Dabei sollen sie ihre eigenen Erinnerungen durchforsten und sich darüber erzählen.

Ich habe nämlich festgestellt, dass sich die Eltern an ganz andere Dinge erinnern als das Kind. Fürs Training der grauen Zellen wird es auch Zettel geben, die Ereignisse nachfragen, an die sie sich erinnern sollen ("Wie hieß meine beste Freundin?") oder auch Fragen zu aktuellen Vorkommnissen ("Wie heißt der neue Papst?) Einbauen kann man auch so was wie "Altes Brot übrig? - Geht Enten füttern!" Natürlich kann ich nicht mit Sicherheit wissen, ob meine Eltern daran Spaß haben werden - aber einen Versuch ist es wert, oder?

Um hier Spötteleien vorzubeugen: Ja, meine Eltern sind auf dem Weg, älter zu werden. Aber dieses "Spiel" ist eigentlich für jede Familie interessant. Und von einer 90järhigen Nachbarin weiß ich, was der Mensch im Alter alles vergessen kann. Inzwischen kenne ich ihre Kindheitserinnerungen besser als sie ...

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