Grüne oder vogtländische Klöße

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Man nimmt hierzu möglichst große Kartoffeln, wäscht, schält und reibt diese auf dem Reibeisen in eine zur Hälfte mit kalten Wasser gefüllte Schüssel. Ist man mit dem Reiben fertig, so gießt man das erste Wasser durch den Durchschlag ab. Zu dem Geriebenen, welches sich im Durchschlag anhäufte, gießt man frisches Wasser zu und spült auf diese Weise alles Kartoffelmehl durch den Durchschlag in einen großen .

Die Kartoffelmasse wird nochmals durch ein leinenes Tuch ausgedrückt, so dass die Masse von Wasser befreit ist. Nun quirlt man in kochender Milch 250 Gramm Grieß bis er ein steifer Brei wird. Mit diesem kochend heißen Brei brüht man die Kartoffeln, gibt Salz und in Würfel geschnittene, in Butter geröstete Semmel und 1 bis 2 Löffel Weizenmehl dazu. Wer es besonders gut machen will, kann ein Paar Eier dazu nehmen. Man knetet das Ganze zu einem lockeren Teig, aus dem dann die Klöße geformt werden.

Das weitere Verfahren ist folgendes:
Auf dem Herd, wo sich ein oder zwei Töpfe kochenden Wassers befinden, stellt man sich den Klößeteig nebst einer Schüssel mit kaltem Wasser zurecht. Man taucht beide Hände in das kalte Wasser und nimmt von dem Teig soviel heraus, als zu einem Kloß nötig ist und ballt Klöße. Die gut in Butter gerösteten Semmelwürfel bringt man in die Mitte der Kugel. Durch die Semmelwürfel wird - neben größerem Wohlgeschmack des Kloßes - sein Halt gestärkt und das Auseinanderfallen im kochenden Wasser, in das man sofort jeden bringt, vermieden. Man kocht zehn bis fünfzehn Minuten und sieht dann durch Auseinanderreißen eines Kloßes, ob er und somit auch die anderen gar sind.

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