Zu dem Guglhupf noch eine gute Tasse Kaffee dazu und der Nachmittag ist perfekt!
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Guglhupf auf Rührteig-Basis

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Für die Feiertage sollte noch ein sogenannter "trockener" Kuchen auf den Tisch kommen und so fiel mir ein Guglhupf ein. Da ich aber keine Hefe mehr im Haus hatte, habe ich mir gedacht, kann ich auch einen Rührteig herstellen, der dann mit den gleichen Zutaten verfeinert wird wie der originale Hefeteig-Guglhupf.

Ich meine, der Kuchen ist mir gut gelungen und er wird uns sicher genau so gut schmecken, wie der aus Hefeteig. Ich gebe Euch hier das Rezept, falls ihr auch einmal den Rührteig-Guglhupf backen möchtet.

Viel Spaß und gutes Gelingen sowie einen guten Appetit.

Zutaten für eine Guglhupf-Form

  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 4 Eier
  • 350 g Mehl
  • 1 Backpulver
  • 1 Vanillezucker
  • 50 g Mandeln
  • 50 g Zitronat
  • 8 EL Milch
  • 1 EL Rum
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 100 g in Rum eingeweichte Rosinen

Zubereitung

  1. Zimmerwarme Butter und Zucker mit dem oder der Küchemaschine kräftig verrühren, bis der Zucker sich gelöst hat. Nach und nach die Eier untermischen.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Vanillezucker gut vermischen und nach und nach in die Eier-Butter-Zuckermasse einrühren. Nun werden die Mandeln, Zitronat, die Milch und der EL Rum zum Teig gegeben und ebenfalls untergemischt. Ganz zum Schluss kommen noch die Zitronenschale und die Rumrosinen zum Teig und werden ebenfalls gut untergemischt.
  3. Die Guglhupfform wird mit Butter oder Margarine ausgepinselt und mit Semmelbröseln bestreut. Jetzt wird der Teig eingefüllt und die Form kommt für 45 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen. Ggfs. kann die Hitze nach der Hälfte der Backzeit auf 170 Grad heruntergestellt werden, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird. 
  4. Nach Ablauf der Backzeit die Stäbchenprobe machen, wenn der Holzspieß trocken bleibt, ist der Kuchen gar und kann aus dem Backofen genommen werden. Ich lasse die Form eine halbe Stunde stehen und stürze den Kuchen dann auf eine Platte. Nachdem der Kuchen gänzlich ausgekühlt ist, rühre ich entweder aus Puderzucker und Milch einen Guss an, oder ich gebe einen Schokoladenüberzug auf den Kuchen. Einfach so, nach den vorhandenen Vorräten bei den Backzutaten.

Jetzt noch eine gute Tasse Kaffee dazu und der Nachmittag ist perfekt!

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23 Kommentare


1
#1
28.12.18, 00:02
Lecker...und schnell gemacht. 
Genau das Richtige für ne gemütliche Kaffeestunde...wenn die Weihnachtsplätzchen gefuttert
sind oder man mal wieder was "Vernünftiges" braucht...
2
#2
28.12.18, 00:45
Ich habe noch nie einen Guglhupf aus Hefeteig gebacken. Bei mir gab es bisher immer nur Guglhupf aus Rührteig. Als Alternative zum Hefeteig kann ich mir dieses Rezept auch sehr gut mit einem Quarkölteig vorstellen. Dieses Rührteigrezept gefällt mir aber auch sehr gut.
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#3
28.12.18, 08:41
ich habe mal im Elsass in einem kleinen Cafe einen original Gugelhupf (Hefeteig) gegessen, der war sagenhaft ... aber so ein Rührteigkuchen ist einfach schneller gemacht und kann auch ein paar Tage länger aufgehoben werden, das mag ich  :o)
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#4
28.12.18, 13:43
*grins* ... ich mache immer einen Marmor-Gugelhupf, die übliche Kastenform für Marmorkuchen finde ich langweilig.
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#5
28.12.18, 15:52
Ja, Marmorgugelhupf mache ich auch gerne. Sehr einfach und immer lecker. 
3
#6
28.12.18, 17:45
Ich habe bis jetzt auch noch nie einen Guglhupf aus Hefeteig gebacken, immer nur aus Rührteig.
Besonders lecker ist der Schokoladen-Guglhupf mit geschmolzener Schokolade.
4
#7
28.12.18, 18:23
Man kann in der Gugelhupfform jeden Teig backen.

Der Name bezeichnet nur die Form.

Namensherkunft

Der erste Wortteil von Gugelhupf wird vermutlich von Gugel abgeleitet, weil die Backform dem Kopftuch (Gugl) gleicht, das die Bäuerinnen sich um den Kopf binden; diese Erklärung findet sich 1774 bei Adelung, aber auch 1872 bei Schmeller und bei der Wienerin Emma Eckhart im Anhang ihres Kochbuchs "Der häusliche Herd" von 1876 ("Haushaltskunde: Küchen-Deutsch").
Den zweiten Bestandteil -hopf leitete Adelung (unter dem Lemma Kugelhippe) von Schopf ab, was mit diesen Begriffen zu Haupt und Haube gehört.
 Weigand wiederum bildete den Zusammenhang zu Hefeteig und Hepfen, einem bayerischen Ausdruck für Hefe.
1
#8
28.12.18, 20:49
@Alicia54: 
Genau so ist es. Der Gugelhupf ist die Form, nicht das Rezept.
Oder ist es gar ein Googlehupf? Googeln wir doch mal 😄
2
#9
28.12.18, 21:12
@xldeluxe_reloaded: psst, hab ich doch😊, aber verrate es nicht😉
#10
28.12.18, 21:13
@Alicia54: 
Niemals! Der Googlehupf bleibt unter uns.
#11
29.12.18, 09:18
Gelöscht
#12
29.12.18, 20:54
@Brandy: 
Warum? War doch nett.............
1
#13
30.12.18, 11:09
Ich bereite den Gugelhupf immer mit Quark zu:
250g Quark, 250g Mehl, 3/4 Päckchen Backpulver, 100g Butter, 150g Zucker, 1Prise Salz, 
 Eier, 50g Rosinen oder Korinthen
Bei Mittelhitze 60Min. backen. Nach dem Stürzen buttern und mit Puderzucker verzieren.
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#14
30.12.18, 11:27
@xldeluxe_reloaded: 
Den Googlehupf würde ich mir an Deiner Stelle patentieren lassen ! Jetzt aber ernst, wusstest Du, das der mit Hefe gebacken wird ? Ich habe immer Backpulver genommen  
1
#15
30.12.18, 13:30
Das hört sich gut an, aber meiner Meinung nach ist viel zuviel Zucker dabei!! Geht bestimmt auch mit „nur“ 150 g oder 175 g Zucker, da ja auch noch ein Guss, egal ob Schokolade oder Puderzucker, darüberkommt!!
#16
30.12.18, 13:56
@Tankwart: Das Rezept meiner Mama basierte u. a. auf 250 gr. Zucker und genau so hab ich den Teig mit den genannten Zutaten gemacht. Wenn Du weniger Zucker nehmen möchtest, so mach es einfach. Ob dies die Konsistenz und inwieweit auch den Geschmack des Kuchens beeinflußt, kann ich nicht sagen, weil ich den Guglhupf bisher immer auf die Art und Weise von Mamas Rezept gebacken habe.  
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#17
30.12.18, 14:54
Liebe Brandy, 
ich kenne diese Rezepte auch von meiner Mutter. Früher war es scheinbar üblich, auf 250 g Butter oder Margarine auch 250 g Zucker zu nehmen, außerdem wurden dann auch 500 g Mehl zugefügt. Ich habe seit langem festgestellt, dass man wirklich den Zucker auf 150 g oder auch 175 g reduzieren kann und beim Mehl auch nur noch 250 g oder 300 g nehmen kann. Der Kuchen wird viel fluffiger und etwas Biskuit-ähnlich. Wir sind sehr zufrieden mit unserem Ergebnis!!
1
#18
30.12.18, 15:08
Ein gutes Rezept,danke Brandy.
Ich habe den Gugelhupf schon gebacken und kann sagen er ist einfach köstlich und ist bei meiner Familie gut angekommen.👍
Daher von mir 5 Sterne
1
#19
30.12.18, 15:11
@Marylan: 
Dieses Rezept habe ich auch mit zwei Eiern. Du hast nur Eier ohne Nennung der Anzahl geschrieben.
Dieser Teig wird wunderbar saftig und fluffig. Davon kann man auch sehr gut Muffins backen.
👍
1
#20
30.12.18, 16:08
Dankeschön an alle, denen mein Rezept gefällt und es positiv bewertet haben😘👍
#21
30.12.18, 20:48
@Opernfreundin: #14
Ich backe zu selten, interessiere mich zwar für alles aber bekomme es nicht hin. Ich bin so ein Freigeist und kann nicht nach Rezept ;o))
#22
31.12.18, 10:40
@xldeluxe_reloaded: 
Wie wäre es dann mit Tassenrezepten  da muss man  nichts abwiegen ?
1
#23
1.1.19, 04:18
Prosit Neujahr!
Ich habe mir gerade erst eine neue😍 *Guhgelhupfform*😍 gekauft und da kommt dein Rezept genau passend. Dass man ihn auch mit Hefeteig backen kann, hatte ich bisher noch nicht gehört, ist vielleicht auch von Region zu Region verschieden. Das werde ich mal ausprobieren, wenn ich mehr Zeit habe. Ich liebe Hefeteig...

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