H-Milch als Kühlakku

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H-Milch mit einem Fettgehalt von 3,5 % eignet sich hervorragend als Kühlakku, da Fett wesentlich länger braucht bis es aufgetaut ist. Einfach eine preiswerte Milch kaufen, mit einem Edding als Akku beschriften, einfrieren und so mehrfach wiederverwenden. Nimmt zwar etwas Platz weg, dafür bleiben aber auch bei großer Hitze alle eingepackten Lebensmittel sehr lange kalt.

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9 Kommentare


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#1 kreativesMaidle
22.11.11, 13:42
Hallo sterzi,
frierst du die Milch mehrfach ein ? *grübel*
oder verwendest du sie nach dem Einfrieren bzw.Auftauen noch zB zum Kochen ? das könnte ich mir noch vorstellen. Auch wenn die Milch billig ist tut mir der Gedanke weh, Nahrungsmittel wegzuwerfen. Sorry.
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#2
22.11.11, 14:18
Zweifle nicht daran das der Tipp funktioniert, was mich daran aber stört ist die Tatsache das Lebensmittel zweckentfremdet werden. Liegt vielleicht an meiner Erziehung und daran das meine Eltern noch den Krieg miterlebt haben und mir nachdrücklich vermitteln konnten was Hunger bedeutet. Ich muss zwar keinen Hunger leiden wie meine Eltern, aber isie haben mir beigebracht mit Lebensmitteln achtsam umzugehen. lg minette
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#3 jojoxy
22.11.11, 15:48
man kann ja die milch trinken und den leeren tetrapack (falls er einen schraubverschluss hat) mit wasser füllen. dann hat man einen akku, abfall vermieden und kein lebensmittel zweckentfremdet.
#4
22.11.11, 19:52
@ kreatives Maidle und minette61
Man kann Milch wunderbar einfrieren und danach noch benutzen!
Klar, man sollte hier dann natürlich aufpassen dass sie beim Auftauen nicht ZU warm und dadurch sauer wird...

Meine Mutter hat z. B. vor dem Urlaub oft Milch eingefroren wenn sie mehr frische Milch gekauft hatte als wir noch ausgetrunken haben.
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#5
22.11.11, 20:16
Ahja. Ohne es ausprobiert zu haben würd ich jetzt mutmaßen, dass die 3,5% Fett in einem Liter Milch evtl. um die 35ml ausmachen, und Fett eine Dichte von knapp unter 1g/ml hat. Die Wärmekapazität von Fett und Eis ist ziemlich identisch, die von Öl und Wasser unterscheidet sich um einen Faktor von 2 zu Ungunsten des Öls (Wasser ist ja ein total anormaler Stoff). Selbiges bei der Energie, die für den Phasenübergang Fest->Flüssig benötigt wird.
Unterm Strich sind 965ml Wasser und 35ml Fett (getrennt, nicht vermischt) also ein schlechterer Kühlakku als 1000ml Wasser. Gratulation.

Gut, die Sache ist komplizierter, da die Mischung verschiedener Stoffe ja bereits diverse wichtige Parameter beeinflusst. Milch soll bei minus einem halben °C gefrieren, u.a. wegen der enthaltenen Salze. Dass das aber wiederum dermaßen viel rausreißt, dass ein reiner Wasserakku um Längen geschlagen wird, glaub ich allerdings nicht. Ansonsten würden wir vermutlich Milch statt Paraffin und Salzlösungen als Phase Change Material abfüllen und verkaufen... ;)
#6
23.11.11, 00:06
Da ich auf einem Bauernhof groß geworden bin, schätze ich Lebensmittel sehr wohl.
Mir geht es nur darum..28Grad im Schatten und den ganzen Tag am See.

Hier habe ich die Erfahrung gemacht, daß ich mit der Milch besser klar komme als mit den Wassergekühlten Kühlakkus.

Probiert es doch beides einfach mal gleichzeitig in Eurer Küche aus.

Ich benutze diesen Liter Milch einen ganzen Sommer lang..trinken mag ich sie dann nicht mehr.

Lieben Gruß

sterzi
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#7
23.11.11, 08:35
Jeder wie er mag, aber einen Liter Milch als Kühlakku zu benutzen und den dann anschließend zu entsorgen, kommt für mich auch nicht in Frage.

Da finde ich jojoxys Tipp interessanter.
#8
23.11.11, 12:06
Kontroverse Diskussion hier. Ich würde auch eher dazu tendieren, in eine leere Milchpackung Wasser zu machen. Mir wäre auch die Milch zu schade.
Aber so n ganzer Tag am Baggersee........ die Milch taut langsam auf...... und dann ein Schluck herrlich kühle Milch......... legga.
Also bei mir käme die Milch gar nicht auf die Idee, noch einmal eingeroren zu werden........
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#9
23.7.12, 10:51
Der Tipp ist gut. Aber Fett taut sehr schnell auf. Wasser braucht, meine ich, von allen Lebensmitteln am längsten.
Eigentlich ist es ganz einfach: Milch oder Saftpackungen oder auch nur Wasser, je nach dem was man mitnehmen möchte, einfrieren und ab in den Urlaub. Da hat man gleich etwas für einige Tage mit, das man aufbrauchen kann und nicht im Weg liegt - es kühlt wunderbar. Zur Heimfahrt, wenn möglich wieder diverse Sachen einfrieren ... Die Akkus verbrauchen ohnehin nur sinnlos Platz.

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