Hilfe bei Juckreiz: Am besten nimmst du einen weichen stumpfen Gegenstand zum “kratzen“, die Rückseite eines Kugelschreibers oder so einen Massageball wie im Bild und massierst eher, als dass du kratzt rund um die juckende Stelle.

Hilfe bei Juckreiz ohne Aufkratzen

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Insektenstiche, durch Kleidung oder Putzmittel gereizte Haut, Wunden, die gerade verheilen. Wer kennt das nicht, es juckt, dass du fast verrückt wirst und wenn du dich kratzt, geht die Haut noch weiter kaputt und alles wird noch schlimmer.

Dazu musst du wissen, dass Kratzen den Juckreiz gar nicht stillt, sondern nur davon ablenkt: Beides sind Schmerzen, und wenn der Kratzschmerz den Juckschmerz übertönt, dann fühlst du das Jucken nicht mehr.

Besser ist es also, mit dem richtigen Mittel, die Heilung herbeizuführen.

Wenn man gerade nichts zur Hand hat, hilft die eigene Spucke und pusten. Spucke schadet nie und das Pusten kühlt.

Wenn der Drang zum Kratzen so groß ist, dass man es nicht aushält, dann NICHT DIREKT AUF dem Mückenstich oder der gereizten Hautpartie kratzen, sondern daneben auf gesunder Haut. Im Hirn kommt das auch als Ablenkungsreiz an, aber du kratzt nicht die sowieso schon kranke Stelle ...

Am besten nimmst du einen weichen stumpfen Gegenstand zum “kratzen“, die Rückseite eines Kugelschreibers oder so einen Massageball wie im Bild und MASSIERST eher, als dass du kratzt RUND UM die juckende Stelle. Wer nur die Finger hat, kann ein Taschentuch oder ein Kleidungsstück drüberziehen, um Verletzungen zu verhindern. Durch die bessere Durchblutung heilt der Mückenstich schneller ab.

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8 Kommentare


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#1
31.5.16, 23:21
Mit der flachen Hand leicht draufklopfen, das hilft auch. Das lernen die Neurodermitiker.
#2
1.6.16, 02:17
Sehr gut erklärt weshalb man lieber einen stumpfen Gegenstand nehmen soll wenns juckt .Ich reibe meistens mit Spucke über die juckende Stelle ,da wo der Mückenstich ist .👍
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#3
1.6.16, 18:26
Es gibt Juckreiz, wo nix wirklich hilft, jeder Urticaria-Geplagte oder Neurodermitiker kennt es. Bei Insektenstichen habe ich die Erfahrung gemacht, dass Hitze einfach unschlagbar gut hilft. Ich hatte vor zwei Jahren das "Vergnügen" von einer Dornfingerspinne gebissen worden zu sein, da bekam Juckreiz eine ganz neue Dimension! Alles Kühlen, Salben was auch immer hat nicht wirklich geholfen. Dann habe ich irgendwo den Tipp gefunden, einen Teelöffel unter heißem Wasser zu erhitzen und auf den Stich zu drücken. Natürlich nicht soooo heiß dass es Brandblasen gibt, aber schon so, dass die Hitze leicht schmerzhaft ist. Ein-zweimal drauf, und der Juckreiz war für eine gewisse Zeit wie weggeblasen. Wenn es wieder anfing habe ich es wiederholt. Die Hitze zersetzt wohl Bestandteile des Giftes. Versuch lohnt, die Stechmücken-Saison fängt ja erst richtig an!
#4
1.6.16, 21:43
In einem Finnlandurlaub habe gemerkt, dass nach einem Saunabesuch die Mückenstiche kaum noch gestört haben, wahrscheinlich war das Gift mit ausgeschwitzt worden. Wenn man gerade Mückenstiche aber keine Sauna zur Hand hat, dann ist dieser Tipp hier nicht schlecht. Besser als blutig kratzen.
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#5
2.6.16, 13:56
Lieber direkt Fenestil drauf gegen Stiche 
#6
3.6.16, 14:15
@whoopie: Richtig, die Hitze lässt die Eiweiß-Bestandteile gerinnen. Kennt jeder von Rührei machen.
#7
3.6.16, 18:33
Ich gebe auch Fenistil oder ähnliche Gele auf die Mückenstiche.
Der Tip, in der Umgebung der Stiche zu kratzen, ist auch sehr wichtig! Damit kratzt man die betreffende Stelle nicht auf.
#8
4.6.16, 10:49
whoopie : der Tipp mit dem heissen löffel ist super & hilft .
Ebenso der hier beschriebe Tipp.
Was ich mache , wenn es ganz schlimm ist (ich hab seid 10 Jahren Neurodermitis an den Händen und bin dazu noch altenpflegerin) ,
die betroffene stelle unter heißes Wasser , der Schmerz lenkt vom juckreiz ab . Anschließend gut abtrocknen (auch gern reiben) , dann eincremen.
Ich dachte immer nur ich käme auf verrückte Ideen gegen die Neurodermitis , aber es gibt ja noch viele mehr.... :-)

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