Hundefutter aus Hühnermägen selbst zubereiten

Hundefutter aus Hühnermägen selbst zubereiten
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Leider neigen manche Hunde zu Durchfall, vor allem diejenigen, die gerne ihre Nase überall haben und so manchen Brocken aufschnappen, der nicht immer für sie geeignet ist.  Hier hat sich dieses Rezept bewährt, um den Magen des Vierbeiners wieder in Ordnung zu bringen. Hühnermägen sind die Basis - diese sind preiswert als Tiefkühlware bei EDEKA und REWE zu erwerben.

Zutaten

5 Portionen
  • 500 g Hühnermägen
  • 700 ml Wasser
  • 125 g Reis
Nährwerte pro Portion
Proteine:20 g
Kohlenhydrate:20 g
Fette:4 g
Kalorien:201 kcal
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Zubereitung

  1. 500 g Hühnermägen auftauen, dann in 700 ml Wasser 30 Minuten kochen, dann herausnehmen und in feine Scheiben schneiden.
  2. Die Brühe nicht wegschütten, sondern den Reis und die geschnittenen Hühnermägen hineingeben und den Reis weich dünsten. Gegebenenfalls muss Wasser nachgegossen werden, damit der Reis nicht anbrennt.

Abgefüllt in sterile Gläser mit Schraubdeckel, hält sich das Futter im  ungefähr vier Tage. (Wenn es überhaupt so lange hält, denn meist wird das Futter regelrecht verschlungen).

Futter für empfindliche Hunde

Hühner haben von Natur aus einen sogenannten Muskelmagen, was sich auch im Aufbau der aufgeschnittenen und gereinigten Verdauungsorgane zeigt. Grob gesagt sind es zwei rundliche Stücke dunkelrotes Muskelfleisch, die von knorpeliger Struktur umgeben sind. In einigen Ländern werden Hühnermägen auch von Menschen gegessen. Sie haben einen kernigen Biss und einen für Innereien typischen leicht mineralischen Geschmack. Ich habe jedoch noch kein Rezept gefunden, das mir geeignet erscheint, um die Hühnermägen auch für uns Menschen geschmackvoll zuzubereiten. 

Doch bleiben wir nun beim Hundefutter: Hühnermägen sind nahezu fettarm und daher leicht verträglich und nebenbei sehr preiswert. 

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2 Kommentare

Ein guter Tipp. Mein Hund liebt es. Ich raspele noch Möhre hinein, und einen Schuss Distelöl. Ist ein Lhasa Apso und hat viel, viel Fell. (haart aber nicht) Kann ich nur jedem Hundebesitzer empfehlen!
Aus meiner Kindheit weiß ich noch, dass bei den tiefgefrorenen Hähnchen immer ein kleiner Beutel mit Innereien dabei war. So wurden Herz, Leber und Magen (natürlich ohne Beutel!) genau wie das Hähnchen gewürzt und im Bräter mitgebraten. So als "Einzelstück" schmeckte der Magen schon gut. Eine größere Menge davon hätte nicht unbedingt sein müssen, wäre aber auch in dieser Zubereitung in Ordnung gewesen.
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