Leber auf Berliner Art mit Äpfeln und Zwiebeln ist lecker. Manchem fehlt die Soße - ein Tipp für alle Soßenjunkies (Abbildung ähnlich).

Kalbsleber-Rahmgulasch mit Äpfeln und Zwiebeln

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Ich liebe Leber auf Berliner Art mit Äpfeln und Zwiebeln, allerdings fehlt mir dabei irgendwie immer Soße - ja ich bin ein Soßenjunkie ...

Zutaten für 2 Personen

  • 300 g Kalbsleber
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 1 kleiner Apfel
  • 1/8 L Rotwein
  • 250 ml Kalbsfond (alternativ Fleischbrühe)
  • Sahne
  • Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Majoran, etwas Mehl, Butter

Zubereitung

  1. Die Leber waschen, von Sehnen befreien, trocken tupfen und in größere Würfel schneiden. Mit Mehl bestäuben. Brühe zubereiten oder Fond bereitstellen.
  2. Zwiebel in feine Ringe schneiden, Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in ca. 0,5 cm Würfel schneiden.
  3. Butter in einer großen (beschichtet) mild erhitzen und Zwiebeln zusammen mit den Apfelstückchen darin schmoren.
  4. Zwiebeln und Apfelwürfel entfernen und die Leberstücke scharf von allen Seiten anbraten. Mit Rotwein ablöschen.
  5. 1 EL Tomatenmark, Salz und Pfeffer zugeben, mit Brühe aufgießen, Majoran hinzu und ein paar Minuten köcheln lassen. Apfelstücke und Zwiebelringe hinzugeben, mitziehen lassen.
  6. Zum Schluss etwas Sahne hinzugeben (nach Gusto) und final nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Soße wird eigentlich sehr gut über das Tomatenmark, die Zwiebeln und das Pektin im Apfel gebunden, wem es nicht reicht, der kann natürlich auch eine kleine rohe Kartoffel hineintreiben und mitkochen oder mit etwas Kartoffelmehl am Ende noch eindicken.

Dazu passt ein cremiges Kartoffelpüree hervorragend.

Guten Appetit.

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20 Kommentare


1
#1
2.3.17, 23:06
Wenn Kinder (ja - es gibt auch Kinder, die Leber mögen) mit essen, kann man statt des Rotweins die Sauce auch mit Apfelsaft ablöschen. Das schmeckt sehr gut👍
#2
3.3.17, 15:14
Sas Rezept hört sich sehr lecker an - danke!
Ich habe noch eine größere Portion Hühnerleber im Eisschrank, mit der werde ich das mal ausprobieren.
1
#3
3.3.17, 18:10
für mich das Rezept des Monats !
#4
3.3.17, 21:02
das ist ein super rezept. ich mache das immer mit huehnerleber.👍
2
#5
5.3.17, 07:15
Ich habe mal gelesen, dass man Leber nicht mehr essen soll. Weil die Leber von Tieren  (wie beim Menschen) ein Entgiftungsorgan ist. Und dort stecken dann die ganzen Mittel drin, mit denen die Tiere behandelt werden, z.B. Antibiotika. Ich persönlich kaufe nur Hühnerleber aus dem Bio-Laden. Die ist teuer, aber man gönnt sich ja sonst nicht viel!
#6
5.3.17, 09:17
@gudula: Je älter ein Tier wird, desto mehr Schadstoffe können sich in der Leber ansammeln.
Daher ist es besser, wenn schon Leber, die von "kurzlebigen" Tieren zu verwenden. Geflügel und Kalb sind schon ok.
Rinder werden erst relativ spät geschlachtet, da wäre ich auch vorsichtig.
#7
19.3.17, 08:29
@gudula: 
Entgiftung ist abolut richtig. ABER: diese Organe dienen dazu, die Gifte auszuscheiden und nicht um sie zu speichern😉
1
#8
19.3.17, 09:28
Man isst ja nicht jeden Tag Leber!
Schönes unkompliziertes Rezept, danke. Habs schon gespeichert. Wirds demnächst bei uns geben
#9
19.3.17, 10:18
Das wird es demnächst bei uns mit Schweineleber geben. Ich werde dazu aber auch statt des Rotweins Apfelsaft verwenden, obwohl wir keine Kinder haben. 
#10
19.3.17, 10:28
@NFischedick


...Mit Schweineleber kenne ich es aus meiner alten Heimat - und gaaaaaaanz viiiiiel Majoran und viiiiiel Zwiebeln 
#11
19.3.17, 10:59
DiesesRezept hat mich mal vor vielen Jahren meine Schwiegermutter gelehrt aber mit Schweineleber,ganz duenne Stueckchen schneiden und auch etwas von dem Netz der schweineleber im Sud anbraten das gibt einen besonderen Geschmack.
Immer noch Lorbeerblaetter in den Sud tun damit alles leichter zu verdauen ist.
#12
19.3.17, 11:11
@Paradiso: 

Stimmt - ich schneide Leber auch immer in dünnen Streifen und nie würfelig😎
#13
19.3.17, 11:18
@Paradiso: 

Ich verwende Lorbeerblatt gerne als Würzmittel - und für die Verdauung soll's auch gut sein?
#14
19.3.17, 13:19
Hört sich gut an und ist gespeichert ....   👌
#15
19.3.17, 14:32
Super, habe schon lange keine Leber gemacht. So kenne ich das Rezept auch. Wird Montag gleich mal wieder gekocht. Freue mich jetzt schon.
#16 Melitta
21.3.17, 17:12
Ich teile die Meinung mit Agnetha😋
Das ist das Rezept des Monats, wir essen beide gerne Leber mit viel Zwiebel, die ich zuerst scharf anbrate bis sie Farbe nehmen und dann Zucker darüber streuen, denn Zwiebel und Zucker gehören immer zusammen, so einen halben bis ganzen Eßlöffel. Das muß aber jeder selbst rausfinden.😉
1
#17
21.3.17, 17:23
Ich würde gern mal von jemandem hören, der das Rezept schon nachgekocht hat, wie und ob er zufrieden war. Ich bin es nur bedingt. Die Leber war mir zu hart. Beim nächsten Mal werde ich die Soße separat zubereiten und die Leber nach meiner Art braten. 
#18 Melitta
21.3.17, 18:27
@wuestenhanni: 😳
Danke, für den Hinweis!!
Das Rezept "Kalbsleber-Rahmgulasch mit Äpfel und Zwiebel" ist an sich ein super Tipp und die Hauptzutat ist nun mal Kalbsleber. Wie der Name schon sagt, ein Kalb, ein Kuhjunges, erst ein paar Wochen alt, wenn überhaupt! Ein Kalb oder Kuhjunges ist demnach ein junges, zartes Leberchen und ist in NULL,KUCKUCK fertig. 😋
Wenn ich mir die Zeit so P-mal-Daumen anschau, ist die Leber fertig, wenn der Rotwein dazukommt, anders werden das leider Gummibälle😟 und das ist schade, sehr schade, aber der Tipp ist gut.
#19
21.3.17, 18:40
@Melitta: stimmt genau und aus diesem Grund werde ich es separat zubereiten und erst auf dem Teller zusammenfügen. Die Soße ist wirklich köstlich👍
#20
23.3.17, 22:08
@Kurti1: 
Die Leber ist sehr vieles: Speicherorgan, Stoffwechsel, Entgiftung, Ausscheidung und noch 
mehr, gebe dir Recht. 

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