Kaminanzünder selber machen – DIY

Die selbstgemachten Kaminanzünder sehen nicht nur schön aus, sie funktionieren auch hervorragend,
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Mit diesen selbst gemachten Kaminanzündern klappt das Anfeuern des Holzes im Kamin auch bei mir. Und das ohne die Rauchschwaden und den Gestank, die einige handelsübliche Anzünder verbreiten. Noch dazu ist es viel günstiger und man hat eine gute Verwendung für Kerzenwachsreste

In den letzten Tagen hat der Winter sich mit seiner weißen Pracht mal von der schönen Seite gezeigt. Bei der Kälte ist es drinnen am Kamin mit einem Tee dann umso gemütlicher. Und mit selbst gemachten, duftenden Kaminanzündern ist das Feuer im Kamin schnell entfacht und es duftet noch dazu nach Zimt und Orange.

Benötigtes Material

  • Kerzenwachs
  • Getrocknete Tannenzapfen (oder Kiefern- oder Fichtenzapfen)
  • Trockene Zweige
  • Zimtstangen
  • Getrocknete Orangen- oder Zitronenschalen
  • Bast oder Paketband
  • Altes Marmeladenglas

Kaminanzünder aus Tannenzapfen und Wachs herstellen

Die Anzünder lassen sich ganz einfach selber machen. Dazu werden getrocknete Tannenzapfen und dünne Zweige benötigt. Die Zweige mit der Gartenschere auf ungefähr gleiche Länge schneiden. Einige Zweige mit ein bis zwei Zimtstangen und getrockneten Orangen- oder Zitronenschalen bündeln und mit Naturbast oder Paketband zusammenschnüren. Ich habe die Schale mit einem Gemüsehobel abgehobelt und dann auf der Heizung getrocknet. Wer mag, kann auch ganze Orangenscheiben auf Küchenpapier legen und dann auf der Heizung trocken. In der Mitte einen Tannenzapfen befestigen.

Das Päckchen mit geschmolzenem Kerzenwachs beträufeln, damit es bei weißem Kerzenwachs so aussieht, als würde Schnee auf den Zweigen liegen. Werden die Enden des Paketbandes zudem in Wachs eingetaucht, dann können sie später wie ein Kerzendocht angezündet werden.

Die selbstgemachten Kaminanzünder eigenen sich auch als Gastgeschenk für Kaminbesitzer.

Tipps zum Schmelzen von Kerzenwachsresten

Die Kerzenwachsreste sollten am besten wie Schokolade in einem Wasserbad geschmolzen werden. Dazu die Wachsreste in ein altes Marmeladenglas füllen. Etwas Wasser in einen geben und das Glas hineinstellen. Das Wasser sollte maximal bis zu einem Drittel des Glases abdecken. Ist zu viel Wasser im Topf, kann es ins Glas spritzen und das Wachs ist unbrauchbar. Außerdem könnte das Glas im Wasserbad kippen.

Auf jeden Fall immer ein Wasserbad zum Schmelzen nutzen und nie direkt Wachs in einem Topf schmelzen. Wachs enthält Paraffin, das sich bei 160 °C selbst entzündet. Direkt auf dem Herd in einem Topf erhitzt, kann es also anfangen zu brennen.

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