Kind will kein Gemüse?

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Sicher haben das viele echte "Muttis" schon erlebt. Der Sproß, egal, ob acht Monate oder vier Jahre alt, isst kein Gemüse.

Spinat schmeckt sowieso net, Erbsen und Möhrchen sind bäbäääh, Rosenkohl essen nur Erwachsene. Bohnen? Pfui.

Was macht nu die gestresste Mama? Verzweifeln? Nööö.....

Raaaabe fragen.

Und die Lösung iss (meist) ganz einfach.

Kinder reagieren auf "süß". Das schmeckt. So, wie Schokolade. Nu, nich gleich ne Ritter Sport an den kunstvoll gekochten Mangold. Auch kein einzelnes Stück Schoki, nein, ein BISSCHEN Zucker oder Honig mit ans Gemüüüüse.

Den Tipp hab ich ner Kindergartenköchin gegeben, die am Verzweifeln war, wie sie den Kurzen Gemüse schmackhaft machen kann.

Und siehe da:

es klappt. Die Stöpsel essen sogar Rosenkohl oder Weißkraut.

Probierts mal aus...

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31 Kommentare


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#1 juggler
9.1.10, 03:11
Nun, ich weiß ja nicht, ob ich Kindern das Süße auch noch beim Gemüse schmackhaft machen will - Geschmack wird genau wie alles andere konditioniert, und wenn das Gemüse nicht mehr wie Gemüse schmeckt, dann macht das keinen Sinn.
Viel sinnvoller ist, Kidnern in den ersten Lebensjahren keine allzu zuckerhaltigen Nahrungsmittel und Getränke zu geben - dann wird süß nicht mit gut gleichgesetzt, und die mKids essen auch später gerne Gemüse.
#2
9.1.10, 09:04
@juggler: Dem kann ich nur zustimmen.
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#3
9.1.10, 10:21
Vorstellen kann ich es mir, dass das funktioniert. Ob ich das gut
heißen würde? Vielleicht, wenn ich verzweifelt wäre, weil die Kiddz nicht essen.
Ich habe von Anfang an meine Kinder mit an den Herd gelassen. Sprich, wir haben Gemüse geputzt, verarbeitet, im rohen Zustand probiert. Ja auch Bohnen. Dann haben wir zusammen lecker gekocht und gegessen. Meine Kinder essen so gut wie jedes Gemüse.
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#4
9.1.10, 10:41
Hallo juggler,
wenn man Kindern Süßes vorenthält,werden die Kids nur gieriger darauf...
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#5
9.1.10, 10:53
Also nem "achtmonatigen" Kind, oder besser Baby, würd ich auch keinesfalls Zucker unetrs Essen mischen, und sei es noch so wenig. Mit normalem Zucker kommt die Verdauung des kleinen noch nicht zurecht, man züchtet sich den Karies gerade in der Phase, wo die Kinder anfangen zu zahnen, und die Kinder werden auf Süsses konditioniert.

Man bemüht sich woanders, auf gezuckerte Tees, Schmelzflocken etc zu verzichten, und asl einzig empfohlenens "Süßes" Obst zu geben, und soll dann Zucker unters Essen mischen?

Sorry, raabe, aber für den Tipp bekommst du ausnahmsweise mal von mir keine Punkte...
#6
9.1.10, 11:30
@juggler: Sehe ich auch so. Und die Zähne immer süß "umspülen"...Gar keine gute Idee. Der Geschmack entwickelt sich schon noch in die richtige Richtung. Meine Kinder essen heute jedes Gemüse nach Startproblemen...Äpfel, Kartoffeln und Wurzeln gehen doch eigentlich immer und reichen für den Gemüsestart erstmal.
#7 Bodin
9.1.10, 12:05
Wenn Kinder kein Gemüse essen,dann reibe ich Zuccini ganz fein,tue dies in den Pfannkuchenteig und backe es aus.Die salzigen Pfannkuchen essen die gerne.
#8
9.1.10, 13:17
@Juergen01: Wie ich beschrieb, entwickelt sich diese Gier auf Süß nur dann, wenn die Leckelies in jungen Jahren immer süß schmecken. Eine gezielte Auswahl an Keksen und sonstigen Leckereien in den ersten Lebensjahren beugt dem vor. Dann wird sich die Gier gar nicht erst entwickeln...
#9
9.1.10, 13:54
Ist zwar gut gemeint, aber auf Dauer keine Loesung. Obst und Gemuese muss man von kleinauf in allen moeglichen Varianten kennenlernen, dann muss spaeter kein Honig dran gemischt werden. Ansonsten, wenn Eltern mit gutem Beispiel vorangehen, ist das auch alles halb so wild.
#10 Menuet
9.1.10, 13:59
Tja, was ist mit Kindern, die weder Gemüse noch Obst ( jedenfalls wirklich nicht gern) essen, denn das ist auch süß, wird trotzdem verschmäht, außer Bananen, vielleicht ein Apfel, neuerdings ein Stück Mandarine. Und Spinat, man wundert sich? Den essen sie. Und Zucker an Gemüse außer Erbsen, igitt.
Würden meine aber auch dann nicht essen. Als Babys und kleine Kleinkinder haben sie soweit alles gegessen, aber dann... und ich habe sie nicht mit Süßigkeiten vollgestopft, trotzdem essen sie kein G.
Und dabei liebe ich Gemüse, war wohl zuviel davon :D
#11 kerl
9.1.10, 18:00
ja wir essen ja auch gar nicht eh schon zuviel zucker.

ich mag deine tipps oft generell nicht, aufgrund deiner schreibweise oder weil ich sie auch nicht besonders super als tipp finde. aber dieser hier ist einfach schlecht.
und dann sich auch noch damit profilieren, dass man die kindergartenkinder jetzt mit zucker vollstopft.
#12 markaha
9.1.10, 19:31
Lieber Rabe, so gerne ich deine Tipps lese, von dem halte ich recht wenig im Gegensatz zu vielen anderen von dir.

Was du da im ersten Absatz schreibst

"Spinat schmeckt sowieso net, Erbsen und Möhrchen sind bäbäääh, Rosenkohl essen nur Erwachsene. Bohnen? Pfui." ist schlichtweg ein Vorurteil, vielleicht den Rosenkohl ausgenommen, den essen meine Kinder auch nicht. Erbsen und Möhrchen sind ein Renner, Blumenkohl, Sauerkraut, Rotkraut, Bohnen, Spinat kein Problem, wahrscheinlich weil sie von klein auf frisches Gemüse, fein zubereitet zu schätzen gelernt haben.

Und dass es immer süss sein muss, ist auch so ein olles Vorurteil. Als mein Grosser, jetzt acht Jahre alt, drei war, hat er eine sauere Gurke einem Eis vorgezogen - echt.

Nein, die lieben Kleinen sollten die verschiedenen Geschmäcker kennen lernen und eben nicht versüßt.

Nee Rabe, Kinder reagieren nicht nur auf süss, es sei denn du hast sie von klein auf mit Schokolade voll gestopft.

Die Kindergartenköchin möchte ich mal kennenlernen, in meinen Augen tut sie den Kleinen keinen Gefallen.

Aber nur meine bescheidene Meinung.
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#13 Schlaumeier
9.1.10, 19:34
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil: Nicht vom"vollstopfen mit Zucker" war im Tipp die Rede, sondern von einem "BISSCHEN". Und da hat der Rabe durchaus Recht: Kinder mögen das. Und warum? Weil Kinder von Natur aus auf Süßes stehen (Schon mal Muttermilch probiert?). Und das ist auch ein guter Schutz vor dem Verschlucken giftiger Pflanzen. Kinder nehmen ja oft alles in den Mund. Giftiges schmeckt oft bitter. Leider haben manche Gemüse aber auch ne bittere Note, die die Großen nicht stört. Kinder mit ihrem empfindlichen Gaumen aber schon!

Es geht also nicht darum, Kinder zu einer Vorliebe für Süßes zu erziehen, sondern ihrem Geschmacksempfinden ein klein wenig entgegenzukommen. Mit wachsendem Alter tolerieren Kinder sowieso leicht bittere Geschmacksnoten. Ganz von allein.
#14
9.1.10, 20:04
ich stimme Markaha zu 100% zu.

(und auch #12 muss ich recht geben, deine Schreibweise... lästig!)
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#15
9.1.10, 20:19
@Schlaumeier:

Ha???Hallo Mama! Ich bin gerade geboren, und ich bin geil auf süses??
#16 markaha
9.1.10, 21:43
@schlaumeier

Ich weiß nicht, wie viele Kinder du hast und mit welchen du Umgang pflegst. Dass Kinder von Natur aus auf Süßes stehen - klar, Muttermilch schmeckt leicht süßlich, aber es gibt auch ein Essen nach der Muttermilch - dass Kinder von Natur aus auf Süßes stehen, das glaub ich einfach nicht. Es widerspricht all meiner Erfahrung. Dass Kinder das ein oder andere nicht mögen, das kann ich nachvollziehen - geht uns allen so.

Spaghetti Soße mach ich grundsätzlich ohne Zucker oder Honig, die Kinder lieben es dennoch.

Ich ärgere mich über Sätze wie "wer lesen kann, ist klar im Vorteil."
Das ist schlicht und ergreifend herablassend und unterstellt "Lesepartnern" Dummheit. Und da werde ich ganz fuchsig. Auch wenn sich jemand Schlaumeier nennt, der glaubt, die Schläue mit den Löffeln gegessen zu haben.

LG

Ich könnte mich immer noch aufregen. So eine menschenverachtende Arroganz: "Wer lesen kann ist klar im Vorteil"
#17
9.1.10, 21:57
Menschen ist eine gewisse Vorliebe fuer Suesses angeboren, das ist nichts neues. Das sowas bei jedem etwas unterschiedlich veranlagt ist, stimmt aber natuerlich auch.
Ansonsten muss ich auch mal ganz ignorant dagegen halten, dass man seinem Kind vielleicht auch nicht immer bei so Sachen nachgeben sollte. Wenn's das Gemuese (oder was auch immer) nicht mag, dann gibt's eben mal nichts anderes und fertig.

@markaha Nicht aufregen... :)
#18
9.1.10, 22:14
Nee Rabe,
Kindern die vielfältigen (noch) zu erfahrenden Geschmackserlebnisse mit Zucker zu vers**en - das geht gar nicht!
Das passt auch gar nicht zu deiner sonstigen Kochphilosphie.
Schlechten Tag gehabt?
#19
9.1.10, 23:23
Ich habe während meiner freiberuflichen Tätigkeit Familienhelferinnen ausgebildet. Dafür habe ich selber an einem ernährungsphysiologischen Seminar für Kinder teilgenommen. Dort wurde vermittelt, das Kinder bis zum Alter von 2 Jahren grundsätzlich alles essen und trinken und man auf Zuckerzusatz ganz verzichten kann. Man muss es ihnen nur schmackhaft machen. Das ist sehr gut, aber darin liegt auch die Gefahr, das Kinder eben auch Gifte essen oder trinken. Ich wollte es einfach nicht glauben.

Dann wurde meine 1. Enkeltochter geboren. Die erste feste Nahrung die das Kind beim sonnabendlichen Familienfrühstück gegessen hat war Knoblauchfrischkäse. Dazu ein stilles Wasser. Wir waren platt. Und dabei ist es geblieben. Immer schön herzhaft, natürlich muss man dann alles selber machen.
Mit den beiden anderen haben wir es genauso gemacht.

Ab dem 3. Lebensjahr entwickeln sie ihren eigenen Geschmack, der aber immer noch wesentlich von den Eltern geprägt wird.

Das hat sich bis heute auch nicht wesentlich geändert. Sie sind jetzt 10, 9 und 6 Jahre alt. Sie trinken am liebsten Wasser oder Tee, Säfte seltener und essen auch mal Süßes, vor allem selbstgekochte Marmelade, auch mal Schokolade, Bonbons mögen sie nicht, höchstens noch Gummibären.

Da sieaber sehr viel Ost essen und auch um das Gemüse keinen Bogen machen, brauchen sie auch keine Säfte.

Natürlich ist nicht jede jedes Gemüse gleich gern. Aber es wird abgestimmt und jede darf mal entscheiden was es gibt und die anderen essen dann eben mit. So kommt jede in den Genuss mal "Bestimmer" zu sein.

Wir haben es auch wie Eifelgold gemacht, und sie schon frühzeitig alles mitmachen lassen. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass wir im Sommer im garten wohnen und jedes Kind sein eigenes kleines Beet hat, wo sie selber Gemüse ziehen.

Neulich bat mich eine Nabarin einen bestimmten Griesbrei für 7 Monate mitzubringen. Der enthielt in 100g sage und schreibe 47,2g Zucker. Mit den Tees sieht es auch nicht anders aus und auch in der Fertignahrung ist überall Zucker enthalten.

Wozu ?????

Im wahrsten Sinne des Wortes. "Unsere süßen Kleinen" und die Köchin hat jetzt ihre leibe Not.

LG
#20
9.1.10, 23:27
@Ernalottchen: natürlichsoll es heißen: Da sie aber sehr viel Obst essen....

Sorry
#21
11.1.10, 09:06
Meine Mutter hat früher öfters Letcho oder Ratatouille gemacht. Da ich das als Kind nicht mochte, hat sie meine Portion püriert (ohne zusätzlichen Zucker!) und mir das zusammen mit Brot oder Kartoffeln gegeben. Dadurch war der Geschmack nicht so intensiv und ich habe es gegessen. Irgendwann musste sie es mir nicht mehr pürieren.
Wenn ich mal Kinder habe, versuche ich das auch so und sicher nicht mit Zucker.
Sie hat Essen auch oft mit Geschichten verbunden. Die Gemüsesuppe hat sie mit Muschel-Nudeln gemacht und gesagt, dass wäre “Arielle-Suppe“ da ich den Disneyfilm “Die kleine Meerjungfrau“ so toll fand. Ein Eintopf mit roten Bohnen und Würstchen hat sie “Indianeressen“ genannt. Ihre Strategie hat super geklappt.
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#22
11.1.10, 16:44
Also ich weiss ja nicht, warum hier alle so gegen ein bisschen Zucker wettern und dann aber empfohlen wird, Kartoffeln zu nehmen.

Kartoffeln bestehen aus Staerke, das ist die chemische Vorform von Zucker. (Kartoffeln sind nicht mal ein Gemuese...) Ob ich jetzt ne halbe Kartoffel nehm oder ein klitzekleines Loeffelchen Zucker, macht keinen grossen Unterschied.
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#23
13.3.10, 14:38
meine Kinder sind schon groß. Sie sind gesunde Prachtkerle.....
Dem Ältesten musste ich auch immer extra Gemüse machen (habe überall ein wenig Ketchup drauf gemacht). Hat auch geklappt.
Sie sind gesund, haben gesunde, weiße Zähne, kein Übergewicht.....
Man kann alles übertreiben. Gesunde Ernährung ist wichtig, aber warum immer alles andere schlecht machen.
Später werden die Kids sowieso essen was sie wollen. Wenn man ihnen den Umgang mit gesunden Lebensmitteln beibringt, kann man am Anfang auch mal etwas schummeln.
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#24 Neocore
16.3.10, 02:22
Okay was manche hier abgehen ist echt schon hart! Erster hier geschriebener Fakt: Es ist von etwas Zucker die Rede, nicht von mehreren Löffeln. Fakt 2: Stärke = Vorform von Zucker. Fakt 3: Die Vorliebe von Süßen ist angeboren. Jedes Lebewesen hat etwas, was sich Instinkt nennt. Instinkt ist etwas was nicht verändert werden kann und ist nebenbei Angeboren. Früchte z.B. Schmecken Süßlich wo hingegen Blätter von bestimmten Pflanzen bitter schmecken. Da Früchte meistens gesund und und pflanzen oft giftig sind hat sich im Gehirn jedes Lebewesens verankert das Süßes meist gut und bitteres meist schlecht ist. Durch Entwicklung und stark gesunkener Zahl an schlechter Nahrung im menschlichen Umfeld hat sich dieser Instinkt zurückgebildet, ist bei dem einen mehr und dem anderen weniger vorhanden. Und bevor noch gefragt wird war deftiges von Kindern auch so gegessen wird. Von solchen Geschmacksrichtungen her geht in der Natur eher selten Gefahr aus. Und es ist von "menschlicher Arroganz" die Rede. Was gibt es den sonst noch für Arten der Arroganz? Eine tierische? Oder vielleicht eine pflanzliche? Nein es gibt nur eine einzige Art und die ist nur von Menschen geschaffen, weil ja jede emotion, Situation und jedes Gefühl unbedingt umschrieben werden muss. Und mit Arroganz hat das nichts zutun. Du kennst anscheinend die Bedeutung nicht. Schlaumeier hat nur in dem Ton geantwortet, den ihr in den vorherigen Kommentaren angeschlagen hat. Wer provokant schreibt, sollte sich nicht über eine Antwort aufregen die dies auch ist. Denn sowas greift schon eher den Begriff Arroganz auf. Ich hab mich erst vor kurzem hier angemeldet und habe jetzt schon kein Bock mehr auf dieses Forum! Anstatt konstruktive Kritik werden hier oftmals( ich betone oftmals, nicht immer) nur beleidigende, unhöfliche und gemeine Kommentare geschrieben. Kritik ist gut aber man sollte seine Grenzen kennen, am allermeisten wenn man doch so eine gute Mutter oder so ein guter Vater ist, wie sich hier die meisten ja hinstellen. Wenn das hier als Arrogant oder hochnäsig empfunden wird, bitte. An sowas erkennt man nur wie reif und lernfähig hier doch so mancher ist.
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#25
17.5.10, 17:32
Ich find das eine echt gute Idee!!
Vor allem kann man wirklich den Kindern entgegenkommen,
irgendwann wollen sie es nicht mehr.. wurde alles eigentlich auch oben schon geschrieben..
Ich habe das genauso gekriegt, ich hab kein Übergewicht, oder habe schlechte Zähne, im Gegenteil.. Ich bin absolut gesund!!
Vielleicht sollten das viele hier einfach mal ausprobieren.

Gruß Manu
#26
17.5.10, 23:03
Man könnte auch lernen, vernünftig zu kochen. Es gibt Kochkurse. Kinder sind sehr wohl in der Lage, andere Geschmäcker als süß zu genießen, wenn man sie läßt.
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#27
27.7.10, 21:30
Ich denke, hier geht es nicht darum, den Kindern von vornherein den süßen Geschmack "anzuerziehen", sondern darum, dass man den Kids Gemüse näherbringt, wenn es schon quasi zu spät ist, weil sie es z.B. nie im Naturzustand kennengelernt haben und das Gemüse darum nicht mögen.
Ausserdem hat ja nun unser liebes Flatterviech (der Rabe) nicht von Massen Zucker gesprochen, sondern von ein bisschen, und ich denke, bei aller Liebe und Rücksicht auf gesunde Ernährung, ist doch das bisschen Zucker MIT Gemüse besser als gar kein Gemüse, oder???
In diesem Sinne: schönen Abend noch!
#28
9.12.10, 15:27
@juggler: Richtig!
#29
3.1.12, 15:51
guten Tag,ich bin neu hier,;-) u hab grad ein bisschen durchgelesen.also zu diesem Thema ;-) ich hab meine Kinder nach ihrem Alter gefragt,u soviel Erbsen,Bohnen UND auch Sprossenkohl auf d Teller gegeben.und sie haben es gegessen ;-)))) od das Wort rückwärts gesagt, klang nach was Neuem, und schon wurde daraus eine Geschichte daraus ;-))
wünsche viel Spass *kiana2*
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#30
3.6.15, 14:35
ich bin zwar noch nicht ganz so weit, bin erst ca auf der hälfte meiner schwangerschaft angekommen...

trotzdem stellt sich mir grade die frage ob ich dann wirklich meine ganze art und weise zu kochen ändern muss...

denn sauerkraut koche ich gern in naturtrübem apfelsaft aus der kelterei im nachbarort und ansonsten mache ich immer eine PRISE zucker an herzhaftes genau wie ich immer eine kleine prise salz an süßes mache...
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#31
3.6.15, 22:15
@Mareike94: nein, das musst du ganz sicher nicht.
Denn erst einmal dauert es eine Weile bis dein Kind mitessen kann.
Und zum anderen ist es auch ganz einfach, wenn man gemeinsam bei Tisch sitzt, möchten die Kinder genau das probieren, was Mama und Papa essen.
Ganz wichtig ist, dass man kleine Mengen auf den Teller der Kinder füllt, lieber noch nachfüllen, als einen übervollen Teller, sodass man schon beim Anblick satt ist.
Und wenn die Kinder älter sind, können sie sich selbst auffüllen und auch nur soviel wie sie essen.
Und die Prise Zucker an Herzhaftes, ebenso die Prise Salz an Süßes, ist auch schon uralt und immer noch richtig. Denn dadurch kann man beiden Speisen den richtigen "Pfiff" geben.

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