Knöpfe übersichtlich aufräumen

Knöpfe übersichtlich aufräumen

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Du legst die Knöpfe auf ein entsprechend breites, in der Farbe kontrastierendes Stück Papier und klebst farbloses Klebeband locker in passender Breite komplett über die Knöpfe. Hinter dem Papier verkleben. So bleiben sie zusammen, Du musst nicht umständlich mit Nadel und Faden hantieren und selbst wenn man ganz viele Knöpfe hat, behält man den Überblick auch ohne Auffädeln und kann alle seine Knöpfe in einer Kiste aufbewahren.

Wenn Du immer gleich große Unterlagen benutzt, kannst Du bei Bedarf regelrecht "blättern", wenn Du sie hintereinander stellst. Für runde Knöpfe braucht man etwas mehr Geduld. Einmal gründlich aufgeräumt, hast Du alles griffbereit.

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Themen: Aufräumen

77 Kommentare


18
#1
20.4.12, 06:10
hallo, den tip finde ich zwar gut, aber ein bischen umständlich....ich stand vor kurzem auch vor dem problem. sehr viele knöpfe-wie aufräumen? nun gibt es ja in so kleinen ramschläden etc immer mal wieder diese "pillenboxen" oder ähnliches auch für schrauben. nägel und so weiter. die boxen mit integrierten abtrennungen eignen sich ebenfalls prima!
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#2
20.4.12, 06:19
achja, diejenigen, die eh schon viele dosen und zeugs übrig haben, können sich das auch ganz einfach selber machen, indem man pappe als trennblätter zu recht schneidet und zusammensteckt, wie in "pillendosen" oder Teeboxen.
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#3
20.4.12, 07:45
Also ich finde die Idee gut am Anfang viel Arbeit,aber wenn man einmal sortiert hat geht alles sehr schnell.
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#4
20.4.12, 08:08
gelobt seien die Ü-Eier , da sind meine Knöppe drin
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#5 stadtfuchs99
20.4.12, 09:21
@varicen: Ja, hatte ich auch schon, aber da kann ich sie nicht sehen, leider. Bei mir sind es sehr viele Knöpfe, und mein Verbrauch an Ü-Eiern ist gegen 0. LG
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#6 stadtfuchs99
20.4.12, 09:27
@Renesmee1: Auch gut! Siehste, gemeinsam kommt man doch auf die besten Ideen. Nehm ich gern als Anregung.
Nun ja, Aufräumen an sich ist immer anfangs umständlich, aber man hat später jede Menge Zeit gespart. LG
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#7
20.4.12, 09:53
Ich tu sie auf Sicherheitsnadeln. Das ist sicherlich nicht die praktischte Löseung, aber wenigstens übersichtlich.
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#8
20.4.12, 10:40
@statfuchs99: Dafür sind Ü-ier ja da, dass man sich jedes mal überraschen lässt, was für Knöppe drin sind.
ANsonsten finde in ale hier vorgeschlagenen Formen gut nutzbar. Kommt immer drauf an, welche Situation man an seinem Näh-Arbeitsplatz hat.
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#9 Schnuff
20.4.12, 12:32
@stadtfuchs99: Wie bekommst Du die Klebereste von den Knöpfen ab?
Finde den Tipp ansonsten ok.
#10 stadtfuchs99
20.4.12, 13:03
@Schnuff: Bei mir sind noch keine dran geblieben, ich klebe die Knöpfe locker auf. Bei der Firma mit dem T geht das prima, mit anderen habe ich noch keine Erfahrungen. LG
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#11
22.4.12, 07:28
Bisher habe ich meine Knöpfe immer sortiert, indem ich alle Knöpfe einer Sorte auf einem Zwirnsfaden aufgefädelt und diesen dann verknotet habe. Diese "Knopf- Bänder" liegen (nach Knopffarben sortiert) in einem Kasten mit mehreren Fächern. Die Idee mit den Pappen finde ich auch gut, weil das Suchen nach einem Knopf in einer bestimmten Farbe und Größe so sicher einfacher ist.
#12
22.4.12, 07:58
Meine Knöpfe sind auf T..filmstreifen aufgereiht
#13
22.4.12, 08:49
Und da kleben die Knöpfe nachher echt nicht ?
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#14
22.4.12, 10:29
@ monia697 - Mach ich genauso.


@Xanadu + Schnuff
Dies habe ich mich, trotz meiner Erfahrung, auch gefragt.
Nach meinen Erfahrungen bleiben, ob Tesa o. a., nach längerer Zeit, mehr als neun Monate, Klebereste nach. Besonders, wenn' zwischendurch richtig warm gewesen ist.

Für die spontane Sicherung der Knöpfe finde ich den Tip super. Aber für auf Dauer bleib ich beim Auffädeln.
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#15
22.4.12, 11:00
Das ist was für Leute mit viel Zeit ....

Ich hab eine riesige Knopfkiste von meiner Oma geerbt (bestimmt 1 Kilo Knöpfe... eher mehr ...), da wäre ich ewig am wursteln.

Ein paar hab ich auf Zwirn aufgezogen, aber die meisten sind bunte Mischung.

Meine Kinder haben damit wunderbar gespielt ( nach Farben sortieren, nach Größe sortieren, mit 4 Löchern, mit zwei Löchern, mit Stiel, Kugelknöpfe, Schnallen etc. à la Mengenlehre.... und sie haben Bilder draus gelegt usw.) und nun sind meine Enkel genauso begeistert dabei.

Und wenn ich selbst einen Knopf brauche, leere ich alles auf ein Tablett und wühle. Das macht mir sogar Spaß und ich erinnere mich dabei an Geschichten, die sich dabei früher ereigneten. Ich hab ja auch mal damit gespielt als Kind. O selige Erinnerung.
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#16
22.4.12, 11:05
Für Leute, die nicht so viele Knööpfe haben und sich die Einstiegsarbeit machen wollen finde ich den Tipp nicht so schlecht - aber die Idee von monia697 und Teddy mit dem auffädeln gefällt mir deutlich besser.

Meine Knöpfe sind in einem großen Gurkenglas.
Auf den Tisch mit den Knöpfen, den Knopf heraussuchen und den Inhalt wieder ins Glas geben dauert nur 1 Minute und ich kann mir das sortieren sparen, denn einen Knopf braucht man ja nicht jeden Tag.
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#17 kahalla
22.4.12, 11:35
Wie alle Kleinteile die in großen Mengen anfallen hebe ich Knöpfe in kleinen Konservengläsern auf, deren Deckel ich von unten mit zwei kleinen Schrauben an Regalböden geschraubt habe. So habe ich eine Art "Datenbank" kleiner Dinge, egal ob es Schrauben, Knöpfe, Gummiringe oder sonst was sind. ich kann ohne kramen danach suchen und finde das richtige Glas mit einem Blick. Und die Unterseiten von Regalböden in Werkstatt oder Hobbyraum sind sowieso meist frei, so dass diese Sammlung wenig Platz wegnimmt.
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#18
22.4.12, 11:39
Ich mache es wie Divola. Meine Knöpfe befinden sich in einer Keksdose, die noch von meiner Oma stammt (wie ein Großteil der Knöpfe darin). Wenn ich für irgendwas einen Knopf (oder mehrere) benötige, kippe ich die gesammelten Werke auf den Tisch, suche aus und dann kommt wieder alles in die Keksdose. Lediglich Hemden- und Wäscheknöpfe sind auf den Kärtchen, wie ich sie gekauft habe. Und die Ersatzknöpfe, die an vielen Kleidungsstücken sind habe ich mitsamt dem Tütchen in einer anderen Blechdose. Diese sortiere ich immer dann aus, wenn sie zu voll wird. Dann kommen die Knöpfe von Teilen, die ausrangiert sind und daher keine Ersatzknöpfe mehr brauchen in die Wühldose.
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#19 Schnuff
22.4.12, 11:47
Ich glaube,wir alle haben so eine Wühldose.Dabei braucht man die meisten Knöpfe gar nicht.Wir haben es uns von der Mutter abgeguckt,die diese Knöpfe auch gesammelt hat...
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#20
22.4.12, 11:50
@kahalla:
DAS find ich ja genial.
Und jetzt sitze ich hier mit Männe und wir überlegen, welche Art Gläser wir für die Werkstatt nehmen.
Deine Idee werde ich auch für meine anderen Nähutensilien anwenden.
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#21 kahalla
22.4.12, 12:03
@Divola ich habe da zunächst verschiedene Gläser, z.B. die kleinen Konserven von Brotaufstrich, oder die schmalen länglichen Gläser in denen Oliven manchmal verpackt sind. Mein Vater, der dieses System auch benutzt hat nahm für größere Sachen Marmeladen- und Wurstgläser.
Und wenn das nicht reicht, gibt es noch "Gurkentöpfe" , diese Gläser, in denen knapp ein Kilo Gutrrken drin sind. Die würde ich dann aber nicht mehr schrauben sondern einfach auf das regal stellen.
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#22
22.4.12, 12:07
@ Schnuff

Vermutlich hast Du damit Recht .... :)
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#23 Hester
22.4.12, 12:27
Au weia. dafür müsste ich bei meinen vielen Knöpfen einen Tag extra zum sortieren haben. Ansonsten ein prima Vorschlag, wenn man die Knöpfe von Anfang an so sortiert.
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#24
22.4.12, 12:34
Ich arbeite sehr viel mit Knöpfen, Glasperlen und Pailetten. Habe all mein "Kleinvieh" so aufbewahrt das jeder Typ sich in größeren oder kleineren sich selbst schließenden Plastik Tütchen befindet. Dann alles in durchsichtige Plastik Schachteln gepackt so das ich von Weitem schon sehen kann welche Farbe sich wo befindet.

Jede Plastik Schachtel enthält einen Farbton in Knöpfen, Perlen und Pailletten. Suche ich z. B. einen grünen Knopf gucke ich in die Schachtel wo Alles in Grüntönen drinne ist. Finde ich dort keinen grünen Knopf dann weiß ich das ich keinen habe und einkaufen gehen muß.

Die sich selbst schließenden Plastik Tütchen gibt es in vielen verschiedenen Größen und Dank ihnen kullert mein Kleinvieh nicht herum, ist sehr schnell zu finden und wenn was übrig geblieben ist läßt sich der Rest auch wieder super und sicher verstauen. Vor Allem kein Gefummel mit auffädeln, mit Kleber und Pappe herum hantieren und die Tütchen lassen sich immer wieder auf das neue verwenden wenn sie leer sind. Spart Geld, Zeit, und extra Arbeit.
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#25
22.4.12, 12:49
Die Idee ist grundsätzlich sehr gut. Was mich weniger begeistert, ist, daß die Knöpfe dann meistens kleben. Gibt es da auch noch einen Tipp ?
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#26
22.4.12, 12:50
@Divola:

Hab für dich einen Tipp für die Werkstatt:

Die Metalldeckel einfach auf die Unterseite des untersten Regalbrettes schrauben (mit Unterlegscheibe, damit es nicht ausreißt), fertig.
Die Gläser brauchst du dann nur noch mit einem Dreh draufschrauben.

Die Gläser hängen nun alle unter dem Regalbrett an den Schraubdeckeln.
Du siehst sofort, was im Glas drin ist und mit einer Hand ist alles erledigt.
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#27
22.4.12, 12:53
@kahalla:
Entschuldigung, ich hab deinen Tipp nicht gelesen, ....
Das mache ich bei mir auch so.
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#28 kahalla
22.4.12, 13:09
@wattebällchen: Kein Problem, das ist auch nicht meine Idee, ich habe sie von meinem Vater und ob er sie von jemand anderem hat, keine Ahnung. Ist nicht neu aber genial.
Und es gibt noch sachen zu berichten:

Zum Beispiel den Anfängerfehler, die Gläser zu nahe beieinander zu verschrauben, so dass man sie nicht ordentlich aufdrehen kann.

Ich hatte auch schon einmal ein ganzes System wo ich einzeln herausnehmbare Latten in einem Gestell hatte, an denen dann die kleinen Gläser hingen. Das war für sehr viele Kleinteile...

Und ich bevorzuge es den Deckel mit zwei Schrauben zu befestigen, damit er sich nicht mitdrehen kann wenn man das Glas auf- bzw. zuschraubt. Aber das mit der Scheibe funktioniert bestimmt auch.
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#29 Hester
22.4.12, 13:14
@freespirit: Das mit den selbst schließenden Plastiktütchen ist eine gute Idee.
als ich Deinen Beitrag gelesen habe, fiel mir ein, dass ich noch im Keller einen großen Kasten für Nägel habe und ihn nie dafür benutzt habe. Er hat viele Fächer und einen durchsichtigen Deckel. Darin werde ich meine Knöpfe einsortieren. Da gibt es sogar Platz für kleine Schnallen, Ösen usw.
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#30
22.4.12, 14:06
Der Tipp ist nicht schlecht.

Ich brauch so wenig Knöpfe, habe aber so unendlich viele gesammelt.Die Bastelgruppe in unserer Stadt hat sie dankend zum Basteln angenommen.So entstanden schöne "Knopfbilder", die ich bestaunen durfte.

Werde bei nächster Gelegenheit, wenn der Sammelwahn mich wieder überfällt, diese vorgestellte Methode anwenden!!!!!
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#31
22.4.12, 17:13
Wattebällchen
ich habe die gleiche Erfahrung gemacht mit den Kindern und dann auch den Enkeln. Sie fanden es wunderbar in der Knopfkiste zu suchen, denn ich haben damit auch immer kleine Geschichten mit ins Spiel gebracht. Aus uralten Beständen sind dann auch Hornknöpfe, Perlmuttknöpfe und Glasknöpfe oder mit Stoff bespannte Knöpfe dabei gewesen.
Bei der Gelegenheit konnte auch der Ursprung des Materials erklärt werden und das früher in Handarbeit diese kleinen und großen Kunstwerke
gefertigt wurden.
Jetzt sind die Enkel schon erwachsen und die Knopfkiste bleibt für das Urenkelchen stehen. Aber die Geschichten dazu werde ich auch der nächsten Generation erzählen.
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#32
22.4.12, 17:50
@Arvid:
Ich erinnere mich, dass meine jüngste Tochter (heute 30 ....) mit mir mit den Knöpfen spielte. Sie war damals etwa 1 Jahr alt. Sie fand einen dicken Mantelknopf, nahm ihn in ihr Patschhändchen und hielt ihn ans Ohr, weil sie dachte, es wäre eine Uhr .... Süß ....

Wie waren wir doch damals genügsam....
Ich spielte mit den Mensch-ärgre-dich-nicht -Männchen Hochzeit auf dem Spielkarton .... Alle in Reih und Glied....

Oder mit der Flickenkiste meiner Oma, die viel schneiderte und soooo viele Stoffreste hatte .....

Vielleicht waren wir zufriedenere Kinder ????
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#33
22.4.12, 18:39
Meine Schwester und ich, und später auch unsere Kinder und Enkel, haben auch viel mit Knöpfen gespielt, allerdings erst als alle deutlich älter waren als ein Jahr, denn in dem Alter besteht noch die Gefahr des Verschluckens von so kleinen Gegenständen.

Was den Tipp angeht, hielt ich die Methode ebenfalls einst für gut, doch ganz gleich, mit welcher Sorte von Klebefilm ich die Knöpfe befestigt habe - früher oder später wurde die Klebeschicht weicher und schmierte und hinterließ diese klebrige Schmiere auch auf den Knöpfen, vor allem nach sehr warmen Sommern.

Seither habe ich ein Nähkastenschränkchen (eine Art Nähkasten auf Beinen) nur für meine Knöpfe und anderen Kleinkram wie Nadeln, Sicherheitsnadeln, Einfädelhilfen usw. Der Kasten selbst hat vier große, herausnehmbare Fächer (je zwei und zwei übereinander), von denen die beiden oberen in jeweils neun kleinere Fächer unterteilt ist, die beiden unteren in jeweils drei etwas größere. So ist schon eine Vorsortierung gegeben für unterschiedliche Knopfarten. Die einzelnen Knopfunterarten sind in kleinen Schraubgläschen, durchsichtigen (und manchmal auch undurchsichtigen, dann aber gut beschrifteten) Plastikdosen sortiert. Mit anderen für das Nähen erforderlichen Kleinteilen wird ähnlich verfahren. Und auch bei mir gibt es eine durchsichtige Extradose aus Kunststoff (in der sich ursprünglich Wattestäbchen befanden) mit den Ersatzknöpfen noch aktueller Kleidungsstücke.

Genial finde ich aber auch die Idee mit den unters Regal geschraubten Gläsern, allerdings nur, wenn man einen extra Wirtsschaftsraum für Näharbeiten hat, oder gar ein richtiges Nähzimmer. Im Wohnzimmer, wie es bei mir sein müßte, fände ich das dann zwar praktisch, aber nicht wirklich schön.
#34
22.4.12, 19:09
@wattebällchen: Ich hab auch mehrere buntdurcheinandere Knopfdosen und mach es genauso wie Du, wenn ich mal einen brauche, aber wann kommt das schon mal vor? Vllt zweimal im Jahr...
#35 amada
22.4.12, 19:21
Das ist ja ein toller Tip. Auf so eine Idee bin ich auch noch nicht gekommen. Meine Knöpfe liegen im Sammelsurium in Schachteln. Das aufzuräumen ist mal eine Arbeit für den Winter. Das lohnt sich ganz sicher. Vielen Dank.
#36
22.4.12, 20:23
@Erdhexe:

Wenn du genau mein posting liest, siehst du. dass ich mit ihr zusammen gespielt habe. Natürlich lässt man ein so kleines Kind nicht a l l e i n e mit Knöpfen spielen.....

Und wenn ich genäht habe, saß auch mein 2-jähriger Sohn daneben und spielte mit dem Magneten und Stecknadeln.
Ich war immer dabei.
1
#37
22.4.12, 20:56
@wattebällchen (# 32)

"Vielleicht waren wir zufriedenere Kinder ????"

Ich meine: Ja, waren wir.
Heute sind viele Kinderzimmer mit Spielzeug überfüllt. Dadurch haben die Kinder heute kaum Chance ihre Fantasie auszuleben. Ich finde es sehr schade.
#38 Hester
22.4.12, 22:27
Ich habe noch einen Vorschlag, den ich auch schon für mich mit den Knöpfen angewendet habe:
Auf einigen älteren T-Shirts, die noch nicht verwaschen waren und sind, habe ich auf der ganzen Vorderseite viele bunte Knöpfe, die farblich zum Stoff passten, aufgenäht. Es haben mich schon viele darauf angesprochen und wollten wissen, wo man solche T-Shirts kaufen kann. Als die hörten, dass ich die Knöpfe selber aus meinen Vorräten ausgesucht und angenäht habe, fanden sie das richtig gut. Einige haben das dann auch gemacht. Wenn ich im Sommer mit dem Hund draußen bin, sehe ich dann die eine odere andere Frau mit einem beknopften T-Shirt, die mir sogar noch besser gefallen als meine. Aber was andere tragen, sieht ja meistens besser aus.
#39 Schnuff
22.4.12, 22:46
@Hester: Das ist doch auch eine super Idee,einen Tipp wert!
Bin schon am überlegen,welches T-Shirt ich dafür nehmen könnte.Knöpfe habe ich ja zu genüge! Danke für die Anregung!
#40
22.4.12, 22:48
Hester, vielleicht sollten wir 'mal Kontakt aufnehmen, denn auch ich mache solche "verrückten" Sachen. Gürtel, Jeans, T-Shirts, Schmuck ... nichts ist vor meinen Händen und Ideen sicher. Werde auch so manches Mal auf meine Sachen angesprochen. Allerdings bestehen meine Kreationen nicht nur aus Knöpfen, sondern auch aus tollen Borten, Glasperlen, Pailletten und Allmöglichem was sich Zweck entfremden läßt. Es leben die Flohmärkte und Secondhand Läden als Lieferanten von vielen sehr schönen, seltenen und dennoch meist sehr preiswerten Materialien.
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#41
22.4.12, 22:55
@Teddy: muß ich Dir recht geben. Man nennt es Fortschritt wenn Kinder sich stundenlang mit PC Spielen volldröhnen - und dennoch ist es eine große Verarmung was deren Fantasie und Kreativität betrifft.

Ich wuchs mit Malkasten, Lego, und Bastelzeugs auf, und habe dennoch bisher mein Leben bestens gemeistert. Vielleicht sogar besser, denn die Kreativität hat mir schon so manches Mal super geholfen über eine persönliche Kriese hinweg zu kommen. Habe dadurch auch niemals Einsamkeit und Langeweile kennen gelernt.
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#42 kahalla
22.4.12, 23:10
@Teddy: Es sind aber nicht nur die vielen fertig"spielsachen", sondern es fehlt das unfertige, das unaufgeräumte. Ich habe oft Scheite aus dem Feuerholz genommen, die eine besondere Form, einen eingewachsenen Zweig oder sonst etwas in der Art hatten, Sowas erinnerte mich etwa an ein Schiff und wenn wir darüber geredet haben wurde aus dem Stück Holz eine Piratengeschichte, oder sonst etwas. Ähnlich wie das Wolkenspiel in den´m man Figurebn erkennt die sich dann ändern konnten wir als Kinder Steine pflanzen Stöcke metallteile , eben alles was greifbar war zum spielen verwenden. Heute ist allem ein bestimmter Zweck zugeordnet, und Spielsachen sind zum spielen, also nicht echt, bzw. nicht ernst zu nehmen. Dadurch verlieren diese sachen schnell ihren Reiz. Kinder lenen im Spiel fürs Leben und wenn die Spielsachen mit dem wahren Leben nichts zu tun haben und die Kinder das merken wird das Spielzeug uninteressant.
#43
23.4.12, 17:39
@wattebällchen: Liebes Wattebällchen, das hatte ich bei Dir auch nicht angenommen - kenne ja schon viele Kommentare mit sehr viel gesundem Menschenverstand von Dir. Ich habe es nur erwähnt, falls irgendeine unerfahrene, junge Mutter das liest und gedankenlos nachmacht, ohne an mögliche Gefahren zu denken. Wobei ich auch da denke/hoffe, daß die meisten vernünftig genug sind, aber wenn nur eine dabei wärde, die es nicht ist - nicht auszudenken!
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#44
23.4.12, 18:24
@Teddy, freespirit und kahalla: In der Generation meiner Tochter (heute 36 J.) waren es noch nicht einmal die Computer, sondern "nur" Fernsehen und Hörspielkassetten. Viele der Kinder dieser Zeit wußten mit Lego und Co. gar nichts mehr anzufangen. Sie waren auch gar nicht willens und imstande, die Geduld und Konzentration aufzubringen, die Gegenstände, mit denen sie später spielen wollten, erstmal selber zu erdenken und dann zu bauen. Alles mußte schnell, schnell gehen oder, noch besser, ihnen möglichst fertig vor die Nase gesetzt werden. Playmobil war da schon eher gefragt. Lego fanden die meisten doof und langweilig, und irgendwelche ganz normalen Gegenstände zweckzuentfremden, um sie dann als Spielzeug zu benutzen, auf die Idee kam in jener Zeit kaum mehr ein Kind. Das sah ja auch nicht so schön und glatt und bunt aus, wie etwas fertig Gekauftes.

Wobei ich dazu sagen sollte, daß es auch während der Kindheit meiner Tochter bereits von Lego wesentlich mehr vorgefertigte Teile gab, als zu der Zeit, als ich klein war. Damals gab es sowas fast überhaupt nicht - man kaufte Schachteln mit weißen, roten, blauen oder gelben Steinen, und es gab außerdem noch farblose, leicht durchsichtige Steine für Glasbausteinwände. Die Steine befanden sich in Kartons entweder mit gemischten Steingrößen, oder in welchen mit nur einer Größe drin. Dann gab es die Grundplatten in verschiedenen Größen und Farben, weiße und rote Fenster und Türen, rote, weiße und blaue Dachziegel und so Besonderheiten wie gebogene Steine, aus denen man z.B. Brunnen bauen konnte, oder runde Einer, die aufeinandergestzt sowas wie ein Rohr oder eine Säule darstellen konnten. Und sogenannte Grundbaukästen, in denen alle Steinsorten waren, die man für ein relativ einfaches haus benötigte. Von meiner alten Legosammlung auf dieser Basis existierte zur Zeit meiner Tochter noch fast alles, es waren zwei Curverkisten voll.

Das Spiel damit erstmal Phantasie, dann Konzentration und Geduld, und - zumindest in den Augen der Freunde meiner Tochter, und leider manchmal auch in ihren eigenen - danach kam sozusagen erst der Spaß. Das habe ich nie verstanden, denn für mich war aber bereits das Bauen Spaß gewesen, die Freude daran, etwas nach eigenen Vorstellungen zu erschaffen, und zu sehen, wie es allmählich entstand und irgendwann - meistens - auch so funktionierte, wie man es sich vorgestellt hatte. Aber auch, wenn man es noch einmal versuchen mußte, habe ich das nie als schlimm empfunden. Denn hierbei war für mich sozusagen der Weg das Ziel (obwohl ich diesen Satz als Kind nie gehört hatte), und nicht erst das Endergebnis.

Und Vorstellungskraft, Konzentration und Geduld, das sind doch gerade die Dinge, die einem auch im späteren Leben, ob im Beruf oder in der Familie, weiterhelfen. Mit vorgefertigten Spielzeugen, die keinerlei Kreativität erfordern, ja, sie oft gar nicht mehr zulassen, erlernt man das aber nicht.
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#45 Schnuff
23.4.12, 18:45
@Erdhexe: Hallo,so bin ich auch noch aufgewachsen.Wir waren als Kinder noch kreativ,wir haben uns selber Spielsachen ausgedacht.Später hat dann die Schule versucht,da anzuknüpfen mit den sogenannten AG`s
Die Werbung hat in meinen Augen viel zerstört in der Kreativität der Kinder.Es hat ein "Rudeldenken" angefangen:was der eine hatte,musste der andere auch haben,egal,ob sinnvoll oder nicht...
2
#46
23.4.12, 19:03
Meine Tochter (heute 25) hat sich immer eine Barbie gewünscht. Ich hab's ihr versagt, denn erstens finde ich die scheußlich und doof. Dort wird ein Leben vorgegauckelt und ein Prestigedenken anerzogen, das dem wirklichen Leben nicht gerecht wird. Fantasie, Fehlanzeige. Und zweitens, wenn nun auch sie eine Barbie hat, dann ist diese Puppe bei anderen Spielgefährten nichts interessantes mehr. So konnte sie sich immer darauf freuen, wenn sie bei den anderen zum Spielen war.
Ihre Spielgefährten dagegen waren nach dem Puppenhaus meiner Tochter verrückt. Da haben sie stundenlang fantasievoll gespielt. Mir wurde dann immer sehr warm ums Herz.
Ihr Kinderzimmer war auch nie überfüllt. So daß alles überschaubar war und die Dinge beim Spielen querbeet eingebracht und fantasievoll verwendet wurden.
Und das Aufräumen war dadurch auch nie ein Chaos :)))
Geschweige denn stressig.
#47
23.4.12, 20:13
Erdhexe, ich erinnere mich auch noch an die Zeiten wo der erste Fernseher von meinen Eltern angeschafft wurde ... um den ersten Menschen auf dem Mond zu sehen! Ja, und hatte man einen Walkman war man echt mehr als cool.

Ich bin heilfroh das ich noch zu der Generation gehöhrte die sich auch mit sich alleine super beschäftigen konnte, und wenn ein Strickzwiesel, ein paar bunte Knöpfe oder ein Malkasten zu haben war, dann hatten meine Eltern den ultimativen Urlaub von mir.
1
#48 kahalla
23.4.12, 20:39
Der erste Fernseher wurde bei uns auch wegen der Mondlandung angeschafft,
Spielen das ging immer in der Phantasie los. Wenn es für alles schon eine Lösung gibt, braucht man keine Phantasie zu entwickeln. Kind sein ist ja was unfertiges sein,
Aber Erwachsene sind auch nicht gut drauf, wenn sie fix und fertig sind.
Wenn sie aber in einer fertigen Welt leben dann gibt es keinen Grund Fertigkeiten zu entwickeln. Und da unser Sozialleben stark mit unserer Kreativität zusammen hängt lässt dann auch die Sozialisation zu wünschen übrig. Eltern werden zu Dienstleistern ihrer Kinder. Dagegen hilft nicht nur lego, sondenr natur gemeinsam ein Baumhaus bauen, Eltern-Kind Abenteuer am tecih, so dass die Kinder wenn sie das nächste mal alleine hingehen Spaß haben und die Gefahren kennen.
Aber wer kriegt das schon gebacken nach Arbeit und Haushalt?
#49
24.4.12, 11:44
@Erdhexe:

Weißt du, was wir in der Notaufnahme am meisten als Ursache für Erstickungsanfälle bei Kleinkindern hatten ? Erdnüsse .......

Aber nie Knöpfe ......
#50
24.4.12, 12:29
Meine Töchter haben manchmal über mehrere Tage zusammen Monopoly gespielt - ein und dasselbe, nicht immer wieder neu angefangen.
Als sie noch kleiner waren, konnten sie sich stundenlang mit ihrem Playmobilhaus und der dazu gehörenden Krankenstation beschäftigen. Richtige Rollenspiele wurden daraus, sie haben Betten und sonstige Möbel aus Stoffresten und Pappe dazu selbst gebastelt.
Aber fast noch wichtiger finde ich: wir Eltern haben mit unseren Kindern ZUSAMMEN gespielt. Gesellschafts- oder Kartenspiele, ich hab ihnen gerne vorgelesen, bin mit ihnen auf den Spielplatz gegangen, hab mit ihnen die Hausaufgaben gemacht und..., und.....
Heute bekommen viel zu viele Kinder elektronisches Spielzeug, dass sie allein "spielen" können oder müssen.
Ich selbst erinnere mich noch genau z. B. wie mein Vater in klaren Sternschnuppennächten mit mir an der Hand nachts die Sternschnuppen gezählt hat und mir dabei die Sternbilder erklärte, oder an gemeinsame Spielenachmittage. Mit dem ersten Fernseher wurde das zwar weniger, hörte aber nicht auf.
Mir tun viele (nichtalle!) Kinder heute leid, weil ihnen so vieles nicht geboten wird.
#51 kahalla
24.4.12, 13:00
Ja, Frau-Lich, das ist eine traumhafte Kindheit. Bei mir war es nicht ganz so schön, meine Eltern hatten noch die eher altvorderen Ansichten, dass man ein Kind erst "erziehen" könne wenn man zuvor seinen Willen gebrochen hat. Dass sich daran genug "Pädagogen" mit eher wenig pädagogischen Absichten beteiligt haben, will ich jetzt nicht näher ausführen. Ich habe mich damals oft in meine eigene Welt flüchten müssen und mir diese bunt ausgemalt, entweder mit Geschwistern und Freunden zusammen, oder oft auch alleine. Trotzdem hatte ich durch eine "ländlich-unordentliche Umgebung" immer genug Anreize eigene Spiele und Spielsachen zu erfinden. Auch sowas hinterlässt Defizite, aber zum Glück nicht im Bereich der Phantasie und Kreativität.
#52 kahalla
24.4.12, 13:04
@wattebällchen: Wären Haselnüsse eine weniger gefährliche Alternative zu Erdnüssen? Sie sind ein Stück größer und eigentlich sogar gesünder.
#53
24.4.12, 14:29
@kahalla:
Kleinkindern gehören überhaupt solche Kleinteile nicht in die Hand. Also die Knabberschalen nicht auf dem Couchtisch stehen lassen.

Es ging hier drum, dass man Kleinkinder nicht alleine mit den Knöpfen spielen lassen soll.

@ an alle:
Was hab ich da für eine Lawine losgetreten, die mit dem Tipp ja gar nix mehr zu tun hast...

Und ich freue mich, dass es noch so viele Leute gibt, die kreatives Spiel mit "zweckentfremdeten" Dingen lieben.

Und wie viele schöne Erinnerungen kommen da an die Kindheit wieder zu Tage .....

Ich "spiele" heute noch gerne mit den Knöpfen und wühle mit Begeoisterung in der Kiste. Das ist so ein tolles Gefühl, wenn die glatten Knöpfe durch die Finger gleiten und bei so manchem Knopf kommt die Erinnerung, wie ich damals krank im Bett lag und auf einem Tablett mit den Knöpfen spielte ......

Ich setze die Knopfschachtel als Konzentrations"spiel" in meiner Praxis auch für Erwachsene ein. Es ist kaum zu glauben, wie schnell man damit zur Ruhe kommt. Es ist richtig meditativ. Probiert es mal aus.

Tipp:
Knöpfe auf Mantelrevers, Hüte, Mützen etc. zur Verzierung nähen.
Der Tipp mit den Knöpfen auf dem T-Shirt wurde ja schon gegeben.
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#54 kahalla
24.4.12, 14:36
Na jetzt maßregelst du mich aber, dabei wäre es durchaus interessant von jemand mit Erfahrung zu wissen wie klein sie sein dürften um ungefährlich zu sein. Und das trifft ja nun auch auf Knöpfe zu. Darauf zielte meine Frage ab.
#55
24.4.12, 14:56
@kahalla: Du hast recht - phantsievoll sein, kreastiv sein, dazu ist oft nur sehr wenig an Ausgangsmaterial nötig, und Lego allein ist auch in der Tat kein Allheilmittel, insbesondere nicht das heutige Lego.

Das mit der Natur ist zwar wünschenswert, aber in vielen Städten mit Mietwohnungen ohne Garten oft schwierig für junge Familien, vor allem, wenn beide Eltern arbeiten müssen und wenig Zeit haben, mit den Kindern mal rauszufahren.
Aber auch in einer Stadtwohnung kann man mit Farben, Papieren, Stoffresten und altersgerechten Werkzeugen kreativ spielen und basteln.

Wir haben früher, als wir dann so vier, fünf Jahre alt waren, aber auch stundenlang mit sämtlichen Spielfiguren unserer Spielesammlung Muster und Ornamente auf der Tischdecke gelegt, und wenn eines fertig war, alles wieder eingesammelt und ein neues begonnen. Meine Mutter, eine Lehrerin, korrigierte währenddessen die Klassenarbeiten und hatte Ruhe vor uns. So etwas kann ich mir bei den heutigen Kindern gar nicht mehr vorstellen, zumindest nicht bei denen, die ich so kenne.

Und wir hatten eine Oma, die unsere sämtlichen Puppen mit den verschiedensten selbstgemachten Kleidungsstücken versorgte, darunter auch Prinzen- und Prinzessinnengewänder, Feenhüte, Kochmützen, ein Schornsteinfegerkostüm usw. Als wir alt genug für Nadel und Faden waren, durften wir sogar dabei helfen. Und unser Opa spielte dann mit uns, unseren Puppen und Stofftieren sämtliche Märchen und anderen Geschichten, die er uns vorgelesen hatte, aus dem Gedächtnios nach, wobei wir auch die Geschichten "umschreiben" oder weiterspinnen durften. Manchmal dachten wir uns auch direkt beim Spielen ganz neue Geschichten aus. Das war immer unheimlich schön für mich, ich konnte mich für eine kleine Weile ganz darin verlieren und hatte hinterher das Gefühl, ein echtes Abenteuer erlebt zu haben.
#56
24.4.12, 15:33
wir haben kein Garten, wohn in der Stadt und arbeiten.
Unternehmen mit unseren Kindern trotzdem reichlich. zb gibts bei uns ein Walderlebniszentrum,
Wald bietet sowieso viele Möglichkeiten, sammeln basteln oder mal ne Schatzsuche.
Ob zu Hause oder Draußen es gibt viele Möglichkeiten, was zu unternehmen.
Auch gar nicht weit von hier gibts nen Bauernhof.

das mit dem verkleiden kenn ich auch noch:-) oder Hölle unterm Tisch baun:-D
2
#57 kahalla
24.4.12, 16:05
@Erdhexe: Das klingt wundervoll, ich bin auf dem Land aufgewachsen, am Rand eines Dorfes und wenn man den Weinberg hoch ging begann dann ein Wald durch den man 30 km geradaus laufen konnte ohne dass man wirklich raus kam.
Damals hatte das Dorf auch noch Flussauen, die heute trocken gefallen sind weil der Fluß begradigt wurde, alte Schuppen zwischen den Feldern und andere Plätze an denen alle Abenteuer möglich waren. Solche Plätze sind nach und nach verschwunden und das Dorf wurde zu einer gesichtslosen Wohnsiedlung. Manchmal kommt die Stadt eben auch aufs Land.
Kinder werden in einer vielfältigen Umgebung erstaunlich schnell selbständig. hätte es bei uns keine Autos gegeben hätten alle Kinder auf eigene Faust das Dorf erkunden und erste Bekanntschaften schließen können. So aber war die berechtigte Panik der Eltern ein großer Hemmschuh.
In den letzten Jahren war ich in einem neu gegründeten Ökodorf, das am Rande eines Waldes mit eigenen Feldern und Gärten, einem Schwimmteich und einer Gemeinschaft von Menschen versorgt ist, die versuchen ein anderes Leben zu führen. Sie lösen ihre Probleme gemeinsam und das alles ohne den ganzen Druck und Stress, der in meiner eigenen Umwelt herrscht. Ich habe dort auch Jugendliche und Kinder kennen gelernt und war sehr beeindruckt
Obgleich spontan, waren die 14 jährigen dort sehr viel vernünftiger und erwachsener als mancher der in unserer normalen Umgebung so genannt wird.
Dort gibt es keinen Autoverkehr, der macht auf dem Parkplatz vor dem Dorf halt .
Wenn ich heute Kinder erziehen wollte würde ich dort hin gehen.
#58
25.4.12, 14:53
@kahalla (# 52)
Da ergeht es mir genauso.
Der sichtbare Unterschied: ich hatte KEINE Freunde und meine Geschwister haben weder mit mir gespielt, noch beigestanden, geschweige denn geholfen. Das zieht sich bis heute durch. Wenn's gegen mich geht, dann ist sich die Familie einig.

Die schönen Kindheitsgeschichten der anderen zu lesen, ist spannend, macht mich grad sehr traurig.
#59
25.4.12, 18:02
@wattebällchen (#50): Diesen Kommentar von Dir muß ich gestern übersehen haben, sorry.

Immerhin verrät das, daß die heutigen Mütter bei Kleinkindern, was Spielzeug und zweckentfremdete Gebrauchsgegenstände angeht, wohl relativ gut aufpassen. Bei Lebensmitteln scheint das noch nicht so zu sein.

Als ich klein war, erstickte aber in der Nachbarschaft ein Mädchen, das nur einen Tag nach mir geboren worden war, tatsächlich mit anderthalb Jahren an einem verschluckten Knopf. Alle Anwohner des Stsdtteils waren schockiert, und seither war dort in allen Familien mit sehr kleinen Kindern das Verschlucken von Knöpfen (und anderen Kleinteilen) die Horrorvorstellung schlechthin! Ist ja auch verständlich. Wie gut, das sowas heute offenbar eher selten vorkommt!
2
#60
26.4.12, 00:40
Teddy,

habe auch eine traurige Kindheit gehabt ohne Freunde, Geschwister, und echtes Familienleben. Wurde sogar alle paar Jahre von einem Land zum Anderen verfrachtet und mußte mich immer wieder auf neue Sprache, Kultur und Lebensweise einstellen. Auch nach Berufsausbildung hatte ich eher das Leben einer Nomadin und dadurch keine wirklichen Freunde. Durch Heirat wurde es auch nicht besser und nun schlage ich mich mit der Scheidung herum.

Dennoch habe ich etwas wichtiges daraus gelernt. Es bringt Nichts nur zuhause zu hocken und groß herum zu jammern, und dem Umfeld die Schuld in die Schuhe zu schieben.

Habe mich von Familie abgenabelt, mir viele Hobbies und Intressen geschaffen und habe Selbsthilfegruppen in Anspruch genommen um gleich-
gesinnte Menschen zu finden - dabei entstanden tolle Freundschaften.

Ich weiß nicht wie alt Du bist, aber ich denke es ist nie zu spät sein Leben zu verändern - und erst recht nicht Freundschaften aufzubauen. Dennoch wird nichts daraus wenn man sich nicht engagiert und den bequemen Schweinewolf überwindet.

Schließend wünsche ich Dir viel Glück das Du recht bald nette Freunde finden wirst.
1
#61 kahalla
26.4.12, 01:09
@Teddy: hallo teddy, ich habe heute früh schon einmal versucht, dir zu antworten, da hat mir das Internet die Nachricht verschluckt. Auch bei mir war es nicht schön zuhause, der Druck den meine älteren Geschwister kriegten den gaben sie gerne und reichlich an uns Kleine weiter. Es gab Prügel für alles mögliche etc.. Fü rmich war das der Grund, genau das zu tun, was offensichtlich deine Eltern taten. Immer weg und wenns wieder nichts war wieder weg. Ich bin wohl eher ein Nomade nach Art deiner Eltern. Ich wil mal so sagen: Zum einen will ich freespirit in dem was sie dir sagt bestätigen will aber noch was drauf setzen. Man trägt als Erbe nicht nur sein eigenes Päckchen, sondern auch das auf dem Buckel was einem von Eltern und der Restfamilie vermacht wird. Da gibt es Neurosen, blinde Flecken, die Unfähigkeit gegenüber bestimmten Verhaltensweisen anderer adäquat zu reagieren, oder eben auch nur eine einzige Reaktion entwickelt zu haben. Eigentlich muss man das sogar beackern, damit man es nicht der Nachwelt als Zusatzlast mitgibt. Ich kann mir vorstellen dass sich so über Generationen handfeste psychotische Krankheitsbilder entwickeln, die sich nicht so einfach heilen lassen. Und wenn ich die Welt retten will ist es eigentlich das Erste, mich zu retten, vor Depressionen und Verzweiflung, vor Unfreiheit im Verhalten, vor all diesen Wunden und komplexen Störungen die ich in meinen Reaktionen von meinen Eltern übernommen habe, sozusagen als Negativ, um sie dann an meinen Kindern als Positivabdruck wieder zu erkennen. Wenn ich diesen ewigen Kreislauf des Leids unterbrechen will, unterbreche ich ihn am besten bei mir. Und mir war dazu bisher jedes Mittel recht das mich weiterbrachte. Psychotherapie oder Zazen, psychologisch interpretierte eigene Kunst, Theater , Selbsterfahrung auf chinesisch. indianisch etc.
Letzlich musst du zu dir kommen, dich wie einen Freund begrüßen, dich in den Arm nehmen und dich fragen wie es dir geht , dann fasst du dir ein Herz und erzählst dir alles. Dann können dein Bewusstsein und dein Unterbewusstsein gemeinsam daran gehen deine Probleme zu lösen indem sie dir neue Verhaltensweisen ermöglichen die du dann nur noch nutzen musst. Auf diesem Weg sind wir frei zu trödeln oder zu rennen, zu tanzen oder lieber still vor uns hin gehen zusammen oder alleine.
1
#62
26.4.12, 10:04
@freespirit + kahalla

Danke für Eure Worte, Beistand und Trost.

Mittlerweile habe ich mir in jahrelanger Arbeit einen kleinen Bekanntenkreis aufgebaut. Zugegeben, stabil ist er nicht. Aber ein kleiner Anfang.
Und so ist es in anderen Lebensbereichen auch.
Nur die Nackenschläge von seitens der Familie haben's immer wieder in sich ...
1
#63
26.4.12, 11:34
@Teddy:

Hallo Teddy,

ich schließe mich Kahalla und Freespirit an.

Stelle Dein Licht nicht unter den Scheffel. Du hast hier schon einige offene und ehrliche Beiträge geschrieben und Dein Leben mit viel Herz gemeistert. Respekt!

Aus der Vergangenheit hast Du viel gelernt. Sie wirklich hinter Dir lassen und abschließen kannst Du nur selbst, indem Du verzeihen kannst. Niemand ist Schuld. Das macht Dich (schmerz)frei und heilt alte Verletzungen und Wunden.

Du gehst vorwärts .... ohne Rückschläge. Vergangenheit ist vergangen, endgültig abgeschlossen und verursacht keine Schmerzen mehr.

Ich weiß, im Nachhinein ist alles einfach gesagt. Aber auch ich spreche aus Erfahrung.

Alles Liebe
#64
26.4.12, 13:02
Teddy,

auch die Familie ist zu bewältigen, aber man muß es wirklich so wollen sonst wird dat nix. Wie ich schon erwähnte habe ich eine sehr dominante Mutter die mir mit ihren gut gemeinten Ratschlägen so manches im Leben gewaltig versemmelt hat. Dies indem sie es immer wieder schaffte mir meinen eigenen Selbstwert kaputt zu machen.

Immer wieder hieß es das ich zu mopplig war, nix auf die Reihe kriegte und sowieso eher der Typ Versager beruflich und privat war. Ja, hatte nicht einmal meine Ehe hingekriegt als diese in die Brüche kling.

Um eine lange Geschichte kurz zu fassen, beschloß ich damit ihr den Rücken zu kehren da man es ihr sowieso niemals recht machen konnte. Ja, und damit geschahen kleine Wunder. Heute esse und lebe ich nach Lust und Laune ohne meine Entscheidungen von ihr abhängig zu machen und habe daran jede Menge Selbstbewußtsein und Freude am Leben gefunden.

Zugegeben flogen zwischen uns erst einmal gewaltig die Fetzen, aber dann lernte sie auch mich erneut kennen. Seit dem haben wir ein sehr schönes Verhältnis zu einander weil auch sie es gelernt hat mich so zu akzeptieren wie ich bin, meine Meinung zu schätzen und mir den selben Respekt entgegen zu bringen den sie stehts von mir erwartet hat.

Geht es um Deine Familie mußt Du Dir immer wieder vor Augen führen das auch Du ein Recht auf ein eigenständiges Leben hast. Das Du es leben mußt und das Du mit Deinen Entscheidungen klar kommen mußt - nicht die liebe Verwandtschaft - denn die fragen Dich ja wohl auch nicht was Du zu ihrem Treiben denkst und handeln dem entsprechend.

Und zu guter Letzt. Läßt Du Dich von Andren nieder machen haben die stehts gewonnen und Du hast absolut gar nichts davon wenn Du immer wieder nach deren Pfeife tanzt. Man kann es nicht Allen recht machen - erst recht nicht wenn man sich selber vernachläßigt.

So wünsche ich Dir viel Glück das Du auch die Familie gut in den Griff bekommst, wie Du es mit Deinem kleinen Freundeskreis geschafft hast.
Ich weiß das es ein knallharter Weg ist sich auch von diesen Menschen zu lösen, Verluste einzustecken und so manches Mal mit dem schlechten Ge-
wissen zu kämpfen ... aber am Ende lohnt es sich wirklich!
1
#65
26.4.12, 15:59
Danke Euch allen.

Auf diese Weise bin nicht allein ...
4
#66
26.4.12, 17:02
Liebe Leute,

denkt daran, dass es hier um die Knöpfe geht.

Es ist eine Missachtung der Tippgeberin, wenn es nun so ausufert, was nix mehr mit Knöpfen zu tun hat.

Bitte macht solche Postings auf dem Psychologie-Thread oder über persönliche mails.....

Es kann schon mal einen Exkurs in ein anderes Thema geben, aber die Postings ab # 61 gehören hier nimmer rein.

Ich finde es auch wunderbar, wenn man Leute trifft, die einen verstehen, aber wir wollen doch beim Thema bleiben.

Sonst riskieren wir, dass die postings möglicherweise gelöscht werden .....
2
#67
26.4.12, 18:04
Wattebällchen hat recht - also mal wieder zu den Knöpfen:
Wie einige frühere Kommentatoren habe ich auch manchmal besonders schöne Knöpfe als Schmuck auf T-Shirts genäht, und einmal auch eine selbstgenähte Umhängetasche aus alten Jeans damit verziert. Einmal habe ich auch Sofakissenbezüge genäht, die hatten Zierknopfleisten quer über das untere Drittel der Vorderseite, wofür natürlich auch Knöpfe gebraucht wurden.
So kann man schnell verhindern, daß die Sammlung allzu groß wird!
-2
#68
26.4.12, 19:28
Liebe Leute,

bis 61! ging es um Knöpfe und Kinderheits-Erinnerungen mit Knopf-Spielen.

Ab 67! geht es wieder um Knöpfe und Knopf – Spiele,

sind auch nur Wiederholungen, wie langweilig. Aber bitte, wem`s gefällt....

Der Platz gehört den Knopf-Spielen und Spielern. Ordnung muss sein auch wenn die Fantasie in Eimer ist. Deckel drauf!

Ich spiele aber nicht mehr mit Knöpfen und lese auch keine alten Zeitungen …...

Viel Spaß mit Knopf-Spiel-Geschichten.
6
#69
26.4.12, 20:14
@Lichtfeder: Findest du dich nicht ein bißchen kleinlich?
1
#70
26.4.12, 21:26
@Lichtfelder

Den ersten zwei Deiner Sätze stimme ich zu.

8,5 % (von 70 Beiträgen) abgeschlossener "Exkurs". Warum also darüber ein Wort verlieren?



Nur mal so erwähnt:
Der Tipp „Moebel-verschieben-ohne-Kratzer-auf-dem-Boden-mit-Wischlappen“ hat 90 Beiträge.
Davon sind ganze 16 % zum Thema.
Zweimal (60 + 74) wurde, wie wattebällchen, darum gebeten zum Thema zurückzukehren.
#71
27.4.12, 00:18
@Divola: Ganz im Gegenteil

Wenn schon von Missachtung geredet wird....
Es ist eine Missachtung derer, die von Lebensgeschichten berührt sind, ihr Leben auf ihre Art und Weise meistern, auf einen Psychologie-Thread zu verweisen.

Vor diesen Menschen habe ich Respekt, nicht aber vor Platzanweisern und Schulmeistern generell. Das hat nichts mit Psychologie zu tun.

Empathie/Einfühlungsvermögen ist gerade in Pflege- Heil- und Lehrberufen notwendig, leider nicht immer vorhanden.

Ich habe auch keine Einwände gegen den Tipp, oder die Kommentare und persönliche Lebensgeschichten, soviel gibt es ja über Knöpfe selbst gar nicht zu berichten.

Es sind allesamt persönliche Erfahrungen Geschichten, ist o.k. !!!

Das Thema ist immer das gleiche, ob über Knöpfe, Töpfchen, Hund und Katz oder Flöhe gesprochen/geschrieben wird.

Deshalb, die persönlichen Erfahrungen anderer auf einen Psychologie-Thread zu verweisen …......

Das war mein Widerspruch Euer Ehren.

Richter: "Jetzt haben sie wieder Recht".
6
#72
27.4.12, 00:58
Der Thread sollte umbenannt werden in "Knöpfe und Leben übersichtlich aufräumen", dann passen die 'unpassenden' Beiträge wieder. :)
-1
#73
27.4.12, 13:07
@Lichtfeder:

Jetzt mach aber mal einen "Knopf" dran ....

Als Erklärung schrieb ich, dass wir sonst riskieren, dass Beiträge gelöscht oder in andere Sparten verschoben werden, wie das in Foren üblich ist. (Ich bin selbst Mod in einem Medizinforum).

Es geht auch darum, dass Nutzer evtl. einen Tipp zum Stichwort "Knöpfe" suchen.
Lebensprobleme gehören in eine andere Sparte, wo diejenigen, die dieses Stichwort suchen, dann fündig werden.

Wie würdest du dich fühlen, wenn du einen Tipp postest und es kommen Kommentare, die gar nicht dazu gehören ?
1
#74
27.4.12, 16:10
Auch auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen - der Streit darum, was in einen Thread hineingehört und was nicht, nimmt für mein Empfinden (nachgezählt habe ich nicht) bald genauso viel Platz ein wie der oben kritisierte Exkurs in diverse Lebensgeschichten. Selbst wenn es anzahlmäßig weniger Kommentare sein mögen als jene, sind sie für den unbeteiligten Leser vermutlich wesentlich unangenehmer zu lesen als fremde Lebensgeschichten, denn sie verursachen eine deutlich unangenehmere Stimmung.

Also könnte jemand anderer diejenigen, die das diskutieren, ebenfalls bitten, dies an anderer Stelle zu tun, z.B. in privaten Nachrichten oder per E-Mail.

Allerdings bin ich der Ansicht, daß die Ansichten der Menschen nun einmal verschieden sind und sein dürfen, auch bezüglich der Frage, was hier hineingehört und was nicht. Ich habe zwar selbst auch versucht, das Thema wieder auf die Knöpfe zu bringen (#68), allerdings ziemlich erfolglos.
Dennoch - ein wenig mehr Toleranz aller für alle wäre schon manchmal erfreulich. Vielleicht könnte manch einer auch mal darüber nachdenken, ob man unbedingt etwas kritisieren muß, was den Tippschreiber selbst offenbar gar nicht zu stören scheint? Sonst hätte er sicher vor allen anderen das Recht, die Leute zu ermahnen, beim Thema zu bleiben!
5
#75
27.4.12, 21:23
Ich oute mich als Knopfsammlerin und habe die Knöpfe sortiert nach Material, Farbe, Größe.
In unterschiedlichen Kristall Gläsern mit Deckel (meist auf Flohmärkten gekauft) sind sie ein Blickfang im Regal.
Knopfkarten habe ich auch, sowie diverse Kramdosen für nicht solche Hingucker-Knöpfe. Beim Neukauf von Kleidung ersetze meist die Knöpfe sofort. Die Knopfbasteleien die hier angeregt wurden, habe ich auch schon ausprobiert, es sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Wusstet Ihr, daß Knopfmacher ab dem 16 Jahrhundert in Deutschland ein angesehenes gängiges Handwerk(Lehrzeit 5-7 Jahre) war. Später gab es diverse Knopffabriken und auch in Heimarbeit wurden Knöpfe gedreht, fast nur aus Naturmaterial, wie Perlmutt, aufwändig von Hand graviert. Nach Ende des 2ten Weltkrieges wurden anderes Material verwendet bzw. hat sich die Zahl der Knopffabriken stark verringert.
Knöpfe kann man nie zu viele haben!
5
#76 stadtfuchs99
27.4.12, 21:25
Hier ist nun endlich mal der Tippschreiber: Ich habe fasziniert verfolgt, wie sich die Geschichte entwickelt hat. Bei meiner Arbeit habe ich viel mit Menschen zu tun, deren Leben so gar nicht glatt gelaufen ist, und ich kann gut verstehen, dass so mancher sich mal - vielleicht auch auf dieser Seite - aussprechen muss. Ja, richtig, eigentlich war da was mit Knöpfen... Im übrigen haben meine Kinder eher die Lego-Steine nahrhaft gefunden. Kamen aber alle wieder raus. Das halbe Piratenschiff... Na, so viel war es natürlich nicht. Schlimmer waren die Schokorosinen in den Ohren, damit hatte auch keiner gerechnet (: ). Passieren wird immer das, womit man am wenigsten rechnet. Auch mit Knöpfen.
Nichtsdestotrotz - einen guten Abend allen und LG!
#77 Schnuff
27.4.12, 23:18
@Spirelli11: Bei uns im Ort gibt es doch tatsächlich noch eine Knopffabrik - leider geschlossen.

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