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Mit Mimik, Gestik und Körperhaltung drücken wir Gefühle aus und können unserem Gegenüber auch nonverbal vieles mitteilen.
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Körpersprache verstehen - interkulturelle Unterschiede #FunFriday

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Körpersprache als nonverbale Kommunikation drücken wir mit Gesten, Mimik oder auch der Körperhaltung aus. Die Körpersprache kann bewusst oder unbewusst erfolgen und hängt von unserem Wohlbefinden und unserer Gefühlslage ab. Du kennst bestimmt den Spruch „Blicke sagen mehr als 1000 Worte“?

Viele Emotionen wie Ekel, Freude oder Trauer erkennt man wirklich sofort an der Körpersprache und wir können sie häufig auch schwer steuern. In bestimmten Situationen kann man Körpersprache wiederum gezielt einsetzen, z. B. um selbstsicher und offen zu wirken. Bei einem Bewerbungsgespräch strahlst du mit einer aufrechten Körperhaltung, festem Händedruck und offener Haltung der Hände (nicht verschränken) Selbstbewusstsein aus. Durch Körpersprache können wir unserem Gegenüber nonverbale Signale senden; ihm Zustimmung oder Ablehnung vermitteln, ihn verunsichern oder bestätigen.

Jede Kultur besitzt eigene Gesten, Handzeichen, Gewohnheiten und Rituale, die nicht überall das gleiche bedeuten. Signale, mit denen wir Zustimmung ausdrücken möchten, können in anderen Ländern das Gegenteil bewirken oder sogar als provokativ empfunden werden. Um Missverständnisse zu vermeiden, zeigen wir euch einige der wichtigsten interkulturellen Unterschiede in der Körpersprache.

Blickkontakt

Bei uns wird Blickkontakt während eines Gesprächs meist als höflich und aufmerksam empfunden. Erwidert man den Blick eines anderen nicht und schaut weg oder auf den Boden, kann dies schnell unsicher oder desinteressiert wirken. In Japan und Finnland wird ständiger Blickkontakt wiederum als unangenehm empfunden. In vielen asiatischen Kulturen ist es sogar ein Zeichen von Respekt, Blickkontakt zu vermeiden; vor allem bei ranghöheren Personen. Im arabischen Raum gilt intensiver Blickkontakt zwischen Menschen des gleichen Geschlechts als höflich. Vorsicht geboten ist jedoch bei Männern und Frauen, die nicht verheiratet oder auf anderem Wege verwandt sind. In diesem Falle sollte man sich nicht lange in die Augen schauen.

Kopfnicken und Kopfschütteln

Bei uns in Deutschland und in vielen anderen Ländern ist es üblich, mit dem Kopf zu nicken, wenn man etwas bestätigen bzw. bejahen möchte. Kurzes Nicken wird auch häufig als Gruß im Vorbeigehen verwendet. In anderen Kulturen (z. B. Bulgarien, Griechenland, Indien und Pakistan) könnte diese Geste jedoch gegenteilig verstanden werden. Hier wird nämlich der Kopf zurückgeworfen, um Ablehnung bzw. Verneinung auszudrücken. In einigen Regionen dieser Länder wird wiederum leichtes Kopfschütteln als Zustimmung verstanden. Ganz schön verwirrend.

Daumen nach oben

Wenn wir den Daumen nach oben strecken, möchten wir in der Regel Lob aussprechen oder zeigen, dass alles okay ist. In Teilen Australiens, Afrikas und Russlands gilt diese Geste dagegen als bösartige Beleidigung; vor allem, wenn er auf und ab bewegt wird.

Victory-Zeichen

Das Victory-Zeichen steht in vielen Ländern für „Sieg“ oder „Frieden“. Besonders in ostasiatischen Ländern wird die Geste auch häufig auf Fotos gemacht. Wer die Hand dabei umdreht, sodass der Handrücken nach außen zeigt, kann in Großbritannien und Australien allerdings für Ärger sorgen. Dort wird die Geste als schlimme Beleidigung wahrgenommen, in etwa wie bei uns der ausgestreckte Mittelfinger.

Zeigefinger an die Stirn

Wer vor einem anderen seinen Zeigefinger an die Stirn tippt, z. B. im Straßenverkehr, zeigt ihm einen Vogel und drückt damit aus: „Du spinnst wohl“ oder „Du bist doch verrückt“. Hier wären wir wieder bei Redewendungen. Woher die Redewendung „Einen Vogel haben“ kommt, kannst du in diesem #FunFriday nachlesen. In den USA wird diese Geste als Kompliment verstanden und man sagt seinem Gegenüber damit, dass man ihn clever und intelligent findet.

Kennst du weitere Gesten, die in anderen Kulturen etwas anderes bedeuten als bei uns? Teile sie uns gerne in den Kommentaren mit.

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