Strähne für Strähne am Haaransatz mit dem Kamm fassen und den Kopf in die Richtung neigen, in die man kämmen will. Also rechte Seite, den Kopf nach rechts, linke Seite nach links.

Lange Haare ohne Ziepen und Reißen kämmen

Jetzt bewerten:
2,3 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Um lange Haare ohne Ziepen und Reißen gut kämmen zu können, benötigt man einen breitzinkigen Kamm mit möglichst langen Zinken.

Damit Strähne für Strähne am Haaransatz mit dem Kamm fassen und den Kopf in die Richtung neigen, in die man kämmen will. Also rechte Seite, den Kopf nach rechts, linke Seite nach links.

Nun während man kämmt, die Strähne vom Kopf wegziehen und lose wieder fallen lassen. Das so lange wiederholen, bis sich die ganze Haarpracht ohne Ziepen und Verhakeln durchkämmen lässt.

Ich hoffe, es ist verständlich erklärt.

Von
Eingestellt am

11 Kommentare


14
#1
23.8.16, 17:50
Sinnvoller ist es eigentlich in den Längen bzw. Spitzen anzufangen und sich dann Strähne für Strähne nach oben zu arbeiten.
4
#2
23.8.16, 20:00
finde auch, dass sich das mehr nach ausreißen anhört... ich fange auch von unten an, wenn ich kletten hab!
4
#3
23.8.16, 20:30
das gegenteil ist sehr viel sinnvoller, vor allem bei langem, lockigem haar. man beginnt an den spitzen und bürstet oder kämmt ein kleines stück, bis der kamm oder die bürste mühelos hindurchgleiten. danach wiederholt man es ein stück höher, bis man am haaransatz angekommen ist. dann kann man auch noch einige male vom ansatz bis zu den spitzen durchkämmen.

damit habe ich die besten erfahrungen gemacht. ich habe dickes, lockiges haar, das mir beinahe bis zur taille reicht. was ich auch sehr hilfreich finde, ist haaröl. jedoch nicht die ehe altmodischen produkte, sondern die neueren, die das haar nicht beschweren und pflegen. besonders nach dem waschen verteile ich einige pumpstöße in meinen handfläche und fahre mir damit durch das noch feuchte haar.

es heißt immer noch, man soll nasses haar nicht bürsten, aber das ist längst überholt. wenn man dabei sorgsam vorgeht und vielleicht auch ein öl verwendet, klappt es hervorragend. von vielen menschen mit krausem und lockigem haar weiß ich, dass es eigentlich auch nur im nassen zustand klappt und dass es im trockenen zustand beinahe unmöglich ist, je länger das haar ist.

meine drei älteren kinder tragen ihr haar auch etwas länger und komemn mit dieser methode gut zurecht.
#4
24.8.16, 05:37
Mir hilft es, die Haarsträhnen mit der Hand nahe am Kopf (mit etwas Spiel) festzuhalten und dann erst unten durchzukämmen. So wird der Zug nicht direkt auf die Kopfhaut übertragen und es ziept nicht so

Meine neuste Errungenschaft ist jedoch eine Detangler("Entwirr") Bürste, die hat schräge mobile Borsten - fast kein Ziepen :-)
#5
24.8.16, 05:51
Zu diesem Thema habe ich noch folgendes erfolgreich ausprobiert:
-Haare mit einer Haarwaschseife auf Pflanzenölbasis waschen
-Spülung:1Liter kühles Wasser mit 1Eßl. Zitronensaft
- 1 Teelöffel Haaröl oder natives,gutes Olivenöl in den Händen verreiben ,dann auf die nassen 
  oder trockenen Haare "wischen" , nicht rubbeln!
Ich wasche meine Haare mit Kopf nach unten über der Wanne,drücke sie aus,lasse das Wasser ablaufen und spüle in der Zeit die Haargummis und den Kamm, ein Handtuch über die Haare wickeln und wieder nur ausdrücken. Wenn die Haare nach oben gekämmt sein sollen,nehme ich sie jetzt feucht zusammen.Sollten jetzt immer noch Knoten sein, von den Spitzen anfangend vorsichtig kämmen. 
   
#6
24.8.16, 08:24
@all, so wie Ihr es beschreibt, habe ich meine Haare früher auch immer gekämmt, einfach, weil man es so von Mama gelernt und überall gehört hat.
Aber ich habe dabei regelmäßig mehr Haare ausgerissen oder abgebrochen, als mit meiner jetzigen Methode. Und meine Haare sind etwas länger, als bis in den halben Rücken. Zudem habe ich Locken, die sich, je nach Trageweise, auch schon mal zu sogenannten Schillerlocken eindrehen können.
Dummerweise habe ich mir vor Jahren, mit meiner Haarlänge, mal Dauerwelle, machen lassen und seither, ist kämmen, wie früher, nicht mehr möglich.
Also probierte ich es mal andersrum, nämlich von oben nach unten. Und siehe da, es funktionierte, bis heute noch.
Schade, daß ich alleine bin, sonst würde ich versuchen, ein Video zu machen, damit man sehen kann, wie ich meine Methode zu kämmen, mache und meine.
Sicher wird, das ab einer bestimmten Haarlänge, z.B. bis zum Po oder länger, auch nicht unbedingt funktionieren, aber probieren geht über studieren.
#7
24.8.16, 16:40
also wenn ich normal meine haare kämme, dann mach ich es auch von oben nach unten, bzw. über kopf... aber zum entwirren ist es doch auch von der logik her quatsch. man muss dann ja den knoten über die ganze länge nach unten rauskämmen, fangt man unten an, dann macht man es stück für stück... und man kämmt ja auch von oben nach unten, fängt nur tiefer an und arbeitet sich langsam hoch.
#8
24.8.16, 18:52
Zu #7,
ich gebe Dir insofern recht, daß es von der Logik her Quatsch wäre, wenn ich evtl. Knoten von obenher durchziehen würde.
Der Punkt ist, daß es bei meiner Methode keine Knoten gibt, die bremsen oder verhaken.
Wie soll ich das beschreiben, daß meine Methode verständlich wird...hm..
Mit einem Kamm, wie auf dem Foto zu sehen, geht es nicht.
Mein Kamm hat nicht nur breite Zinken, sondern auch breite Abstände zwischen den Zinken und ich lasse die Haarsträhnen während des kämmen`s, fächerartig/stufenweise durch die Zinken gleiten und fallen. Dadurch werden die Haare entwirrt und verhaken nicht.
Ich weiß, das ist schwer zu glauben, aber bei mir funktioniert das.
#9
24.8.16, 21:39
dann hast du einfach keine verknoteten haare, wenn da keine knoten sind... ansonsten müsstest du sie ja irgendwie lösen.
ich glaube dir schon, dass du keine probleme beim kämmen hast, aber verstehen tue ich den trick dabei nicht.
wie gesagt, beim normalen kämmen kämme ich auch vom kopf abwärts und klar neigt man den kopf zur jeweiligen seite... und mit groben zinken kommt man leichter durch... mmh.. wenn du da jetzt irgendwas spezielles machst, dann hast du das tatsächlich nicht gut erklärt.

trotzdem danke, für den versuch :) oder ich bin einfach zu blöd ;)
1
#10
27.8.16, 23:38
Wie wäre es damit, nach dem Haarewaschen eine Haarspülung zu verwenden?
Je länger die Haare umso mehr kann man sich damit das Auskämmen erleichtern.
Ziepen, Zerren, Ausreißen, Abbrechen, Entwirren, Verhaken sind damit doch weitgehend vermeidbar.
Beim Friseur ist mir aufgefallen, dass das nasse Haar von unten nach oben ausgekämmt wird.
Der Tipp bezieht sich aber wohl auf das Kämmen von trockenen Haaren.
#11
28.8.16, 11:00
@anemone..
Stimmt, für trockene Haare gedacht.
Frisch gewaschen Haare kämme ich garnicht, das mache ich erst, wenn sie getrocknet sind. Ich lockere sie allenfalls mit gespreizten Fingern auf. Ohne entsprechende Haarkuren geht garnichts, da meine Haare durch die Dauerwelle, vor Jahren, sehr geschädigt wurden und splissen. Was natürlich verhaken, ausreißen, Haarbruch und verknoten begünstigt.
Ich weiß, daß es schwer vorstellbar ist, nach der Beschreibung, wie ich meine Haare kämme ohne noch mehr kaputtzumachen....
Wobei das mit nassen Haaren nicht funktioniert.

Verfasse einen Kommentar

Emojis einfügen