Leber zart und butterweich zubereiten im Backofen
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Leber zart und butterweich zubereiten: im Backofen

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Koch- bzw. Backzeit:
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Ich habe Leber neulich auf eine andere Weise zubereitet, als ich es seit Jahrzehnten gewohnt bin: Im Backofen! Sie wurde butterweich, zart und ich kann mir durchaus vorstellen, sie in Zukunft auf diese Art und Weise zuzubereiten.

Zutaten

  • Rinder- oder Schweineleber nach Geschmack
  • säuerliche Äpfel
  • Zwiebeln
  • Schinkenspeck, Speckwürfel oder Bacon
  • Fett (Butterschmalz)
  • Salz, Pfeffer, Majoran, Petersilie
  • evtl. ein “Schuss” Rotwein

Zubereitung

  1. Zuerst werden die Äpfel gewaschen, das Gehäuse ausgestochen und in Scheiben geschnitten.
  2. Sie werden nun in Butterschmalz von beiden Seiten gebraten, bis sie eine leicht braune Farbe angenommen haben.
  3. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. In dem heißen Bratfett werden nun Zwiebelringe gebräunt (man kann sie evtl. mit Mehl bestäuben, das ist aber nicht unbedingt notwendig). Wer Schinkenwürfel verwenden möchte, kann sie auch mit in die Pfanne geben.
  5. Die gewürzte Leber wird nun in eine leicht gefettete Auflaufform gegeben.
  6. Darauf wird der Pfanneninhalt (Zwiebeln, evtl. Speckwürfel) darauf verteilt.
  7. Großzügig mit Majoran würzen und für ca. 30-40 Minuten im Backofen auf 200 Grad garen.
  8. Nach dieser Zeit die Apfelscheiben dazugeben und (falls keine Speckwürfel verwendet wurden) einige Scheiben Schinken darauf verteilen und noch mal für 10 Minuten bei ausgeschaltetem Backofen nachbräunen lassen.

Die fertige Ofenleber mit Petersilie bestreuen und zu Kartoffelpüree servieren.

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17 Kommentare


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#1
2.3.15, 21:11
Gute Idee, da muß man erstmal drauf kommen!
Werde ich bestimmt probieren auch wenn wir uns sonst nicht immer ganz grün sind
aber so rein Geschmacklich und so scheint es da doch einige Gemeinsamkeiten zu geben :-)
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#2 Lisamia
3.3.15, 00:15
Mein Partner liebt Leber; ich kann sie essen -
Dieses Rezept werde ich ihm zeigen, bevor ich es auspobiere.
Bin gespannt, ob ich es machen darf/soll/muss. :))
#3 xldeluxe
3.3.15, 00:19
@Lisamia:

Das Panierte fehlt natürlich und sie wird geschmacklich nicht jedem gefallen, aber da gibt es ja noch soviel drumherum, dass es wieder passt :--)
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#4 xldeluxe
3.3.15, 00:21
@MAAXX:

och - das sehe ich gar nicht so eng und "geschmacklich und so" ist doch schon mal ein guter Anfang (nach der Fastenzeit)

:o)))
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#5
3.3.15, 01:55
Eine andere Möglichkeit um butterzarte Leber mit Gelinggarantie hinzugekommen. Die Leber nach dem Kauf erst kochen und dann einfrieren. wenn man sie dann essen möchte. Auftauen und
#6
3.3.15, 01:58
... und anbraten. Irgendwie hat sich der Text selbst abgeschickt, obwohl ich noch gar nicht fertig war. den Tipp hat mir mein Mann von der Arbeit mitgebracht. der Küchenchef bei seiner Arbeit hat es ihm verraten, als sie sich zufällig getroffen hatten und mein Mann ihn für die leckere Leber lobte.
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#7
3.3.15, 10:54
@xldeluxe: das klingt ja alles sehr, sehr lecker und wir lieben gebratene Leber sowieso, aber die Garzeit erscheint mir sehr lange, zumal ja auch eine Temperatur von 200 ° angegeben ist.
Leber wird ja bekanntlich zäh, wenn sie zu lange gart.

Ich hoffe aber, dass es klappen wird, da du ja dein Rezept erprobt hast, und deshalb werde ich beim nächsten Mal die Leber nach deinem Tipp zubereiten.
#8
3.3.15, 13:23
Die Idee finde ich gut , wir mögen die Leber gern etwas knusprig , deshalb gebe ich die gebratenen Zwiebeln erst zum Essen dazu ? Wird die Leber im Backofen denn auch knusprig ?
#9 xldeluxe
3.3.15, 20:46
@delphin55:

Nein, gar nicht knusperig, sondern nur butterweich
#10 xldeluxe
3.3.15, 20:47
@domalu:

Ja, das hört sich lange an, vermutlich war sie auch schon nach kürzerer Garzeit fertig.

Hart war sie allerdings nicht, sondern ganz das Gegenteil. Sie wird vermutlich nur beim Braten in der Pfanne hart.
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#11
3.3.15, 23:00
Leber bei 200° 20-40 Minuten garen??? Unmöglich!! Ich brate sie in der Pfanne auf eine Seite an, drehe sie um, und schalte den Herd aus. Lasse sie noch ca. 4 Minuten in der heissen Pfanne, und habe eine superzarte Leber!!
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#12 xldeluxe
3.3.15, 23:08
@wollmaus:

Unmöglich?

Das Ergebnis siehst Du auf Foto 1 und sie sieht so aus, wie sie geschmeckt hat:

Zart und weich!
#13
5.3.15, 21:36
Auf diese Art zubereitet ist Leber ein Genuss.
Ich persönlich nehme am liebsten Rinderleber. Wie gut,dass dieses Rezept mich daran erinnert,dass es bei uns schon ewig keine Leber mehr gab, wirklich ein Versäumnis.

@xldeluxe
Du hast da etwas von "paniert" geschrieben. Ich habe ja (unter anderem) Schlachter gelernt, das Handwerk und auch den Verkauf,koche und backe, seitdem ich sieben Jahre alt bin - und habe noch nie gesehen,dass jemand Leber paniert.
Bei uns in der Gegend wird sie eigentlich nur entweder unpaniert gebraten ( vorher in Milch eingelegt) oder ähnlich wie in dem Rezept angegeben zubereitet.
Ist das eine regionale Sache ? Ich würde es ja auch mal probieren,kann mir aber den Geschmack überhaupt nicht so recht vorstellen.
ABER - den Geschmack von der Leber aus dem Backofen...DEN habe ich schon auf der Zunge.
Schön,dass man sich noch lange an den Geschmack von Speisen erinnern kann. :-)
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#14 xldeluxe
5.3.15, 22:06
@Putzwutz:

Keine Ahnung, ob das im Ruhrgebiet so die typische Leberzubereitung ist, aber ich kenne es so aus meiner Kindheit.

Meine Mutter wälzte die Leber vor dem Braten immer in Mehl, ich gehe da noch einen Schritt weiter und paniere sie wie Schnitzel:

Zuerst durch Milch/Sahne ziehen, dann durch aufgeschlagenes Ei und dann in Paniermehl wälzen. Vorher schneide ich den Rand ein, damit sich die Leber beim Braten nicht zusammenzieht.

So wird sie ganz knusperig und schmeckt köstlich - für mich war die "nackte" Backofenleber eine Premiere.

Zur Geschmackserinnerung:

Ich war ca. 5 oder 6 und saß draußen auf der Eingangstreppe.

Da kam eine Nachbarin und brachte mir ein Schale warme Birnensuppe mit Zimtstange und Mehlklößchen.....unvergessliche Erinnerungen.......oder Nierchen mit Salzkartoffeln und grünem Salat........50 Jahre her und noch so real vor Augen.....
#15
7.3.15, 15:50
@schari2:
Das mit dem Kochen und Einfrieren werde ich auf jeden Fall ausprobieren. Die Leber ist dann auch auf jeden Fall "durch" - ich mag sie nämlich absolut nicht "englisch", wie manche Zeitgenossen.

Unverschämt eigentlich, einen so den Mund wässrig zu machen. Jetzt muss ich doch tatsächlich noch zur Kaufhalle! ;-)
#16
10.3.15, 19:35
Die Idee ist an sich nicht schlecht, wenn es für mindestens 4 Personen zubereitet wird. Für 2 Personen wäre mir es zu viel Stromverbrauch im Backofen. Ich habe auch das Glück einen Metzger zu haben, der die Leber noch in gleichmäße Scheiben schneidet, so das die Leber, nur in Mehl gewendet, in ca. 4 Minuten saftig gegart ist.
#17
10.8.15, 09:58
Ich glaube es mal - obwohl Garzeit und Temperatur für Leber unglaublich klingen ;-)

Wäre toll, wenn hier die Ausprobierer ihre Erfahrungen berichten - z.B. könnte frau ja auch nach kürzerer Gar zeit probeweise schon mal ein kleines, klitzekleines Stückchen abschippeln und kosten ... Wissbegierde und Experimentierfreude sind gefragt!

Danke jedenfalls für diesen Tipp! :-)

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