Mandelplätzchen

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Hier mein Rezept für Mandelplätzchen, die nicht nur zu Weihnachten lecker schmecken. Sie werden auf Keksboden gebacken, weil es damals keine Oblaten gab.

Zutaten

Für den Teig:

  • 125 g Butter oder Margarine
  • 70 g Zucker
  • 3 Eigelb
  • 250 g Mehl

Diese Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und ruhen lassen.

Für den Belag:

  • 185 g Mandeln oder Nüsse
  • 185 g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • 3 Eiweiß
  • außerdem noch eine herzhafte rote Marmelade für die Füllung

Zubereitung

  1. Den Teig für den Keksboden ausrollen und kleine runde Plätzchen ausstechen. Dazu kann man ein Schnapsglas nehmen.
  2. Diese Plätzchen in Abständen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben.
  3. Für den Belag das Eiweiß steifschlagen, die Mandeln und den Zucker sowie Vanillezucker vorsichtig unterheben und die Masse mit zwei Teelöffeln auf die Kekse verteilen.
  4. Nun in der Mitte mit einem Kochlöffelstiel ein Loch machen, dort hinein eine Messerspitze Marmelade füllen. Nicht zu viel Marmelade nehmen, da sie sonst rausläuft.
  5. Bei ca. 200 ° ca. 8 bis 10 Minuten backen.
  6. Man kann auch die Marmelade weglassen und die Plätzchen nach dem Backen mit geschmolzener Schokolade verzieren.
  7. Statt Mandeln kann man auch gemahlene Nüsse nehmen, dann sind es eben Nussplätzchen.

Nun für die, die die Plätzchen backen wollen, gutes Gelingen und guten Appetit!

Von
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17 Kommentare


#1
26.11.13, 19:59
wie lange muss der keksboden ruhen?
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#2 Dora
26.11.13, 21:18
@labertante: ich denke mal, mindestens 1 Std.

Ich habe ihn aber auch schon länger gekühlt ruhen lassen und danach musste ich erst wieder 1 Std. warten, bevor ich ihn weiterverarbeiten konnte, weil er ziemlich fest war, da ich Butter verwende. Bei Margarine mag das ja anders sein.

Am besten den Teig teilen und daraus zwei Kugeln machen. Da kann man erst einen Teil verarbeiten und der zweite Teil ruht noch.
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#3 Internette
26.11.13, 21:19
Das liest sich auch interessant und wird in Kürze ausprobiert.
In die Kuhle würde ich vielleicht auch eine Haselnuss oder Mandel geben, wenn ich mal keine Lust auf Marmelade habe.

Danke dafür *****
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#4 Dora
26.11.13, 21:21
@Internette: die Idee finde ich auch gut und schmeckt bestimmt auch :-)
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#5
26.11.13, 21:27
sehr geil ... Keksboden unter Makronen ... ich mag nämlich diese Oblaten nicht und muss die immer abfummeln, womit ich mich bei den Makronenbäckern äusserst unbeliebt mache *schäm*

ich maile dieses Rezept gleich im Freundeskreis herum und vermerke es zudem auf meiner to-back-Liste für den Advent ... vielen herzlichen Dank für diese tolle Anregung, liebe Dora
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#6 Dora
26.11.13, 21:31
@Agnetha: Danke für deinen Kommentar :-)

Backe sie nur erst mal, damit du weist, ob sie dir auch schmecken :-)

Unter meinen Kolleginnen waren sie jedenfalls jedes Jahr bei allen an Weihnachten ein MUSS.
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#7 HeimchenAmHerd
26.11.13, 22:29
Hört sich lecker an, mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen. Danke fürs Einstellen.
Nur werde ich es wie Internette machen und statt Marmelade Haselnüsse oder Mandeln nehmen.
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#8 tabida
26.11.13, 22:47
Bei uns heissen die "Vogelnäschtli" (Vogelnest).
Das Rezept werde ich gerne ausprobieren. Die mag ich nämlich sehr gern!
#9
27.11.13, 10:02
Hallo, Dora,

ich backe gerade sehr oft Kekse, die an Cantuccini erinnern. Da werden ganze Mandeln eingearbeitet, daher meine (wahrscheinlich überflüssige) Frage: Die Mandeln vorher mahlen? Muss wohl, aber ich will es gaanz genau wissen.

Dein Rezept klingt nämlich sehr köstlich. Und die "Träger-"Kekse werden nicht vorgebacken? Mich wundert, dass dann 10 min ausreichen.

Wenn Du mir meine Fragen beantworten möchtest, werde ich die Kekse gern nachbacken, die klingen nämlich wirklich köstlich!

Beste Grüße
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#10 Dora
27.11.13, 10:49
@Zitronenjette: ups .... Danke für den Hinweis :-)

Im Rezept sollte eigentlich bei der Füllung stehen: gemahlene Mandeln oder Nüsse .... So steht es auch auf meinem Rezept.

Irgendwie dumm gelaufen beim Eintippen. Ich musste es zweimal eintippen, weil ich nach dem ersten Mal noch mal geschaut habe, ob das Rezept nicht doch schon bei FM existiert, und schwupps war es weg.

Zu deiner zweiten Frage: die Kekse werden nicht vorgebacken.
Bei meinem Herd reicht die Backzeit aus. Man muss halt sehen, wie sie "durch" sind.

Noch ein Hinweis: die Kekse sind sofort nach dem Backen sehr mürbe und zerbrechlich, also Vorsicht beim Runternehmen vom Blech.
#11
27.11.13, 14:05
@dora
ok danke mu
#12
27.11.13, 14:06
uppsi sorry muss ich dann mal ausprobieren
#13 Dora
27.11.13, 20:19
@labertante: Heute wurden im ARD-Buffet "Spitzbuben" gebacken.
Da kam auch die Frage wegen der Ruhezeit des Mürbeteiges.
Die Konditorin hat geantwortet, dass der Zucker sich erst auflösen muss.
Wenn man Puderzucker nimmt, dann kann man gleich loslegen.

Das habe ich auch noch nicht gewusst, denn ich dachte immer, dass es wegen dem Mehl ist, was erst quellen muss.

Die Konditorin hat den Teig aber trotz Puderzucker noch eine halbe Stunde ruhen lassen.
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#14
27.11.13, 21:11
hm ... ich habe es so gelernt, dass man Mürbteig kalt ruhen lassen soll, damit sich die Butter mit den restlichen Zutaten verbinden kann ... er lässt sich dann leichter weiterverarbeiten, weil er nicht so krümelt

deshalb muss Streuselteig nicht ruhen, der soll ja krümeln
#15 Dora
27.11.13, 21:15
@Agnetha: ja, bei den Streuseln ist es einleuchtend.

Aber mit dem Zucker bzw. Puderzucker hat die Konditorin mich eigentlich auch überzeugt. Bisher habe ich Puderzucker nur für Zuckerguss genommen habe.
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#16
2.12.13, 13:41
@dora
danke. das werde ich mir merken.
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#17
13.12.13, 16:07
Die Plätzchen sind einfach nur der absolute Renner! Danke für dieses tolle Rezept!

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