Fleecehandschuhe
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Marktfrauenhandschuhe aus alten Fleecehandschuhen

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Da ich auch im Winter oft im Freien arbeite und zumindest meine Finger "einsetzen" muss, brauchte ich sog. Marktfrauenhandschuhe.

D.h. Fingerhandschuhe, die alles bis auf die Finger-Endglieder bedecken, so dass man einerseits ein warmes Handgelenk (Pulswärmer!) als auch die Finger zur freien Verfügung hat.

Solche zu stricken, habe ich weder Zeit noch Lust... Als ich gerade alte Fingerhandschuhe aus Fleece verschenken wollte, kam ich auf folgende Idee:

Ich habe lediglich die vorderen 3 cm eines jeden Fingerabschnittes abgeschnitten (angezogen und die Schnittlinie an jedem Finger neu mit Schneiderkreide markiert). Das dauerte 2 Minuten, und das Material franst ja ohnehin nicht aus - fertig!

Übrigens: Auch bestens für Musiker im Open-Air-Bereich geeignet!

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8 Kommentare


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#1
21.12.13, 02:37
tolle idee, muss ich nachmachen! wieso bin ich nicht schon früher drauf gekommen
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#2
21.12.13, 07:14
@trom4schu Die Idee ist nicht schlecht, ABER was ist mit der Naht, geht die nicht auf?
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#3 trom4schu
21.12.13, 08:02
@frenchi: Bis jetzt noch nicht:-) Sonst per Maschine/ von Hand mit Steppstich zunähen und Naht sichern (= am Ende der Naht noch mal 1cm zurück und dann wieder bis zum Ende nähen).
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#4
21.12.13, 10:04
@trom4schu: Danke :-))
#5
21.12.13, 10:41
kannst du mir mal sagen was schneiderkreide ist? habe ich noch nie gehört.wiso benutzt du sie an den handschuhen?
gruss
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#6
21.12.13, 11:42
Da merkt man mal, wie alt man ist .... Danny, Schneiderkreide ist etwas festere Kreide, mit der Schneider Markierungen am Stoff anbringen, zum Zuschneiden, auf Länge kürzen, Abnäher setzen usw. ... lässt sich einfach entfernen, geht beim Waschen sowieso weg, gibt es in Kurzwarenläden bzw. -abteilungen der Kaufhäuser (bei den Knöpfen). trom4schu hat damit markiert, wo sie die einzelnen Finger der Handschuhe abschneidet, sieht ja doof aus, wenn man einfach einen geraden Schnitt macht.

LGL
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#7 trom4schu
21.12.13, 16:05
@Danny74: Wenn du /noch) keine Schneiderkreide besitzt, kann du dir auch mit einem alten = trockenen Seifenstück behelfen: Mit der Schmalkante kannst du wunderbar Linien zeichnen. Aber Vorsicht: Seife ist ja leicht fettig. Deshalb verwende ich sie sehr gern, wenn die Linien auch noch nach Tagen zu sehen sein sollen (Schneiderkr. lässt sich sehr leicht wegwedeln), z.B. an der Saumkante oder bei Quiltlinien. Ich habe da mal ein Foto hochgeladen, auf dem du von links nach rechts alle Markierhilfen siehst: einen "Zauberstift" (auch genannt Trickmarker), dann die Seife, die Schneiderkr. in Stiftform und in Rädchenform - alles zu kaufen in der Kurzwarenabteilung. Das Pulver für die Schneiderkr. kann man nachkaufen. Der Zauberstift sieht aus wie ein Filzstift, gibt aber eine Flüssigkeit ab, die entweder mit Wasser auszuwischen ist (dann ist er blau wie abgebildet) oder auch permanent auf dem Textil bleibt, wobei die Farbe erst allmählich an der Luft '"verschwindet" ( daher der Name). Beide vor Gebrauch auf der linken Stoffseite testen - besonders Vorsicht bei Seide!
Liebe vorweihnachtliche textile Grüße!
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#8
21.12.13, 20:39
danke für eure antworten und euch noch einen schönen4. advent :)

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