Für alle Marzipanliebhaber ein Muss: Diese Marzipanberge mit Schokoboden sind so was von lecker. Backe sie nach.

Marzipanberge mit Schokoboden

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Bei uns gibt es die Tradition des "Lebendigen Adventskalenders". Da lädt an jedem Abend in der Adventszeit ein Privathaushalt oder eine Institution zu einem gemütlichen adventlichen Treffen ein. Dabei werden schöne Texte vorgetragen, Adventslieder gesungen und etwas Leckeres zu essen angeboten.

Bei so einem Treffen gab es vor zwei Jahren diese Kekse, die ich euch heute vorstellen möchte. Ich war so begeistert davon, dass ich die Gastgeberin nach dem Rezept gefragt habe, und sie hat es mir gleich auf mein Handy geschickt.

Zutaten

Für ca. 60 Kekse:

  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 8 EL Amaretto (falls Kinder mitessen: Apfelsaft oder ein anderer Saft)
  • 250 g weiche Butter
  • 80 g Zucker
  • 2 Eier
  • 460 g Mehl
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 50 g gehobelte Mandeln
  • 200 g dunkle Kuvertüre (ich habe je 100 g Vollmilchschokolade und Zartbitterschokolade genommen)

Zubereitung

  1. Das Marzipan wird in Stücke gezupft und zusammen mit dem Amaretto bzw. Saft geschmeidig gerührt.
  2. Die Butter wird in Stückchen dazugegeben und mit dem Zucker untergerührt.
  3. Dann die Eier einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und auch unterrühren.
  4. Aus dem Teig kleine Kugeln à ca. 15 g formen und auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen. Die Kugeln leicht andrücken und jeweils einige gehobelte Mandeln darauf verteilen.
  5. 10 bis 15 Minuten bei 160° backen (Umluft).
  6. Die abgekühlten Kekse mit der geschmolzenen Schokolade bestreichen.

Ich hoffe, ihr findet dieses Rezept auch lecker!

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14 Kommentare


1
#1
15.12.18, 20:04
Das hört sich sehr lecker an. Das wird für nächstes Jahr gespeichert. Dieses Jahr habe ich schon genug gebacken. Danke für das tolle Rezept.😘
#2
15.12.18, 22:46
Das hört sich so ähnlich an wie ein Rezept, das ich gerade heute vorbereitet habe. Der Teig ruht gerade im Kühlschrank und wird morgen gebacken. Ich werde Doppelkekse draus machen, also immer zwei zusammensetzen mit einer Schokofüllung in der Mitte.
Bei uns liegt die Hauptbacksaison zwischen Weihnachten und Neujahr. Da sind Ferien und man hat mehr Muße als jetzt in der Vorweihnachtszeit.
#3
15.12.18, 22:56
Ich werde auch noch einige Male backen, weil ich viele Kekse verschenkt habe und noch Nachschub brauche.
Ich wünsche allen einen schönen dritten Advent!
#4
15.12.18, 22:58
@Mafalda: Deine Version hört sich auch sehr gut an!
Das werde ich mir auch mal merken.
#5
17.12.18, 09:56
auch wenn die Kekse auf dem Foto ausschaun wie die Nutellasemmel, die ich mir zum Frühstück mache, ich backe die nach (erstmal mit der halben Menge), bin umgeben von Marzipanliebhabern und habe zufällig alles im Haus was ich dafür brauche
#6
17.12.18, 19:55
@Agnetha: auf mich wirkten die Kekse auch sehr groß, ich habe ja Doppelkekse mit Füllung gemacht und dazu 15g Kugel gemacht, durchgeschnitten und als Halbkugeln aufs Blech gesetzt und platt gedrückt. Da hatte ich immer zwei gleichgroße Kekse nebeneinander, die sich gut zusammensetzen ließen.
#7
17.12.18, 22:30
Es stimmt, meine Kugeln wurden allmählich immer größer. Nur bei den ersten habe ich die 15g eingehalten.
Trotzdem schmecken sie uns sehr gut: Euch hoffentlich auch!
#8
18.12.18, 06:24
@Maeusel: ja das Phänomen der mit der Zeit  größer werdenden Kekse kenne ich auch. deswegen habe ich die Technik der Halbkugeln entwickelt. Da sind dann zumindest immer zwei gleich groß. Bei mir ergab es bei etwas weniger Teig (300g Mehl) 120 einfache und 60 Doppelkekse. Sie schmecken auf jeden Fall sehr gut.
#9
18.12.18, 09:30
wenn man aus dem Teig eine lange Rolle formt und in immer gleichen Abständen Stücke abschneidet und diese dann rollt sind alle Kugeln annähernd gleich gross
#10
19.12.18, 13:20
@Agnetha: Gute Idee!
Darauf hätte ch auch selbst kommen können.
#11
21.12.18, 07:00
Die Plätzchen brutzeln gerade im Herd. Aber irgenwas muss ich falsch gemacht haben. Ich nehme an, dass ich zu viel Saft genommen habe. 8 Esslöffel sind 150 ml und die haben den Teig sehr flüssig gemacht, so dass ich keine Kugeln rollen konnte. Also habe ich löffelweise Teighäufchen auf‘s Backblech gesetzt. Jetzt im Herd verlaufen sie ineinander, so dass ich nachher den Teig in Stückchen schneiden muss. Aber das schmeckt bestimmt auch lecker. 
#12
27.12.18, 23:01
@Blackbird1111: 150 ml für 8 EL ist aber auch recht großzügig bemessen. Man geht von 10-15ml pro EL aus, das wären 80-120 ml. Falls dir das nochmal passiert, dann kannst du mit 1TL Flohsamenschalen oder etwas mehr Haferflocken den Teig wieder fester werden lassen. 
#13
28.12.18, 01:23
@Mafalda: Ich habe Messlöffel und gerade noch mal nachgemessen. Ein Mess-Esslöffel sind 20 ml und wenn ich den Messlöffel in „normale“ Esslöffel gebe, erhalte ich 3 EL.
Es hätte mir gleich auffallen sollen, aber ich dachte durch das Mehl wird der Teig fester. 
Lektion gelernt: bei deutschen Rezepten keine Messlöffel nehmen, sondern Besteck.
Hab‘ mir alle Zutaten nochmal besorgt und werde die Marzipanberge zu Silvester backen. 
Auch wenn mein 1. Versuch zerlaufen und die Berge sehr locker waren, so waren sie doch sehr lecker.
Guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute!
#14
28.12.18, 13:40
@Blackbird1111: Oh, da hast Du dann ja das Rezept doch ziemlich verändert! Kein Wunder, daß die "Kekse" mit so viel Flüssigkeit zerlaufen sind.
Aber wenn sie trotzdem gut geschmeckt haben, werden sie im zweiten Anlauf bestimmt noch besser werden.
Mir passiert es auch ab und zu, daß ich ein Rezept nicht gründlich lese und ich dann von irgendwelchen Einzelheiten überrascht werde, die ich eigentlich schon am Anfang hätte machen sollen.
Zum Beispiel soll ich bei unserem leckeren Schokoladenkuchen die Schokolade erst schmelzen und dann weiterverarbeiten. Ich mische sie aber manchmal schon gleich zu Anfang mit Zucker, Eiern und Mehl, ohne sie zu schmelzen.
Der Kuchen ist zwar bis jetzt immer gelungen, aber es gibt bei solchen Gelegenheiten immer einen kleinen Schreckmoment.
Ich wünsche auch allen ein gutes neues Jahr!

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