Die Kartoffeln werden geschält und in ca. 2 cm kleine Würfel geschnitten, die ich dann in einem Topf, knapp mit Salzwasser bedeckt, etwa 20 - 25 Minuten koche.
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Mein allerbestes Kartoffelpüree

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Obwohl die meisten Sterneköche immer wieder behaupten, dass Kartoffeln für ein gutes Kartoffelpüree mit einem Stampfer zerdrückt oder durch eine Kartoffelpresse gedrückt werden müssen und nicht mit einem Handmixer püriert werden sollten, kann ich das Gegenteil behaupten.

Bei uns gibt es jede Woche mindestens einmal Kartoffelpüree, da wir es alle sehr mögen (ich könnte es jeden Tag essen!). Die Zubereitung, die ich von meiner Oma übernommen habe, ist leicht und schnell und gelingt auch (fast) immer ganz wunderbar. Wenn es mal nicht so klappt, dann liegt es ganz einfach an der Kartoffelsorte. Am besten man nimmt eine mehlig kochende Sorte, aber es geht auch mit vorwiegend festkochenden Kartoffeln, die ich meistens verwende.

Zutaten

  • 300-400 g Kartoffeln (pro Portion)
  • 1 reichlichen EL Butter
  • Salz und Muskat

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln werden geschält und in ca. 2 cm kleine Würfel geschnitten, die ich dann in einem Topf, knapp mit Salzwasser bedeckt, etwa 20 - 25 Minuten koche. Dann schalte ich den Herd aus, lasse aber den Topf noch ca. 4 - 5 Minuten auf dem Herd stehen.
  2. Nun gieße ich das Kochwasser von den Kartoffeln in einen kleineren Topf, eine kleine Menge davon lasse ich aber in dem Topf mit den Kartoffeln, die ich dann kurz ausdampfen lasse.
  3. Dann gebe ich einen reichlichen Esslöffel Butter, 1 TL Salz und etwas Muskat (gerieben) dazu und püriere alles mit den Quirlen des Handmixers - zunächst auf der kleinsten Stufe, dann auf höherer Stufe. Je nachdem, welche Konsistenz gewünscht ist, kann dann eventuell noch etwas von dem Kochwasser wieder dazugegeben werden.

So wird das Kartoffelpüree ganz wunderbar locker und „standfest“, ich glaube so nennt man das. Milch gebe ich niemals dazu, denn dadurch wird das Püree nur schleimig.

Noch ein Tipp: Statt Butter kann man auch 1 EL Olivenöl dazugeben, das gibt dem Kartoffelpüree auch einen wunderbaren Geschmack! 

Versucht es doch einfach mal, ich denke, ihr werdet es bestimmt nie wieder anders machen!     

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37 Kommentare


#1
20.4.16, 20:34
Ich kannte das bisher nur mit Kartoffelstampfer, Milch und würzen mit Muskatnuss. Die Kartoffeln wurden bei mir auch nicht vorher in kleine Stücke geschnitten sondern entweder ganz gelassen oder halbiert oder geviertelt. (Je nach Größe) Die Kochzeit für Kartoffelstücke finde ich etwas arg lang. 10 - 15 Min reichen meiner Meinung nach völlig aus. 
Ich werde das aber mal nach dieser Variante ausprobieren. Ich werde es gleich für morgen mit auf den Speiseplan setzen.
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#2
20.4.16, 20:44
Ich kenne Stampfkartoffeln, die eben mit einem Kartoffelstampfer zerkleinert werden und ein wenig grober bleiben und Kartoffelpüree, das sämig und ohne Kartoffelstücke sein sollte, wie aus der Tüte halt. Heiße Milch, Butter und Muskat gebe ich als "Grundstock" an beides, denn auch z.B. Röstzwiebeln schmecken sehr gut darin.
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#3
20.4.16, 20:47
Ohne Milch? Das geht bei uns nicht, die muss rein. 
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#4
20.4.16, 20:49
Wir lieben Stampfkartoffeln mit Brathering und braun gebratenen Zwiebelringen. Bis jetzt habe ich auch immer Milch, Muskat und Salz verwendet und der Stampf war super. Hab auch noch nie mit dem Mixer verrührt, immer nur mit dem Stampfer. Hab dein Rezept gespeichert und werde es beim nächsten Mal so probieren. Bin gespannt, dankeschön
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#5
20.4.16, 20:56
Ich mache das auch mir dem Mixer, hab das so von meiner Mutter übernommen. Da kann man mir auch 1000 mal sagen dass man das nicht machen soll/darf.
Ich liebe es so,allerdings gehört bei mir auch unbedingt Milch dazu und Muskat lasse ich weg.
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#6
20.4.16, 21:06
Ich glaube durch die viele Butter gleicht es sich aus wenn man die Milch wegläßt, denn Butter wird ja aus Sahne gemacht und Sahne aus Milch. Ich mache machmal ein Stück gekochten Sellerie mit in den Stampf oder Petersilienwurzeln oder frische Kräuter. Ich probiere und variiere gern herum.
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#7
20.4.16, 21:07
@ Sternenleuchten

 Ich kenne es von meiner Oma und da wurden die
Kartoffeln gestampft,es kam immer Butter und warme Milch hinein,ich
möchte es nur so essen -Kindheitserinnerungen!
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#8
20.4.16, 21:36
Bei uns kommt auch etwas Milch, Butter, Muskat und Salz ans Püree. Wir rühren es fein mit den Quirlen des Handmixers.

Man sollte allerdings keinen Stabmixer verwenden. Durch die Messer wird es wie Kleister (eigene Erfahrung).
#9
20.4.16, 22:50
Ohne Milch geht gar nicht, ansonsten nutze ich eine sehr ähnliche Variante. Allerdings brauche ich keine 45, sondern nur 10 Minuten dazu (von der rohen Kartoffel aus gesehen). 
Kartoffeln schälen und vierteln/achteln. Bei dünner Haut erübrigt sich das Schälen. Dann die Stücke in eine geeignete Schale geben, gut abspülen und dann tropfnass, aber ohne weiteres Wasser, und locker abgedeckt für 5 Minuten (große Portion für einen) volle Pulle in die Mikrowelle geben. Die Zeit kann man nutzen, um in einem kleinen Topf in reichlich Butter ein paar Zwiebelwürfel anzurösten und diese mit etwas Milch oder Sahne abzulöschen. 
Sind die Kartoffeln gar, kommen sie in den Topf und werden gestampft. Salzen, Pfeffern, Kräutern, Muskatnus, umrühren, fertig. 
Wichtig: Die Kartoffelstücke in der Schale dürfen nicht im Wasser liegen. Die Stellen, die im Wasser liegen, werden nicht gar.
8
#10
21.4.16, 01:10
Nix für mich. Ich mache mein Kapü auf herkömmliche Art. Anders möchte ich es nicht essen.
2
#11
21.4.16, 02:42
Ab und zu koche ich auch Kartoffelpüree mit 1/3 Selleriewürfel  dazu, das ergibt einen 
leckeren, würzigen Geschmack. Und einen Schuss Milch, etwas Butter und etwas Muskat gehören auch dazu. 
Morgen gibt es mal Püree mit Petersilienwurzel, das stell ich mir auch lecker vor.😋
#12
21.4.16, 02:49
Was ich vergessen habe zu erwähnen..füge Milch, Butter, Muskat, eventuell noch Salz gleich zu den Kartoffeln hinzu, dann püriere ich mit dem Handmixer auf der kleinsten Stufe. Wenn sich alles vermischt hat, noch kurz auf der höheren Stufe. Aber nicht zu lange, es wird sonst zu schleimig. 
3
#13
21.4.16, 08:32
Meine Mutter hat das auch immer mit dem Mixer gemacht. Bei mir wurde das immer so kleistrig und ich habe den Stampfer bevorzugt. Ich werde Deine Methode mal ausprobieren, ist ja auch viel leichter zu händeln.
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#14
21.4.16, 08:32
@Tipp: Wie soll denn bitte schön der Kartoffelbrei durch Milch schleimig werden? Mama und Oma machen das seit Jahrzehnten mit Mixer und Milch, und das wird herrlich fluffig. Schleimig wird er nur, wenn man zu lange rührt, aber das liegt dann an der Stärke in den Kartoffeln.
#15
21.4.16, 10:44
@backfee44: Hättest du mir noch die Angabe wieviel Kartoffeln du nimmst? Vielen Dank!
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#16
21.4.16, 11:54
An mein Kapü mache ich auch immer Milch. Das haben meine Oma und meine Mutter schon so gemacht. Ansonsten mache ich das Kapü wie die Tippgeberin es beschrieben hat.

Schleimiges Kapü hatte ich noch nie. Ich denke, wie in obigen Kommentaren schon erwähnt, dass das am zu lange mixen liegt.

Neue Kartoffeln eignen sich übrigens nicht, um Püree herzustellen. Das ergibt dann ein klebrig/glasiges Kapü.
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#17
21.4.16, 13:20
Ich habe das Pürree heute zubereitet. Einfach genial. Ich habe aber zum Schluß noch etwas Milch und Muskat rein getan,die Kochzeit habe ich aber um ca. 10 Min. verringert, ansonsten alles so gemacht wie es beschrieben wurde. Ich werde das ab jetzt immer so machen.😄
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#18
21.4.16, 13:48
Du schreibst, dass du die Kartoffeln mit den Quirlen deines Handrührers pürierst. Diese Vorgehensweise wird, glaube ich, kein "Sternekoch" monieren. Schlecht ist das Pürieren von Kartoffeln mit einem Pürierstab mit schnell rotierenden Messern. Die Kartoffeln verwandeln sich damit nicht in leckeres Püree sondern in einen ekligen, kleisterigen Schleim, den du bestimmt nicht essen würdest.
#19
21.4.16, 14:20
@Mousie:

Hallo Mousie, ich nehme vielleicht so etwa 300 bis 400 g Kartoffeln pro Portion, ich mache das nach Gefühl, also soviel Kartoffeln, wie ich sonst für Salzkartoffeln pro Person koche.

Übrigens, falls noch etwas vom Püree übrig bleibt, was eigentlich ganz selten der Fall ist, dann schmeckt es am nächsten Tag, kurz auf der Pfanne mit etwas Butter angebraten, auch sehr lecker! 
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#20
21.4.16, 20:13
@backfee44: 

Ich liebe Resteessen mit Kartoffelpüree. 
Da lassen sich allerhand Resten, z. B. Gemüse, Käse, Schinken etc.  drin verarbeiten und es entstehen sehr leckere Essen. 

Muss unbedingt eine grosse Pfanne Kapü
kochen ;-))) 
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#21
22.4.16, 12:42
@backfee44, Habe es heute ganz genau nach Deinen  Angaben ausprobiert. Der Kapü ist superlecker, fluffig und ohne Klümpchen. Geht auch viel leichter und schneller als das mühselige Stampfen, vor allem bei größeren Mengen. Ich musste mich nur bezähmen, nicht so lange rumzumixen, der war so schnell fertig. 
Toller Tipp.  
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#22
22.4.16, 13:22
@Julice: Das kann ich nur bestätigen!!
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#23
23.4.16, 22:37
Ein bisschen Butter und keine Sahne an die Kartoffeln? Ist für mich kein Kartoffelbrei! Bei mir kommen auf 500 g Kartoffeln 200ml Sahne und 125 g Butter! Habe noch die gute alte Kartoffelpresse von meiner Oma. (bin 70) Gekochte Kartoffeln durch die Presse, Sahne und Butter erwärmen, und mit einem Löffel unter die Kartoffelmasse heben. Muskat dazu, und fertisch! Die Menge an Sahne und Butter habe ich übrigends von Horst Lichter! Saß in seiner ersten Show in der ersten Reihe. Da hatte er den Kartoffelbrei gemacht. Und dann noch Leberwurst darunter gemischt. Ich hatte das Glück, eine Probe zu bekommen! Zu Hause gemacht. Seit dem gehört es bei meinem Mann und mir zu unser Lieblingsessen! Dazu noch ein Salat, und fertig ist ein lecker Essen!
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#24
23.4.16, 22:41
@bollina!
Wenn ich Kapü und Gemüse übrig habe, zerkleinere ich das Gemüse, vermische es mit Kapü, und backe in der Pfanne kleine Küchlein. Dazu einen Salat. Ist ein lecker Mittagessen!
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#25
23.4.16, 22:48
@wollmaus
Das ist aber dann doch wohl sehr viel Fett. Wenn auch  noch Leberwurst dazu kommt..immens viel! 
Horst Lichter, den ich auch mag,  ist ja bekannt für die Verwendung von viel Butter..manchmal übertreibt er aber! 
#26
24.4.16, 10:26
am besten schmeckt es, wenn man die Kartoffeln in Dampf oder im Ofen gart ... Stampfkartoffeln mag ich am liebsten mit Buttermilch *lecker*
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#27
24.4.16, 14:29
Das werde ich bestimmt probieren! Milch am Kartoffelpüree mag ich nämlich gar nicht!
Das Kochwasser dafür zu verwenden...auf diesen Gedanken bin ich noch nie gekommen 😠
Vielen Dank für die Anregung.
Lieben Gruß
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#28
24.4.16, 14:40
kleiner Kalauer zum Thema:

wie ist der Vorname vom Reh?  Kartoffelpü
#29
24.4.16, 14:52
@wollmaus: 
#24

Genau so mache ich das auch :-) Einfach nur lecker!
#30
24.4.16, 14:53
@  Agnetha
👏 😄
1
#31
25.4.16, 09:59
@Sternenleuchten: ich auch - und dann zum Schluss noch ein Eidotter unterrühren.....
#32
25.4.16, 10:02
@Sternenleuchten: vergessen: und obenauf noch goldbraun geröstete, knusprige Zwiebel - wie bei Oma!
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#33
25.4.16, 11:50
Beim Eintopf hat man keine Wahl. Da wird das Wasser mit verwendet.
Aber nun extra immer das Solaninwasser beim Kapü zufügen, das mach ich lieber nicht.

Ich habe gelernt, dass da nur fünf Sachen rankommen. Kartoffeln, Milch, etwas Butter, Salz und Pfeffer.
Ich nehme zusätzlich eine Prise Muskat.
Meine Mutti hat natürlich Speck und Zwiebel bevorzugt.
#34
25.4.16, 18:02
@Rumburak:

Pfeffer??  😟
#35
26.4.16, 11:34
@backfee44: Ja, ein bisschen immer, obwohl davon nichts in meinem Kochbuch geschrieben steht.

Wenn Du magst, probiere einmal mit weißen Pfeffer, da er milder wie der schwarze ist.
#36
26.4.16, 12:42
@Zuckergoscherl: Ein Eidotter gibt eine schöne  Farbe und schmeckt lecker im Püree. Dass man es schnell mir verrühren muss, damit es nicht gerinnt, das wissen die Hausfrauen und H-männer.
Wenn man so weiße Kartoffeln erwischt hat, kann man damit das Püree leckerer und gelber machen. 
#37
27.4.16, 18:08
Heute gab es schon wieder Kapü bei mir nach backfee44 Art. Dieses Mal  mit warmer Milch und Butter, klappte auch. Der war wieder so lecker und schnell gemacht. Ich habe früher wohl immer den Fehler gemacht und gleich volle Kanne losgemixt. 

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