Minestrone mal anders (extrem dickflüssig)

Minestrone mal anders (extrem dickflüssig)
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Heute habe ich nach langer Zeit noch mal die etwas andere Minestrone von Mamma Mirella, der leider mittlerweile verstorbenen Mutter meines besten Freundes in Rom, nachgekocht. Ich nenne es "die etwas andere Minestrone", weil eine klassisch italienische Minestrone eher wässrig mit ein klein wenig Gemüse ist. Mamma Mirella hat es allerdings immer eher breiartig zubereitet, was ich total gerne mochte. Immer mal wieder koche ich mir diese Art von Minestrone, um sie und die vielen schönen Zeiten in Rom.

Zutaten

4 Portionen
  • 1 Bund Suppengemüse
  • 1 Paket Passierte Tomaten
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Prise(n) Salz und Pfeffer
  • 300 g Spaghetti
  • 1 EL Parmesan

Zubereitung

  1. Frisches Suppengemüse in einem mit Wasser kochen, bis es weich ist. Dann abgießen und in eine Schüssel zum Pürieren geben und mit dem Pürierstab zu einem Brei zerkleinern. Wer kein frisches Suppengemüse hat, der kann auch Suppengemüse aus der Tiefkühlung nehmen. 
  2. Gemüse wieder zurück in den Topf geben und mit dem Paket (500 g) passierte Tomaten auffüllen. Mit Salz, Pfeffer und einem EL Olivenöl würzen. Wer andere Gewürze mag, der darf natürlich auch diese verwenden. Manchmal gebe ich noch ein Lorbeerblatt und etwas Muskatnuss hinzu, muss aber nicht sein. Ich gebe oft auch noch ein oder zwei meiner aus alten Gemüseschalen gekochten und eingefrorenen Brühwürfeln hinzu. Auch das ist allerdings optional.
  3. Ca. 250-300 g Spaghetti klein brechen in etwa 1-2 cm lange Stücke und in den Topf geben zu dem zerkleinerten Suppengemüse mit den passierten Tomaten. Dazu legt man die Spaghetti am Besten über die Kante der Arbeitsplatte und drückt drauf, um sie darunter in einer Schüssel aufzufangen und dann in den Kopf zu geben. Ansonsten kann man auch immer ein paar Spaghetti in die Hand nehmen und dann zerbrechen. Wichtig ist, dass es Spaghetti sind und keine Fadennudeln direkt. Die sind nämlich deutlich dünner und geben daher der Minestrone weniger Volumen. Außerdem hat es Mamma Mirella immer so gemacht. 
  4. Köcheln lassen auf kleiner Stufe, bis die Nudeln weich und gar sind, dabei bitte öfters umrühren, da sonst die Nudeln ggf. am Boden des Topfes festbacken. 
  5. Nach etwa 20 Minuten ist alles fertig und kann idealerweise auf einem Suppenteller serviert werden. Besonders gut schmeckt die etwas andere Minestrone, wenn man mit reichlich Parmesankäse bestreut. (Das ist sehr klassisch für Italien).

Übrigens kann man die Minestrone auch am nächsten Tag noch warm machen oder sogar so wie sie ist, einfrieren, bei Bedarf auftauen und wieder warm machen. Sehr lecker schmeckt auch ein gutes Baguettebrot oder ähnliches dazu. Besonders, um nachher den letzten Rest aus dem Teller zu bekommen.

Die Erinnerung ist toll, das Gericht lecker und auch recht günstig und leicht zuzubereiten, macht satt und ich kann auch einiges an Resten Karotten, Sellerie, Staudensellerie, Petersilie oder Lauch verwerten.

Viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit.

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