Paprikagelee: Im folgenden Rezept wird Paprika mit Zitrone kombiniert. Das Gelee schmeckt auf Käsebrot, sowohl zu kräftigem Ziegenkäse, als auch zu mildem Frischkäse, aber auch als Dipp für frisches Gemüse oder als Grillsoße.
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Paprikagelee

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Paprika gibt es in vielen Farben. Mir schmecken die roten am besten. Ich bevorzuge möglichst einfache Rezepte, die nur wenig verschiedene Lebensmittel enthalten. Da kommt der Eigengeschmack der einzelnen Zutaten besonders gut zur Geltung und sie sind leichter bekömmlich.

Im folgenden Rezept wird Paprika (als Schote und als scharfes Gewürz) mit Zitrone (als Saft und als Geliermittel) kombiniert. Das Gelee habe ich mit Zitronenpektin zubereitet, das ist das Geliermittel, das oft auch in Gelierzucker enthalten ist. Wenn man es einzeln verwendet, kann man Menge und Art des Süßungsmittels selbst bestimmen. Salz braucht das Rezept nicht, da man es mit Speisen kombiniert, die schon Salz enthalten.

Zutaten

  • 1 große rote Paprika (geputzt und gewürfelt ca. 100 g)
  • 1 TL gemahlenes Paprikagewürz (rosenscharf)
  • 1 TL Zitronensaft (es geht auch Apfelsaft)
  • 1 EL Zucker
  • ½ TL Zitronenpektin (es geht auch Apfelpektin oder Konfigel, ein zuckerfreies Geliermittel aus dem Bioladen oder Reformhaus)

Küchengeräte

Sparschäler, Pürierstab, Topf, sauberes Marmeladenglas

Zubereitung

  1. Paprika waschen und mit dem Sparschäler schälen (das Gelee wird dadurch feiner und bekömmlicher).
  2. Paprika aufschneiden, Kerne und weiße Stellen entfernen, und in kleine Würfel schneiden.
  3. Zitronensaft und gewürfelte Paprika in einem Topf geben und mit dem Pürierstab zu Mus pürieren und zum Kochen bringen
  4. Paprikagewürz und Pektin mit dem Zucker mischen und unter ständigem Rühren einrieseln lassen, die Masse aufkochen und ca. 5 Minuten leise köcheln lassen (dabei immer rühren).
  5. Heiß in ein sauberes Marmeladenglas füllen, verschließen und gelieren lassen. Das dauert mindestens eine Stunde, besser über Nacht.

Da das Paprikagelee keine Konservierungsstoffe enthält und auch nur wenig Zucker, bereite ich immer nur wenig auf einmal zu und fülle es in kleine Gläser. Ein einmal angebrochenes Glas sollte man innerhalb einer Woche verbrauchen und zwischendurch natürlich im Kühlschrank lagern. Das Gelee schmeckt auf Käsebrot, sowohl zu kräftigem Ziegenkäse als auch zu mildem Frischkäse, aber auch als Dipp für frisches Gemüse oder als Grillsoße. Das Gelee geliert sehr gut, so dass man kleine Nocken abstechen kann. Als Dekoration eignen sich grüne Peperoni, Frühlingszwiebel oder Mais.

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