Pellkartoffelgabel statt Fleischzartmacher

Jetzt bewerten:
3,5 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Wer kennt das nicht? Koteletts, Schnitzel werden in der Pfanne wellig und schrumpelig. Dafür gibt es extra Fleischzartmacher (Mischung verschiedener pflanzlicher Enzyme) zu kaufen, die aber kaum unter 20 EUR zu haben sind. Deshalb habe ich es mit einer Pellkartoffelgabel probiert.

Erstens werden die Fleischstücke damit nicht so großlöchrig zerhackt und zweitens bleibt das Fleisch in seiner ursprünglichen Form erhalten und Gewürze werden besser vom Fleisch aufgenommen.

Mit der Pellkartoffelgabel muss man von oben und auf der unteren Seite durch schnelles Einstechen winzige, kaum sichtbare Löcher hacken.

Wer dieses Fleisch noch panieren möchte, bleibt es auch glatt und sieht nach dem Braten sehr gut aus. Außerdem verkürzt sich die Bratzeit um ein Drittel.

Das Fleisch ist dann so zart, dass es auf der Zunge zergeht.

Übrigens kann man auch größere Bratenstücke so behandeln.

Von
Eingestellt am
Themen: Fleisch zart

7 Kommentare


-1
#1 Icki
19.11.10, 09:57
Mit diesem Tipp tu ich mich etwas schwer:
- Muss man das Fleisch normalerweise grob hacken, um diese Enzyme einzubringen? Oder führen die Enzyme zu einer grob zerhackten Struktur?
- Wie hacke ich die Löcher "von oben auf der unteren Seite"? Ist damit gemeint, dass ich einmal komplett "von oben bis unten" durch das Fleisch steche? Also durchgehende Löcher entstehen?
Sorry, Text wirkt auf mich etwas "schnell mal hingeschrieben".
#2 Marilse
19.11.10, 17:04
Die Pellkartoffelgabel ist der Fleischzartmacher. Von Enzymen ist mir nichts bekannt. Das wurde wohl von Frag Mutti in meinen Tip geschrieben. Wie im obigen Link gibt es verschiedene Ausführungen der käuflichen Fleischzartmacher.
Großlöcherig wird das Fleisch mit der Pellkartoffelgabel nicht gehackt, sondern es entstehen winzige Löcher. Die käuflichen Fleischzartmacher arbeiten z. T. zu grob und würden die Fleischfaser unnötig und zu viel zerstören.
#3
19.11.10, 17:15
Hi Marilse, das habe ich dann falsch recherchiert, dachte du meintest diese Variante von Zartmachern. Finde die Idee mit dem Fleischklopfer (den Begriff kenne ich ;) natürlich auch besser. Sorry, wenn ich dadurch Verwirrung stiftete.
#4 Marilse
19.11.10, 17:45
@RobertB:
Macht ja nichts. Ich hatte schon gedacht, dass man keinen Fleischklopfer/hacker oder -zartmacher kennt. Außerdem habe ich jetzt meine Antwort 2x da stehen. Ich hatte vergessen, dass Beiträge, die Links enthalten erst geprüft werden, bevor sie hier zu sehen sind. Die erste Antwort sollte gelöscht werden. Sie ist fehlerhaft, weil ich immer noch Probleme beim Schreiben auf menem neuen Laptop habe.
Aber um Fleisch zart zu bekommen, ist meiner Meinung nach die Pellkartoffelgabel die billigste und effektievste Lösung.
#5
19.11.10, 18:15
Das anstechen des Fleisches bewirkt,das die Fleischfasern getrennt werden und dadurch die Fleischmuskeln beim braten nicht mehr zusammen ziehen können.
Das Resultat das Fleisch ist dann zarter.
#6
19.11.10, 18:44
Das mit der Gabel werde ich ausprobieren, habe mehrere davon, werden jetzt zweckentfremdet. Gruss Gerdi
#7 Icki
22.11.10, 18:04
Achso, gut, dann ergibt der Tipp mehr Sinn, danke! Vielleicht könnte ein Admin diesen irritierenden Enzym-Kommentar im Tipp wieder entfernen? Hab ich es richtig verstanden, die Löcher sollen ganz durchs Fleisch durchgehen?

Verfasse einen Kommentar

Emojis einfügen