Pilzcremesuppe

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Und wieder mal ein kleines Rezept von mir, was man relativ leicht nachkochen kann, womit man aber auch ein kleines bisschen Eindruck schinden kann.

Jetzt ist Pilzsaison und ich war heute Vormittag mal wieder im Wald. Viel hab ich nicht gefunden, ich hatte auch nicht so recht Lust. Ein paar kleine Steinpilze und ein Pfund Maronen. Die Maronen sind mir definitiv lieber, weil sie wesentlich mehr Aroma haben als Steinpilze. Das Pfund, was ich hatte, hab ich erst mal trocken geputzt, also mit Pinsel und Messer - ohne Wasser.

So, was braucht man noch außer Pilzen für eine solche Suppe?

  • Brühe - ganz wichtig, eine Gute (am Besten selbst gekocht). Notfalls tuts gekörnte, bringt aber nicht den rechten Geschmack.
  • Sahne - pro Portion etwa 50 g. Mehr nicht.
  • Einen kleinen Schluck Weißwein - der bringt etwas Säure in die Suppe.
  • Kartoffeln - zwei, drei Stück - je nach Menge der Suppe.
  • Eine Zwiebel.
  • Eine kleine Knoblauchzehe.
  • Ein paar kleine Sellerieblätter (oder Schnittsellerie).
  • Salz und Pfeffer.
  • Frischen Schnittlauch.

Das wars. Zuviel Zutaten? Zu teuer? Nö. Man kann auch Zuchtchampignons nehmen. Die kosten nicht die Welt.

Wie geht das nun?

Ich hatte noch ein paar Knochen in der Tiefkühlung und hab die für eine Brühe ausgekocht. Wie gesagt, das muss man nicht unbedingt tun. In die kochende Brühe die geschälten, gewaschenen und kleingewürfelten Kartoffeln geben. Den Knoblauch dazu. Die Sellerieblättchen dazu. Zehn Minuten köcheln lassen. Den Wein und die Sahne dazu und nochmal ein paar Minuten leicht simmern lassen.

In der Zwischenzeit die Pilze in einer Pfanne mit etwas Öl und einem Klecks Butter (für den Geschmack) gut anbraten. Sobald die Pilze richtig braten, die kleingeschnittene Zwiebel dazu. Bruzzeln, bis die Zwiebel leicht goldgelb ist.

Zwiebeln und Pilze aus dem Fett fischen (ich mach das mit dem Pfannenwender), kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und dann in die Suppe geben. Nochmal ein paar Minuten leicht köcheln lassen - fertig.

Suppe in die Teller füllen und feingeschnittene Schnittlauchröllchen oben drauf.

Na, ist das schwer? Neee, ganz leicht. Und schmeckt richtig gut.

Verbesserungsvorschläge? Gerne.

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4 Kommentare


#1
28.9.11, 07:56
Schönes Pilz-Rezept. Und endlich mal eines mit Knoblauch!
#2 Pitz
28.9.11, 08:10
Jo Tetris, find' ich auch. Vor allem, weil der Autor eine Alternative zum Selbstpilze-Ernten aufzeigt.
Im Wald allein fürchte ich mich nämlich und wer weiß, was ich da einsammle.
Schöne Anleitung, Johann, ich liebe feine Süppchen. :)
#3
28.9.11, 15:30
@ Tetris: ich finde, Pilze und Knoblauch harmonieren unheimlich gut. Man sollte allerdings nicht zuviel Knoblauch nehmen.

@Pitz: Wenn du Angst hast vorm bösen Wolf, nehm ich dich gerne mal mit. Außerdem könnte ich dir die Sorten Pilze zeigen, die ich kenne....

Aber mal was Anderes: man kann diese Suppe auch pürieren, das macht man dann bevor die angebratenen Pilze in die Suppe kommen.
#4
1.10.11, 18:51
Das Rezept wird gleich ausgedruckt, und wenn ich nächste Woche wieder in den Wald gehe , und Pilze finde (dieses Jahr ist es nicht viel, bis jetzt ) dann werde ich es auf jeden Fall ausprobieren. Das Rezept ist wie immer Toll geschrieben , Danke!!!!

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