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Diese Puddingbrezeln schmecken mindestens genau so gut wie vom Bäcker, wenn nicht sogar noch einen Tick besser.
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Puddingbrezeln

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Zubereitungszeit

Zubereitungsdauer
Koch- bzw. Backzeit
Ruhezeit
Gesamt

Vor einigen Tagen habe ich von einer guten Freundin, ein Rezept für Puddingbrezeln bekommen. Ich konnte nicht widerstehen und hab es nun gleich ausprobiert.

Es handelt sich, im Gegensatz zu den Puddingbrezeln vom Bäcker, nicht um einen Plunderteig, sondern in diesem Rezept werden die Brezeln unter Verwendung eines Quark-Öl-Teiges hergestellt. Dies tut dem Geschmack aber keinerlei Abbruch, ja, ich finde, diese selbst gemachten Brezeln schmecken sogar ganz besonders gut.

Da auch viele Kinder die Puddingbrezeln sehr gern essen, kann ich ein Nachbacken auch gerade für die Muttis empfehlen, in deren Haushalten Kinder noch daheim sind. Ich bin sicher, die werden begeistert sein von dem, was die Mama da aus dem gezaubert hat. 

Die Größe der Brezeln - bei mir sind es 8 Stück geworden - hängt von eurer Geschicklichkeit ab, diese zu formen, aber egal ob große oder eher kleinere Formate - es können auch gern Puddingkringel werden, wenn's mit der Brezelformerei nicht so funktionieren will - ich bin sicher, sie werden den großen genau so gut wie den kleinen Familienmitgliedern schmecken. 

Zutaten für 8 - 10 Brezeln

Teig:

  • 125 g Quark (20 % Fett)
  • 80 g Zucker
  • 50 ml neutrales Öl
  • 1 Ei
  • 350 g Mehl
  • 1 Btl. Backpulver

Pudding:

  • 700 ml Milch
  • 3 Pck. Vanillepudding
  • 80 g Zucker
  • 2 EL Vanille-Extrakt oder 2 Btl. Dr. Oetker Extrakt
  • Puderzucker zum Bestreichen

Zubereitung

  1. Aus dem Quark, Zucker, Öl und dem Ei wird zuerst mit dem Handmixer eine Teiggrundlage angerührt. Das Backpulver wird mit dem Mehl vermischt und dann zur Quarkmasse dazugegeben. Alle Zutaten werden nun erst mit den Knethaken des Handmixers gut miteinander verknetet und wenn dies geschehen ist, wird der Teig nochmals von Hand auf bemehlter Unterlage sehr gut vermengt. 
  2. In Frischhaltefolie verpackt darf der Teig nun ca. eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen.
  3. In der Zwischenzeit kommt nun der Pudding an die Reihe. Hierfür wird die Milch unter Zurückbehaltung von ca. 150 ml in einem Topf erhitzt.
  4. Das Puddingpulver und der Zucker werden nun in der zurückbehaltenen Milch gut verrührt. Wenn die restliche Milch kocht, den Topf von der Platte nehmen und das angerührte Pulver zügig mit dem Schneebesen in die heiße Milch einrühren. Nun die Masse nochmals ganz kurz aufkochen lassen und in eine Schüssel geben, damit der Pudding ein wenig abkühlt. Es sollte sich keine Haut bilden und deshalb ist es sinnvoll, den Pudding mit einer Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche abzudecken.
  5. Nun wird der Teig auf bemehlter Arbeitsfläche entweder in portionierten Stücken zu Strängen gerollt und diese werden dann zu Brezeln geformt oder man rollt den Teig zu einer nicht zu dicken Platte aus und schneidet sodann schmale Streifen von der Platte ab, die dann zu Brezeln geformt werden. Ich selbst habe es genau so gemacht, weil es die einfachere Art ist, aus dem - nun ja, nicht ganz so elastischen - Teig die Brezeln herzustellen.
  6. Die Brezeln habe ich sofort auf das mit einem Backpapier ausgelegte Backblech gelegt. 
  7. Den etwas abgekühlten Pudding habe ich in einen Spritzbeutel gefüllt und die Hohlräume der Brezeln mit der festen Puddingmasse aufgefüllt.
  8. Bei mir sind es acht einigermaßen schöne Brezeln geworden, die nun, fertig vorgerichtet, bei 180 Grad Umluft für 20 Minuten im Ofen backen können.
  9. Sind die Brezeln dann fertig gebacken, werden sie noch mit Puderzuckerguss eingestrichen. Man kann auch leicht angewärmte Aprikosenmarmelade statt des Zuckergusses verwenden. Allerdings werden die Brezeln dann etwas klebrig, aber wer es mag, kann dies gern so handhaben. 

Meine Familie fand jedenfalls, dass die Brezeln mindestens genau so gut wie vom Bäcker schmecken, wenn nicht sogar noch einen kleinen Tick besser.

Probiert es einfach aus, es lohnt sich allemale.

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