Rezept: Hundekuchen selber backen

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Gesamtzubereitungszeit:

Als Leckerli zwischendurch oder regelmäßig nach dem Fressen zur Zahnpflege, sind Hundekuchen immer sehr willkommen.

Wenn Bello und Fiffi selber backen könnten, würden sie vielleicht folgendermaßen vorgehen:

Zutaten für ein Grundrezept

(für ca. 40 Stück)

  • 400 g Vollkornmehl
  • 200 g Haferflocken
  • Ca. 40 g Schweineschmalz oder etwas kaltgepresstes Pflanzenöl
  • Ca. 1/4 L Brühe (je nach Festigkeit des Teiges, etwas mehr oder weniger)

Zubereitung

  1. Alle Zutaten verkneten, ca. 1/2 bis 1cm dick ausrollen, mit Förmchen oder einem Glas Kekse ausstechen oder den Teig in Rauten schneiden.
  2. Auf Backpapier ca. 40 Minuten backen, bei 160 Grad. Wenn die Hundekuchen besonders kross werden sollen, lässt man sie im ausgeschalteten Ofen noch aushärten.
  3. Dieses Grundrezept kann man ganz nach Belieben variieren, indem man die verschiedensten Zutaten hineingibt: etwas Wurstbrät oder Thunfisch, Quark oder Sonnenblumenkerne. Einfach Bello fragen.

Wuff!

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13 Kommentare


1
#1
30.7.10, 19:12
Ich wollt ich wäre ein Hund.
#2 Morrisweiss
30.7.10, 20:12
Eifelgold, Dein Kommentar ist super. Der Tipp auch. Die Arbeit werde ich mir machen, damit der Hund was gesundes bekommt. Wehe er mag es nicht. Sonst muss ich sie doch selbst essen. Wenn ich es ausprobiert habe, werde ich abermals einen Kommentar abgeben.
#3 Grunz
30.7.10, 22:32
@Eifelgold: Brauchste nicht. Nenn es einach Eifelgoldkuchen.
1
#4
31.7.10, 08:31
Ich mache meinem gefräßigem Labby immer Thunfischkekse.

1 Dose Thunfisch in Öl, 200 g. Mehl und 1 Ei.

Alles vermengen und auf ein Backblech streichen.

Goldbraun backen, bzw.auf ca 160 Grad trocknen lassen und lauwarm auseinanderbrechen.

Da sie sehr schnell schimmeln können, friere ich sie ein und da sie nicht aneinanderfrieren, kann ich sie portionsgerecht entnehmen.

Sie sind in 5 Minuten aufgetaut und mein Buffy hat seine helle Freude daran.

Ich werde Deine Kekse heute mal ausprobieren.

Danke für den Tipp.
LG Hanne
1
#5 alsterperle
31.7.10, 10:49
@HanneMG: Es ist schön, Tiere zu haben und tierlieb zu sein. Aber dein Hund hat seine helle Freude und die Thunfische sind vom Aussterben bedroht wegen der starken Überfischung:( Es wäre doch schön, wenn alle Arten erhalten blieben, nicht nur unsere Haustiere mit dem kuscheligen Fell...Nicht bös gemeint, ich möchte deinem Hund auch nicht den Spass verderben! Aber vielleicht findet sich eine Alternative zum armen Thunfisch?
#6 Petra
5.8.10, 12:36
@alsterperle: ist Tunfisch (oder überhaupt Fisch in Dosen) nicht zu salzig für einen Hund? Meiner ist 9 Monate alt.
#7
21.8.10, 11:36
@Morrisweiss:
Hallo Kollege,

was hat dein Hund dazu gesagt?
#8
26.9.10, 22:30
statt thunfisch kann man auch käse bzw. milde leberwurst verwenden oder noch besser: frisches fleisch und/oder innereien pürrieren. sehr praktisch bei hunden mit unverträglichkeiten.

weiter kann man leinsamen, ,sesam, dinkel, bananen, äpfel, kräuter etc darunter mischen.

einfach der fantasie freien lauf lassen, solang es dem hund nicht schadet.

@HanneMG: kekse bei heißluft backen, dann temperatur auf ca20°C reduzieren oder nur den ventilator laufen lassen. das ganze für ca. 2 std. so werden die kekse schön hart und länger haltbar:-)
#9
3.1.13, 19:13
Da der Hund kein Schwein essen soll, frage ich mich, ob das auch auf Schweineschmalz zutreffen könnte. Hat da jemand mit Erfahrung bzw. eine Antwort (mal abgesehen davon, dass man auch anderes Fett nehmen könne)?

Den Tipp mit dem Einfrieren finde ich gut. Probiere ich mal aus.

Thunfischkekse mögen auch Katzen gern. Und ja, welche Alternativen gibt es da... Der Hering leidet auch an Überfischung. Der Pangasius ist ein Zuchtfisch, so wie auch die meisten Lachssorten und in der Fischzucht wird viel Antibiotika verwendet... Nicht jeder hat einen Fischhändler um die Ecke wohnen, wo er sich paar Fischabfälle rausholen kann und muss zwangsläufig in die Kühltruhen oder auf die Dosen zugreifen.
#10
3.1.13, 19:25
Wer weiß denn, was unter "Rohfett" Alles verborgen ist, @Goldpiranha.- Oder dem ominösen "und tierische Nebenprodukte"?!
#11
3.1.13, 19:40
@Goldpiranha:
Soweit ich weiß, bezieht sich das mit "kein Schweinefleisch essen" nur auf rohes Schweinefleisch, davon können Hunde und Katzen eine ziemlich schlimme und sogar tödliche Krankheit bekommen (Aujetzkysche Krankheit). Auf gekochtes Fleisch bezieht sich das nicht, jedenfalls ist das mein Kenntnisstand.
LG
Nebelparder
#12
20.3.14, 17:59
Ich hab gerade den Tipp gefunden und finde es immer schön, wenn man für seine Lieblinge selbst was macht!
Ich hab eine frage: macht die hinzugefügte Brühe das ganze nicht etwas zu salzig für hunde?

Und um mich mal eben kurz auf die erwähnte Krankheit zu beziehen, ich hab mal Tante google gefragt. Deutschlands hausschweinbestand ist frei von dieser Krankheit!
Eine Gefahr geht nur von Wildschweinen aus, die frei Leben. In den letzten zehn Jahren gab es so um die zehn Fälle, alles Jagdhunde, die direkten Kontakt während der Jagd hatten.
(Quelle: frei nach Wikipedia und hund-Jagd.de)
#13
20.3.14, 19:47
Hallo dubdidu,
das mit dem Salz in der Brühe ist natürlich eine Überlegung wert. Vielleicht sollte man selbst hergestellte salzlose Brühe verwenden.
Habe inzwischen übrigens dazugelernt und würde heute nicht mehr so ohne weiteres Weizen und Haferflocken verwenden, sondern vielleicht Hirse, Buchweizen oder Amaranth.
LG
Nebelparder

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