Rintje nach „Ammerländer Art“
Zutaten
- 2 kg Rindernacken
- 2 EL Schmalz
- 500 ml Rinderbrühe
- 350 ml Rotwein
- 250 g Schinken-/Speckwürfel
- 1 EL Senf
- 2 TL Meerrettich (Sahne-)
- 1 EL Rosinen
- 4 Karotten
- 3 Zwiebeln
- 1 EL Küchenkräuter
- 60 g Schmand
- 4 TL Mehl
Zubereitung
- Am Vortag das Fleisch marinieren: Rindernacken in etwa kinderfaustgroße Stücke schneiden. Aus Öl, Salz, Pfeffer, Piment, Lorbeer, Petersilie und in Scheiben geschnittenen Zwiebeln eine Marinade mischen. Fleisch und Marinade in einen festen Gefrierbeutel geben und 24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
- Am nächsten Tag Zwiebeln und Karotten klein schneiden.
- Schinken-/Speckwürfel in Schmalz anbraten, dann Zwiebeln und Karotten dazugeben und anschwitzen. Mit Rotwein ablöschen. Meersalz und Rinderbrühe dazugeben, danach die Kräuter.
- Fleisch in Schmalz scharf anbraten und direkt danach in den Sud legen. Das Fleisch sollte zu etwa 95 % vom Sud bedeckt sein. Gegebenenfalls mit Rotwein und Rinderbrühe zu gleichen Teilen auffüllen. Im geschlossenen Kochtopf ca. 90–120 Minuten (je nach Fleischmenge) bei etwa 180 Grad schmoren. Zwischendurch kontrollieren, ob ausreichend Sud vorhanden ist.
- Nach ungefähr 90 Minuten das Fleisch aus dem Topf nehmen und in Alufolie einwickeln.
- Den Sud grob absieben. Etwas Restgemüse darf im Sud bleiben. Mit einem Pürierstab das übrige Gemüse zerkleinern.
- Schmand mit Mehl glatt rühren und unter ständigem Rühren langsam zur Saucenbasis geben. Senf, Meerrettich und Rosinen einrühren.
- Das Fleisch wieder in die Sauce legen und auf Serviertemperatur erwärmen (ca. 10–15 Minuten ziehen lassen, nicht kochen).
- Nach Belieben für eine fruchtigere Note einen guten Esslöffel Marmelade (z. B. rote Johannisbeermarmelade) in die Sauce rühren.
Als Beilagen eignen sich sehr gut Salzkartoffeln und Gemüse (Brokkoli, Erbsengemüse, Prinzessbohnen etc.). Guten Appetit!