Heute wollte ich unsere Grießklößchensuppe aus Hartweizengrieß nach der Beschreibung auf der Packung herstellen. Sie ist völlig anders, als ich es von den kleinen Päckchen mit den Grießnockerln gewohnt war.
Indem der Grieß in die kochende Milch mit Butter eingerührt und dann im Topf abgebrannt wird, ähnelt die Prozedur einem Brandteig. Aber es hat alles gleich auf Anhieb geklappt und es sind viele wohlschmeckende Klößchen entstanden. Um noch ein paar Vitamine und etwas Farbe in die Suppe zu bekommen, durften in der Gemüsebrühe auch Karottenstifte mitköcheln. Einen zusätzlichen Pfiff erhielt die Suppe mit vorher in einem verquirlten Ei panierten Baguettescheiben, die anschließend in der Pfanne mit Butter knusprig gebraten wurden. Damit habe ich Reste zu einer Delikatesse verarbeitet, die erst am Tisch auf die Teller kam.
Wow, welches Geschmackserlebnis!
Ich zeige euch gerne, wie ich dabei vorging:
Zutaten
Grießklöschensuppe
- 2 Liter Gemüsebrühe
- 100 g Hartweizengrieß
- ½ TL Salz
- 2 Eier
- 250 ml Milch
- 1 Prise(n) Muskatnuss
- 1 EL Butter
- 1 Karotte
Baguettescheiben
- 200 g Baguette
- 1 Ei
- 1 EL Butter
Zubereitung
- Karotte schälen und in dünne Stifte schneiden.
- Gemüsebrühe zum Kochen bringen.
- In einem zweiten Topf Milch mit Butter und Salz zum Kochen bringen, den Grieß hineinstreuen und solange rühren, bis sich die Masse vom Topfboden löst.
- Den Topf von der Herdplatte nehmen und ein Ei unterrühren, etwas abkühlen lassen, dann das zweite Ei untermengen.

- Mit einem nassen Teelöffel Klößchen abstechen und ca. 10 Minuten in der Suppenbrühe garen lassen.
- Drittes Ei in einem Teller verquirlen und die Baguettescheiben darin wenden.
- Pfanne mit Butter erhitzen, dann die Brotscheibchen auf beiden Seiten braten.

Dann kann angerichtet werden. Jeder freut sich auf die neue Suppe mit den herrlichen Einlagen.