Als Erstes möchte ich anmerken, dass die Hochrippe vom Rind das Ribeye-Steak ist. Nun hört sich Ribeye-Steak vielleicht besser an als Hochrippe, denn heutzutage geht fast nichts mehr, ohne alles auf Englisch zu bezeichnen. Die meisten kennen die deutsche Bezeichnung nicht. Jedenfalls ist es ein hervorragendes Fleisch für Rinderragout, aber auch top für den Grill.
Zutaten
Rinderragout
- 750 g Hochrippe (vom Rind)
- 1 Karotte
- 1 rote Spitzpaprika
- 2 rosa Zwiebeln
- 5 Zehe/n Knoblauch
- 1 Stück Sellerie
- 4 kleine Mini-Tomaten
- 1 Dose/n Tomatenmark
- 1 EL griffiges Mehl
- 750 ml Rinderbrühe
Gewürze
- etwas Salz
- n. B. Pfeffer
- ½ TL geräuchertes Paprikapulver
- ½ TL rote Currypaste
Gabelspaghetti
- 200 g Gabelspaghetti
- 2 TL Salz
Benötigte Utensilien
- sehr scharfes Messer
- Holzschneidebrett
- Ablageschalen für die Zutaten
- evtl. Aufnehmer aus Edelstahl
- weite Kasserolle mit Deckel
- Topf für die Nudeln
Zubereitung
Vorbereitung
- Das Fleisch von dem Fettauge und den Seiten befreien – beides für später aufheben.
- Die Karotte schälen und in gleichmäßige Würfelchen schneiden.
- Der Knoblauch und die Zwiebeln werden von der Haut befreit und in kleine Würfel geschnitten.
- Das kleine Stück Sellerie auch in kleine Würfel schneiden.
- Die Spitzpaprika von den inneren Häuten und Kernen befreien und ebenso in kleine Würfel schneiden.
- Die Mini-Tomaten halbieren.
- Tomatenmark-Dose öffnen, die Rinderkraftbrühe bereitstellen sowie das griffige Mehl.
- Das Nudelwasser schon mal auf den Herd stellen. Wenn das Ragout kurz vor der Fertigstellung ist, werden die Nudeln gekocht.
Fertigstellung
- Das Fettauge und die Parüren werden in der heißen Kasserolle angebraten. Sie dienen als Geschmacksträger für die Soße, werden nach dem Anbraten aber wieder entfernt.
- Das ausgetretene Fett bleibt in der Kasserolle, darin wird nun das ganze Gemüse angebraten.
- Das Gemüse an die Seite schieben und die kleingeschnittenen Fleischstücke in dem doppelgriffigen Mehl gewendet anbraten. So bekommt alles eine Bindung.
- Das Tomatenmark mittig platzieren, mit etwas Zucker, der wunderbar karamellisiert.

- Jetzt alles vermischen und mit der Rinderbrühe angießen.
- Gut umrühren, Deckel auflegen und langsam schmoren lassen. Ab und an umrühren.
- Kurz bevor das Ragout fertig ist, können die Gabelspaghetti in das kochende Salzwasser gegeben und nach Packungsanweisung gegart werden.
- Mit einer roten Curry-Paste und einem guten Pfeffer aus der Mühle sowie etwas Salz und geräuchertem Paprikapulver abschmecken.