Rosenkuchen
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Rosenkuchen

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4,8 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Zeit

Zubereitungszeit:
Koch- bzw. Backzeit:
Gesamtzubereitungszeit:

Unser Lieblings-Rosenkuchen: immer wieder gern gemacht, immer wieder gern gegessen. Er ist zwar nicht sehr arbeits-, aber doch sehr zeitaufwendig durch die langen Wartezeiten, die der Hefeteig zum Gehen benötigt. Aber es lohnt sich.

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 70 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone (oder 1 Pck. Zitronenschalenaroma)
  • 100 g zerlassene Butter oder Margarine
  • 2 Eier
  • 1/8 L lauwarme Milch
  • Belag: 50 g Butter oder Margarine, 50 g Zucker, 1 P. Vanillinzucker
  • Puderzuckerguss: 250 g Puderzucker, 2 EL Zitronensaft, 3 EL Wasser

Zubereitung

  1. In einer größeren Schüssel Mehl, Hefe, Zucker, Salz, Zitronenschale oder -aroma mit der Gabel vermischen. 2 Eier unterrühren. Dann mit den Knethaken eines Mixgeräts die zerlassene Butter sowie am Ende nach und nach die lauwarme Milch unterschlagen und alles gut verkneten. Danach noch einmal den Teig mit den Händen durchkneten. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Kuchen an einem warmen Ort gehen lassen. (Da der Teig ziemlich schwer ist, braucht er ca. 2 Stunden, um hochzugehen. Darum lasse ich ihn immer bei 50° im Backofen gehen, da braucht er nur halb so lange.)
  2. Wenn er schön hochgegangen ist, kräftig mit den Händen durchkneten und dann mit einem Nudelholz zu einer rechteckigen Platte ausrollen, diese mit 50 g Butter bestreichen, 1 Päckchen Vanillinzucker sowie 50 g Zucker drüber streuen. 
  3. Von der Längsseite her aufrollen und in 7 - 8 dicke Scheiben schneiden. Eine Springkuchenform (28 cm) ausfetten und die Scheiben hineinsetzen. Abdecken und in Wärme gehen lassen.
  4. Inzwischen den Ofen auf 200° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  5. Wenn die "Rosen" aufgegangen sind, den Kuchen im unteren Drittel des Ofens ca. 30 Minuten backen. Nach 20 - 25 Minuten den Kuchen kontrollieren. Wenn die Oberfläche schon etwas dunkler wird, dann mit Alufolie abdecken. 
  6. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und aus der Form lösen. Inzwischen den Puderzuckerguss zubereiten und den Kuchen damit überziehen. 

Wie gesagt: die Arbeit ist nicht viel, man braucht halt nur ein bisschen Geduld, das ist schon alles. 

Übrigens gibt es auch für den Belag Variationsmöglichkeiten: man kann z.B. eine Zucker-Zimt-Mischung drüber streuen, eine Mohnfüllung oder 200 g Marzipan verrührt mit 50 g Butter auf die Platte streichen. 

Guten Appetit.

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21 Kommentare


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#1
15.5.15, 04:01
Das klingt himmlisch und wird gleich am Wochenende ausprobiert.
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#2
15.5.15, 07:25
@lakshmi
Vielen Dank für das Rezept. Ich habe schon lange danach gesucht :-))
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#3
15.5.15, 08:30
Rosenkuchen mit einer Butter Zucker Füllung kenne ich noch nicht. Klingt aber auch lecker. Werde ich beim nächsten Mal aber mal testen.

Ich mache den Puderzucker Guss etwas flüssiger. Dann deckt der nicht so stark. Ist aber sicher Geschmackssache
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#4
15.5.15, 09:48
Boah! Das ist ja ein Kuchen! Mir gefällt auch, dass dann jeder so eine schöne Rose auf den Teller bekommt.
Den probiere ich aus. Für den Teig werde ich meine Brotbackmaschine bemühen, die macht das schon. Dann spare ich mir die Arbeit von Schritt 1-
Der macht sich auch gut als Mitbringsel, anstelle eines Blumenstraußes, wenn man weiß, der beschenkte bekommt sowieso so viele Sträuße an dem Tag. Dann kann man den Zuckerguss vielleicht noch etwas rosa einfärben mit Kirschsaft oder so. Als Deko könnte ich mir auch Mandelstifte oder Mandelblättchen gut vorstellen. Und in die Rolle könnte man auch Zucker und Zimt streuen.
Ich glaube ich renn gleich in die Küche, mal sehen, ob die Zutaten alle da sind.

Eine Frage noch: wie hast du das hingekriegt, dass die Rosen in der Mitte so schon hoch gehen? Passiert das von alleine oder muss man da auf etwas achten?
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#5
15.5.15, 15:18
ACHTUNG !!!! ACHTUNG !!!! ACHTUNG !!!! ACHTUNG !!!! ACHTUNG !!!! ACHTUNG !!!!
wichtiger Hinweis wichtiger Hinweis wichtiger Hinweis wichtiger Hinweis:

Die Springform am besten auf ein BackBLECH stellen (NICHT auf ein Rost), denn die Butter tropft beim Backen aus der Springform raus und sammelt sich sonst auf dem Boden des Backofens und verbrennt dort.

Ich konnte gerade meinen Rauchmelder testen. Er funktioniert wunderbar. ;-)

200 Grad erscheinen mir übrigens sehr heiß. Nach etwa 15 Minuten wurde die Oberfläche dunkel.
Nächstes Mal nehme ich lieber nur 160 Grad (habe einen Umluftherd).
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#6
15.5.15, 15:33
@bollina:
Stimmt, wollte ich noch dazu schreiben. Wir mögen ihn gerne so dickflüssig, das macht auch gerade den Geschmack und den Reiz dieses Kuchens aus. Der Kuchen an sich ist nämlich nicht so sehr süß, auch wenn das Rezept vielleicht so klingt.
Man kann auch nur Zitronensaft für den Puderzuckerguss nehmen, ich mische meist noch ein bisschen Wasser rein, damit er nicht zu intensiv schmeckt (tut er sowieso schon).
Aber jeder so, wie er es mag.
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#7
15.5.15, 15:53
@Mafalda:

Natürlich sind 200° für einen Umluftofen viel zu heiß. Ich backe den Kuchen schon seit zig Jahren bei 200° Ober- Unterhitze, decke ihn aber nach 20 Minuten mit Alufolie ab (habe ich aber auch oben geschrieben). Er ist dann rundum etwas knuspriger, innen aber schön weich und saftig. Sicher kann man auch 175° oder 180° versuchen, jeder Ofen reagiert ja anders.

Um das Rauslaufen der Butter zu vermeiden, gibt man einfach Backpapier auf den Springformboden, das sollte dann an den Rändern etwas überstehen. Mache ich auch immer so, habe nur dieses Mal die Form gefettet, weil ich kein Backpapier im Haus hatte.
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#8
15.5.15, 16:33
@lakshmi: ich war halt so begeistert von dem Rezept, dass ich gar nicht an meinen Umluftherd gedacht habe. Normalerweise backe ich alles mit Hefe im Brotbackautomat und da muss ich nur das richtige Programm einstellen. Beim Ofen muss ich selber denken (-:) , aber das hat sich mir jetzt eingeprägt. Auch dass mit der rauslaufenden Butter.

Der Kuchen ist trotzdem super geworden. Danke noch mal für das Rezept.

Den Teig habe tatsächlich mit meiner Brotbackmaschine hergestellt und dazu das Toastbrotrezept aus dem Anleitungsheft der Maschine etwas abgewandelt:
1 Ei dazu getan und die Wassermenge um das Gewicht des EIs reduziert
100 g der angegebenen Mehlmenge durch 100 g gemahlene Mandeln ersetzt
und ich habe anstelle von Weizenmehl Dinkelmehl genommen.

Sonst war das Toastbrotrezept deinem Rezept recht ähnlich. Ich hatte nur leider keine Zitronenschale im Haus und habe stattdessen 1 EL Kokosraspel genommen

Der Kuchen sieht toll aus und schmeckt auch ganz prima. Habe gerade schon das erste Stück verdrückt und muss gleich mal Nachschub holen.

PS. Bei den Zeitangaben ist was durcheinandergekommen:
Zubereitungszeit sollte 30 Minuten heißen
und die Koch- bzw. Backzeit (eigentlich Gehzeiten): 4 Stunden 15
vielleicht kann der Admin das noch ändern.
Denn es geht wirklich schnell. (Wenn man die Zeit vom Backofen putzen nicht mitrechnet ;-)
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#9
15.5.15, 17:39
Die Zubereitungszeit des Teiges habe ich mit 15 Minuten gerechnet, dazu die jeweils 2 Stunden Gehzeit, also 4 Stunden und 15 Minuten insgesamt.
Für mich gehören nämlich eigentlich die Gehzeiten zur Zubereitungszeit des Kuchens und nicht zur Backzeit. Die reine Backzeit sind nur 30 Minuten. Verstehe nicht, wieso die Gehzeiten zur Backzeit gerechnet werden sollen, ist für mich unlogisch.

Für die Gehzeiten habe ich wirklich hochgerechnet auf jeweils 2 Stunden, aber es geht natürlich auch schneller. Man muss den Teig nicht so lange gehen lassen, im Ofen bei 50° geht es sehr viel schneller, aber sicher jetzt im Sommer in der Wärme auch.


In dem Zusammenhang möchte ich auch nochmal darauf hinweisen:

WICHTIG!!!!!!
Bitte die Springkuchenform mit BACKPAPIER auslegen, das an den Seiten herausragt, so läuft die Butter nicht raus!! Sonst hat man wirklich eine Sauerei im Ofen.......

Für mich ist das schon so selbstverständlich, immer und bei allem Backpapier zu verwenden (egal ob Kleingebäck, Kuchen, Pommes, Kroketten, meine Döner-Taschen, meine selbstgemachte Pizza, etc.), dass ich leider nicht extra darauf hingewiesen habe. Sorry.
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#10
15.5.15, 18:09
@lakshmi: Ich versteh die Zeitangaben bei den Rezepten so:
Zubereitungszeit = Arbeitszeit: solange muss ich in der Küche stehen und hab zu tun mit wiegen, waschen, schneiden, reiben, schnippeln, rühren, kneten, ...
Koch- bzw. Backzeit (eigentlich auch Ruhezeiten im Kühlschrank, oder Gehzeiten bei Hefeteig) = Wartezeiten: hier arbeiten die Geräte oder Zeit alleine, ohne, dass ich direkt etwas tun muss, außer abwarten. Diese Zeiten muss ich mit einrechnen, wenn ich wissen will wann mein Werk fertig ist, aber ich selbst kann in der Zeit etwas anderes machen. Wie lange ein Kuchen tatsächlich gebacken werden muss, das wird ja im Rezept immer noch genau angegeben.
Gesamtzubereitungszeit beides zusammen. So kann man schnell ablesen, wann man anfangen muss, damit alles rechtzeitig fertig ist. Manchmal muss ja ein fertig gerührter Nachtisch noch über Nacht in den Kühlschrank oder ein Teig zwischendurch mal eine Weile ziehen.

Wenn ich ein Rezept sehe bei dem die Zubereitungszeit 4 Stunden ist, dann klicke ich normalerweise gleich weiter, weil ich keine Lust habe 4 Stunden lang in der Küche zu werkeln. Du hast aber zum Glück gleich dazu geschrieben, dass es nicht arbeitsintensiv ist, sonst wäre mir dieses leckere Rezept entgangen.
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#11
15.5.15, 21:25
Ich habe ihn jetzt gebacken und probiert. Nur mit Zucker und Zimt ist er mir geschnacklich etwas unspektakulär.
Ich werde es mal mit Mohn versuchen. Das Aussehen ist natürlich absolut hammer :-)
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#12
15.5.15, 22:34
sieht der toll aus, der Rosenkuchen *dickesKompliment*
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#13 Andrometus
16.5.15, 18:21
Kleiner Tipp von mir: Wer 3-D Heißluft an seinem Küchenherd besitzt; dem empfehle ich diese Heizart zu wählen, weil man gegenüber der Ober- und Unterhitze Energie sparen kann.

Wer nicht soviel Zeit hat, kann gerne einen Vorteig "Dampf, Dämpfla" machen, das dient der Hefevermehrung und verkürzt die Teiggare.

Statt der Butter, kann auch zur Füllung "Salatöl" verwendet werden, somit werden die "Röschen" lockerer.

Gutes Gelingen :-)
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#14
16.5.15, 23:46
Hallo zusammen! Vor allem an die Tippgeberin! Habe den Kuchen heute gebacken. Genau nach Anweisung und Marzipan als Füllung. Hat super geschmeckt. Locker und saftig. Tolles Rezept. Danke!
#15
16.5.15, 23:48
Na das ist mal ein super lecker Kuchen, den muss ich bald mal backen. Sieht auch schön aus
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#16
17.5.15, 08:33
schmeckt super lecker,wurde gestern ausprobiert. Danke!
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#17
17.5.15, 08:33
...Mit Marzipan gebacken....hmmmm
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#18
17.5.15, 12:53
@killerbienchen: gutes Foto hast du hochgeladen. Da sieht man das Backpapier in der Springform UND wie lose die Röschen vor der zweiten Gehphase in der Form stehen. Danach füllen sie aber die ganze Form aus. So war es bei mir auch.
#19
17.5.15, 13:09
@killerbienchen:
Ist auch nicht so meins..... Ganz ehrlich, wir haben ihn letztens mal mit Zucker-Zimt-Mischung gebacken und waren alle nicht so sehr davon begeistert.
Der Kuchen ist ja sowieso eher unspektakulär, bekommt seinen Geschmack durch die Hefe und natürlich durch den dicken Zitronenguss. Ich mache immer noch Zitronensaft in den Teig rein. Durch die Butter-Zucker-Mischung als Füllung wird er natürlich auch etwas saftiger als durch Zucker-Zimt.
Vielleicht versuchst Du mal die Marzipan-Butter-Mischung........ Aber Mohn ist sicher auch super. Mohnback gibt's ja schon fertig zu kaufen. Kann ich nichts zu sagen, habe ich noch nie benutzt.
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#20
17.5.15, 13:15
@Mafalda:
Dann werde ich mich mal daran halten in Zukunft. Danke.
#21
19.5.15, 18:15
Hmm,der sieht ja lecker aus. Ich habe schon länger nach einem Hefekuchenrezept gesucht, das mit verschiedenen Füllungen gemacht werden kann (Mohn, Mohn-Rosienen, Nuss, Nutella,...) Dieses scheint mir dafür perfekt. Wird ausprobiert.

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