Salzbraten mit Honig-Senf-Kruste

Salzbraten mit Honig-Senf-Kruste
Fertig in 

Als wir kurz vor Weihnachten überlegten, was wir über die Feiertage essen sollen, war das für meine Kinder keine Frage. Sie wollten, wie jedes Jahr, unbedingt wieder ihren geliebten Salzbraten. Dieses Stück Fleisch ist so unkompliziert zuzubereiten, dass mir dieser Wunsch absolut entgegenkam und so wurde dieses Festmahl noch mit Klößen und Rotkraut abgerundet.

Zugegeben, wer das Rezept das erste Mal liest, traut seinen Augen nicht. 1,5 kg Salz? Ja, ging mir am Anfang auch so, aber das Fleisch schmeckt, wenn es duftend aus dem Ofen geholt wird, einfach nur fantastisch! Und das allerbeste daran ist noch, dass wirklich jeder Laie dieses Festtags-Rezept umsetzen kann. Dazu muss man weder ein großer Koch noch die "Hausfrau des Jahres" sein. Wer nicht viel Aufhebens machen möchte, kann einfach nur einen gemischten Salat und ein Stück Brot dazu servieren.

Zutaten

10 Portionen
  • 3 kg Schweinehals
  • 1,5 kg Salz
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Senf
  • 2 EL Pfeffer

Benötigte Utensilien

  • 5 Blätter Alufolie (je 50 cm)

Zubereitung

  1. Ein Backblech mit 4 Lagen Alufolie auslegen, das Blech muss komplett mit Folie bedeckt sein.
  2. Auf dem Blech mit der Alufolie jetzt 1,5 kg normales Haushaltssalz verteilen und den Braten mittig darauf platzieren und das Salz rundherum um das Fleisch etwas anhäufen.
  3. Den auf 180 °C hoch heizen.
  4. Jetzt Senf, Honig, Pfeffer und die klein gedrückten Knoblauchzehen miteinander vermischen und den Braten damit einpinseln.
  5. Ist die Ofentemperatur erreicht, den Braten in die Mitte des Ofens schieben und dort circa 2 Stunden und 45 Minuten brutzeln lassen. In der Regel rechnet man pro Kilo Fleisch mit etwa 50-60 Minuten Backzeit.
  6. Den Ofen möglichst nicht mehr öffnen. Sollte das Fleisch zu dunkel werden, in einer Blitz-Aktion das 5. Alufolien-Blatt über den Braten legen, schnell wieder Türe zu und den Ofen um 20 °C zurückstellen.

Der Salzbraten ist wirklich ein Gedicht und natürlich nicht nur für Feiertage geeignet. Er schmeckt auch als Aufschnitt kalt superlecker und ist gerade für eine größere Gästeschar ruckzuck fertig. Auch wenn er Stunden im Ofen verbringt, macht er keine Arbeit, denn zwischenzeitlich kann man tausend andere Dinge erledigen.

Das Salz wird anschließend mit der Folie komplett entsorgt.

Wirklich unbedingt mal ausprobieren!

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