Sauerkraut selbstgemacht

Sauerkraut selbst herstellen

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Gesamtzubereitungszeit:

Hier mein Tipp zum Sauerkraut selber machen (habe ich selbst schon mehrfach probiert und schmeckt sehr lecker!) Das Rezept habe ich neulich im Internet gelesen und umgesetzt und möchte es gern anderen weitergeben.

Zutaten

  • frisches Weißkraut (kann auch 1/2 sein)
  • Meersalz ohne Jod
  • leere Schraubgläser
  • Frischhaltefolie (keine Alufolie)
  • Gewürze nach Geschmack z.B. Kümmel, Wacholder, geraspelte Möhre oder Apfel usw.
  • Küchenwaage (möglichst digital zum genauen Salz wiegen)

Zubereitung

  1. Das Kraut wird fein gehobelt und in einer Schüssel mit Salz und den anderen Kräutern vermischt und mehrere Minuten geknetet, bis sich Saft bildet. Auf 1 kg Kraut gibt man 15 g Salz, das heißt auf 100 g Kraut je 1,5 g Salz.
  2. Dann wird das Kraut in die sauberen Gläser gestopft, bitte festdrücken und bis zum Rand! Danach ein Stück Frischhaltefolie drüberlegen und den Deckel leicht aufschrauben. Mit der Folie soll verhindert werden, dass der Metalldeckel mit dem säuernden Kraut in Berührung kommt.
  3. Nun die Gläser bei Zimmertemperatur (18-20°C) für 3-6 Tage in der Küche stehen lassen. Der Gärungsprozess setzt nun ein und es tritt dabei Saft aus, deshalb die Gläser in eine Auffangschale oder auf Küchenkrepp stellen.
  4. Täglich bitte den Deckel leicht fester schrauben und wenn kein Saft mehr austritt (nach max. 6 Tagen) die Gläser in den Keller oder einen anderen kühlen Ort stellen.
  5. Nach 2-3 Wochen ist das Sauerkraut fertig. Im ungeöffneten Zustand hält es sich dann bis zu 1 Jahr.
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14 Kommentare


#1 frerking
17.3.09, 23:34
Was soll denn "kann auch 1/2 sein" beim Weißkraut heißen? Einen halben Krautkopf?
#2
22.4.10, 21:50
@frerking: natürlich kann man auch von einem halben Kraut dieses Sauerkraut machen, pro 100 g Kraut einfach 1,5 g Salz zugeben
#3
26.10.12, 00:11
ich habe nur einweggläser ohne schraubdeckel! Wíe mache ich es damit?Muß ich den Deckel dann jeden Tag öffenen oder zulassen?
#4
26.10.12, 07:20
ich mache Sauerkraut auf die gleiche Weise nur mit weniger Salz,

außerdem mit Rotkohl und allem Wurzelgemüse, gestern zum 1. mal mit Kürbis. Mittlerweile sammle ich dafür Honiggläser mit Plastikdeckel, dann brauche ich keine
Folie.
-1
#5
26.10.12, 13:18
Hallo marion,

hast Du Einmachgläser, Schnappgläser oder Tontöpfe?

selbst gemachtes Sauerkraut oder Gemüse ist keine Mehrarbeit, eine gute Vorratshaltung und sehr gesund, weil das Gemüse Enzyme enthält.

Eva-Maria ist nicht mehr angemeldet. Soweit ich kann, beantworte ich gerne Fragen. LG
1
#6 Oma_Duck
26.10.12, 13:22
Zitat Lichtfelder:
"Selbst gemachtes Sauerkraut oder Gemüse ist keine Mehrarbeit"

Kommentar Oma Duck: "Det wüsst ick aba!"
#7
26.10.12, 13:59
@Oma_Duck

im Rezept und meinem Kommentar geht es um Rohkost!

Marion hat aber eine Frage zum Rezept gestellt, vielleicht will sie es probieren?

Wenn Du Sauerkraut kochen willst, ist es schneller gekauft, preiswerter nicht.
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#8 Oma_Duck
26.10.12, 14:16
Aha, die im Tipp beschriebene Herstellungsweise macht also nicht mehr Arbeit als Dose oder Beutel öffnen? Eine interessante Ansicht.

Genauso interessant wie die Idee, ein Kohlkopf sei schneller in den Einkaufswagen gelegt als die Dose. Aber naja, du drückst dich öfter mehr als kryptisch aus.

Das gekaufte Sauerkraut ist im Prinzip auf die gleiche Weise hergestellt sie das selbst gemachte, also keineswegs gekocht. Und es enthält auch die gleichen Enzyme.

Im übrigen werde ich künftig nicht mehr auf deine Kommentare eingehen. Unsere Wellenlängen sind zu verschieden, meine Äußerungen kommen daher bei dir immer stark "verrauscht" an. Entsprechend sind deine Antworten meist irgendwie unverständlich. Schade, aber wohl nicht zu ändern.
-4
#9
26.10.12, 14:30
@Oma_Duck,

da irrst Du Dich gewaltig, was die Enzyme angeht, kannst trotzdem glauben was Du willst......

Ich drücke mich sehr klar aus, kann`s nicht ändern, wenn Du mich nicht verstehst. o.)))
#10
27.10.13, 17:46
Hab gestern 30 kg produziert, mache das seit 20 Jahren: Weiss- und Spitzkohl (Filder) halb/halb + Boskoop Apfel+Salz (etwa 150g /10kg)+Wacholderbeeren+Lorbeerblätter+Pfefferkörner. Nachdem es die beiden ersten Ansätze verdorben hat, wissen wir nun, dass der Ansatz im ersten Drittel abnehmender Mond vollen Erfolg verspricht. "Lichtfeder hat da vollkommen recht, guckst Du: Raw sauerkraut is one of the richest sources of enzymes available, says Linda Page, Ph.D., and author of "Healthy Healing." Furthermore, the enzymes in sauerkraut are beneficial in the treatment of peptic ulcers, colitis, allergies, cystitis, constipation and digestive disorders, says Page. Since enzymes are extremely sensitive to heat and are destroyed by the pasteurization process, unpasteurized, raw sauerkraut is the only kind to retain its healing enzymes.
1
#11
27.10.13, 18:03
@swissueli
sehr schade ... wieso ist das Sauerkraut verdorben?
ich lege nur mit Salz, Lorbeer und Wacholder ein, erst wenn ich es verwende kommen andere Zutaten hinzu.
Heute habe ich mein letztes Glas geleert und einen Rohkost- Salat mit Banane, Orange, Apfel, Ananas und Leinöl zubereitet, sehr lecker ;-)
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#12
2.2.15, 22:31
@Oma_Duck: Wenn ich Krautsalat essen will, muß ich das Kraut auch schneiden, würzen, etc. Um Sauerkraut zu machen, muß ich das Kraut ebenso schneiden, würzen und zusätzlich in Gläser stampfen. Der "Mehraufwand" ist so marginal, dass er zu vernachlässigen ist. Der weitere Vorteil ist die Vorratshaltung und die Tatsache, dass ich gleich eine größere Menge auf einmal verarbeite, was dann widerum eine Zeitersparnis darstellt. Da das Kraut nicht wie im Handel pasteurisiert wird, ist es im Gegensatz zum gekauftne Sauerkraut nicht tot, sondern alle Enzyme, Bakterien, Hefen, etc. stehen voll zur Verfügung. Allein das und die Tatsache, dass ich entscheiden kann, welches Kraut ich verwende (aus dem eigenen Garten, vom Bauern meiner Wahl) und damit halbwegs die Kontrolle über die Reinheit (Pestizide, Fungizide, Herbizide, usw.) habe, würde schon einen Mehraufwand lohnen. Wilde Fermente können die Darmflora in Ordnung bringen und sind gesund.
1
#13
3.2.15, 14:40
Heilstroem:
Wenn ich mal an Stelle von Oma Duck, die nicht mehr unter uns weilt, antworten darf:

Dies ist (eigentlich) ein Forum für Haushaltsanfänger und nicht für experimentierfreudige Hausfrauen mit viel Zeit. Das Argument "Zeitersparnis beim Selbermachen" ist so weit hergeholt, dass ich gar nicht darauf eingehen möchte.

Die Diskussion über angeblich "tote" Lebensmittel ist mir ebenfalls zu "speziell". Lebensmittel werden für gewöhnlich nicht lebend verzehrt, mit Ausnahme von Austern (freiwillig) und Schnecken im Salat (unfreiwillig).

Auf "wilde Fermente" lege ich keinen Wert. Ich bin dankbar für das vorsorgliche Pasteurisieren des Sauerkrauts aus Dose oder Beutel. Übrigens kaufe ich auch Krautsalat fertig - ja, so mutig bin ich!
1
#14
2.4.16, 20:47
@Spectator: Wenn Dir die Diskussion zu speziell ist und Du keine Ahnung hast von dem, was einige hier schreiben, warum diskutierst Du dann? Nur um Deine Meinung kundzutun? Im Zusammenhang mit Rohkost Deine Dankbarkeit über Pasteurisation zum Ausdruck zu bringen, ist einfach nur doof. Merkste wenigstens das selbst? 😜 Und ja, es ist Dein gutes Recht, Dich Deinem Wissensstand gemäß zu verhalten, zu agieren und nichts dazulernen zu wollen. 😂

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