Sauerteig Kraftbrot
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Sauerteig Kraftbrot

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4,9 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Zeit

Zubereitungszeit:
Koch- bzw. Backzeit:
Gesamtzubereitungszeit:

Sehr leckeres Sauerteig Kraftbrot

Zubereitung

Tag vor dem Backen:

  • 150 g frisch gemahlenes Roggenmehl (fein)
  • 150 g Wasser
  • 100 g Sauerteig (selbstgemacht, Rezept auf Wunsch) es soll auch welchen beim Bäcker zu kaufen geben.

Miteinander verrühren, etwa 100 g wieder davon wegnehmen und im Glas im Kühlschrank lagern.

Den Rest abgedeckt etwa 8 Stunden stehen lassen.

  • 100 g Dinkelkörner gut mit Wasser bedeckt einweichen
  • 200 g Dinkelkörner und 200 g Roggenkörner grob schroten und mit warmen Wasser bedeckt einweichen.

Backtag:

  1. Alles vorbereitete mit dem Einweichwasser zusammenschütten,100 g Dinkel und 100 g Roggen fein mahlen und 200 g Weißmehl (ich habe 550er) mit 300 g Wasser, 3 TL Salz und Saaten nach Wunsch (Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne) dazugeben und gut verrühren. Nach drei Stunden mal schauen, ob der Teig sich deutlich vergrößert hat. Das kann, je nach Wetterlage, Temperatur, Hausklima ... bis zu 8 Stunden dauern.
  2. Dann einmal kräftig umrühren, in den gefetteten Römertopf (geht auch eine Brotbackform) geben, in den kalten Backofen schieben und auf 240 Grad aufheizen. Nach erreichen der 240 Grad auf 180 herunterschalten und 2 Stunden backen. Die letzte halbe Stunde kann ohne Deckel gebacken werden, dann wird die Kruste schön knusprig.

Der Aufwand ist etwas hoch, der Stromverbrauch ist nicht allzu sparsam, aber es lohnt sich ...

Von
Eingestellt am
Themen: Sauerteig

21 Kommentare


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#1 jb70
17.9.14, 20:30
Das Brot sieht echt lecker aus - bestimmt schmeckt's auch so !!

Ich backe regelmäßig Brot,aber an Sauerteig hab' ich mich bisher noch nicht rangetraut ....
Ja,es gibt Sauerteigkulturen beim Bäcker - wäre aber toll,wenn Du mir Dein Rezept verraten würdest ;-)) !?

Eine Frage noch:
Verlangt der Sauerteig dieses doch sehr lange Rasten/Gehen ?
Danke !
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#2 Beth
17.9.14, 20:34
Das Brot sieht sehr appetitlich aus.
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#3
17.9.14, 20:44
Ich backe nur sehr selten Brot, aber trotzdem geb ich dir einen Daumen hoch, da mir das Rezept gut gefällt und das Foto lecker aussieht. Würde mir jetzt am liebsten davon eine Scheibe abschneiden, den Frischkäse holen und genießen mmmh
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#4
17.9.14, 21:03
wer beim Bäcker keinen Sauerteig bekommt, kriegt ihn im Bioladen oder bei dm/alnatura (in Tütchen)

die lange Teigruhe ist beim Sauerteig wichtig ... für die Teigkonsistenz und den Geschmack

ich nominiere das Foto für einen amazonGutschein ... ich hoffe, die "Jury" sieht das auch so :o)
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#5 jb70
17.9.14, 21:55
Agnetha:
Hab's schon vermutet,daß es die Sorte Teig ist, die solange braucht.

Danke,auch für den Hinweis von dm !
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#6
17.9.14, 22:16
Ich bin mir sicher, dass der Aufwand sich lohnt- so lecker, wie das Brot aussieht. :-)
Das werde ich auf alle Fälle nachbacken , ich stelle mir jetzt schon vor, was ich dann auf dem noch leicht lauwarmen Brot essen werde.
Verfressenheit lass nach! !!
Bei manchen Rezepten ist man einfach ohne Chance, aber ich sage mir, dass ich mich freuen kann, dass ich noch alles essen darf.
Und dankbar dafür sein sollte, dass es hier bei uns auch so viel leckeres zu essen gibt, im Gegensatz zu anderen Gegenden.

So lange ich kann, werde ich so schöne Rezepte jedenfalls genießen und gut.

Gerade frisch gebackenes Brot liebe ich, da muss nicht mal groß was drauf.
Ein bisschen Butter und Salz reicht mir schon völlig.
Danke für das Rezept, das ich schon meiner Sammlung hinzu gefügt habe.
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#7
18.9.14, 06:32
Das Brot sieht ja total lecker aus und ist es sicher auch.
Habe mich auch noch nie an einen Sauerteig gewagt, obwohl ich hin und wieder Brot backe. Dies wird sich nun ändern.

Eine Frage hab ich noch. Wässerst du den Römertopf, bevor den Teig hinein machst?
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#8
19.9.14, 11:30
Ein einfaches Rezept, das ohne viel Aufwand realisiert werden kann. Genau das Richtige für Frag Mutti, dem Ratgeberportal für Menschen mit wenig Koch- und Backerfahrung. Ironiemodus aus!
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#9
19.9.14, 16:53
@Spectator: hm, dieses Rezept ist zu schwierig, der Tipp mit dem Fensterputzen war zu einfach. Ich verstehe ja, was Du meinst, aber gibt's irgendwo Richtlinien oder allgemein gültige Maßstäbe, innerhalb derer man sich hier beim Schwierigkeitsgrad bewegen darf? Die hätte ich gerne gewusst, bevor ich weitere Tipps einstelle und mir da entsprechende negative Reaktionen abhole.
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#10
19.9.14, 17:14
@HörAufDeinHerz:

Das hast du gut gesagt. Ich finde die Kommentare einiger User alles andere als schön.

Wie mans auch macht. Gut ist es nicht.
Mal zu schwierig, mal zu einfach.
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#11
19.9.14, 17:55
@HörAufDeinHerz, bollina: Nein, diese Richtlinien gibt es wohl nicht. Die "Ur-Idee" dieses Portals war jedoch, wenn ich mich nicht irre, hilflosen Haushaltslaien Hilfestellung im Alltag zu geben. So aufwändige Rezepte "für Fortgeschrittene" wie dies hier waren wohl nicht gemeint. Und solche Selbstverständlichkeiten wie "Fußboden abdecken bei unvermeidlichem Kleckern" auch nicht.

Natürlich "darf" hier jeder jeden Tipp eingeben, muss jedoch dann auch mit weniger "schönen" Kommentaren rechnen - und leben. Für die es ebenfalls keine "Richtlinien" gibt. Und das ist gut so!

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#12
20.9.14, 01:07
Bin neu hier, tschuldigung. Also, zu den Fragen:
Sauerteig braucht sehr lange und ist auch etwas Launisch ;)
Der Römertopf wird nicht gewässert.
Sauerteig ansetzen 100g Roggenmehl + 100g Wasser verrühren, an drei Tagen jeweils 2mal durchrühren, wenn er dann anfängt zu gären, nochmal füttern mit 100g Roggenmehl und 100g Wasser. Dann hast du am nächsten Tag den ersten Sauerteig fertig.
Wichtig ist, einen Teil zurückbehalten für den nächsten Ansatz. Es dauert ein paar Male, bis der Teig gut geht. Die ersten Male ist es ganz gut, dem Brot noch mit etwas Hefe auf die Sprünge zu helfen. Der Sauerteig wird, da er ja immer gepflegt wird immer besser und schneller. Meiner wohnt seit 2 Jahren bei mir und er geht gut.

Und dann noch für alle, die ja sich als Übermuttis hinstellen:macht weiter so, es macht mir echt keinen Spass, wenn ich sehe, was manche für Energie verschwenden um sich hoch und andere herunter zu stellen. Leben und leben lassen.
#13
22.9.14, 01:11
Das Rezept habe ich mir gleich abgespeichert. Danke dafür und 5*.
#14 marasu
22.9.14, 09:29
@beleve
Habe vorgestern Sauerteig angesetzt.

1 Tasse Roggen-Vollmehl, 1 Tasse warmes Wasser, 3 EL Buttermilch (als Starter)
in einer Glasschüssel mit Küchentuch abgedeckt.

Er ist auch super aufgegangen und riecht wunderbar säurelich, aber er hat einen dichten pelzigen Belag bekommen. Ist das normal (durch die Hefeentwicklung) oder ist das unerwünschter Schimmel?
#15
22.9.14, 10:22
@marasu: Ich habe bisher noch keinen pelzigen Belag gehabt. Benutze aber auch nur Roggen und Wasser. Wenn es etwas zu flüssig ist, dann setzt sich noch eine Wasserschicht ab. Dann nehme ich beim nächsten anrühren weniger. Gestern habe ich das Brot ohne Körner gebacken, es ist trotz 2,5 Stunden Backzeit leicht klitschig. Ich glaube, dass es mit den zugefügten Extras besser geht.
#16
22.9.14, 10:30
Ich kann es oben nicht mehr bearbeiten, muss aber noch etwas dazuschreiben. Ich habe jetzt für den Tipp alles gewogen, und dabei halt beschrieben, wie ich es vor 3 Jahren von meinem Kollegen übernommen habe. Mittlerweile wiege ich nicht mehr, sondern mische nach Gefühl ;)

Es ist so, dass man weniger Wasser nehmen kann, die Konsistenz des Teiges sollte rührbar ( mit dem Teigschaber) sein und es schadet überhaupt nicht, wenn das Brot sehr lange gebacken wird. Ich habe mal eines eine Stunde zu lange gebacken und es war dennoch super. Besser, etwas zu lange als zu klitschig. Immer wieder probieren. ;)
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#17 jb70
22.9.14, 11:49
beleve:
Danke,für Deine Antwort(en) ! :-)

Spectator:
Daß Du bereits alles weißt,kennst und natürlich kannst,hast Du ja schon öfter deutlich gemacht.
Bitte um etwas Verständnis für so "hilflose und unwissende " Dummchen,wie mich - die nach über 20 Jahren Haushaltsführung und Verpflegung einer 7köpfigen Familie - doch noch für den ein-oder anderen Tipp dankbar ist ;-) !
Diese Bitte kommt übrigens gänzlich ohne Ironie aus .:-D
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#18
22.9.14, 19:22
Ach ja, wenn mir das Brot mal nicht gelingt, lege ich es beim Fensterputzer unter die Scheiben ;)
Scheeherz
#19
23.9.14, 16:21
@jb70: Es ging in meinem Kommentar #11 nicht um Wissen oder Können, sondern um Grundsätzliches. Natürlich KÖNNTEN die meisten FM-User dieses Brot nach dem Rezept nachbacken, wenn sie es denn wollten. Es ist jedoch mMn eher was für Spezialisten, die sich mit Getreidemühlen usw. abgeben, nicht für den "Ratsuchenden in alltäglichen Haushaltsfragen", für den dieses Portal einst gegründet wurde.

Das mit der Ironie ist so eine Sache. Nicht Jeder versteht sie, und nicht jeder "kann sie ab". Das ist so und wird sich wohl nie ändern. In meinem fraglichen Kommentar kann ich übrigens keine entdecken.
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#20 Vava
23.9.14, 23:54
Hallo beleve,
Dank Dir vielmals für dies tolle Basisrezept und den nachgereichten TeigAnsatz :-)
Ich mag diese schweren kräftigen Brote sehr ... jedoch lieber in der kalten Jahreszeit und dann werde ich auch meine ersten Eigenansätze starten.
... und Dein RömerTopfBrot sieht einfach soooo lecker aus :-)

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Ich hab' dieser Tage aber schonmal etwas geforscht und möchte gern ein paar Links davon hierlassen.

Zum einen ein spezielles Sauerteig-Forum, wo man gut aufgelistet viele Basisinfos erhalten kann:
siehe: Der Sauerteig (Anleitungen) - http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/index.php

Eine einfache Seite mit den wichtigsten Infos: http://www.adler-muehle.de/info/Sauerteig.html
(hier habe ich auch das einzige mal Buttermilch zur Starterhilfe gefunden)

Zwei sehr anschauliche und aufschlußreiche Videos:
- Sauerteig selber herstellen: - http://www.youtube.com/watch?v=7vcObqWRrq4
- Was ist Sauerteig?: http://www.youtube.com/watch?v=g6Kxv9zvop8
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#21 Vava
24.9.14, 00:13
Hallo marasu,
soweit ich inzwischen erfahren habe ist das mit großer Wahrscheinlichkeit Schimmel, was schnell passieren kann, denn ein frischer Ansatz hat noch keine starke Besiedelung mit Mikroorganismen und Hefen bilden sich erst ab dem 3./4. Tag. Da können sich also ganz schnell vorher ungebetene Gäste breit machen.

Versuch es einfach nochmal und achte darauf, dass es am Anfang wichtig ist eine gleichmäßige Temperatur um 22°-25° zu gewährleisten und dass das Wasser auf keinen Fall über 40° sein darf.

Ich habe auch einen Kommentar mit hilfreichen Links gepostet, wo Du nachlesen und stöbern kannst. (der ist aber noch nicht freigegeben)


Hi beleve ... lieber Gruß ~ mein Kommentar kommt verzögert :-)

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