Scheiterhaufen nach "meiner" Art mit Milchbrötchen: Die Menge der Zutaten ist für eine Auflaufform von ca. 30 x 20 berechnet und ergibt 3 Schichten Brötchen und 2 Schichten Äpfel.

Scheiterhaufen nach meiner Art - mit Milchbrötchen

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Es gibt zwar schon Rezepte für Scheiterhaufen auf FM, doch hoffe ich, dass ich trotzdem MEIN Rezept veröffentlichen darf. Es ist leider etwas aufwendig, aber wenn man eine besonders gute Mehlspeise mag, zahlt es sich aus, dafür die Zeit zu opfern.

Ich verwende dazu „Milchbrötchen“, welche, bei uns in Wien, zu 12 Stück verpackt sind. Nur auf diese und folgende Mengen beruht mein Rezept, obwohl man für diese Speise auch „alte Brötchen und Hefezöpfe“ verwenden kann. Auf meinem Foto habe ich am Rand der Backform ein solches Brötchen abgebildet, damit ihr wisst, was ich meine. 😄

Die Menge der Zutaten ist für eine von ca. 30 x 20 berechnet und ergibt 3 Schichten Brötchen und 2 Schichten Äpfel.  

Zutaten

  • 16 Milchbrötchen (der Länge nach in 3 Scheiben geschnitten)
  • 250 ml Milch
  • 250 ml Sahne
  • 4 Eier
  • 4 Dotter/Eigelb
  • 150 g Staubzucker/Puderzucker

(diese Zutaten gut vermixen)

  • 4 Eiklar/Eiweiß 
  • 30 g Staubzucker
  • 1 Msp. Salz

(diese Zutaten zu steifem Schnee schlagen und vorerst in den Kühlschrank stellen)

  • 750 g Äpfel geschält, entkernt, geviertelt und in schmale Spalten geschnitten
  • 3 EL Kristallzucker
  • Saft einer halben Zitrone
  • etwas Zitronenabrieb
  • 1 -2 TL Zimt
  • 3 -4 EL Sultaninen oder Rosinen ca. 10 Minuten in heißem Wasser mit Rum oder Rumaroma eingelegt

(diese Zutaten vermischen)

  • etwas Butter zum Befetten der Auflaufform

Zubereitung

  1. Die Brötchen in die Eiermilch tauchen und eine Schicht in die mit Butter befettete Auflaufform legen.
  2. Darauf die Apfelmasse verteilen und die zweite Schicht Milchbrötchen auflegen und andrücken.
  3. Es folgt wieder eine Schicht Äpfel und zum Schluss die Milchbrötchen, welche wieder auf die vorhandene Masse gedrückt werden.
  4. Den Rest der Eiermilch über die ganze Masse verteilen und 30 Minuten ruhen/ziehen lassen.
  5. In der Zwischenzeit das Backrohr auf 190° aufheizen und die Speise 40 Minuten bei Unter-/Oberhitze backen.
  6. Nach dieser Backzeit wird die Schneemasse gleichmäßig auf den Scheiterhaufen verteilt und kurz, bei Oberhitze, gebräunt. Aufpassen, das geht schnell!!

Dazu kann man jede Art von Kompott servieren.

Ich hoffe, dass es euch schmeckt!

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15 Kommentare


1
#1
3.12.17, 09:12
Eine Edel-Variante 😄, die sich sehr lecker anhört! Lässt Du die Brötchen trocken werden oder verwendest Du sie frisch?
1
#2
3.12.17, 10:31
@augenblick: 
Ich verwende die Brötchen frisch. Bei uns bleibt zu wenig Gebäck übrig, um es für diese Speise aufzusparen😉
Übrigens habe ich vergessen zu erwähnen, dass der Scheiterhaufen auch kalt sehr gut schmeckt.
1
#3
3.12.17, 19:50
Ich kenne diese Discounter-Milchbrötchen auch und die sind doch eigentlich nie frisch bzw. schmecken immer gleich. Wie gut, dass man daraus doch noch etwas Leckeres zaubern kann, denn eigentlich sind sie ungenießbar.
#4
3.12.17, 22:24
Das Rezept hört sich sehr lecker an, aber ich würde dafür lieber Brötchen vom Bäcker nehmen!
Die labberigen vom Discounter schmecken doch nicht!
1
#5
4.12.17, 10:50
meint ihr diese gummiartigen Milchbrötchen, die es beim discounter gibt ... zwölf Stück für gut einen Euro ... die gab es schon als ich noch zur Schule ging, da hatte ich die immer dabei ... und seitdem nicht mehr gegessen, ich sollte dringend mal welche kaufen und wenn sie mir nicht mehr schmecken weiss ich auch schon, was ich damit anstellen kann 
1
#6
4.12.17, 11:00
@Agnetha:

es kann aber sein, das im Ösiland diese Brötchen ganz anders schmecken😛
#7
4.12.17, 14:33
Auf die Discounterbrötchen vom Foto bin ich öfter schon hereingefallen, da ich gerne ab und zu ein Milchbrötchen esse. Die vom Bäcker haben eine zu braune Oberfläche und vom Aussehen her sind die Discounterbrötchen doch ganz ansprechend. Ich habe sie schon in jedem Discounter/Supermarkt gekauft und sie schmeckten alle gleich schlecht. Sie sind nicht fluffig und schmecken irgendwie - selbst wenn ganz frisch - immer altbacken. Wenn man sie in Milch stippt, geht es noch so grade, aber das kann es ja nicht sein.
#8
4.12.17, 20:30
Naja, um ehrlich zu sein, „pur“ zum Kaffee möchte ich diese Brötchen auch nicht essen😉
Aber bei meinen Zutaten für den Scheiterhaufen spielen diese Brötchen eher eine untergeordnete Rolle! 

Natürlich wäre z.B. ein Hefezopf besser, ist aber sicher um ein vielfaches teurer und das Ergebnis ist sicher gleich oder sehr ähnlich, Hauptsache es pickt😀

Da mir selten bis nie Hefezöpfe oder anderes Gebäck übrig bleibt, greife ich halt auf diese „gummiartigen“ Dinger zurück und weiß, dass ich trotzdem eine preiswerte, aber trotzdem gute Mehlspeise zubereitet habe. 

Beim „Sacher“ dürfte ich zwar damit nicht antreten 😂 aber der Scheiterhaufen schmeckt und ich spare, wo es angebracht ist und es sich auszahlt! Es ist ja auch ein Scheiterhaufen „nach meiner Art“.

Schade, dass mein Tipp keinen Anklang fand. Ich dachte, jetzt sind die Äpfel billig, die Eier und die Sahne gehen nebenher mit und, ja, DIESE schlimmen Brötchen vom Discounter!!! 

Eigentlich wollte ich ja in erster Linie junge Muttis mit Kindern ansprechen, welche auf das Budget achten müssen und sich nicht jeden Tag von Bratwürsten ernähren wollen😉
#9
4.12.17, 20:34
@Evi-100: 
Wieso hat Dein Tipp keinen Anklang gefunden? Du hast doch volle Sterne!
Die letzten Kommentare haben sich ausschließlich auf diese Gummibrötchen bezogen und sollten Deinen Tipp auf keinen Fall runtermachen. Das hast Du falsch verstanden.
#10
4.12.17, 20:43
Hm, eigentlich achte ich nicht auf Sterne? sondern auf die Kommentare. 
Muss mich einmal näher damit beschäftigen - wer vergibt Sterne?
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#11
4.12.17, 20:46
@Evi-100: 
Klick rechts neben den Sternen auf: Auf der Grundlage von xx Stimmen, dann siehst Du, wer wieviele Sterne vergeben hat. Ich finde die Kommentare durchaus nicht negativ. Die meisten, ich auch, haben sich eigentlich überwiegend über diese Gummibrötchen ausgelassen. Sorry, war mehr off Topic, aber ergibt sich immer mal so.
1
#12
4.12.17, 21:22
@xldeluxe_reloaded: 
Vielen lieben Dank für deine Aufklärung!  Offensichtlich lag ich mit meinem Rezept nicht total falsch😊
Übrigens gefällt mir dein Profil👍
#13
4.12.17, 21:24
@Evi-100: 
Lieben Dank erst einmal!
Du lagst ganz und gar nicht falsch mit Deinem Rezept und hast durch und durch positive Kommentare.
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#14
5.12.17, 08:59
Also mir gefällt Dein Rezept. Ich habe es schon für einen der Weihnachtstage vorgemerkt.
Kennst Du das Lied von den Ärzten: Lasse redn? 😉
#15
6.12.17, 17:43
liebe evi, habe deinem Rezept auch fünf Sterne vergeben ... Herz, was willst du mehr :o) 

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