Rosenkohl - Cremesuppe

Schnelle Rosenkohl-Cremesuppe

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Dies ist ein Rezept für die Resteverwertung. Wenn ihr Rosenkohl kocht, das Kochwasser aufheben, denn oftmals bleiben nach einem Essen einige Rosenkohlköpfchen übrig (zu wenig als Beilage) und daraus lässt sich schnell eine leckere Rosenkohl-Cremesuppe zaubern. Es gibt sicher viele Rezepte und Varianten, wenn ihr irgendeine Zutat nicht habt, dann nehmt ihr eben etwas anderes oder lasst es weg. Kochen ist kreativ und spannend.

Ich mache die Suppe meist so...und finde sie sehr lecker.

Zutaten:

gekochte Rosenkohlreste (wenn man hat, 1 - 2 gekochte Kartoffeln, dann Haferflocken weglassen)
Kochwasser vom Rosenkohl oder Milch
vegetarische Suppenwürze und/oder Salz nach Geschmack
1 EL zarte Haferflocken
(geriebene Nüsse, Haselnuss oder Mandeln passen auch noch sehr gut dazu)

Jetzt kommt der Pürierstab oder Mixbecher zum Einsatz. Alles cremig pürieren, noch Flüssigkeit zugeben bis die Konsistenz stimmt. Die Cremesuppe erhitzen, nur ein paar Minuten. Nochmal abschmecken mit Salz, Pfeffer aus der Mühle, frisch geriebener Muskatnuss, gem. Koriandersamen, wenn man mag einen Stich Butter und/oder etwas Sahne.

Man kann geröstetes Brot, oder Croutons dazu reichen. Ein schnelles Wintersüppchen.

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17 Kommentare


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#1
12.12.12, 04:49
prima Tipp... geht mit Karotten, Kohlrabi, Blumenkohl, Brokkoli wohl auch. Und weil ich zu diesen Gemüse immer Kartoffeln koche, habe ich dann auch noch diese übrig.
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#2
12.12.12, 10:57
Sehr schöne Idee, gefällt mir.
#3
12.12.12, 13:28
Superidee, schließe mich wahnsinnsweib an, ungeahnte Möglichkeiten tun sich auf für die Resteverwertung. Wieso kommt man da nicht selbst drauf?
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#4
12.12.12, 20:03
Resteverwertung in der privaten Küche ist bei uns ein Muss! Von unserer Bio-Tonne könnte kein Schwein fett werden :-)
#5
12.12.12, 21:20
hätte man drauf kommen können....Bin ich aber trotzdem nich;) Super Tip, werd ich das nächste mal ausprobieren und gleich extra viel Rosenkohl machen, da selten etwas übrig bleibt;) Und Kartoffeln auch 2 mehr;) Freu mich jetzt schon drauf!;)
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#6
12.12.12, 21:32
ein sehr guter Tip ... beim Spargelkochen macht man ja auch eine Suppe aus dem Kochwasser (und den Schalen), warum also auch nicht aus Rosenkohl
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#7
12.12.12, 22:56
Weil Rosenkohl in der Schweiz ein teures Gemüse ist, kaufe ich ihn gerne in DE. Dann halt auch mehr, als was ich gerade brauchen kann. Also ich habe jetzt gerade einen Rest Rosenkohl im Kühlschrank, den ich morgen zur Suppe machen werde. Freu mich darauf.
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#8
13.12.12, 16:04
Ich esse Rosenkohl für mein Leben gern. Daher wird es mir schwer fallen etwas davon aufzuheben. Denn ich liebe diesen Kohl auch wenn er kalt geworden ist und bin dann immer wieder "am Topf". Aber ich werde diese leckere Suppe mal "gezielt" koch und freue mich schon darauf.
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#9 adina
15.12.12, 17:27
Guter Tipp, das mit den Haferflocken, aber ich werde mir die Suppe gerne frisch machen, denn ich esse nichts Aufgewärmtes vom Vortag. Lebensmittel, die in Wasser gekocht werden, sollten der Gesundheit zuliebe immer frisch gegessen werden.
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#10
15.12.12, 17:49
@adina: Gut gebrüllt, das mit dem "immer alles frisch essen". Aber hast du denn nie Reste? Wenn doch, was machst du damit? Mal abgesehen davon, dass es Gerichte gibt, die aufgewärmt erst richtig schmecken (auch wenn sie dann vielleicht nicht mehr ganz so gesund sind wie frisch).
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#11
15.12.12, 17:49
@adina - woher diese Weisheit mit den Lebensmitteln? Wenn Lebensmittel nach dem Kochen zügig abgekühlt werden und abgedeckt im Kühlschrank stehen, dann steht dem Verzehr am foolgenden Tag überhaupt nichts im Wege. Das Einzige wo Vorsicht geboten ist, ist Hackfleisch, das selbst gekühlt möglichst noch am selben Tag aufgebraucht werden sollte (in der Gastronomie ist das sogar gesetzlich geregelt!). Aber die gekochten Lebensmittel verderben ganz sicher nicht so schnell! Es ist für die Gesundheit somit auch keineswegs bedenklich. Hinweis: Aufbewahrung bitte nicht in Alugeschirr, aber das wird ohnehin kaum noch verwendet. Glas, Keramik, Edelstahl - da gibt es keinerlei zu begründende Bedenken!
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#12
15.12.12, 18:07
@adina: Du meinst das sicherlich wegen der wasserlöslichen Vitamine im Gemüse. Wenn man aber eine Rohkost zusätzlich macht, oder frisches Obst isst wird kein Vitaminmangel entstehen.
Meine Frage: hast Du niemals Reste? Wirfst Du sie weg?
Ich gehöre nicht zu den Menschen , die unbedacht Lebensmittel wegwerfen. Manchmal fehlt mir die Zeit um zu kochen und ehe ich eine Dose aufmache , oder eine Tütensuppe esse, koche ich am Vortag etwas mehr (oder ich habe einen Rest)und wandle dann ab, dann weiss ich was ich esse.
So haben es unsere Großmütter schon gemacht.
Übrigens darf man dann auch nicht mehr Essen gehen,denn selbst wenn es auf der Karte steht,wird nicht überall frisch "a la minute"
gekocht.
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#13
16.12.12, 10:36
Vitamine => Wer sich in unseren Breiten nicht wirklich nur von Fastfood ernährt, sollte keinesfalls an Vitaminmangel leiden. Hier reden uns windige Produzenten von Pillchen und Pülverchen leider viel sehr teuren, dafür aber umso nutzloseren Blödsinn ein. Selbst in aufgewährmten "Resten" sind noch genügend Vitamine und Mineralstoffe drin, um für "Hugo Normalverbraucher" das Schreckgespenst "Vitaminmangel" nicht auftauchen zu lassen. Weniger als in frischenwaren bedeutet ja nicht, gar nichts. Viele übersehen auch, dass viele Vitamine nur in Verbindung mit anderen Stoffe, z.B. mit Fetten, vom Körper überhaupt erst aufgenommen werden können. Seriöse Fachleute gehen recht gut belegt davon aus, dass gut 90 % der so genannten Nahrungsergänzungsmittel nur einer Gruppe helfen: Den Herstellern und Verkäufern. Das Glas Frischmilch, ein Apfel, eine Orange, eine Banane und ein wenig anderes Obst oder Gemüse kommt viel preiswerter, schmeckt viel besser, ist viel verträglicher als all das unnütze, aber hchbeworbene Zeug!
Auch die Resteverwertung ist da inbegriffen.
Es ist schlichtweg Unsinn, wenn behauptet wird, Gewächshausgemüse wäre frei von Nährstoffen und Vitaminen. Richtig ist, dass es etwas weniger ist, als bei Freiland - und vielleicht Biokulturen.
Aber ob mit einer Portion der Tagesbedarf zu 300% gedeckt wird oder "nur" zu 100% ist unerheblich. Mehr nutzt nichts, weil meist nicht speicherbar und 100% reichen völlig :-)

Bezeichnend ist schon, das eine These in die Welt gesetzt wird und die bleibt da unkommentiert...
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#14
16.12.12, 15:48
@feldmaus: Du hast 100% recht, genau meine Meinung!
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#15 Oma_Duck
16.12.12, 18:25
# 9 adina: "...denn ich esse nichts Aufgewärmtes vom Vortag"

Na, denn man tau - immer alles aufessen (dann wird auch schön Wetter!) oder Reste wegkippen. Geht's noch?

Schon Witwe Bolte hat erkannt, dass viele Gerichte sogar an Geschmack gewinnen am nächsten Tag: "Wofür sie besonders schwärmt, wenn es wieder aufgewärmt!" (Wilhelm Busch, Max und Moritz)
Und die hatte nicht einmal einen Kühlschrank.
#16
17.12.12, 13:57
Sehr guter Tipp! Gefällt mir!
#17
1.1.13, 18:18
Ich habe bzw. hatte, denn nun sind alle Kinder erwachsen, eine 6-köpfige Familie.
Ich habe immer so gerechnet:
Die Menge, die jede/r isst und eine/zwei Kartoffeln etc. "für die Schüssel".

Meist wurde dann doch alles aufgegessen, aber wenn Reste blieben, gabs die am nächsten Tag.
Und keiner ist daran gestorben, na so was ....

Gemüsebrühe/Kochwasser ist die Grundlage für eine helle Mehlschwitze z. B. für Spargel (auch die Schalen wurden, wie in der Haushaltsschule gelernt, ausgekocht), Blumenkohl etc.
Die Spargelbrühe hab ich eingefroren und später mal mit Spargeln aus der Dose als Cremesuppe serviert. Das Spargelwasser aus der Dose schmeckt nicht.

Und man kann aus Vielem eine gute Suppe machen. Wenn man grade keine Kartoffeln übrig hat, geht auch mal Kartoffelpürreepulver (hab ich immer für den Notfall und zum Andicken von Soßen im Haus).

Wenn die Würstchen oder das Fleisch nicht mehr für jeden eine Portion ergeben, einfach klein schneiden und Geschnetzeltes draus machen. Geschnittenen Wienerle sieht man die Anzahl nicht mehr an .....

Und gerade Kohl schmeckt erst richtig, wie Oma Duck schon sagte, wenn er aufgewärmt ist. Da koche ich auch heute noch für mich alleine immer etwas mehr .....

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