Die Glasur wird am besten mit einem Schöpflöffel über den Kuchen gegossen und sollte nicht mehr mit einem Messer oder Löffel zusätzlich verteilt werden. Dadurch leidet die Optik der spiegelblanken Oberfläche und das wäre schade.
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Schoko-Kuchen mit Mirror Glaze

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Gesamt

Diesen Kuchen habe ich gebacken, weil ich unbedingt einmal die Kuchenglasur Mirror Glaze ausprobieren wollte. Der erste Versuch ist mir noch nicht perfekt gelungen, aber ein Anfang ist zumindest gemacht und noch dazu schmeckt der Kuchen wirklich gut.

Die Glasur weiße "Mirror Glaze" schmeckt nach Vanille und lässt sich gut auf dem Kuchen auftragen.

Um einen möglichst einfachen Start für den Kuchen mit der neuen Glasur hinzulegen, habe ich beim Kuchenrezept auf mein altbewährtes Tassen-Rezept zurückgegriffen, welches ich nur insoweit verändert habe, als dass ich bei der Mehlmenge statt 3 Tassen Mehl nur 2 1/2 Tassen davon genommen habe und sodann den fehlenden Mehlanteil durch Backkakao ersetzt habe.

Zutaten

Für den Kuchen in einer 26er Springform

  • 4 Eier
  • 2 Tassen Zucker
  • 2 1/2 Tassen Mehl
  • 1/2 Tasse Backkakao
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 Tasse neutrales Öl
  • 1 Tasse Mineralwasser mit Kohlensäure

Für die Füllung

  • 1 Glas Aprikosen-Marmelade
  • 4 cl Marillenlikör zum Tränken des unteren Kuchenteils

Für die Glasur

  • 1 Becher Sahne
  • 1 Packung Mirror Glaze weiß (oder eine andere Farbe nach Wahl)
  • 400 ml Milch
  • Dekoration kann nach Wunsch erfolgen, ich hatte noch Pistazien da

Zubereitung

  1. Eier, Zucker und Öl mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine schön schaumig rühren, bis sich die Zutaten sehr gut miteinander vermischt haben.
  2. Das Mehl mit dem Kakao und dem Backpulver gut mischen und sodann über die Eier-Zucker-Öl- Masse sieben und gut unterrühren.
  3. Zum Schluss nun das Mineralwasser in die Kuchenmasse geben und ebenfalls gut vermischen. Der Teig wird nun in eine gefettete und mit Paniermehl ausgestreute Springform (der Boden kann auch gern mit Backpapier belegt werden), eingefüllt und im auf 175 Grad vorgeheizten etwa 50 Minuten bis maximal 1 Stunde gebacken. (Mit einem Holzstäbchen die Garprobe machen).
  4. Ist der Kuchen fertig gebacken, wird er mit einem Messer vom Rand gelöst und die Springform abgenommen. Der Boden des Kuchens wird vom Backpapier bzw. von der Bodenplatte der Form befreit und kann nun auskühlen.
  5. Nach dem Abkühlen wird der Kuchen einmal mittig durchgeschnitten. Die Aprikosen-Marmelade wird in einem Topf etwas erhitzt - sie lässt sich dann besser verteilen -, der untere Kuchenteil wird mit dem Marillenlikör getränkt und die Marmelade kann jetzt aufgetragen werden. Wenn Kinder im Haushalt sind, kann man das Tränken des Bodens einfach weglassen.
  6. Nun wird der obere Kuchenteil aufgesetzt.
  7. Damit die Glasur gut auf dem Kuchen haftet, wird nun die geschlagene Sahne möglichst glatt und gleichmäßig auf dem Kuchen und auch am Rand aufgetragen. Je glatter die Sahne ist, umso besser und gleichmäßiger sieht die Glasur später aus.
  8. Der so vorbereitete Kuchen sollte nun für mindestens eine Stunde im Kühlschrank kaltgestellt werden.
  9. Nun geht es ans Vorbereiten der Glasur. Hierfür werden 400 ml Milch zum Kochen gebracht, von der Kochstelle genommen und das Glasurpulver wird mit dem Schneebesen klümpchenfrei in die Milch gerührt. Nun sollte die Glasur abkühlen bis auf eine Temperatur von ca. 35 Grad, so lässt sie sich am besten auf dem Kuchen verteilen.
  10. Ist der Kuchen gut durchgekühlt, wird er auf ein Kuchengitter und dieses auf eine genügend große Schüssel gestellt, damit der ablaufende Guss aufgefangen wird. Dieser kann in ein Glas gefüllt und für den nächsten Kuchen erhitzt und weiterverwendet werden.
  11. Die Glasur wird am besten mit einem Schöpflöffel über den Kuchen gegossen und sollte nicht mehr mit einem Messer oder Löffel zusätzlich verteilt werden. Dadurch leidet die Optik der spiegelblanken Oberfläche und das wäre schade. Man sieht, dass ich mich bei der Verteilung nicht daran gehalten habe und deshalb ein paar Wellen auf der Gussfläche entstanden sind. Aber ich habe daraus gelernt und werde beim nächsten Kuchen darauf achten, dass mir das nicht mehr passiert.
  12. Zu dem Mirror Glaze-Guss sei noch gesagt, dass man diesen zum einen in Pulverform kaufen und sodann mit Milch anrühren kann, so wie ich es gemacht habe, aber es gibt ihn auch als fertigen Guss, den man nur noch im Wasserbad erhitzen und dann über den Kuchen gießen muss. Weiterhin kann man die Mirror Glaze auch selbst herstellen unter Verwendung u. a. von Glukose und weiteren Zutaten. Daran werde ich mich dann ein anderes Mal wagen, wenn ich mit dem Verwenden von Fertig-Guss geübter geworden bin.

Ja, nun ist der Kuchen also "glänzend" fertig und darf zusammen mit einer guten Tasse Kaffee genossen werden.

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