Schweinsbraten - gutes Fleisch verwenden

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Für einen wirklich guten Schweinsbraten braucht man wirklich gutes Fleisch - nicht vom Turboschwein mit Antibiotika gemästet - sondern am besten Bio-Fleisch oder Fleisch vom Metzger des Vertrauens und nicht vom Billigsupermarkt. Ideal für den Schweinsbraten ist der Schopf des Schweines (Nackensteak) mit Schwarte odder auch ein magerer Bauch (Wammerl), ebenfalls mit Schwarte. Idealtypische Beilagen sind Semmelknödel, Kartoffelknödel und warmer Speckkrautsalat (keinesfalls Sauerkraut!)

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25 Kommentare


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#1
31.1.12, 07:08
gut und nun?
wo ist das Rezept?
alles andere weiß sogar jemand der noch nie gekocht hat.
#2
31.1.12, 08:53
Ich verwende für Schweinebraten immer Schweinenacken mit Knochen.
Dieser wird mit Salz, Pfeffer und Paprika gewürzt und von allen Seiten im Bräter scharf angebraten, geviertelten Tomaten und Zwiebeln dazu anschliessend mit einer Tasse Kaffee ablöschen. Da meine ganze Familie das Fleisch schön weich mag kommt er danach noch für 3-4 Stunden bei 160°C in den Backofen. Dazu gibt es bei uns Kartoffeln und "gekochten" Salat.
Der Salat ist Weißkohl den man in feine Streifen schneidet und kurz kocht. Er wird noch lauwarm mit Sahnsoße serviert.
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#3
31.1.12, 12:03
@Reginachristina: so nun können auch junge Menschen etwas mit diesen Tipp anfangen.
danke dir ;-)
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#4
31.1.12, 12:04
Warum eigentlich kein Sauerkraut ???
#5
31.1.12, 12:18
@Tierliebe: Weil die Geschmäcker verschieden sind und man auch mal was anderes Essen mag. Wir hatten Rotkohl am Schweinsbraten. Auch lecker.
#6
31.1.12, 12:25
@Tierliebe: Weil Saurkraut eben sauer ist und den Geschmack des Bratens zun sehr überlagert. Ganz wunderbar passt auch eine oberösterreichische Spezialität : das Stöcklkraut
#7 Die_Nachtelfe
31.1.12, 12:48
@Tierliebe: Gegenfrage: Wieso Sauerkraut? Bin ja eh nicht so wirklich der Fan von Schweinefleisch, aber Schweinebraten mit Sauerkraut stelle ich mir doch etwas ungewoehnlich vor.
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#8
31.1.12, 12:56
@Die_Nachtelfe: Nein, das ist nicht ungewöhnlich, sondern lecker. Aber jedes mal muss ich das auch nicht haben.
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#9
31.1.12, 13:10
Da sieht man es wieder: die armen Preißn haben keine Ahnung von bayrischer Esskultur. Zum Schweinsbraten, dessen Rezept nun mal aus Bayern kommt, werden Knödel und Semmelknödel gegessen, keinesfalls Sauerkraut. Jeder Bayer wird das als kulinarische Vergewaltigung bezeichnen. Im Sauerkraut kann man ein Stück Schwein mitkochen, Bauch oder durchwachsener Nacken, aber niemals gebratenes Fleisch zum Kraut!! Tja, um bayrische Spezialitäten zu kochen, muss man eben Bayer sein!
:-)))
Nicht böse sein, jeder darf natürlich so kochen und essen, wie er's mag und wie es ihm schmeckt. Mein ältester Sohn mag ja auch Cornflakes mit Ketchup...
#10 Die_Nachtelfe
31.1.12, 13:56
Zugegeben, fuer mich ist Sauerkraut zu Schweinebraten ungewoehnlich. Kenne Sauerkraut in der deutschen Kueche (von der ich, was das traditionelle betrifft, relativ wenig weiss) am ehesten zu Kasseler. Wenn es bei uns Schweinebraten gab (und es gibt ja sicher nicht nur eine Art von Schweinebraten), gab es dazu meist einfaches Gemuese und Kartoffeln. Bin aber auch keine Bayerin und kann mit bayerischem Essen meist nichts anfangen.
#11
31.1.12, 14:19
@mops: jetzt werd mal bloß nicht mopsich ;-)
ich glaube bei den antworten bin ich hier der Preiß, eifel kommt aus der eifel!

aber ich nehme sehr gerne Rotkraut und auch gerne Mörchen oder nur Zuckererbsen zu den Knödeln dazu, gut manchmal auch Kartoffeln.
Sauerkraut zu Kasseler und Eisbein.
was sagste nu? ;-))))
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#12
31.1.12, 14:27
@ Nachtelfe Sauerkraut zu einem schönen gebratenen Bauchstück ist für mich das höchste, wenns draußen ungemütlich und kalt ist. das Fett isst bei uns keiner mit, es dient nur als Geschmacksträger für das magere Fleisch und macht es schön zart. außerdem macht die etwas fette soße (man kann auch noch entfetten) das kraut schön geschmeidig und leichter verdaulich und außerdem verdammt lecker. Das kraut wiederum war in früheren Zeiten außer Kartoffeln das einzige vitamin c haltige was man bekommen konnte.

daher gab es dreimal die woche Klöße (Knödel) mit kraut und Kraut mit Klößen. und das fleisch meistens nur geräuchert oder aus dem salzfass.
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#13
31.1.12, 17:52
@gitti2810: Leider ist alles nördlich des Weißwurscht-Äquators preußisch (und genaugenommen - aus tiefbayrischer Sicht - sind's die Franken auch). Laut den Oberbayern sind die Franken - also auch ich - alles Preißn. :-)))
#14
31.1.12, 18:35
Zum Eisbein ißt man doch auch Sauerkraut, daß ist doch auch Schwein.
Naja jeder wie ermag. Z. B. wäre für mich Fisch und Spinat sehr ungewöhnlich
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#15
31.1.12, 19:32
@Tierliebe: Ja, aber Eisbein gibts bei den Preußen. Bei uns is des a Haxn. Und zum Kraut gibts gekochte Haxn, oder liege ich da falsch? Ihr macht mich ganz verwirrt, jetzt kenne ich mich gar nicht mehr aus ... *grübel* *haare rauf*
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#16
31.1.12, 19:56
ich hab da mal ne Frage: wo fängt den Euer Preußen an und wo hört das denn auf?
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#17
31.1.12, 20:27
@Eifelgold: Alles jenseits von Bayern - wenn du meinen Göga frägst. Alles jenseits der Donau - wenn du einen Bayern frägst. MICH darfst du gar nicht fragen, denn ich bin gebürtige Berlinerin - aber in Franken aufgewachsen (Frag nicht, ist eine lange Geschichte!). Also darf ich überhaupt nicht mitreden - so die einhellige Meinung aller Bayern und Franken - weil ich so was wie einen "Geburtsfehler" habe. Deshalb werde ich auch manchmal wie ein Idiot behandelt - ich bin nur eine "Reingschmeckte" und deshalb nicht ganz erst zu nehmen. Das alles ist natürlich nicht ganz so bierernst, aber ich habe nun mal den Makel, nicht im "heiligen Land" geboren zu sein und werde als "Preißnmadla" ein wenig belächelt.
#18
31.1.12, 20:28
Die Preussen (bayr: Preissn) fangen für einen Oberbayern ab Franken an, ab da alles was nördlicher ist... und für die, die es nicht so genaunehmen ist es alles, was nördlicher als Bayern liegt. Und für mich gehört zum Schweinsbraten nur Knödl und Blaukraut (preussisch: Rotkohl) :-)
Grüße einer Münchnerin
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#19
31.1.12, 21:05
Irgendwie finde ich den Tipp überflüssig ehrlichgesagt. Man sollte immer "gute" Lebensmittel verwenden, vor allem Fleisch. Aber: nicht jeder kann sich Biofleisch leisten. Gut, man könnte sagen lieber weniger Fleisch dafür Bio. Aber das geht in ganz vielen Familien leider nicht. Ich habe noch nie Biofleisch gekauft und hab es auch nicht vor ( doch einmal, einen Truthahn ). Ansonsten kauf mein Fleisch in einem guten Supermarkt, dessen Fleisch ist echt prima von der Qualität her.

Und am dümmsten find ich leider deinen letzten Satz: auf keinen Fall Sauerkraut. Solche Wertungen finde ich immer total überflüssig. " Gutes " Sauerkraut ist nämlich gar nicht so sauer, das es den Geschmack der anderen Speisen überlagert.
Uns schmeckt Sauerkraut hervoragend zu Schweinebraten. Das sollte doch jeder selbst entscheiden, was er wozu ißt. Die Katze mag Mäuse, ich steh nicht so drauf. Jeder wie er will.
#20
1.2.12, 07:29
@mops: das weiß ich ich auch schon habe einige Verwandte da unten :-)))

@Zartbitter: genau deshalb habe ich doch gleich den 1. Beitrag geschrieben, ich hätte auch nicht diesen Tipp angenommen.
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#21
1.2.12, 08:31
Fleisch im Supermarkt ist selten super, ausserdem werden die kleinen Metzger mit den Käufen im Supermarkt ruiniert - wer also Nahversorgung auch in Zukunft will sollte sich das überlegen. Das Billigargument für Familien zählt nicht, denn im Supermarkt werden immer auch Dinge gekauft die keiner benötigt.
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#22
1.2.12, 08:42
Wer gerne isst und kocht hat auch Verantwortung. Kleine Bauern oder Massentierhaltung unterstützen, Tierquälerei oder artgerechte Tierhaltung,
das ist hier die Frage.
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#23 Oma_Duck
1.2.12, 15:51
Beim Metzger meines Vertrauens würde ich gern kaufen. Nur weiß ich nicht, ob ich ihm wirklich vertrauen kann. Die meisten werden, wie alle Geschäftsleute, nach dem Prinzip verfahren "Möglichst billig einkaufen und möglichst teuer verkaufen". Wenn man das im Hinterkopf behält, ist man vielleicht weniger "vertrauensselig"
Dass das Fleisch in der Kaufhalle grundsätzlich schlechter ist als das vom Metzger, ist nachweislich falsch. Es wird auch nicht durch ein Preisschild mit einer größeren Zahl drauf nicht besser, wie viele zu wissen glauben.

Noch was: Früher war bekanntlich nicht alles besser, auch die Schweinehaltung nicht. Ich erinnere mich an lichtlose Ställe, in denen die armen Borstentiere in kleinen "Koben" knietief in ihrer Scheiße standen. Die hätten sich in einen modernen Massenstall wie im Paradies gefühlt!
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#24
1.2.12, 21:09
@Zartbitter: Wenn du schon einmal Schweine oder Kühe im eigenen Morast stehen gesehen hast, Tiere die nie Tageslicht sehen, Tiere die täglich gequält werden, Tier in Agrarfabriken eben: das Fleisch dieser Tiere kaufst Du im Supermarkt : Mahlzeit
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#25 Oma_Duck
7.2.12, 13:49
@Tribun3: Mag schon sein, aber dem Fleisch in der Kühltheke sieht man das nicht an. Weder im Supermarkt NOCH beim Metzger. Nur das wollte ich sagen. Nicht jeder Metzger hat das in ihn gesetzte Vertrauen auch verdient. Das haben hier Fleischfachverkäuferinnen an anderer Stelle glaubhaft versichert.

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