Ein Rezept für Kartoffelklöße meiner Cousine, aus der Zeit vor der Wende. Seit dem wurde es zu einem festen Bestandteil meines Speiseplans.
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Selbst gemachte Kartoffelköße

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Ich hatte vor etlichen Jahren hier mal einen Tipp reingesetzt, dass man Kartoffelklöße schon morgens "rollen" kann, und in einem feuchten Handtuch im Kühlschrank "lagern" kann. Da kam auch die Frage nach meinem Rezept für die Klöße auf.

Es ist ein Rezept, was ich von meiner Cousine aus Chemnitz bekommen habe. Und zwar vor der Wende. Seit dem wurde es zu einem festen Bestandteil meines Speiseplans. Leider bin ich jetzt allein, und koche daher nicht mehr. Fotos kann ich daher nicht liefern, aber dafür das Rezept. 

Zutaten

Für 4 Personen

  • ca. 1 kg Kartoffeln, am besten mehlig kochende, aber es gelingt auch mit festkochenden
  • 2 Eier
  • Salz und Pfeffer
  • Mehl

Zubereitung

  1. Kartoffeln kochen, und durch eine Kartoffelpresse drücken. Ich habe sie immer abends gekocht, und über Nacht im Kühlschrank erkalten lassen.
  2. Am nächsten Morgen in eine Schüssel geben, und zusammendrücken, so dass eine feste Masse entsteht. Oberflächlich durch 4 teilen.
  3. Ein Viertel herausnehmen, und auf die restlichen 3/4 verteilen. Das so entstandene "Loch" mit Mehl auffüllen.
  4. Dann 2 Eier dazugeben, und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Ganze verkneten, und Klöße formen.

Noch ein Tipp! Bevor man die Klöße formt, einen kleinen mit Wasser aufsetzen, und einen Probekloß machen. Je nach Kartoffelsorte könnte es sein, das man evtl. noch etwas Mehl hinzufügen muss.

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28 Kommentare

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#1
15.12.17, 18:31
der Zusatztip mit dem Probekloss ist wichtig ... so kann man sich viel Sauerei ersparen !
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#2
17.12.17, 08:11
Schaut mal auf youtube bei Kalinkas Küche auf "Schlesische oder Seidenkläße"!
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#3
17.12.17, 08:34
Klasse Anleitung... ganz ohne Waage... so hat es meine Mutter schon gemacht; sie hat allerdings noch etwas Muskat dazugegeben.
Schönen dritten Advent!
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#4
17.12.17, 09:59
Wieviel Mehl wäre das in deinem Rezeßt ungefähr? Wenn ich ein Rezept das erste Mal ausprobiere, habe ich gerne konkrete Gewichtsangaben. Später variiere ich dann.
#5
17.12.17, 13:08
Danke für das Rezept , werd ich ausprobieren !! schöne Weihnachten !!
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#6
17.12.17, 17:23
ich nehme statt Mehl Kartoffelmehl und ca 2 Esslöffel Grieß und ich verarbeite immer Warme Kartoffeln,das geht auch gut.
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#7
17.12.17, 17:26
😒Wenn ich ein Viertel auf drei Viertel verteile bekomme ich wieder das was ich vorher gehabt habe nämlich vier Viertel. Wozu der Umstand?
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#8
17.12.17, 17:36
@brandie: Nein: Während du vorher viermal 1/4 (oder viermal 3/12) hattest, sind es nach dem Umverteilen dreimal 1/3 (oder dreimal 4/12).
Bruchrechnen halt...

"Unsere" Brandy hätte da sicher nicht überlegen müssen. ;-)
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#9
17.12.17, 19:08
@brandie: 
Der "Umstand", wie du es nennst, soll den praktischen Nutzen haben, dass man das zuzugebende Mehl nicht abwiegen, sondern nur in die Lücke des herausgenommenen Viertels zu füllen braucht.
Aus den 4 Vierteln Kartoffelteig werden durch das Umverteilen genau genommen 3 Drittel, was die Gesamt-Teigmenge jedoch nicht weiter stört...
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#10
17.12.17, 19:08
@brandie:Lies richtig. dann hast Du ein relativ genaues Mass, für die Mehlmenge, die hinzu zu fügen ist.
Rechne aber nicht nach. DU kommst dann bestimmt auf 5-viertel. Hmmmm????
Und wenn Du dann die Menge viertelst, hast Du schon wieder 4-viertel. Verwirrt???
Aufgabe: In der gesamt Menge, hast Du dann 20% Mehl. Wo sind die 5% Mehl geblieben, wenn Du vorher 25% Mehl, also ein Viertel hinzu gefügt hast?????????????????😜
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#11
17.12.17, 20:49
Bei den Kartoffelklößen -  von 3 Pfund Kartoffeln - nehme ich 75 g Weizenmehl sowie
100 g Stärkemehl + etwas Muskatnuß. Sehr gut schmecken darin auch in Butter gebratene Weißbrotwürfel.
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#12
17.12.17, 22:03
@brandie: danke :-)

Ich habe mich gestern beim ersten Besuch auch sehr über diese eindeutig unsinnige Anleitung gewundert:

"Ein Viertel herausnehmen, und auf die restlichen 3/4 verteilen."

Das ist mathematisch ziemlich einfach und unmissverständlich.

Es ist aber sehr umständlich, um mittels dieser "ein-Loch-entsteht"-Anweisung zu ermitteln, daß der zuvor hergestellten "feste(n) Masse" nun ein Viertel von einem Kilo hinzuzufügen ist. -- 250 Gramm Mehl wären da einfacher gewesen.

Außerdem:
Was macht man mit den geformten Klösen?
Werden die vieleicht in Wasser gekocht?
Sollte das gesalzen sein?
Darf das Wasser kochen oder sollte es vielleicht nur simmern?
Wie lange soll das ganze dauern? Wann sind die Klöse fertig?
Kann man das vielleicht sogar an etwas erkennen? [Preisfrage]

An FM: es wäre schön, wenn veröffentlichte Rezepte in sich vollständig sind, so daß sie auch von startenden Köchen mit Erfolgsaussicht ausprobiert werden könnten.

Allen, denen auch der Klos im Halse stecken geblieben ist, wünsche ich ein herausprustendes Lachen. :-)
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#13
18.12.17, 11:13
@molch: man kann das „Loch“, also ein Volumen nicht einfach mit einem Gewicht gleichsetzen. 250 ml Mehl wiegen keine 250 Gramm sondern nur ca. 175 Gramm.
Nur bei Wasser und gleichschweren Flüssigkeiten sind 250 ml auch 250 Gramm.
Deswegen finde ich die Anleitung mit dem „Loch“ ganz praktisch. 
Außerdem kommen nicht nur die dem Volumen von 250 g Kartoffeln entsprechende Menge Mehl hinzu, sondern die dem Volumen von 333 g Kartoffeln entsprechende Menge Mehl. Bevor du das ausgerechnet und abgemessen hast, ist das „Loch“ längst gefüllt.
(Zumal du die Kartoffeln roh wiegst, ihr Volumen aber im gekochten und zerdrückten Zustand misst)
#14
18.12.17, 16:17
Hallo Wollmaus - Gruß aus Chemnitz! Die koche ich auch!!!!! Elo
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#15
18.12.17, 17:48
@Mafalda: Hallo, so weit so gut! 
Aber Du schreibst: "Außerdem kommen nicht nur die dem Volumen von 250 g Kartoffeln entsprechende Menge Mehl hinzu, sondern die dem Volumen von 333 g Kartoffeln entsprechende Menge Mehl".

Diese Rechnung ist leider falsch! Richtig ist, dem Volumen entsprechend, 1/4 Mehl. Denn es wurde ja nur 1/4 Volumen entnommen. Entsprechend wird auch 1/4 Volumen, den dann auf dem Tisch liegenden 3/4 Volumen Mehl hinzu gefügt und mit dem entnommenen Volumen von 1/4 vermengt. Und die Dichtigkeit der Masse von den 3/4, hängt von der Feuchtigkeit der Masse ab und leider nicht so ohne weiteres zu berechnen.

Wenn Du aber 333g Mehl hinzufügst, bleibt Dir der Kloß garantiert im Halse stecken. Schmecken wird auch auch nicht.

Insofern, ist die Angabe das entnommene Volumen 1/4, mit Mehl zu füllen und dann alles
-auch das entnommene Viertel- mit einander zu vermengen, bestens und einfach beschrieben.

Guten Appetit. Anfänger sollten wohl vor Weihnachten mal eine Probekochen machen.   
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#16
18.12.17, 18:01
@molch: Fülle einfach dieses Viertel mit Mehl und mache Dir keine Gedanken über das Gewicht.
Es geht hier nur um die Proportionen, nicht um das Gewicht der an Flüssigkeit verlorenen Kartoffeln.
Forme also Deine Menge Kartoffeln -egal wie groß- zu einem Kreis, oder Quadrat, viertel dieses Objekt, entnehme ein Viertel, donner hier das Mehl herein und verknete diese Masse, mit dem vorher entnommenen Viertel und gut ist. Das Gewicht von den Unterschiedlichen Mengen spielt keine Rolle.
Sondern nur dieses Volumen, welches 1/4 der Masse-Volumen entspricht.
Mehr kann ich dazu nicht sagen. Wer es nicht verstanden hat, sollte auch nicht kochen!
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#17
18.12.17, 18:34
@Werner GE: Gerade, weil die meisten beim Lesen und Rechnen Fehler machen, soll man es so machen wie im Rezept beschrieben.
(Wie kommst du auf  "333 g Mehl"?🙄 )
Das herausgenommene Viertel zerdrückte gekochte Kartoffelmasse liegt bei Wollmaus auf den restlichen drei Vierteln, die somit vier Viertel (= ein Ganzes) auf der Grundfläche von drei Vierteln bilden und das "Loch" vergrößern, genauer gesagt "tiefer" machen (Punkt 3 im Rezept).
Deswegen sage ich ja, "bevor du das ausgerechnet und abgemessen hast, ist das „Loch“ längst gefüllt."

(333 ml sind bei mir ca. 230 g Mehl. Wie viel Milliliter aber 333 Gramm gekochte Kartoffeln sind, weiß ich nicht)
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#18
18.12.17, 20:02
Ist diese Diskussion jetzt ernst gemeint?
Wenn ich Klöße mache, messe oder wiege ich gar nichts sondern gebe so viel Mehl und Kartoffelmehl zu den durchgedrückten Kartoffeln, dass mir die Konsistenz passend erscheint. (Nicht mehr klebrig, aber noch formbar.) Da kann nichts schief gehen.
#19
18.12.17, 20:12
Hilfe! Ich glaube, ich kaufe fertigen Kloßteig... 😂
#20
18.12.17, 20:13
Eben, nur Teil 1/4 auffüllen und nicht wie in Deinem Kommentar vom 18.12.17, 11:13 lange berechnen. Lies, was ich geschrieben hatte genau: 

"Forme also Deine Menge Kartoffeln -egal wie groß- zu einem Kreis, oder Quadrat, viertel dieses Objekt, entnehme ein Viertel, donner hier das Mehl herein und verknete diese Masse, mit dem vorher entnommenen Viertel und gut ist. Das Gewicht von den Unterschiedlichen Mengen spielt keine Rolle.
Sondern nur dieses Volumen, welches 1/4 der Masse-Volumen entspricht.
Mehr kann ich dazu nicht sagen. Wer es nicht verstanden hat, sollte auch nicht kochen!"
Hier wurde nicht gerechnet. 

Und den Quatsch mit den 333g hast Du geschrieben. Hier DEIN AUSZUG des Beitrages.

"Außerdem kommen nicht nur die dem Volumen von 250 g Kartoffeln entsprechende Menge Mehl hinzu, sondern die dem Volumen von 333 g Kartoffeln entsprechende Menge Mehl."

Darum habe ich darauf geantwortet, damit keiner auf die Idee kommt, au, ich habe ja eine Waage und wiege die 333g Mehl ab.😜 Und das Volumen, das Du benennst, ist nun mal nicht 1/3 der Masse. Es ist immer noch 1/4 Volumen. Eben auch Mehl. Alles klar?????????.
#21
18.12.17, 20:49
@Elo: Ich bin auch aus Chemnitz und kaufe Kloßteig.😜
Allerdings kenne ich die Klöße auch mit Grieß und rohen durchgedrückten Kartoffeln.
Sind Grüne Klöße, glaube ich.
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#22
18.12.17, 21:05
@Werner GE: Danke. Mir ist alles klar. 
Du liest scheint's nur deine eigenen Kommentare genau. In deinem Kommentar #10 nimmst du ein Viertel des Kartoffelvolumens als Mehl dazu (20 Prozent von der Kartoffelmehlmischung, 4 Teile Kartoffel, 1 Teil Mehl).
Ich beziehe mich auf den Original-Tipp von Wollmaus. Lies den und mal genau und dann sollte nicht schimpfen.

"333 g" habe ich geschrieben, aber wovon? Wer nicht genau lesen kann, sollte nicht schimpfen.
#23
18.12.17, 22:31
Das Rezept hört sich ja sehr lecker an. Die Zubereitungsart finde ich aber umständlich. Ich würde das so machen: 1. Kartoffeln kochen ( entweder erkalten lassen oder noch warm verarbeiten) 2. Eier zugeben, 3. Mehl zugeben, 4. kneten, 5. zu Klößen formen. Fertig
So hat es meine Oma früher auch immer gemacht.
#24
18.12.17, 22:41
@Orgafrau: Der Tipp bezieht sich auf die Menge des Mehls im Verhältnis zu den Kartoffeln.
Wenn man es wie wollmaus macht, muss man das Mehl nicht abwiegen.
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#25
18.12.17, 23:06
@Jeannie: Trotzdem umständlich. Sorry
Man kann das Mehl auch nach Gefühl zugeben. Dann braucht man es auch nicht abwiegen.
#26
18.12.17, 23:14
@Orgafrau: Meine Rede! Wer kochen kann, ist klar im Vorteil! ;-)
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#27
25.12.17, 17:25
SO kann man ein praktikables, funktionierendes und einfaches Rezept "totlabern"....
#28
28.10.18, 14:58
Genau so hat es meine Oma auch immer gemacht -es gelingt immer!!!

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