Selbstgemachter Joghurt wie zu Omas Zeiten

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1 l Milch abkochen oder H-Milch nehmen, auf Körperwärme (etwa 36 - 40 Grad) abkühlen lassen. Kleine Portionsgläser mit Schraubdeckel (z.B. Marmeladengläser) dreiviertel voll gießen, mit gekauftem Naturjoghurt auffüllen. Zuschrauben, schütteln und unters Zudeck im Bett legen.

Ideal ist es, wenn man noch eine lauwarme Wärmeflasche dazulegt. Früher haben wir die Joghurtgläser in die Kochkiste gelegt. Aber das Bett ist auch gut. Wer allerdings kein Weichei, sondern eher Naturbursche ist und in einer eisigen Gruft schläft, nimmt einfach zwei Kopfkissen und legt die Glaser dazwischen. Das Ganze dann vor die Heizung legen. Abends ist der Joghurt fertig.

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10 Kommentare


#1
5.1.11, 21:51
Abends ist der Joghurt fertig. *hmm*
wann hast du ihn den gemacht?
wäre besser du sagst uns auch noch wie lange wirklich.
ansonsten weiß ich jetzt, was ich letztes Jahr falsch gemacht habe.
#2 Angelina
5.1.11, 21:57
Der Joghurt kann ganz einfach mit bis auf 40°C abgeühlter vorher aufgekochter Milch, oder mit auf 40°C erwärmter H-Milch verrührt werden.
Das ganze in einer Schüssel einfach locker abgedeckt in einem Raum stehen lassen. Dann ist der Joghurt auch schnell fertig.
Danach in den Kühlschrank stellen und nach Belieben verwenden. So mache ich es und kenne es so auch von meiner Oma.
#3
5.1.11, 22:01
Statt alle kleinen Gläser einzeln zu schütteln, kannst du auch 1 Becher Joghurt in dem Liter Milch verrühren und die Mischung umfüllen.

@gitti: Ich kenne nur die (gleiche) Zubereitung im Joghurtbereiter. Da dauert es 6 bis 8 Stunden, aber der hält dank des Thermostats die Temperatur über die gesamte Zeit.
Bei Omas Methode würde ich nach 8 Stunden nachgucken, es kann aber auch länger dauern.

Egal wie, es ist peinliche Sauberkeit angebracht, damit keine Fremdbakterien in die Gläser geraten.
Körpertemperatur ist auch für unerwünschte Keime das ideale Klima.
1
#4
7.1.11, 17:49
Was ist eine Kochkiste?
#5
7.1.11, 18:28
@Eifelgold: Unter einer Kochkiste versteht man ein wärmeisoliernd ausgekleidetes Behältnis, in das einzelne Töpfe mit erhitzten Speisen eingestellt werden können, damit diese dann ohne weitere Energiezufuhr, über einen Zeitraum von Stunden, fertig garen.
Muss gestehen, dass ich es nicht so simpel hätte ausdrücken können (ist von w*kipedia). Beim googeln habe ich sogar eine Bauanleitung gefunden. Also wer das nachbauen will ...
Aber früher hat man auch einfache Körbe oder Kisten genommen, die man mit Stroh, Heu etc. ausgestopft hat. Und ganz Schlaue haben die vorgekochte Speise oder den Yoghurt in einem geeigneten Behältnis einfach unter das Federbett gestellt.
#6
7.1.11, 18:50
@haxnmax: So in der Art dachte ich mir das schon.
Als es noch keine Mikrowellen gab, haben wir oft im Bett die Speisen warm gehalten.
#7
8.1.11, 13:07
Milchreis geht auch prima im Bett:

Zusammen aufkochen, mit Zucker, einer Prise Salz und evtl. Zimt oder wie gewünscht würzen, umrühren und richtig heiß ins Bett verfrachten. Nach etwa 40 Minuten nachsehen und probieren, evtl. nachgaren (war bei uns noch nie nötig).

Wenn ich Suppen o.ä. länger warmhalten will (warten auf Besuch...) stelle ich sie auch gelegentlich einfach ins Bett. Dann muß ich den Ofen nicht anschmeißen.
#8
9.1.11, 18:45
@Jeannie: OK danke, ich wollte eben nur mal ne Faustregel haben.

bei mir ging es wohl schief, weil ich es vorsichtshalber in den Kühlschrank stellte.
unsere Eismammsel hatte vergessen Joghurt zu bestellen.
und es war WE als er aus war.
da musste ich etwas zaubern.
#9
6.2.11, 13:59
Ich stelle die Joghurtgläser immer in ein Wasserbad. Klappt sehr gut!
#10
25.10.11, 22:51
Kochkiste klingt ja wie der Vorläufer der Kühltasche!
Zwar schlechter zu transportieren, dafür vielseitiger. Super!

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