Silikon aus der Tube verhindert Rutschen von Matten & Fressnäpfen

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Stolperfallen wie rutschende Fußmatten kann man mit einem einfachen Trick vermeiden.

Einfach Matte rumdrehen und Silikon aus der Tube - ja, das zum Abdichten im Bad - in Streifen aufspritzen.

Nach dem Trocknen nimmt man ein festes kleines Messer und schneidet das Silikon flach - so ähnlich wie die Rippen vom Weißkohl beim Gemüseputzen.

Genauso kann man auch den Fressnapf für Tiere (muss ich das erwähnen, für wen er ist ?)
präparieren. So verhindert man, dass Waldi oder Tiger den Napf durch das Haus schieben, bis er vor einem Hindernis Halt findet.

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5 Kommentare


#1
9.3.12, 20:11
Gut mitgedacht! Ich klebe unter die Näpfe Einmachgummiringe (zumindest bei den großen Näpfen), bei den kleinen Näpfen für die Katzen habe ich die Gummis immer in Streifen geschnitten und festgeklebt. Aber deine Variante gefällt mir besser und übersteht auch mal die Spülmaschine, oder?
#2
9.3.12, 22:28
"Unser" Fressnapf steht auf ner Matte, unter der so ne Antirutschmatte vom Teppich liegt.
Kann man passend zurecht schneiden.
Effekt, der Fressnapf rutscht nicht, aber wird getrunken und es schwappt was über, wird es aufgefangen und es kann ab und an gewaschen werden!

Im Übrigen liebe ich Silikon, arbeite gern damit und würd es öfter brauchen, aber ich finde es schade, dass man es nur in so großen Gebinden kaufen kann.
Wenn man nur ein paar Tropfen braucht, und so ist es ja oft, zumindest bei mir, dann muss man so ne Riesentube anschneiden, die dann austrocknet!
Zwei Fragen an euch:
Hat von euch einer direkt nen guten Rat dazu, dass das Silikon am Austrocknen gehindert wird, außer Nagel rein und Klarsichtfolie, i-wie funzt es bei mir nicht so recht!?
Und gibt es bei euch i-wo Silikon in kleineren Gebinden?

Dank dir für den Tipp, Ellaberta, dafür geht der Daumen hoch.
1
#3
9.3.12, 23:23
Hallo mamoky,
Silikon vernetzt lt. Wikipedia durch Luftfeuchtigkeit, also kommt es auf guten Kartuschenverschluss an. Am längsten hält Silikon nach meiner Erfahrung mit einer verschraubbaren Kartuschenspitze (meist gelber oder roter Verschluss). Wenn Du im Baumarkt mal nett fragst darfst Du ja vielleicht die gute Spitze auf eine preiswerte Kartusche wechseln? Zum Spritzen und Abschneiden tuts dann die Standarddüse, die man/frau nach Gebrauch wieder abschraubt und das feste Silikon vor dem nächsten Gebrauch entfernt.
Kleinere Gebinde, z.B. Tuben oder kleine Kartuschen mit Handhebel sind in der Regel wesentlich teuer als die 330ml Kartuschen (ab ca. 1,50, regelmäßig auch im Angebot Bei Aldl oder Lidi)
#4 Muttilein11
10.3.12, 18:55
@mamoky: klar, hatte ich als Tipp(am 05.12.2012) reingestellt:
Schraube in die Tülle des Silikons schrauben, dann trocknet diese nicht ein und bei Wiedergebrauch die Schraube einfach wieder herausschrauben.
#5
7.6.17, 07:18
Hi! -- Silikon enthält immer Pilzschutzmittel, laut WHO z.B. Carbendazim  unter den Top-10 der giftigsten Substanzen der Menschen. Carbendazim z.B..
Im Lebensmittel-berührten Bereich gibt es Aquariums-Silikon, aber das kann dann auch schimmeln.

Ich habe vor kurzem entdeckt, dass mein Polymerkleber von Petec kein Pilzschutzmittel enthält, und daher nun erfolgreich die Lebensmittelzulassung erhielt.
Er braucht auch keinen, das Polymer ist "von Natur aus" nicht pilzgefährdet. Genial!

Ebenso deren Fugendichtmittel, das eher die Konsistenz von Silikon hat (der Polymerkleber hat eine hohe Anfangshaftung, ist daher etwas zäher auch beim Auspressen aus der Kartusche, und härtet dafür mit höherer Shore-Härte aus. Für Gehäusefüße genial.)

Gehäusefüße gibt es auch selbstklebend fertig ;)

Zur Haltbarkeit:
Silikon verbietet sich, wegen Pilzschutzmittel, in den Kühlschrank zu geben, wo Lebensmittel lagern. Vielleicht ginge das mit dem Petec Polymerkleber, mal Petec fragen. Das würde helfen.

Meine Erfahrung ist, dass die roten oder gelben Schraubdeckel und passenden Kartuschenspitzen doch immer noch sehr durchlässig sind. Man muss dann im Kalender 1-2x / Woche die ausgehärtete Spitze herauszoppeln und wieder etwas Masse aus der Spitze pressen, bis ein neuer "Griff" aus der Spitze herausschaut, dann wieder vorsichtig Kappe aufsetzen.

Statt der Kappen nehme ich gerne selbst gebaute Dicht-Tüllen:
Sonst nehme ich immer ein Stück PVC-Schlauch (Aquariumsschlauch etc.), und schmelze das Ende auf 1cm an, und presse es dann mit einer Parallelzange zusammen. Geht auch von Hand zwischen zwei geraden Leisten o.ä.
Dabei verschweißt es absolut luftdicht. Dann schneide ich so 5-6cm vom nun am Ende verschlossenen Schlauch ab und weite das Ende etwas mit einer Kartuschenspitze auf, also heiß machen, drauf stecken, abkühlen lassen.
So habe ich in ein paar Minuten wieder eine Handvoll Verschlusskappen gebaut.

Wer auf Nummer Sicher gehen will, nimmt noch Heißleim und klebt damit die Kartuschenspituze an die Kartusche, wodurch auch da die Dichtigkeit erhöht wird. Vorher rings rum auf "rund" trimmen mit einer Schere, damit man das Abdichten so hin bekommt, dass noch Platz zum Rand der Kartuschenpresse ist.

Die Kartuschenspitzen sind meist so gebaut, dass sie mit einer Art Öse schon an der Kartusche hängen. Diese Öse darf man in der Regel NICHT abschneiden, sondern knickt an einer vorgesehen Linie einfach um, die Öse wirkt dann wie eine Unterlegscheibe, und ohne diese sind mir Kartuschenspitzen oft seitlich im Bereich des Gewindes zur Kartusche durch Spreizung aufgerissen, wodurch es da schnell aushärtet! Schnell neue Spitze einsetzen...

Viel Erfolg!

Andi

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