Sonntagsbraten

"Sonntagsbraten" im Römertopf

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Zeit

Gesamtzubereitungszeit:

Menge, nach Lust und Laune, und größe des Topfes. GRUNDREZEPT Rinderbraten (ziemlich egal, welcher), Schmor- oder Saftbraten sind häufiger im Angebot.

Zubereitung

  1. Salzen und Pfeffern, je nach Lust und Laune, Knoblauch.
  2. Kartoffeln und Zwiebeln nur schälen (nicht schneiden), und um den Braten verteilen.
  3. Deckel auf den Topf, und bei 225 Grad für 1,5 Stunden in den Backofen (Elektroherd).
  4. Wer Zeit hat oder nicht weiß wann die Gäste kommen: Nach ca. 1 Stunde den Ofen auf ca. 150 Grad stellen, dann kann nichts passieren, denn selbst nach 3 Stunden is nichts verbrannt oder "zerstört" - nur der Braten ist dann noch um einiges zarter.
  5. Den Bratensaft kann man (wenn man will) abgießen und mit Fix Produkten verlängern, oder einfach nur mit "Binder" verdicken.

Übrigens: Es muss nicht unbedingt "Römertopf" draufstehen. Es gibt gleichwertige Produkte, die weniger Kosten und Ihren Zweck genauso erfüllen.

Und da man darin auch ganz fantastisch Hühnchen und andere Sachen machen kann ohne sich um den Kochtopf kümmern zu müssen, lohnt sich eine Anschaffung allemal.

Selbst bei minimalstem Aufwand, wird's sogar Mutti schmecken.

Warnung: Den heißen Topf niemals auf eine kalte Fläche stellen! Dann platzt er!

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21 Kommentare


#1
14.10.04, 21:58
SO! bisher war's ja nur das "Grundrezept" :)

Für einen "Fruchtigen" Geschmack.: Den Braten mit Tomatenmark einreiben,und auch noch 2-3- "Schmackhaften" Tomaten dazulegen.
DIE werden sich allerdings in "Wohlgefallen" auflösen........
Paprikaschoten sind auch nicht schlecht....

Nimmt der Koch..Senf,so wird der Braten um einiges "Pikanter".....

Mag der Mensch nun lieber Kräuter... so läßt sich der Geschmack mit "Kräuter der Provence" auch in diese Richtung steuern :)))

Ich hab bisher noch keine Ahnung,WIE sich das ganze anläßt,wenn's mit Merretich eingerieben wird..aber DAS werd ich auch ma Probieren :)

War nur ma en Tipp,für die "Faulste" Art und Weise ein Gutschmeckendes Mahl zu bereiten......
Einen versuch isses allemal wert,denn ich kenn die Reaktionen aus meinem Bekanntenkreis......
Alles wundert sich....

Sollte jemand auf die IDEE kommen,Gemüse mit in's Spiel zu bringen,DANN bitte erst Später dazulegen :)
Und wenn DAS dann funktioniert hat (Ohne total zu zerkochen)...wär's schön,wenn ich eine Mitteilung bekomme WIE'S funktioniert hat.....
#2
18.10.04, 19:14
Ja, gell hat's schonmal jemand Probiert.??
Oder besitzt niemand einen "Römertopf" ??
#3
21.10.04, 16:57
Das ganze geht auch ohne Römertopf!. Den Backofen auf "volle Pulle" so 250 Grad aufheizen. In der zwischenzeit Braten würzen. Den Braten für ca. 15 Min. in den heißen Ofen schieben - danach die Temperatur auf !!! 80 Grad !!! reduzieren. Den Braten auf dieser niedrigen Temperatur mindestens 4 - 5 Std. im Herd lassen. Die Zeit kann nach oben hin bis 8 - 9 Stunden gehen. Also, wenn die Gäste sich verspäten - kein Problem.
Das Fleisch ist super weich und überhaupt nicht zäh/trocken. Allerdings müssen Kartoffeln, Beilagen und Soße separat zubereitet werden.
#4 die Sorgfältige
4.11.04, 14:44
Hallo Micha,
prima Rezept, werde ich gleich ausprobieren.
Leider hast Du nicht erwähnt, das ein Römertopf vor Gebrauch gewässert werden sollte. Also einfach mit Wasser füllen und eine halbe Stunde stehen lassen.

Viele Grüsse,
#5
4.11.04, 20:47
@21.10.te
Bei der niedrigen Temperatur, (80 Grad),werden vermutlich noch nach 8-9-Stunden noch nicht einmal die Kartoffeln,und die Zwiebeln gelitten haben...

Bei der Temperatur hab ich auch schon mal Hähnchenschenkel solang drinngelassen (hab halt mal vergessen den Herd auszumachen),und war dann über Nacht weg [Schäm]

Alles wodrauf dann geachtet werden muß,ist!!!! das die Knochen nicht mitgegessen werden,denn selbst die sind Butterweich ;)
#6
4.11.04, 21:02
Hallo "Sorgfältige".....
schreib mal was Du gemacht hast,und wie das war
#7 wattnu
30.12.04, 13:05
hab' grad den Tip mit den 80° ausprobiert-genial!
1
#8
26.1.05, 20:04
Habe heute das erste Mal frag-mutti.de aufgesucht und bin begeistert. Selten so viel gelacht und dabei viel gelernt. Jetzt wird mein Mann wohl doch noch mal einen Braten von mir probieren, meine letzte Chance.
Matzi
#9 FlaRakGrp
2.2.05, 17:09
Super Rezept aber man sollte den Römer - Topf vorher mit Butter oder Margarine einschmieren.
#10 Sirikit
19.6.05, 18:04
Ein Römertopf (Tontopf) sollte wegen der Lebensdauer unbedingt gewässert werden. In die Spüle stellen (mit Deckel umgekehrt), voll Wasser laufen lassen (ca. 20 Min.) danch ist er gebrauchsfähig. Meiner ist schon 25 Jahre alt, und danbar.
#11 janice
4.2.06, 03:40
Rezepte für den Römertopf finde ich immer super-alles rein packen und fertig -ich mache da auch Sauerkraut mit Kassler etc.darin oder Grünkohl usw. -ich hab meinen Römertopf erst vor kurzen wieder raus gekramt- und benutze ihn seitdem wieder öfters.
#12 bierbratenfan
5.2.06, 12:35
ich benutze den römertopf sehr gerne.
der bayerische bierbraten z.b. wird darin sehr gut. grundrezept wie oben, kommt aber noch etwas suppengemüse dazu und wer mag ein paar körnchen kümmel.
braten kurz in einer pfanne anbraten, damit sich die poren schliessen, gemüse kurz mitrösten und alles anschliessend in den römertopf. mit dunklem bier und etwas gekörnte brühe angiessen und im backofen schmoren lassen. (römertopf vorwässern und immer in den *kalten* backofen schieben).
ca. eine halbe stunde vor gar-ende, den deckel runter, die temperatur zurückstellen (ca 150°) dann wird der braten oben noch schön knusprig. dabei ca.alle 10 minuten etwas restbier über den braten giessen (nicht zuviel). aus der bratensosse noch ein schöner fond zaubern und fertig.
( ich rechne immer pro kilo fleisch eine stunde plus eine halbe stunde aufheizen.)
#13
8.4.06, 18:02
Kann man im Römertopf auch Brot backen?
#14 maria
10.5.06, 11:30
das ist dch mal ein schönes gericht. das werd ich ja mal am we ausprobieren....
1
#15 Angele
31.8.06, 12:05
Unbedingt erwähnen: Der Römertopf muss vorbereitet werden. Mindesten eine Viertelstunde komplett in kaltes Wasser stellen, erst danach Zutaten rein und in den nicht vorgeheizten Backofen!
#16 Sylvie
1.9.07, 21:03
lecker und sehr gut
#17 harro
20.5.08, 19:44
....ich kann Micha nur beipflichten, als totaler Laie ist mir dieser Schweinebraten ohne Probleme im R-Topf gelungen !
...siehe Bild........
2
#18
24.5.08, 13:29
Das Rezept ist mal gut.
Den Römertopf sollte man vor Gebrauch unbedingt 1/2 Stunde wässern, sonst saugen sich die Poren mit Fett und Bratensaft voll. Das stinkt dann irgendwann. Und: Niemals den Topf mit Fett einschmieren, das wird ranzig, und dann kann man den Topf wegwerfen. Oder-als Rettung- in einer Töpferei bei 900°c ausglühen lassen.
#19
20.12.09, 16:00
Hallo zusammen. Bin heute das 1.mal hier.Habe eine sehr grosse Familie die ich am Weihnachtstag mit Rindsbraten beglücken will.werde es mit dem Römertopf probieren.Melde mich wieder wenn´s gut gelungen ist.
#20
11.1.10, 08:09
Ich habe im Römertopf nach Rezept eine Gänsekeule auf Äpfeln und Zwiebeln zubereitet(3 Stunden bei 180 Grad).Die Gans war klasse,das Gemüse aber verkohlt,woran liegt's?Nimmt man Umluft oder Ober-Unterhitze?
#21
6.11.16, 06:57
@: ja

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