Strom sparen mit dem Herd

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Anstatt einer herkömmlichen Herdplatte, Glaskeramikfeld einen Induktionsherd verwenden.

Vorteil:
Es wird nur dort warm wo sich der Topf,Pfanne oder Bräter befindet.

Kein überkochen mehr, durch herunterschalten wird sofort die Energiezufuhr gestoppt.

Platten sind lange nicht so heiß wie beim Glaskeramikfeld.

Brandgefahr sinkt erheblich, da der Herd nur bei magnetischen Materialien funktioniert.

Einziger Nachteil: Induktionsherd ist ein bischen teurer wie normal.

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8 Kommentare


#1 Katja
14.8.07, 13:58
ein bischen teurer? naja ...
#2
15.8.07, 00:22
ja sowas hätte ich gebraucht als ich mich mal auf den herd gelehnt habe weil auf der restwärmeanzeige ein topf stand.hätte ich mir ne schöne verbrennung erspart ;-)
#3 Uli
30.8.07, 23:31
Induktionsherde mit einer Platte gibts schon fast in jedem Discounter.
Man bekommt sie schon ab 29,95 Euro.
Und gehn wirklich schnell und sparsam.
#4 dat lörchen
4.12.07, 16:48
ist leider auch nicht unbedingt der Gesundheit förderlich. so jedenfalls des Strahlenschutzamt in Deutschland ACHTUNG für Träger eines Herzschrittmachers o.ä. nicht zu empfehlen
-1
#5 sebastian_ac
8.2.08, 13:04
"Induktion und Strahlung
Messungen des deutschen Nova-Instituts ergaben, dass Magnetfelder von Induktionsherden nicht stärker sind als diejenige herkömmlicher Kochplatten. Doch bei Induktionskochfeldern handelt es sich im Gegensatz zu Elektroherden um hochfrequente, getaktete Felder. Ob diese Art der Strahlung den Menschen beeinträchtigt – darüber ist sich die Fachwelt nicht einig.
Laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist zurzeit nicht bekannt, ob elektromagnetische Felder von Induktionsherden gesundheitliche Probleme verursachen können. Das BAG empfiehlt, beim Kauf auf die automatische Abschaltung und Erkennung der Topfgrösse zu achten. Störungen von Herzschrittmachern durch die hochfrequenten Felder konnten in der Studie des BAG aus dem Jahr 2003 nicht nachgewiesen werden."
Quelle:
http://www.faktor.ch/index.php?artid=172

Also durchaus für Menschen mit Herzschrittmacher o.ä. geeignet.
Bei der Strahlung handelt es sich um gepulste Strahlung, die auch von Handys und sogar von den meisten kabellosen Telefonen ausgestrahlt wird. Die meisten kabellosen Telefone senden sogar non-stop diese Strahlung, während man die Herdplatte meist nur kurz benutzt und sie sich nicht ans Ohr hält.
#6 clingylimpet
24.3.09, 13:49
Und ich tue kartoffeln und Nudeln ins kochende Waser und schalte dann ab mit Deckel drauf. Es dauert laenger (Kartoffeln so 45-60 min) aber man spart viel Strom. Und ist doch egal, wann man's aufsetzt...
#7 bla
8.5.10, 14:32
Induktionskochflächen werden auch heiß. Nicht sie selbst, aber durch die Wärme, die vom Topf abgegeben wird. Also nie direkt nach dem kochen auf die Platte fassen! Auch hier besteht Verbrennungsgefahr!! Noch ein Tipp: kleine Töpfe nicht auf große Platten stellen. auf den kleinen - bzw. die die genau passen - wird der Inhalt tatsächlich schneller warm und verbraucht weniger Energie als auf der Großen!
#8
4.3.12, 11:47
Die Antwort von sebastian_ac ist defintiv falsch, die Induktionsfeldstärken sind derart extrem stark, dass wenn sie noch stärker wären, Störungen im Gehirn verursachen könnten, wenn man den "Kopf auf die Herplatte" legt. Es ist AUF KEINEN FALL mit den lächerlichen Feldstärken beim Handy oder ähnliches vergleichbar, diese sind auch nicht an "Starkstrom" angeschlossen.

Siehe den ausführlichen Wikipedia-Eintrag, hier Auszüge davon:
(...)
Bei den in Induktionskochgeräten zur Anwendung kommenden Frequenzen ist eine im menschlichen Körper verursachte neuronale Erregung (Kribbeln, Muskelzucken u.ä.) ausschlaggebend. Die ICNIRP-Richtlinien von 1998 ermittelten aus den bis dahin veröffentlichten Untersuchungen mit einem Sicherheitsfaktor von 50 einen Referenzwert der magnetischen Flussdichte von 6,25 µT.
(...)
Die geprüften Geräte hielten bei bestimmungsgemäßem Gebrauch in 30 Zentimeter horizontaler Entfernung vom Gerät, entsprechend der geltenden Messvorschriften,[5] den Referenzwert von 6,25 µT der zu diesem Zeitpunkt geltenden ICNIRP-Richtlinien ein. Bei realistischen geringeren horizontalen Abständen wurde dieser Wert teilweise überschritten, im Abstand von 1 Zentimeter vor dem Gerät erreichte er maximal 10 µT, seitlich und hinten bis zu 26 µT. Infolgedessen empfehlen das Schweizer Bundesamt für Gesundheit und das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz einen Mindestabstand von 5 bis 10 cm zur Vorderkante des Herdes.
(...)
Durch die magnetischen Wechselfelder können im Prinzip Herzschrittmacher in ihrer Funktion beeinflusst werden. Auch wenn moderne Geräte gegen solche Störbeeinflussung geschützt sind, wird von den Herstellern empfohlen, mit einem Herzschrittmacher einen Mindestabstand von 40 cm von einem Induktionskochfeld einzuhalten.
(...)

http://de.wikipedia.org/wiki/Induktionskochfeld


Es gibt noch weitere kritische Punkte, wie auch oben genannt wird die Herdplatte, indirekt von dem Topf, bei benutzung sehr heiß!

Der Stfom-Einspareffekt liegt angeblich im Vergleich zum herkömmlichen Glaskeramikfeld nur bei 5%.
Also da besser das Geld in einen sparsameren Kühl-/Gefrierschrank investieren!

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