Stromfresser im Haushalt

Stromfresser im Haushalt

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Energiewende, Ressourcenknappheit, Verbraucherverhalten – Schlagwörter in den Medien und zentrale Themen unserer Zeit. Die Frage nach der eigenen Verantwortung in puncto Energiesparen wird immer lauter. In der Garage steht bereits das Dreiliter-Auto und im Supermarkt werden Einkaufskörbe und Jutebeutel statt Plastiktüten benutzt. Was geht noch? Das größte Energie-Sparpotential liegt in den eigenen vier Wänden: Der Stromverbrauch. Hier lassen sich ohne großen Aufwand etliche Kilowattstunden einsparen. Gut für unseren Planeten und gut für die Haushaltskasse.

Wie viel Strom verbraucht ein Haushalt durchschnittlich?

Die deutschen Haushalte werden immer kleiner. Aktuelle Statistiken besagen, dass der Deutsche Durchschnittshaushalt aus nur noch 2,02 Personen besteht. Das klassische Familien-Modell mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern macht nur noch rund 10 Prozent aller Haushalte aus.

Im Deutschen Durchschnittshaushalt gibt es nach Schätzungen 50 elektrische Geräte (und sieben Fernbedienungen). Je nach Verbrauchsverhalten der einzelnen Haushaltsmitglieder benötigen diese Geräte durchschnittlich 3.150 Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr. Bei den 2015 um ein Prozent gesunkenen Stromkosten (vgl. 2014) von durchschnittlich 28,8 Cent pro kWh kommt so eine Stromrechnung von rund 910 Euro zustande. Diese Werte hängen natürlich stark von den individuellen Gegebenheiten ab. Gehen wir hier exemplarisch von den statistischen Durchschnittswerten aus und schauen, wie sich der Stromverbrauch zusammensetzt. Und vor allem: Wie er gesenkt werden kann.

Was hat wieviel Stromhunger?

Alle Angaben beziehen sich auf den Jahresverbrauch im Durchschnittshaushalt.

Der elektrische Herd: ca. 445 kWh
Gefrierschrank / Tiefkühltruhe: ca. 415 kWh
Der Kühlschrank: ca. 330 kWh
Die Beleuchtung: ca. 330 kWh
Der Wäschetrockner: ca. 325 kWh
Der Geschirrspüler: ca. 245 kWh
Die Waschmaschine: ca. 200 kWh
Der Fernseher: ca. 190 kWh
Der Desktop-Rechner (PC): ca. 100 kWh
Der Laptop: ca. 30 kWh

Natürlich schwanken diese Werte aufgrund von Betriebsdauer und -häufigkeit bzw. dem Verbrauch und Alter der einzelnen Geräte ganz erheblich. Wer sich einen genauen Überblick über den eigenen Stromerbrauch verschaffen möchte, findet unter folgendem Link eine gute Übersicht der Verbrauchswerte verschiedener Geräte.

Übersicht: Stromkosten im Alltag

Nicht aufgelistet sind hier die versteckten Stromfresser, die gerne übersehen werden – Wasserbetten (bis zu 1.000 kWh im Jahr für die Heizung) und Aquarien (345 kWh jährlich bei einem 300 Liter-Becken).

Praktische Tipps zum Stromsparen

Nicht immer stellt das Austauschen älterer Haushaltsgeräte gegen moderne Geräte die günstigste und ökologisch sinnvollste Lösung dar. Das hängt im Einzelfall vom Alter des Gerätes und dem Unterschied in der Energieeffizienzklasse ab. Die Produktion neuer Geräte verbraucht viel Energie und Rohstoffe. Auf das große Ganze gesehen kann die Öko-Bilanz besser sein, wenn ein älteres Gerät weitergenutzt wird bis es kaputt geht. Bei Neuanschaffungen sollte natürlich auf eine möglichst gute Energieeffizienzklasse geachtet werden. Im Folgenden werden Tipps zum Stromsparen in drei verschiedenen Kategorien aufgelistet.

Die wirksamsten Tipps

Für diese Maßnahmen ist in der Regel erst einmal eine Investition fällig. Neuanschaffungen amortisieren sich dabei erst über die Zeit.

  • Automatische Steckerleisten gegen Stand-By-Funktionen benutzen
  • Alte Heizungspumpen austauschen
  • E-Herd gegen Induktionsherd tauschen
  • Alte Großgeräte (Kühlschränke, Wäschetrockner etc.) gegen neue tauschen
  • Durchlauferhitzer statt Warmwasserspeicher einbauen
  • Glühbirnen gegen Energiesparlampen (bspw. LED-Leuchtmittel) auswechseln

Die kostengünstigsten Tipps

Leicht und ohne größere Kosten umzusetzen.

  • Grundsätzlich Stand-by Funktion an allen Geräten ausschalten
  • Stromverbrauch checken! Strommessgeräte helfen Stromfresser zu entlarven und sind für wenige Euro erhältlich
  • Die Heizungspumpe optimal einstellen
  • Einen Wasserkocher anstelle des Kessels auf dem Herd nutzen
  • Einen Durchflussbegrenzer in den Duschkopf einbauen
  • Den Energiesparmodus am PC einschalten
  • Den Warmwasserspeicher per Zeitschaltuhr regulieren
  • Die Preise der Stromanbieter vergleichen und gegebenenfalls wechseln

Die schnellsten Tipps

Schnell und kostenlos Strom sparen!

  • Beim Kochen einen Deckel auf den Topf machen
  • Die Waschmaschinentrommel maximal befüllen
  • Eine geringere Waschtemperatur wählen
  • Das Öko-Programm der Waschmaschine nutzen
  • Die Temperatur im Kühlschrank nicht zu tief einstellen
  • Den Backofen nicht vorheizen und die Restwärme nutzen
  • Im Sommer die Wäsche aufhängen statt den Wäschetrockner zu benutzen
  • Die Speichertemperatur des Warmwasserspeichers senken

Sicher kennt ihr noch viele andere praktische Möglichkeiten Strom zu sparen. Die Anregungen hier im Text warten darauf ergänzt zu werden!

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49 Kommentare


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#1
18.5.15, 12:10
Eine Anmerkung dazu;

"Glühbirnen gegen Energiesparlampen auswechseln"

Gegen Energiesparlampen? Bitte nicht, wenn damit diese sehr umweltschädlichen Kompaktleuchtstofflampen gemeint sind, die gemeinhin als Energiesparlampen bezeichnet werden, und meist nur durch ihr Quecksilber und die oft schlechte Lichttemperatur hervor stechen.

Ein optimaler Tipp wäre hier: "gegen LED-Leuchtmittel tauschen"
Die sparen noch mehr Strom, sind sofort bei 100% Helligkeit, sind nicht so umweltschädlich in der Produktion und Entsorgung wie die Kompaktleuchtstofflampen, und haben wesentlich angenehmere Lichttemperaturen als KLL. Zudem halten sie länger und verlieren nicht so schnell an Leuchtkraft (Alterung) wie KLL.

Wer heute noch Kompaktleuchtstofflampen ernsthaft als Alltags-Leuchtmittel empfiehlt, gibt Tipps aus den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts ;-)
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#2
18.5.15, 12:30
@Bierle: "LED-Leuchtmittel" wurde ergänzend hinzugefügt.
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#3
18.5.15, 13:00
Wo ist der Tipp

Das weiß doch jeder !!!!
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#4 krillemaus
18.5.15, 13:25
Eine Frage: inwiefern sind Wasserbetten und Aquarien v e r s t e c k t e Energiefresser!
Dass beide elektrische Energie benötigen, ist doch woanders kaum eindeutiger und einfacher zu erkennen: zieh ich den Stecker, so bleibt das Wasserbett ungemütlich kalt und die Fische dümpeln im dunklen Wasserbecken mit dem Bauch nach oben!
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#5
18.5.15, 13:36
Natze, die angegebenen "bis zu 1000 kWh" für ein Wasserbett sind utopisch hoch, das würde ich ändern, das verbraucht kein Wasserbett. Wir haben es bei unserem alten Wasserbett mal getestet, da waren es um die 300 kWh, also noch nicht mal ein Drittel. Der Betrag lag jedenfalls weit unter 100 Euro aufs Jahr gerechnet.
Würde ich ändern, wenn der Tipp seriös und richtig sein soll.

Ansonsten finde ich das als Auflistung gut und glaube auch nicht, dass einem Haushaltsanfänger das alles so bekannt ist. Ich habe neulich mal festgestellt, dass wir unseren Stromverbrauch innerhalb der letzten 10 Jahre um ca. 30% gesenkt haben. LED Fernseher anstatt Röhre, PC gegen Laptop gegen Tablet getauscht, alle Lampen auf LED umgestellt, neuer Kühlschrank und neue Waschmaschine, das scheint doch in Summe so viel auszumachen, dass wir mit einem jährlichen (lästigen) Stromanbieterwechsel heute nicht mehr bezahlen als vor 10 Jahren. Trotz erheblicher Preissteigerungen.
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#6 Andrometus
18.5.15, 14:02
Was nicht aufgelistet ist, ist die Nachtspeicherheizung!

Wir können davon ein Lied singen, denn wir haben eine Wohnung mit dieser Heizart.
Es gibt davon noch unzählige Wohnungen und auch Einfamilienhäuser mit einer Nachtspeicherheizung.

Lt. unserer letzten Rechg. hatten wir im letztem Jahr einen Nachtstromverbrauch bei einer 70 m² Wohnung i.H.v. 8.850 kWh verbraucht.
Im Bezug des warmen Winters, war das enorm wenig; es gab schon Jahre mit 1000 kWh mehr.

Das Dumme daran ist, dass wir eine gemeinsame Messung haben, und können "leider" den Anbieter zwecks Tagesstrom nicht wechseln - mit dem Nachtstrom sind wir ja bei den Stadtwerken gebunden.
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#7
18.5.15, 18:52
In vielen Haushalten kann man auch im Winter auf den Wäschetrockner verzichten, denn ein Trockengestell hat da oft noch Platz.
Ich finde so eine Auflistung sinnvoll, viele Menschen denken normalerweise nicht so viel über ihren Stromverbrauch nach.
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#8
18.5.15, 20:31
@maeusel GsD hast du geschrieben in vielen Haushalten. Ich wüsste ohne Trockner gar nicht wohin mit meiner vielen Wäsche, aber habe auch einen 5-Personen-Haushalt. Im Sommer ist das einfacher, bis die nächste Maschine fertig ist, ist das meiste draußen auf der Leine schon trocken. Im Winter hat man da Pech, das braucht im Keller teilweise 3 Tage (Jeans) und den Ständer im Wohnzimmer möchte ich nicht unbedingt haben. Im übrigen spart man schon einiges, wenn man die Geräte nicht auf Standby stellt, sondern aus macht. Wasser beim Zähne putzen ausmacht und die Lichter nicht unnötig brennen lässt. Außerdem sollte man, wenn man sich neue Geräte anschafft, die Energieeffizienz beachten.
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#9
18.5.15, 21:06
Ich würde den Standbyverbrauch nicht mehr so hoch hängen. Nach den neuen EU Verordnungen liegt er bei aktuellen Geräte unter 1W.
Übrigens verbrauchen "automatische Steckdosenleisten gegen Standbyverbrauch" so ganz nebenher auch Energie - sollte man wissen - hier besser alternativen mit "normalem" Schalter verwenden....
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#10 mellie_V8
18.5.15, 21:19
Wenn im Tipp vom Durchschnitt 2 Personen gesprochen wird und dann Haushaltsgeräte für eher 5 - 8 Personen aufgelistet werden....kommt in meinem Kopf was durcheinander.
Wir sind 2 Personen, ohne Trockner ( Hellö Mäusel), Spülmaschine, Tiefkühltruhe, PC, Laptop. Sparen also hier schon jede Menge Strom.
Die Tipps sind mE altmodisch, erinnern mich an die Zeit, als "Energiesparen" in Kinderschuhen steckte.
Zusätzlich achte ich auf
- Phablet auf Energiesparmodus setzen, verlängert die Akkulaufzeit
- Ladekabel nach dem Ladevorgang vom Netz ziehen
- junge Erwachsene daran zu erinnern: Licht aus, Kühlschrank zu. ;)
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#11
18.5.15, 21:26
@Bierle: Offenbar weißt du mehr als ich...hier werkelt als Zimmerbeleuchtung eine 23W Megaman ESL in 965er Farbton, d.h. CRI bzw. RA größer 90 (ich glaub 92). Gekauft für schlappe 5,70€, der Vorgänger ging nach ~5 Jahren kaputt (angegebene Laufzeit erreicht) und wurde fachgerecht entsorgt. Quecksilberbelastung damit gleich Null.
Nun schlag mir doch mal eine LED-Alternative vor. Ordinäre Deckenlampe mit Glasquader drumrum, nicht übermäßig viel Platz. Gefunden hab ich die Megaman MM17274...würde mechanisch nicht passen, verbraucht auch nicht wirklich weniger, und kostet, *festhalten*, mindestens 95 Euro. Da brauch ich nicht viel rechnen um im Falle eines Defekts wieder eine High-CRI-Sparlampe zu kaufen...

Zum Tipp an sich: Wenn sich mein Wasserbett 1000 kWh im Jahr genehmigen würde, müsste mein Kühlschrank Strom generieren - da stimm ich HörAufDeinHerz völlig zu. Realistischer wären bis vielleicht 250 kWh für ein Doppelbett, entsprechend weniger für ein einzelnes, je nach Größe, Raum- und Wassertemperatur.
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#12
18.5.15, 22:06
ich habe im vorigen Jahr viel weniger Strom verbraucht als in dem anderen Jahren und trotzdem muss ich wieder monatlich mehr bezahlen , die die Strompreise steigen trotzdem ständig steigen.

Auch wenn wir einsparen wo wir können, die Stromerzeuger holen sich ihr Geld . Laufender Wechsel bringt oft Probleme mit sich . ich für mich weiß das ich alles tue um Strom zu sparen .
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#13
19.5.15, 07:54
Vielleicht ganz praktisch um seinen eigenen Verbrauch einzuschätzen. Der offizielle Stromspiegel für Deutschland 2014, heruasgegeben vom Bundenumweltminesterium:

http://www.die-stromsparinitiative.de/stromspiegel/stromverbrauch-vergleichen-stromspiegel/index.html
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#14
19.5.15, 08:26
@delphin55: Richtig ! Thema verfehlt, denke ich. Einfach nur aus dem Faltblatt der Stromversorger was abschreiben und hier veröffentlichen reicht mE nicht. Mich ärgert das, weil ich wirklich was erwartet habe, zb "Energiesparlampen" gegen LED auswechseln. Und dazu ein paar Tipps und Erfahrungen.
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#15
19.5.15, 11:51
Ein Wasserbett soll 1000 kWh im Jahr verbrauchen? Wir haben ein Wasserbett und unser Stromverbrauch ist nicht drastisch angestiegen. Das Wasserbett heizt nur am Anfang viel auf, danach hält es die Wärme nur noch. Man sollte natürlich nach dem morgentlichen Lüften die Bettdecke wieder auf das Bett legen, sodass es komplett abgedeckt ist.

@Bierle: Bin ganz deiner Meinung, bitte nicht raten Energiesparlampen zu kaufen. Wir sind schon seit einiger Zeit dabei alles auf LED umzustellen.

@Bzzz: Wie kommst du darauf, dass eine fachgerecht entsorgte Energiesparlampe gleich 0 Quecksilberbelastung bringt? Das Quecksilber löst sich leider nicht in Luft auf. Was machst du wenn dir versehentlich eine Energiesparlampe in deiner Wohnung zu Bruch geht?
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#16
19.5.15, 13:16
Wasserbetten und 300-Liter-Aquarien sind nicht sehr verbreitet, können daher mMn hier vernachlässigt werden. Hobbies kosten eben Geld. Auf den Wäschetrockner kann ich nicht verzichten - ich habe nämlich keinen. ;-)

Spitz rechnen muss man, meine ich, bei der Neuanschaffung von Kühlschränken usw. zwecks Einsparung von Stromkosten. Es wird immer wieder empfohlen, aber oft eben von "interessierter Seite".

Es ist nämlich so: Es dauert seehr lange, bis sich die Anschaffungskosten für das neue Gerät durch die Differenz zwischen den Stromkosten Alt/Neu wirklich rechnen. Bei einem noch intakten und zufriedenstellend arbeitenden Gerät lohnt es sich kostenmäßig nicht - also doch lediglich "der Umwelt zuliebe". Dagegen ist natürlich nichts einzuwenden, aber man sollte sich nichts in die Tasche rechnen.
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#17
19.5.15, 13:28
@susi73: Weil das (nichtmetallische) Quecksilber daraus extrahiert und wieder in Umlauf gebracht wird. Ganz ähnlich, wie das mit Altglas, Alu, Kupfer, etc. funktioniert. Freigesetzt und damit zur Umweltbelastung wird es nur, wenn ESL in den Restmüll wandern oder sonstwie weggeworfen werden.

Was würde ich machen, wenn mir Dinge passieren, die in meinem Bekanntenkreis noch nie passiert sind? Kleine Plastiktüte holen, Gummihandschuh überstreifen, Scherben in die Tüte packen.
Falls auf abwischbaren Böden: Mögliche Restchen mit einem Zewa zusammenschieben.
Falls auf Teppich: Ich hab alte Packstation-Einlieferungsbelege im Schrank liegen, das sind flächige Klebeetiketten, damit kann ich auch die letzten Bröselchen aufnehmen. Klebeband tuts auch.
Das mit in die Tüte, dicht verschließen, und bei Gelegenheit (kann auch ein halbes Jahr später sein) am Wertstoffhof abgeben. Abschließend Lüften, gut is.

An den Haaren herbeigezogene Gegenfragen: Was machst du, wenn dein Kühlschrank oder deine Auto-Klimaanlage kaputt geht und Kühlmittel wie R134a (Tetrafluorethan) verliert? Was machst du, wenn du nach zehn Jahren Nutzung feststellst, dass deine liebste Plastikschüssel vollgepumpt ist (war) mit Bisphenol A? Was, wenn dein früherer Röhrenfernseher durch einen Produktionsfehler ungenügend abgeschirmt war und du dich über Jahre hinweg täglich stundenlang in 25 kV Röntgenstrahlung gebadet hast?
Und eine ernstgemeinte Frage: Kennst du deine persönliche Radonbelastung? Darüber würd ich mir weit mehr Gedanken machen, denn Radon macht etwa die Hälfte der natürlichen Strahlenbelastung aus, meist 1-1,5 mSv/a. Ob ich nun einmal im Leben eine Sparlampe mit 2 mg chemisch gebundenem Quecksilber kaputt mache (und das Zeug akribisch zusammenkratze und wie ein Kokser die Nase hochziehe), das macht bei je 500 kg/a (500.000.000 mg/a...) in die Luft geblasenem Quecksilber etlicher Braunkohlekraftwerke auch nicht mehr viel aus...
#18 oekoschwein
19.5.15, 13:41
Strompreis: hier wird m.M. nach leider wieder einmal die Geiz-ist-geil-Mentalität zur Maxime erhoben. Hauptsache billig?
Nun, dann lasst uns doch bitte schnell wieder möglichst viele AKWs bauen und KohleKW usw., damit wir schöööön b i l l i g Strom haben...zumindest erst einmal, was danach kommt, zahlen andere :-)
Ich bezahle seit Jahren meine Stromrechnung an GreenPeaceEnergy, der einzige für mich wirklich vertrauenswürdige Stromanbieter, der mit seinem Konzept soziale wie auch ökologische Maximen in den Vordergrund stellt. Damit fühle ich mich gut und die paar Cent mehr pro kWh zahle ich dafür gerne. Wer möchte kann auch Anteilseigner werden und somit sein eigener Stromlieferant.
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#19
19.5.15, 13:56
oekoschwein: und um uns das mitzuteilen, hast du dich extra angemeldet? Oder gehörst du zum Tipp dazu? Und was hat denn Stromsparen mit AKWs und Kohlekraftwerken zu tun? Der grünste Strom ist doch der, der gar nicht erst verbraucht wird und dazu können doch einige Tipps hier hilfreich sein.

Übrigens hab ich seit mehreren Jahren nur noch "grünen" Strom und der muss nicht (viel) teurer sein. Hab ich nur nicht dazu gesagt, weil es bei "Strom sparen" ja eigentlich um was anderes geht.
#20 oekoschwein
19.5.15, 14:37
@HörAufDeinHerz: es ging um den vielbeschworenen Anbieterwechsel: immer zum Billigsten...
Tut mir leid, wenn ich dies nicht deutlich machen konnte.
Das Stromsparen an sich gut ist, wollte ich eigentlich gar nicht leugnen :-)
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#21
19.5.15, 16:05
@Bzzz: Ja gut, so kann man´s auch sehen. Mir kommen die Dinger nicht mehr ins Haus. Meine LEDs machen ein viel helleres Licht, und zwar sofort wenn ich sie einschalte und nicht erst nach einer halben Stunde wenn ich schon wieder dabei bin das Licht auszuschalten. Sie halten sehr lange und eine hat ca. 15 Euro gekostet. Das ist mir meine Gesundheit wert.
Ein Kühlschrank fällt halt bei weitem nicht so schnell aus der Hand wie eine Glühbirne. Und letzten Endes gibt es noch die Menschen, die leider in der Recycelinganlage arbeiten müssen.
Schau dir mal bei youtube den Bericht der Sendung ttt an. Einfach bulb fiction eingeben.
Den Quecksilberdampf bekommst du nicht mehr aus deinem Haus. Die Familie des kleinen Max musste aus ihrem Haus ausziehen.
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#22
19.5.15, 16:45
Nachtrag zu #16: Sehe erst jetzt, dass sich mein Kommentar weitgehend erledigt hat. Man sollte eben längere Tipps erst mal ganz durchlesen . . .
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#23
19.5.15, 17:05
@susi73: Du vergleichst also Äpfel mit Birnen, sprich schwache ESL mit fetten LEDs. Wär das nicht so, würde die LED bei vergleichbarer Lichtqualität nicht deutlich heller sein. Bei der Startzeit hast du natürlich recht, wobei ich nicht sofort die volle Lichtleistung brauche, wenn ich bei beginnender Dämmerung das Licht einschalte oder einen Raum betrete, da kann man sich sicherlich drum streiten.

Dir ist also schonmal eine Lampe aus der Hand gefallen?

Leute, die solche spezialisierten Recyclingaufgaben durchführen, sind entsprechend geschult. Die wissen um die Gefahren und die Arbeitsplätze werden dahingehend überwacht. Den Film schau ich mir heut abend gerne an, aber ich erwarte keine bahnbrechenden Erkenntnisse.

Dass die Geschichte mit dem Quecksilberdampf völliger Humbug ist, kann man sich leicht klarmachen. Wie gesagt, eine ESL enthält unter 5 mg Quecksilber, typischerweise weniger als 2 mg. Milligramm, tausendstel eines Gramms, und Quecksilber ist so dicht ("schwer") dass darin Eisenträger schwimmen, das Häufchen Amalgam ist also unglaublich klein.
Folgende Optionen stehen zur Wahl:
a) Quecksilber verdampft kaum, diese Winzmenge kann also über lange Zeit immer wieder Quecksilber in die Luft nachfüttern. Entsprechend ungefährlich ist es aber, wenn man über sagen wir 10 Jahre ganze 2 mg Quecksilber einatmet. Siehe Braunkohle-Dreckschleudern, die dir Quecksilber beim Lüften in die Wohnung drücken.
b) Quecksilber verdampft schnell. Das hieße aber, dass mit ein paar Luftwechseln im Raum die gesamte Menge Quecksilber abgelüftet wäre, die Sache also nach spätestens Tagen erledigt wäre.

Tatsächlich verdampft Quecksilber unendlich langsam, das reine Metall hat einen Dampfdruck von 0,00373 mbar bei 30°C. Sobald dieser Partialdruck erreicht ist, verdampft kein weiteres Quecksilber, weil die Luft dann damit gesättigt ist. Bei Amalgamen ist der Wert noch wesentlich niedriger. Zum Vergleich: Ethanol (Trinkalkohol) hat bei gleicher Temperatur einen Dampfdruck von 104 mbar, Wasser hat 42 mbar. Oder 12 mbar bei 10°C. Wenn du dir mal vor Augen führst, was für ein drückender Unterschied 100% Luftfeuchtigkeit (=voller Wasserpartialdruck erreicht) bei 10°C und bei 30°C sind, und das nur ein Faktor 3 beim Dampfdruck ist, kriegst du vielleicht eine Ahnung wieviel weniger es bei einem Faktor von 10000+ sein muss.
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#24
19.5.15, 18:44
@Bzzz: klingt recht wissenschaftlich, Du verschweigst aber einige Probleme:
bei gefährlichen Stoffen ist man bemüht, einmal hergestellte Gifte nicht wieder verdünnt in die Umwelt gelangen zu lassen - sonst könnte man (wie früher) lästige Chemikalien in WC-Spülsteinen unterbringen, wo sie unendlich verdünnt im Abwasser landen. Oder radioaktive Abfälle mit genügend Bauschutt unter den Autobahnen verbuddeln.. Sicher gibt es viele Leute, die eine verbrauchte Energiesparlampe einfach in den Hausmüll schmeissen.
Der Partialdruck von Wasser oder relativ ungiftigem Alkohol ist kein sinnvoller Vergleich mit dem von Quecksilber. 2 mg über 10 Jahre hältst Du für harmlos? Stell Dir mal ein kleines Kinderzimmer vor, in dem eine Energiesparlampe zerbricht - vielleicht im betriebswarmen Zustand, dann ist auch das Amalgam verdampft. Das Quecksilber ist also schon verdampft; ein Teil davon kondensiert im Zimmer und sorgt auch nach dem Lüften immer für etwas Nachschub an Dampf. Die maximale Arbeitsplatzkonzentration liegt bei 0,1 mg/m**3, der Vorsorgerichtwert RW1 für Langzeitbelastung bei 0,035 Mikrogramm pro Kubikmeter. Diese Werte werden durch eine einzige kaputte Lampe wahrscheinlich nicht erreicht - aber vorsichtig wäre ich zumindest in einem Kinderzimmer doch.
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#25
19.5.15, 20:25
Im Winter nachts die Jalousien herunterlassen: Spart Heizkosten!
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#26
19.5.15, 22:26
@chris35: Die halbe Anti-Atom-Lobby lebt davon, dass man radioaktive Abfälle weder konzentriert noch verdünnt lagern soll, und zwar weder in der Nähe des Menschen, noch fernab in der Wildnis. In der grade absaufenden Asse soll summiert Material mit etwa 1% der Radioaktivität eines typischen Castor-Inhalts lagern, und die Leute machen sich öffentlich ins Hemd. Aber die ganz harten Demonstranten hocken sich bei Transportblockaden auf den Behälter selbst, so schlimm kanns also nicht sein...ich bin ja für konzentrierte und natürlich sichere Lagerung, und viele Sondermülldeponien lagern in der Tat quecksilberhaltige Abfälle für die Ewigkeit ein. Da hoffentlich niemand Quecksilber gezielt aus dem Boden holt, ist das übertrieben gesprochen eine Dekontaminierung der Landstreifen, aus denen man dieses Quecksilber (und interessantere Stoffe) extrahiert hat. Bei radioaktiven Stoffen ist die Rechnung n bisschen schwieriger, da man grade mit Neutronen auch Sachen aktivieren kann, aber darum gehts hier ja nicht.

Na, wenn die MAK bei 0,1 mg/m³ liegt, dann reichen 2 mg für läppische 20 Kubikmeter, also dem Luftvolumen von ner winzigen Bastlerwerkstatt mit höllisch heißer Luft. Einmal die Tür auf und es wär erledigt (wenn Quecksilber so schnell in die Luft gelangen würde).
0,035 Mikrogramm pro Kubikmeter sind sportlicher und reichen demnach für 57000m³, bei sagen wir 36m³ Raumvolumen des Kinderzimmers (3x5x2,4m³) macht das etwa 1600x die gesamte Raumluft. DIN 4108-2 schlägt angeblich einen halben Austausch pro Stunde für gesundes Wohnklima vor, sagen wir real sinds nur fünf am Tag (kein Zimmer ist luftdicht, und Dauerlüften ist ein Energiefresser), dann reicht diese Menge für nicht ganz ein Jahr. Ich hatte es ja auf zehn Jahre verteilt vorgeschlagen...
Die Problematik mit dem verdampften Quecksilber beschleunigt die Sache ja nur, da der Niederschlag (eben, es ist zu viel um in der Luft zu bleiben!) eine große Oberfläche bietet und entsprechend gut bis zum besagten Partialdruck nachliefert. Dagegen würde eine Kugel Quecksilber, die aus nem zerbrochenen Fieberthermometer 1960 in eine Ritze im Boden gekullert ist, wahrscheinlich heute noch fast die gleiche Größe aufweisen.
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#27
20.5.15, 09:19
Für "Haushaltsfrischlinge" vielleicht auch noch erwähnenswert :
Das regelmäßige Abtauen von Gefriergeräten und diese auch möglichst nicht unmittelbar neben Wärmequellen platzieren.
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#28
20.5.15, 11:08
@Bzzz: na, da sind wir uns ja fast einig: mich nervt einfach, wenn die Öko-Priester einerseits Panik machen und andererseits die Risiken der angeblich umweltfreundlichen Technik ignorieren.
Da kauft Mutti also für Ihr Fritzchen eine Energiesparlampe ohne "freies" Quecksilber (also "nur" Amalgam) mit dem niedlichen Eisbären auf der Schachtel - durch den Kauf wird der vor dem bösen Klimawandel gerettet. Fritzchen ist schon ganz neugierig durch das Bärli; bis die Lampe richtig hell wird, dauert es aber etwas, weil das Amalgam erst verdampfen muss. Dann schmeißt es die heiße Lampe runter und nimmt brüllend einen kräftigen Lungenzug Quecksilberdampf, weil es sich die Hand an den dünnen Glasscherben aufschneidet. Erstmal ungefährlich - nur im Laufe des Lebens könnte sich das summieren, wenn Fritzchen das öfter macht.
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#29
20.5.15, 13:12
Hier stimmt etwas nicht. Warum werde ich, wenn ich auf "Daumen hoch" klicke auf die Startseite geleitet und der Daumem nicht gezählt?
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#30
20.5.15, 13:14
...und Bearbeiten geht auch nicht mehr. :(
#31
20.5.15, 17:35
In den meisten Büchereien gibt es ein Messgerät zum Ausleihen. Damit kann überprüft werden, wo fiese Stromfresser versteckt sind (Standby, etc.). Kann ich nur empfehlen!
#32 oekoschwein
20.5.15, 18:13
@chris35: Wie sieht es denn mit dem Rauchen aus ?????
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#33
21.5.15, 21:15
@oekoschwein: 1. Kompakt-Leuchtstofflampen müssen vernünftig entsorgt werden. Bei Bruch gibt es ein kleines Risiko, daß die Umgebung mit Quecksilber kontaminiert wird - also lieber nicht im Kinderzimmer verwenden. LEDs werden immer besser, die würde ich also als Nachfolger nehmen.
2. Rauchen birgt ein großes Risiko und gibt Schadstoffe an die Umgebung ab - also lieber bleibenlassen.
1. und 2. haben nichts miteinander zu tun
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#34
22.5.15, 11:38
In den Räumen, die Abends nicht genutzt werden, Beleuchtung ausschalten.
Ich ersetze die elektrische Beleuchtung hin und wieder durch Flammenlose Kerzen. Richtig im Raum positioniert, ergeben sie eine schöne und romantische Beleuchtung. Mache ich meist im Wohnzimmer und Diele.
Den Tipp Backofen nicht vorheizen ist schwachsinnig, denn wenn ich die Speisen in den Kalten Backofen stelle und dann erst anschalte, verlängert sich nur die Backzeit im Ofen, Auf Temperatur kommen muss er ja trotzdem erst. Kaltbacken wurde noch nicht erfunden.
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#35
22.5.15, 14:40
michaela-christine #34:
Zwei Anmerkungen zu deinem Kommentar: wenn du jemandem sagst, sein Tipp wäre "schwachsinnig", ist das grob unhöflich, weil du damit implizierst, der Tippgeber wäre genau das, nämlich schwachsinnig. Da fallen dir sicher noch passendere Adjektive ein, die keinen Rückschluss auf den Geisteszustand des Tippgebers beinhalten.

Außerdem ist das eine allseits bekannte Stromsparregel, dass man den Backofen nicht erst vorheizen und dann garen soll. Google halt mal, wenn du es nicht glaubst. Der Focus beispielsweise spricht von durchschnittlich 17% Stromersparnis bei dieser Methode.
1
#36
22.5.15, 14:47
@michaela-christine:
Dass man in Räumen, in denen sich Niemand aufhält, kein Licht brennen lässt, ist ja wohl selbstverständlich!
Und das mit dem Nicht-Vorheizen des Backofens ist absolut nicht schwachsinnig. Schon viele "eherne" Küchenregeln wurden umgestoßen. Nicht umsonst gibt es das lesenswerte "Lexikon der Küchenirrtümer", darin werden sie reihenweise ad absurdum geführt!
#37 oekoschwein
22.5.15, 15:23
@chris35:
a) ich kann nicht erkennen, dass ich etwas über Quecksilber, Kinderzimmer oder Kompakt-Leuchtstofflampen geschrieben habe.
b) 1. u. 2. haben somit tatsächlich nichts miteinander zu tun, dies folgt nicht zuletzt aus a)
c) Diese Diskussion könnte meines Erachtens angenehmer geführt werden, indem
i) weniger zwischen und mehr in den Zeilen gelesen würde
ii) nicht jede hingeworfene Möglichkeit der Themenablenkung sofort freudig ingestiert würde,
sondern einfach sachlich das Thema verfolgt würde
Ich wollte halt mal einen Testballon starten ;-) und siehe da, es geschah, wie ich erwartete.
Dann geh ich mal wieder aus diesem Forum raus. Es ist recht mühsam hier.
Wünsche Euch noch viel Spaß und bessere Unterhaltung.
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#38
23.5.15, 12:04
@oekoschwein: nimm Dir noch 'nen Keks
@michaela-christine und Spectator: die Batterien für "flammenlose Kerzen" sind sicher teurer wie der Strom aus der Steckdose - aber wenns Dir gemütlich ist... Backofen vorheizen kostet natürlich Strom, aber (mal als Koch-Laie vermutet) wirkt auch etwas anders: eine Tiefkühlpizza, langsam im anheizenden Ofen aufgetaut und durchfeuchtet, stell ich mir nicht so lecker vor. Am Ende des Backens schon mal den Thermostat vorzeitig runterdrehen, könnte aber sparen helfen.
@alle: Überlegt Euch mal, was Ihr wolt: Energiesparen, Kosten sparen oder etwas für die Umwelt tun - manchmal funktioniert nicht alles gleichzeitig - siehe z.B. "Ökostrom Zertifikat" oder "China Umweltbilanz Solarzellen".
Wer Geld sparen will, kann auch mal auf die anderen Energieformen gucken: z.B. bei Heizungen droht vielleicht in ein paar Jahren ein teurer Umbau, der durch eine Renovierung vor Verschärfung der Vorschriften umgangen werden könnte. Oder das Auto mal stehenlassen..
1
#39
23.5.15, 16:27
chris35:
Wie schon im Tipp dargestellt, ist der Ersatz eines alten durch ein neues, energiesparendes Gerät oft (ich sag meist) nicht sinnvoll, auch nicht "für die Umwelt", weil man die Ökobilanz (Herstellung und Transport des neuen Geräts) berücksichtigen muss. Das wird oft vergessen, bzw. von Verkäufern bewusst verschwiegen.

Vielleicht ist der Verzicht aufs Vorheizen des Backofens nicht immer sinnvoll. Beim Brotbacken z.B. habe ich jedoch nichts Nachteiliges beobachtet. Auch "Küchengesetze" sollten von Zeit zu Zeit daraufhin geprüft werden, ob sie noch sinnvoll sind.
2
#40
24.5.15, 12:17
Strom sparen, damit werden die Menschen eingelullt um die Energiewende zu finanzieren, die, entgegen der Verheißungen nicht ein paar cent kostet, sondern einen deutlichen Kostenfaktor überall bedeutet.
Unsere Waschmaschine läuft Jetzt 30 Jahre u wir hoffen, sie tuts noch eine Weile. Die Neuanschaffung läßt sich erst in Jahrzehnten durch die minimalen Einsparungen kompensieren.
Nichtsdestotrotz wurden der Geschirrspüler und der Trocker, die sich als RiesenVerbrauccher manifestierten, stillgelegt. Alle anderen Geräte braucht man, der elektr Dosenöffner macht das Kraut auch nicht mehr fett, der Föhn u Rasierer dto. Der TK wird gebraucht, der Strom rechnet sich mit d Benzinkosten bei Nichtbevorratung auf.
Wirkliche Stromeinsparungen sind im Übrigen überhaupt nicht gewollt, die Steuermilliarden sind fest eingebaut im Haushalt. Und die glauben, ein Elektroauto bringts, sind bestimmt auf dem Holzweg. Wenn tatsächlich Millionen umstellten, ist der Strom garnicht verfügbar u würde sauteuer werden.
#41
24.5.15, 12:59
Hallo Andrometus,
ich heize auch mit Nachtspeicher und bin im Januar 2014 zu e.vita gewechselt. Dieser Anbieter liefert bundesweit Tag-/Nachtstrom bei Zählern mit gemeinsamer Messung. Stiftung Warentest hatte Ende 2013 mehrere bundesweit arbeitende Stromlieferanten für Nachtspeicherstrom getestet. Schau mal auf deren Seite nach. Bei mir hat sich der Wechsel echt gelohnt. Viele Grüße Ute
#42
24.5.15, 13:01
Hallo Andrometus,
ich heize auch mit Nachtspeicher und bin im Januar 2014 zu e.vita gewechselt. Dieser Anbieter liefert bundesweit Tag-/Nachtstrom bei Zählern mit gemeinsamer Messung. Stiftung Warentest hatte Ende 2013 mehrere bundesweit arbeitende Stromlieferanten für Nachtspeicherstrom getestet. Schau mal auf deren Seite nach. Bei mir hat sich der Wechsel echt gelohnt. Viele Grüße Ute
#43
24.5.15, 19:34
Nachspeicher sind doch gar nicht mehr zulässig, oder? Neben dem unglaublichen Verbrauch u damit Kosten kommt noch dazu, daß die Heizart nicht gerade gut für den Organismus ist. Ich spreche aus Erfahrung, die allerdings schon lange zurückliegt und mich erfolgreich bis heute davon abgehalten hat.
Der ergänzende Blödsinn sind ja die komischen Energiesparlampen, die neben ihrer Sinnlosigkeit noch besonders hohe Schadstoffe verwenden. Immerhin hat Angie M. eingeräumt, daß diese Dinger nur dazu eingeführt wurden, um der einschlägigen Industrie zu mehr Umsatz zu verhelfen u damit Steuern. Unser Vorrat an normalen guten Glühbirnen reicht mindestens noch 20 Jahre.
#44
24.5.15, 22:45
@babalu: das Verbot ist wieder gekippt worden - in der Hoffnung, daß Speicherheizungen den Überschuss an "Öko"-Strom puffern könnten, bevor man draufzahlt, um ihn ins Ausland zu schicken. Bei wind- bzw. sonnenschwachen Zeiten soll die Heizung dann per intelligenter Steuerung abgeschaltet werden.
Die normalen Glühbirnen sind im Vergleich zu den moderneren Leuchtmitteln schon Stromfresser - aber inzwischen würde ich auf LED setzen, zumindest in den Deckenleuchten, bei denen es nicht auf die "gemütliche" Lichtfarbe ankommt.
1
#45
25.5.15, 00:01
Naja, Speicheröfen sind bei mir OFF LIMITS, außerdem heizen wir mit Kachelofen. - Wir wollen im Wohnbereich Glühlampen, schon allein wegen dem angenehmeren Licht. Der Stromverbrauch fällt beim Vergleich der Stromfresser so gering aus, daß man über Kosten nicht reden braucht. - völlig in Vergessenheit ist, daß schon vor 70 jahren die Glühlampen auf 5000 Stunden ausgelegt waren, heute freut man sich, wenn sie 1000 bringen. Umsatz + Steuern ist die Devise von denen, die sich um unser Wohlergehen sorgen.

Das Getöse über Elektrizitätseinsparungen zugunsten der Umwelt mag man schon nicht mehr hören. Bei mir in der Pampa ist alles ausgeleuchtet die ganze Nacht, obwohl kein Mensch unterwegs ist, die Hundeführer ab 22 h meist wieder zu Hause sind und die Einbrecherkolonnen mit Handlampen bestens ausgerichtet sind. Die Festbeleuchtung in den Städten + sinnlose Reklame kommt noch dazu. Mißmanagement nennt man sowas.
#46
25.7.16, 15:52
DAs mit den Wasserbett ist nicht Richtig!

Dies Verbaucht keinen 1000 kWH im Jahr. Eine Digitale Heizung ist da Natürlcih Sparsamer wie eine Analoge!

Deweiteren ist ein Wasserbett wie ein Wärme Speicher im Keller. Man muss es Zudecken und nicht Offen halten im Winter am Tage !. Abends ist nicht 2 mal die Heizung dann angesprungen. Tagesdecken Helfen da Ungemein.
Im Sommer ist das Bett schön Kühl und braucht überhaupt keine Heizung.
Totaler Quatsch. der Artikel-mit den Wasserbett

Das Wasserbett verbraucht 300-500 KWh je nach grösse ( KIngsize mehr) wenn man es so macht wie  Beschrieben . Und ich friere nicht gerne. Das könnt ihr mir Glauben.
Also
1 Bett Abdecken im Winter. Dicke Unterlage drauf Heizung auf 19-21 Grad nicht mehr. Und decke am Tag Drauf. bett Abends immer Warm. Heitzung kann Abend oder per Zeitschalt Uhr eingeschaltet werden Wären der Schlafstunden.

2  Im Sommer den Stecker Ziehen und eine Dicke Unterlage drauf wegen den Rücken und Nieren. Es wird sonst zu Kalt.

3. Eventuell Investition in eine Digitale Heizung!

4 Zeitschaltuhr im Schlafmodus Benutzen. Tagsüber aus Schalten
#47
25.7.16, 15:54
@babalu: Nachtspeicher sind nie Verboten Worden wegen der Energie Speicherung. Sondern wegen den Aspest Platten dadrin. Du kannst immer noch welche KAufen.  Natürlich Modern. Wer Strom Selber Erzeugt erwähnends wert
#48
25.7.16, 16:06
Ich habe da mal eine Aufrechnung ! EIn neuer Kuhlschran udn Gefrierschrank Klasse Super AAAAAA+++++ Kostet zusamen kanp nen Tausi wenn es hoch kommt. Wieviel JAhre brauch ich um das Ab bezahllt zu haben an Strom Ersparnis. Ich sage euch das  mal eben 10 Jahre . Dann KAuft Ihr wieder einen Neuen. Toller Trick der Industrie.
Ob ich nun das nicht Gekauft Gerät in den Strompreis Stecke oder in ein Neues Gerät ist völlig egal.

Dann auch noch das,  die neuen Geräte diese Klassen nur erreichen können mit Isolierung. Da die keiner sehen möchte wird diese nach Innen Verbaut.  Udn so hat man kaum noch Platz dadrin.  Nicht Effizent. Wegen den unterschied Neu 3,00 Im Monat klein passt nichts rein.  Gegen Alt und Gross 5 € im Monat! 

1. Auch ein alter Kühlschrank kann AAA+++ haben  Bastelt euch aussen eine Isolierung drann . Kostet 10 € Dran kleben udn freuen . Grüsnes Styrodor oder billiges Styropor.
Selber Efekkt.
2. Türdichtung 20-40 € Ab uns zu alle 5 Jahre mal Tauschen.
3. Ein Universal Thermostat Kostet 5 - 15 €. Falls euer Kühlschrank Heizen Sollte oder nicht mehr Kühlt. Ausnahme Kühlflüssigkeit ist weg. Passiert aber Seltens.
Selbst dann kan man für maximal 30 € wieder Auffüllen. Alleine als Hobby Bastler. Anleitungen zu HAuf bei YT. Nur auf das Kühl Gas Achten bitte.
4. Das Gildet für alle Kühl Schränke und Gefrier Schränke!

Ich bin jetzt nicht mal bei 100€ ud ich habe mein Kühlschrank 25 Jahre den gebe ich auch nicht her bis der Motor platzt :-)
#49
25.7.16, 16:45
Deine Überlegungen sind erschreckend logisch und richtig. Viele glauben
tatsächlich, wenn sie ein paar KW im Jahr  sparen, retten sie die Welt.
Es ist m.E. totale Fehlrechnung, deshalb neue Geräte anzuschaffen, deren
Rentabilität erst nach 10 Jahren oder länger eintritt, wenn überhaupt.
Denn es wird kräftig daran gearbeitet, die Haltbarkeit immer geringer zu
halten.
Die großen Stromfresser im Haushalt sind nun mal die
Geschirrspüler, vor allem, wenn sie 3x laufen am Tag, und die Trockner.
Die sind bei mir verkauft worden u ich vermisse sie nicht. Auch Waschmaschinen müssen nicht ständig im Einsatz sein.
Neuanschaffungen weichen wir weitgehend aus: wer ein bißchen Spürsinn
entwickeln kann und auch Zeit, kauft gebraucht,. da gibts fast Neues um
1/3 des Neupreises. Meine Gefrierer haben 3o Euro gekostet u laufen
jetzt 5 Jahre. Heizkosten sind ein Kapitel für sich. Brüssel arbeitet
jetzt intensiv an Reduzierungen Elektrischer Zahnbürsten und
Staubsaugern. E-Rasierer sind wohl das nächste. Ach ja, die Glühlampen
dürfen bei den Aufzählungen nicht fehlen. Kaum einer weiß, daß schon vor
80 Jahren die Glühdinger auf 5000 (!) Stunden ausgelegt waren. Heute geht man
mit lumpigen 1000 hausieren

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