Saftiges und superzartes Hähnchen mit Zitronensoße. Gegart über mehrere Stunden in einem Slow Cooker.
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Superzartes Zitronen-Kräuter-Hähnchen aus dem Slow Cooker

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Lange habe ich mit der Anschaffung eines Slow Cookers / Schongarer geliebäugelt, nachdem letztes Jahr ein Tipp darüber eingestellt wurde und außerdem hier um mich herum, fast jeder so ein Teil zu Hause verwendet.

Nun habe ich vor ein paar Wochen, bei einem guten Angebot, zugeschlagen. Es gibt ihn in verschiedenen Größen. Ich entschied mich für einen Crock-Pot für 4 - 7 Personen. Im Nachhinein denke ich manchmal, vielleicht wäre eine Größe kleiner besser gewesen, denn der Steintopf ist schon sehr schwer. Allerdings kann ich jetzt auch einen Truthahn darin zubereiten, das wird dann zu Weihnachten der Fall sein.

Mein erster Versuch, ein Zitronen-Kräuter-Hähnchen, mit leckerer Soße.

Zutaten

  • 1 ganzes Hähnchen 
  • 1 gewürfelte Zwiebel
  • 3 - 4 Karotten
  • 1 - 2 Zwiebeln
  • 1 - 2 EL Butter
  • Saft einer 1/2 - 1 Zitrone (nach Geschmack)
  • 1/2 TL Salz
  • 3 EL frische Petersilie
  • 1/2 - 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 TL Paprikapulver
  • 200 - 300 ml Hühnerbrühe
  • 50 - 100 ml Sahne
  • Maisstärke zu Binden der Soße

Zubereitung

  1. Das ganze Hähnchen kommt in den Steintopf des Slow Cookers, die Zwiebelwürfel werden ins Innere des Hähnchens gegeben und das Hähnchen mit der Butter gut eingerieben.
  2. Die geputzten und in grobe Stücke geschnittenen Karotten werden dann um das Hähnchen gelegt, ebenso die in Viertel geschnittenen Zwiebeln.
  3. Nun den Zitronensaft über das Hähnchen geben. (Ich hatte den Saft einer ganzen Zitrone genommen. Es war dann schon sehr zitronig. Wer das nicht so gerne mag, ist vorsichtiger und nimmt nur die Hälfte).
  4. Die Kräuter und Gewürze über dem Hähnchen verteilen und die Brühe angießen.
  5. Den Slow Cooker verschließen und auf "Low" 7-8 Stunden vor sich "hinblubbern" lassen. Ja, es blubbert tatsächlich, auch wenn man das vielleicht nicht denkt. (Man kann auch die Stufe "High" wählen und die Garzeit halbieren).
  6. Etwa 1/2 Stunde vor Ende der Garzeit gibt man die Sahne mit in den Steintopf. (Wenn man sie früher dazugibt, kann es sein, dass die Soße etwas grieselig wird).
  7. Nach dem Ende der Garzeit den Schongarer / Slow Cooker wieder öffnen, das Hähnchen auf eine ofenfeste Platte oder Ähnliches legen und für ein paar Minuten im Backofen knusprig rösten / grillen.
  8. In der Zwischenzeit die Soße über ein Sieb in einen Topf abgießen, Karotten und Zwiebeln zum Hähnchen in den Backofen geben, die Soße zum Köcheln bringen, ich habe sie dann mit etwas Maisstärke (Menge nach Gefühl) gebunden. Ihr könnt hier ja verwenden, was ihr möchtet. Dann die Soße noch einmal abschmecken, evtl. auch noch etwas Sahne dazugeben.

Ich hatte zu dem Hähnchen einen knackigen frischen Blattsalat.

Inzwischen habe ich auch schon eine Kürbissuppe, Hähnchengeschnetzeltes, Bolognesesoße und einen Braten darin gegart. Ich bin sehr angetan von dem Gerät, da es mir Zeit spart, ich kann das Haus verlassen, während das Essen vor sich hinbrutzelt und der Geschmack der Speisen ist ausgezeichnet lecker. Das Aroma entfaltet sich noch einmal ganz anders und ein so zartes und saftiges Hähnchen hatte ich noch nie.

Allerdings würde ich das Hähnchengeschnetzelte nicht noch einmal zubereiten, obwohl es auch sehr lecker im Geschmack war, hatte die Familie Probleme mit der Konsistenz - das Hähnchenfleisch zerfällt sehr und somit sieht es nicht mehr so appetitlich aus. 

Ich möchte nicht Werbung dafür machen, dass man sich solch Gerät anschaffen muss, nur meine Erfahrung damit teilen. Wie oben schon gesagt, habe ich es mir auch lange überlegt und abgewogen, ob es für mich Sinn macht. Schließlich hat man ja dann noch ein Teil mehr in der Küche rumstehen.

Das Kochen mit dem Slow Cooker / Schongarer ist auch stromsparender als mit dem Herd / Backofen. Z. B. verbraucht man für einen Auflauf durchschnittlich 0,7 kWh, dagegen mit dem Backofen 2 kWh. 

 

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3 Kommentare


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#1
24.11.16, 01:42
Schön und genau beschrieben, besonders für Berufstätige sehr interessant. 
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#2
24.11.16, 10:19
Sehr gute Beschreibung. Ich habe den Crocky seit 10 Jahren und bin begeistert davon. Er verbraucht wenig Strom und meiner hat damals /6 l) nur knapp 30 Euro gekostet. Die Anschaffung hat sich auf jeden Fall gelohnt. Mittlerweile sind wir nur noch zu zweit aber ich mache den Topf immer voll mit meinen Gerichten und friere dann entsprechend ein. So zartes Fleisch gibt es kaum und es zerfällt  nicht. Mein Honig-Ingwer-Hähnchen ist in der Familie der Renner ebenso mein Malzbiergulasch. Wirklich sehr empfehlenswert. Meine Schwiegertochter setzt den Topf abends an, stellt ihn über Nacht in den Kühlschrank und morgens wird er angeworfen. Wenn sie und die Kinder mittags Heim kommen ist das Essen fertig. Auch Suppen und Eintröpfe schmecken hervorragend.Alle Gerichte sind aus dem Tops extrem schmackhaft und auch nach 6 Stunden sind die Gemüsesorten nicht zerkocht. Genial
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#3
24.11.16, 23:05
Ich habe auch einen, für Suppen, Gemüse, Kompott und Haferflocken fürs Frühstück. Das Huhn werde ich nach kochen.  Ich habe nur ein einfaches Modell genommen ohne Zeitschrift Automatik und Programmierung, das war ein Fehler. Damit ist er noch effizienter.

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