Terakottatöpfe gegen Frost geschützt

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Ich habe heute meine Terrakotta und Tontöpfe im Garten winterfest gemacht um sie vor Frost zu schützen.

Jeder Topf bekommt seinen eigenen Jutesack. Dann festbinden, damit nix rutscht.

Schützt die Pflanze/Blumenzwiebeln und der Topf kann nicht platzen, da er es ja schön warm und kuschelig hat!

Außerdem zur kalten Jahreszeit eine Lichterkette rein, sieht super aus, 

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27 Kommentare


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#1 Icki
27.9.10, 11:25
Das habe ich noch nicht ganz verstanden: In den Töpfen befindet sich nach wie vor Erde und Zwiebeln? Aber keine Pflanzen, die schon rausschauen? Ist das richtig so?

Ansonsten überzeugts mcih nicht so, den ganzen Winter dauerhaft ne Lichterkette in jedem Topf brennen zu lassen, aber ich muss es ja nicht nachmachen...
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#2 anneken76
27.9.10, 21:02
Pflanzen,die rausschauen und/oder Zwiebeln in der Erde...wie auch immer,so oder so...
Lichterkette zur Weihnachtszeit draußen im Garten ist ja nicht ganz so ungewöhnlich...ich finds schön.Sah mit dem Schnee letztes Jahr ganz toll aus!Lichterkette außen um den Topf gewickelt,nicht in den Topf!Hatte das falsch erklärt...
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#3
24.9.14, 08:55
und die Töpfe platzen wirklich nicht? Auch nicht bei 15 Grad Minus? Hilft da so ein Jutesäcklein?
Ich habe meine Töpfe bis jetzt immer in den Wintergarten geschleppt und bin da dann Slalom zwischen den vielen Töpfen gelaufen.
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#4
24.9.14, 09:34
auch ich schleppe mir ´nen W.... mit den schweren Töpfen. Selbst mit Sackkarre ist es sehr mühsam.

Vielleicht wissen ja Einige hier mehr. Zum Ausprobieren sind mir die Töpfe zu schade.....wenn es doch nicht klappen sollte.

Der Tipp ist 4 jahre alt und der vorletzte Winter war hier im Rheinland ungewöhnlich hart.
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#5
24.9.14, 11:55
Ich habe sowas vor Jahren mal gemessen. Thermometer im Jutesack und draußen. Temperaturunterschied war ein halbes Grad, das lag vermutlich an den nicht exakt gleich messenden Thermometern.
Ein Jutesack schützt Pflanzen und Zweige vor Wind und Sonne, nicht gegen das Durchfrieren. Ich bezweifle, daß die Terrkaotta den Unterschied merkt.
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#6
24.9.14, 11:56
Wer glaubt, ein Jutesack ist "warm und kuschelig", kann das ja jetzt mal ausprobieren und im Jutesack draußen übernachten ;)
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#7
24.9.14, 12:12
@SusanneKatharina:

Danke dir für deine Antwort.... ich habe da auch große Bedenken und weil mir vor Jahren bereits ein Terrakotta-Topf gesprungen ist, möchte ich nicht experimentieren.

Die Dinger sind ja wahrlich nicht umsonst.
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#8
24.9.14, 13:27
Weder umsonst noch kostenlos ;-)) (Späßle, ich sag auch immer umsonst)

Ich schließe mich SusanneKatharina an, ein Jutesack ist sicher nicht "warm und kuschlig" und ich finds schade, hier solche Tipps zu lesen, die sicher gut gemeint sind, aber überhaupt nicht funktionieren können. Jeder mit ein wenig Lebenserfahrung merkt das zwar schon beim Durchlesen, aber bei seiner ersten Wohnung weiß man das vielleicht nicht und muss dann teuer alle Töpfe nachkaufen.

Überhaupt sind die meisten Tipps und Bezeichnungen in Sachen "winterhart" und "frostfest" sehr mit Vorsicht zu genießen. Im Rheinland hat man vielleicht alle 10 Jahre mal die Temperaturen, die wir hier im Süden in milden Wintern haben. Da wäre ich mit generellen Aussagen für ganz Deutschland doch sehr vorsichtig. Man könnte höchstens in generell nicht so kalten Gegenden zwischen Jutesack und Topf noch isolierendes Material stecken, diese Bläschenfolie, Holzwolle, Verpackungschips oder Ähnliches. Und der Topf darf keinesfalls direkt auf dem Boden stehen. Trotzdem, ich würde meine Töpfe woanders überwintern.
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#9
24.9.14, 13:34
@HörAufDeinHerz:

Dieser Tipp kam heute bei mir als Email-Tipp des Tages an und wurde somit wohl von der Redaktion ausgewählt.

Böse Menschen würden vermuten, dass als nächstes ein Produkt-Tipp für den Neukauf von Terrakotta-Gefäßen im Frühling kommt! ;-))))

Danke dir für deine Ausführungen, ich bin so naiv und glaube oft, was hjier steht :-/
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#10
24.9.14, 13:36
HörAufDeinHerz: Ich stelle die Töpfe auf Styropor Platte und wickeln sie mindeste 5bis6 mal in Noppenfolie.so bringe ich Feigen ,Olive Baümen sowie alle Kraüter durch den Winter .
Wichtig ist an Frostfrei Tage giessen und keine staunässe.
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#11
24.9.14, 13:51
frenchi: Habe vergessen, bis 15°minus habe die Töpfe ausgehalten,
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#12
24.9.14, 14:05
ok, bleibt wohl nichts weiter übrig, als die Pötte weiterzuschleppen. Bei uns in Norddeutschland gibt's ja nun ab und an mal richtig kalte Wintertage.
Meine Überwinterer sind Engelstrompete, Olive, Melonenbirne und Granatapfel, diverse Kräuterpötte und jeden Herbst werden es mehr, weil ich gerne mit neuen Sorten experimentiere.
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#13
24.9.14, 14:12
Fällt mir grad noch ein, selbst wenn die Töpfe heil bleiben mit Styropor und so, was ist denn dann mit den Pflanzen? Meine Engelstrompe ist mind. 1,80m groß. Bleibt die dann heil, weil sie "warme Füße haben oder frieren sie von oben ab?
#14
24.9.14, 14:17
Ich habe zwar keinen Garten und auch keine Töpfe zum überwintern,aber so wie Frenchi das macht,müsste es richtig sein.
LG
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#15
24.9.14, 14:25
@idun:

darf ich Dir eine Frage zu der Engelstrompete stellen, die jetzt seit 3 Jahren im Topf stehen habe?

Lässt du sie in der ganzen Größe so stehen und holst die dann so rein ?

Ich habe sie bisher jedes Jahr sehr rigoros zurück geschnitten und sie dann kahl und sehr sparsam gießend im Treppenhaus überwintetrn lassen.

Hast du einen besseren Weg? Würde mich freuen dazu zu lernen.
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#16
24.9.14, 14:30
Ich lass die ganze Engelstrompete so wie sie ist. Gieße sie ganz sparsam (1x in der Woche ein Wasserglas voll) und schneid im Frühjahr (April Mai) das ab, was vertrocknet ist und stell sie auf die windgeschützte Terasse.
Dann wird heftigst gegossen und kräftig gedüngt., Düngen 1 x die Woche, gießen jeden Tag, bis sich der Tontopf vollgesaugt hat. Die fängt das sofort an neue Blätter und Blüten zu produzieren. Meine Tröte und ich machen das jetzt seit 4 Jahren so.
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#17
24.9.14, 14:32
@idun:

Danke dir :-)

So in etwa, bis auf das Schneiden, gehe ich mit meiner TrompetenPflanze auch um.

Ist schon ein guter Schluckspecht ;-)
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#18
24.9.14, 14:52
Viele Topfpflanzen, die draußen überwintert werden, verdursten auch eher als sie erfrieren. Wenn der Ballen nämlich ziemlich durchfriert, können die Wurzeln kein Wasser aufnehmen. Ist mir bei Engelstrompeten schon passiert. Daher gut einpacken, so wie von Frenchi beschrieben und mäßig, aber regelmäßig gießen. Der kritischste Punkt ist auch eher die Kombination von Frost und Frühjahrssonne, die die Pflanzen tagsüber wieder dazu bringt, ihre Säfte "kreisen zu lassen" und der nächtliche Frost richtet dann den Schaden an. Die Kälte an sich schadet nicht so, sondern ist eher in Kombination mit sonnigem Wetter ein Problem.
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#19
24.9.14, 14:59
Juchuuu .....ich bin gelegentlich so froh, hier bei FM zu sein.

Gerade meine Engelstrompete macht mir derzeit Gedanken. Und ich erfahre durch Zufall gerade viel Interessantes.

Im Moment fallen ihr bereits viele Blätter ab, aber sie hat dennoch 13 ! neue Tröten-Knospen. Ich hoffe, dass diese Blüten es noch schaffen auf zu gehen.

Aber nach diesen Tipps, hole ich sie lieber im Herbst, also demnächst, wieder rein.

Habe sie vor 4 Jahren als Rest-Posten im Discounter für 99 Cent gekauft und sie ist nun 2 Meter hoch!!!!

Danke den Auch-Engelstrompeten-Besitzern für die Ratschläge.
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#20
24.9.14, 15:38
meine Tröte ist auch so ein Eckenstehbäumchen. So nenne ich die Pflanzen, die im Gartenmarkt irgendwo in der Ecke lauern und ein kümmerliches Dasein pflegen. Meist adoptier ich die und päppel sie wieder auf. Die meisten werden auch superprächtig und den Anderen sag ich: entweder ihr legt jetzt mal los oder ihr werdet entsorgt. Meist bekrappeln sie sich dann.
Minah, die Tröte schafft das noch mit den Blüten :-))))).
Meine ist tiefgelb, im nächsten Jahr möchte ich noch eine tiefrote dazu. Eine Freundin hat eine dunkelviolette auf die bin ich ganz neidisch.
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#21
24.9.14, 16:12
idun: Engelstrompete ist nicht Winter hart die muss rein .
Ich habe riesige Aloe die mache ich auch rein ,auch ein Verveine Baümchen .

@Schnuff, Ich habe so viele Kraüter und feige USW.,das es mir leid war immer in den Keller und Treppenhaus, und da habe sie meistens Laüse bekommen.
Die Folie mache ich in ein Karton für den nächste Winter.
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#22
24.9.14, 16:18
@idun:
nach dem Sie offensichtlich Erfahrung mit der Engelstrompete haben; haben Sie vielleicht auch ein paar Tipps fuer mich. Bei uns gibt es so gut wie gar keinen Winter (Niedrigtemperatur ca.5+ Grad Celsius). Ich habe dieses Jahr einen kleinen (nach langem Suchen) Ableger bekommen. Wo ist the beste Platz zum hinstellen und wird er nicht auch in der kaelteren Jahreszeit geschnitten? Im Vorraus schon mal ein Danke Schoen. :)
#23
24.9.14, 18:47
Der beste Winterplatz für die Engelstrompete sollte kühl (ca 5 bis 10 Grad) , trocken und nicht zu hell sein. Im Winter darf nicht gedüngt werden und nur ganz wenig gegossen werden . Nicht erschrecken, wenn die Blätter abfallen, wachsen alle im Frühjahr wieder nach.
Im Frühjahr sollte umgetopft werden, je mehr Platz die Wurzeln haben, desto größer und reichlich blühender wird die Pflanze.
Meine Tröte steht im Sommer in der Morgensonne und danach hat sie Halbschatten und sie scheint sich dabei echt wohl zu fühlen
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#24
24.9.14, 18:50
was ich noch vergessen habe: die Engelstrompete ist hochgiftig, also Vorsicht bei Kindern und Tieren. Bin froh, das unser Hund nicht an die Pflanzen geht. Bei Umtopfen und welke Blätter entfernen trag ich immer Handschuhe
#25
24.9.14, 21:27
@idun:
Vielen Dank fuer die Tipps, hauptsaechlich fuer den Hinweis "hochgiftig".
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#26
24.9.14, 22:10
Ich würde niemand empfehlen auf diese Weise nicht frostfeste Terrakotta-Töpfe vor dem Platzen schützen zu wollen.

Wie soll das auch gehen, mit einem "niedlichen" Jute-Säckchen? Jutegewebe ist wasserdurchlässig, bei einem etwas längeren Novemberregen saugen sich sowohl die Säckchen als auch die darin eingewickelten Töpfe voll Wasser. Dann braucht's nur noch einen schnellen Temperaturwechsel in den Unter-Null-Bereich und das Malheur ist geschehen.

Den einzigen Zweck, den solche (den Luftaustausch zulassenden) Einwickelmanöver bei mir haben, ist der, die draußen überwinternden Pflanzenkübel bei Barfrösten und Temperaturstürzen vor dem zu schnellen Durchfrieren der ja doch nie sehr großen Ballen zu schützen. Wenn das peu à peu geschieht (und bei längeren Kälteperioden ohnehin nicht zu vermeiden ist), können die Pflanzen das irgendwie besser "händeln" und er-frieren nicht. Vielleicht pumpen sie ja schnell noch einen hauseigenen Frostschutzcocktail in die Wurzeln, wer weiß ... ;-))

Außerdem beugt die Ummantelung der Pflanze (wie gesagt: luftdurchlässig/ kein Plastik) auch dem Vertrocknen vor - Wind und Sonne leisten da auch in Herbst und Winter ganze Arbeit, weshalb man an frostfreien Tagen auch in dieser vegetationsarmen Zeit mäßig gießen soll.

Also ich habe stark die Vermutung, dass die Tippgeberin das, was sie da beschreibt, noch nicht wirklich einem Härtetest unterzogen hat. Dann wüsste sie nämlich, dass dieser Frostschutz NICHT funktioniert.
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#27
24.9.14, 22:37
EDIT zu #26:

Das Problem für die winterharten (!) Pflanzen besteht ja nicht in der Outdoor-Überwinterung an sich, sondern darin, wenn sie das in einem Kübel/ Topf tun müssen. Das bisschen Erde bietet ihnen im Gegensatz zu den im Garten ausgepflanzten Artgenossen kaum eine Möglichkeit, sich gegen zu schnell hereinbrechende Minusgrade zu wehren - bis der Gartenboden nämlich mal 20 cm tief hart gefroren ist, muss schon allerhand zusammenkommen.

Ach ja, zu der Noppenfolie noch was (weil Plastik):
In der Isolierwirkung ist das Zeugs wegen der eingefangenen Luft ja wirklich Spitze, allerdings muss man da per Hand für Luft- und Feuchtigkeitsaustausch sorgen - also regelmäßig "lüpfen". Ich nehme die aus diesem Grund nur, wenn schneller Schutz gefragt oder zusätzlich, wenn sehr strenges Frostwetter angesagt ist.

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