Ausgediente Jeanshosenbeine - als Wärmekissen

An keiner Hose hängt man so wie an einer alten Jeans, die schon viel mit einem durchgestanden hat.

Wegschmeißen kommt nicht in Frage - selbst, wenn man sie nicht mehr tragen kann.

Durch irgendeinen chemischen (?) Prozess werden Hosen im Schrank kleiner, wenn man sie ein paar Monate nicht mehr getragen hat, besonders über Weihnachten und Neujahr.

Wenn dann auch noch der kaputt geht, im verzweifelten Versuch, sie zu schließen - das muss doch gehen !! - und der Hosenboden fadenscheinig ist, hilft nur noch - Beine abschneiden, die der Jeans natürlich.

Man kann das Bein mit dem kleingeschnittenen Rest der Hose füllen und vor das Fenster legen, wo immer ein kalter Luftzug hereinkommt. Mit zwei Schleifen an beiden Seiten die "Wurst" verschließen!

Oder man nimmt ein Hosenbein, kürzt es auf ca. 60 cm und füllt es mit Getreidekörnern aus dem Bioladen. Es muss nicht total stramm gefüllt werden, 700 g Körner reichen!

An beiden Seiten den Stoffrand nach innen schlagen und mit festem Garn und einer dicken Stopfnadel eine einfache Naht machen.

Video-Empfehlung:

Oder mit Paketschnur ganz fest vorn und hinten wie eine Wurst zusammenbinden, Doppelknoten nicht vergessen!

Dieses Körnerkissen kann nun in die Mikrowelle für 3 Minuten. Es leistet gute Hilfe bei Verspannungen im Nacken, bei Muskelkater oder bei Magenbeschwerden. Und man hat zumindest Teile von der lieben alten Jeans gerettet!

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Gute Idee Ellaberta. Gruss aus MG, Gerdi
Ich lach mich weg... bei mir im Schrank herrschen auch solche komische "chemische" Prozesse... oder sind das Heinzelmännchen, die nachts immer die Kleidung kleiner nähen??? LG
Oh ja, Mecki, wenn ich die mal erwische, dann setze ich die Heinzelmännchen in den nächsten Zug nach Köln !

Über uns
Bernhard, der Gründer von Frag Mutti

Ich bin Bernhard und habe Frag-Mutti.de 2003 gegründet – weil ich damals nicht wusste, wie man Salzkartoffeln kocht.

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